Magazin Natur & Umweltpolitik

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21. Mai 2026 | Historischer Beschluss

 

Vereinte Nationen stärken Pflicht zu mehr Klimaschutz

 

Neue UN-Resolution über Verantwortung der Staaten für Klimaschutz und Emissionsreduktion 

 

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21. Mai 2026 | Bundesregierung

 

Notifizierung zur freiwilligen Löschung von Emissionszertifikaten beschlossen

 

Löschung dient der Absicherung des Kohleausstiegs

 

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21. Mai 2026 | Frankreichs letzte Orcas

 

Vor ungewisser Zukunft

 

Geplante Verlegung in den Loro Parque zeigt: Europa braucht Ausstieg aus Delfinarien

 

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20. Mai 2026 | Zum Weltbienentag 2026

 

GNA-Stiftung setzt Zeichen für den Schutz von Wildbienen und Insekten

 

GNA-Stiftung Mensch und Natur macht auf die dramatische Situation der Wildbienen aufmerksam und setzt mit ihren „blühenden Oasen“ ein sichtbares Zeichen für mehr Artenvielfalt in der Agrarlandschaft. 

 

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Waldzustandbericht 2025

 

20. Mai 2026 | KOMMENTAR zur Waldzustandserhebung 2025


Mit der Forstpolitik von gestern werden Wälder zum Brandbeschleuniger von morgen

Berlin. Die Waldzustandserhebung des Bundeslandwirtschaftsministeriums belegt erneut, dass Deutschlands Wälder unter enormem Druck stehen. Peer Cyriacks, Programmleiter Wald beim WWF Deutschland kommentiert:


„Der Waldzustandsbericht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die strukturelle Krise unserer Wälder weiter zuspitzt. Während weiterhin nur jeder fünfte Baum in Deutschland gesund ist, fokussiert Minister Rainer einzig auf die Produktion von Holz. Wer den Wald vor allem als Holzacker betrachtet, verkennt seine universelle Bedeutung. Wälder schützen unsere Lebensgrundlagen und sie stehen längst unter massivem Klimastress. Deutschlands Wälder sind überwiegend bewirtschaftete Forste – und genau diese Praxis hat sie anfällig für die Klimakrise gemacht. Besonders problematisch ist der politische Widerstand der CDU/CSU gegen das EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur. Diese Blockade ist nicht nur kurzsichtig, sondern klare Klientelpolitik zugunsten einer Forstwirtschaft, die weiterhin zu sehr auf nicht heimische Nadelhölzer wie die Douglasie setzt. Damit werden bekannte Risiken bewusst in Kauf genommen: steigende Anfälligkeit für Dürre, Schädlingsbefall wie den Borken-käfer und eine zunehmende Waldbrandgefahr. Die Realität holt uns längst ein. Europa ist der Kontinent, der sich am schnellsten aufheizt. Ungewöhnlich früh im Jahr gab es bereits Waldbrände wie im brandenburgischen Jüterbog und der grenznahen böhmischen Schweiz. Doch Waldbrände beschränken sich nicht mehr auf Truppen-übungsplätze und das trockene Ostdeutschland – auch vermeintlich weniger gefährdete Regionen wie Bayern sind betroffen, wie die jüngsten Brände bei Ruhpolding zeigen. Wer jetzt weiter auf alte Bewirtschaftungsmuster setzt, verschärft die Krise, statt sie zu lösen."

20. Mai 2026 | KOMMENTAR   Nur jeder fünfte Baum gesund

 

Kurswechsel in der Waldpolitik gefordert

 

Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) hat heute den Waldzustandsbericht 2025 veröffentlicht. Dazu kommentiert Olaf Bandt, Vorsitzender beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutsch-land (BUND):

 

„Nur noch jeder fünfte Baum ist gesund. Unsere Wälder leiden unter den Folgen der Klimakrise. Trockenheit und Dürre, Hitze, vermehrte Stürme, intensive Forstwirtschaft und Schadstoffemis-sionen aus Verkehr, Industrie und Landwirtschaft setzen ihnen zu. Die leichte Erholung in einigen Regionen ist zwar erfreulich, doch leider ist die Gesamtlage der deutschen Wälder weiterhin dramatisch. Deshalb muss die Bundesregierung unsere Wälder dringend besser schützen. Es braucht ökologische Leitplanken für Wirtschaftswälder, 15 Prozent Naturwälder ohne forstliche Nutzung und die Förderung heimischer Laubwälder. Für alte Buchenwälder fordert der BUND einen bundesweiten Einschlagstopp. Dadurch wird ihr geschlossenes Kronendach bestmöglich geschützt. Dort, wo Nadelwälder großflächig abgestorben sind, muss natürliche Wiederbe-waldung Standard sein.“

NATUR Online  TIPP

19. Mai 2026 | Klimafreundliche Mobilität

 

E-Auto-Förderung kann ab jetzt beantragt werden

 

Das Portal für das neue E-Auto-Förderprogramm für Privatpersonen wird heute offiziell freigeschaltet.

 

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19. Mai 2026 | Neue Studie 

 

Ausbau von Chinas Seidenstraße gefährdet Artenvielfalt weltweit

 

TCM-Produkte in Europa enthalten bedrohte Arten

 

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19. Mai 2026 | KOMMENTAR Expertenrat kritisiert Klimaschutzprogramm

 

Rückenwind für Klimaklage - Forderung nach umgehenden Nachbesserungen

Berlin. In seinem Gutachten kritisiert der Expertenrat für Klimafragen die CO2-Prognose der Bundesregierung als zu optimistisch: Die Verfehlung der Klimaziele sei vermutlich größer als angenommen. Auch das im März beschlossene Klimaschutzprogramm der Bundesregierung reiche nicht aus, um die gesetzlichen Klimaziele für 2030 und 2040 zu erreichen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sieht mit dem Gutachten ihre Klimaklage gegen das Klimaschutzprogramm bestätigt und fordert schnellstmögliche Nachbesserungen der geplanten Maßnahmen. Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch:

„Das Gutachten des Expertenrats für Klimafragen entlarvt das Klimaschutzprogramm als Luftschloss. Die Bundes-regierung versucht mit einem doppelten Taschenspielertrick, die Klimaziele auf dem Papier noch irgendwie einzu-halten: Während sie die CO2-Emissionsprognosen für die Zukunft kleinrechnet, bläht sie die CO2-Einsparungen des Klimaschutzprogramms künstlich auf. Mit der Realität hat das nichts zu tun. Wir fordern endlich konkrete Maß-nahmen wie ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h außerorts. Wenn die Bundesregierung nicht von sich aus nachsteuert, werden wir sie mit unserer anhängigen Klimaklage zu Nachbesserungen des Klimaschutzprogramms zwingen. Spätestens seit dem wegweisenden Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu unserer Klage gegen das unzureichende Klimaschutzprogramm 2023 im Januar dieses Jahres ist klar, dass wir konkrete Nachbesserungen gerichtlich durchsetzen können. Das Gutachten des Expertenrats verleiht uns zusätz-lichen Rückenwind.“

Kurios Nationalpark sucht Lösung

© Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

19. Mai 2026 | Haushaltsrechtliche Beschränkungen

 

Ladesäulen für Elektroautos vorerst außer Betrieb

 

Die Ladesäulen für E-Autos auf den Parkplätzen der Nationalparkzentren Lusen in Neuschönau und Falken-stein in Ludwigsthal sind vorerst außer Betrieb. Grund dafür sind neue haushaltsrechtliche Bestimmungen des Freistaats Bayern, die die bisherige Form der Abgabe von Strom verbieten. „Uns ist bewusst, dass das zunächst eine Einschränkung des Angebots für unsere Besucher ist“, sagt Nationalparkleiterin Ursula Schuster. „Deswegen sind wir gerade da-bei, eine zukunftsfähige Lösung für den Betrieb von Ladesäulen zu finden.“ Diese soll dann zeit-nah umgesetzt werden. Bis dahin bittet das Schutzgebiet, die Ladeinfrastruktur im Vorfeld des Nationalparks zu nutzen. Nicht von der Schließung betroffen sind die Ladepunkte am Parkplatz am Ortseingang von Zwieslerwaldhaus, die privatwirtschaftlich betrieben werden.

19. Mai 2025 | Nordsee

 

Aufruf zu Einwendungen gegen
CCS-Untersuchungsbohrungen

 

Untersuchungsfeld soll auf Eignung zur Errichtung von
Kohlendioxidspeichern geprüft werden.

 

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13. Mai 2026 | Biologische Vielfalt erleben 

 

Natur vor der Haustür statt

Feiertagsstress

 

Mit der Aktionswoche „Biologische Vielfalt erleben“ lädt das Netzwerk BioFrankfurt vom 14. - 25. Mai 2026 dazu ein, die heimische Natur neu zu entdecken, zu genießen und bewusst wahrzunehmen.
 

13. Mai 2026 | Eilantrag

 

Giftspritzungen bedrohen Mosel-Apollofalter

 

Vor Flugzeit von bedrohten Schmetterlingen: Behörde genehmigt erneut Pestizidspritzung im Moseltal

 

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Good News

13. Mai 2026 | DBU-Naturerbe 

 

Management für Drosselberg steht

 

Wildnis: Mehr als 75 Prozent des Waldes bleibt sich selbst überlassen

 

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Umwelt & Verkehr

Energiekrise

Landwirtschaft

Meeresschutz

12. Mai 2026 | Albanien im Focus

 

Illegale Bauarbeiten bedrohen Schutzgebiet Vjosa-Narta

 

Im albanischen Schutzgebiet Vjosa-Narta kommt es derzeit zu schwerwiegenden Umweltzer-störungen. Seit Ende April sind im Kernbereich der geschützten Landschaft Bulldozer, Bagger

und LKW im Einsatz, die Küstenwälder roden, Dünen abtragen und neue Zufahrtsstraßen in bislang unberührte Lebensräume schlagen.

 

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12. Mai 2026 | Startschuss für die globale Walfangsaison

 

Japan und Norwegen jagen wieder Wale – Island könnte folgen

 

Bereits hunderte Wale weltweit getötet – Ende des kommerziellen Walfangs gefordert

 

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c) Ecomare_Sytske Dijksen

12. Mai 2026 | Tag des Ostsee-Schweinswals

 

Forderung nach Schutzgebieten ohne Stellnetzfischerei 

 

In Schutzgebieten der Ostsee wird immer noch gefischt, Schweinswale brauchen Rettungsplan

 

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11. Mai 2026 | Kein Wasser, kein Kredit 


Wasserrisiko ist Kreditrisiko

 

Wasserrisiken sind ein systemisches Risiko für die Preis- und Finanzmarktstabilität.

 

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11. Mai 2026 | Deutscher Overshoot Day 


16 Tonnen pro Kopf

 

Deutschland übernutzt seine Ressourcen 

 

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11. Mai 2026 | KOMMENTAR Bundesländer für Verbot von Einweg-Vapes

 

Deutsche Umwelthilfe fordert schnelles Aus der Wegwerfprodukte

Berlin. Die Umweltministerinnen und -minister der Länder haben auf der Umweltministerkonferenz die Bundesregierung dazu aufgefordert, das angekündigte Produktverbot von Einweg-E-Zigaretten zeitnah umzusetzen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt den Beschluss der Bundesländer und fordert die Bundesregierung auf, schnell eine rechtssichere Verbotsregelung vorzulegen. Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz:

„Die Bundesregierung sollte der Aufforderung der Umweltministerinnen und -minister der Länder nach einem schnellen Produktverbot von Einweg-E-Zigaretten sofort nachkommen. In Deutschland fallen jährlich mehr als 60 Millionen dieser Einweg-Produkte als Abfall an. Bunte Einweg-Vapes treiben insbesondere Jugendliche in die gesundheitsschädliche Nikotinsucht. Falsch entsorgt verursachen sie Brände und belasten die Umwelt. Ein Verbot hätte längst im Tabakerzeugnis- oder Elektrogesetz festgelegt werden können – aber Landwirtschaftsminister Rainer und Umweltminister Schneider weisen die Zuständigkeit von sich. Jede weitere Verzögerung verschärft das Müll-, Brand- und Gesundheitsproblem. Andere europäische Länder wie Belgien, Frankreich, Großbritannien oder die Schweiz haben die gefährlichen Wegwerfprodukte bereits verboten. Wir fordern Bundeskanzler Merz auf, ein verantwortliches Ressort sowie einen verbindlichen und ambitionierten Zeitplan für ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten in Deutschland festzulegen.“

Foto: Julia Reihofer / NP Bayerischer Wald

11. Mai 2026 | NP Bayerischer Wald

 

More für´s Moor

 

Nationalparkschulen aus Zwiesel helfen bei Moorrenaturierung in Schleicher

 

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8. Mai 2026 | Chocolate Scorecard 2026


Schokoladen-Nachhaltigkeitsranking

 

Weiter Bittersüßes im Schokoladenregal: Rund 38 Prozent der angefragten Unternehmen geben keine Auskunft über ihre Lieferkette

 

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8. Mai 2026 | Gefahren für Störche auf dem Zugweg

 

Stromschlag, illegale Tötung, Lebensraumverlust

 

Störche als Symbol für die Gefahren für Zugvögel

 

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© Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

8. Mai 2026 | Bayerischer Wald

 

Nationalpark rückt dem Müll

an den Kragen

 

Rund 50 Mitarbeiter befreien Natur von Unrat - Kippen, Verpackungsmüll und Flaschen waren die Spitzenreiter

 

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Bad News

7. Mai 2026 | Zum deutschen Erdüberlastungstag: Ab morgen leben wir auf Pump

 

Energiesparen ist das Gebot der Stunde

  • Deutscher CO2-Auststoß wegen fossiler Energien viel zu hoch
  • Sieben von neun planetaren Grenzen überschritten
  • Sofortmaßnahmen wie Tempolimit, Erneuerbare, Wärmepumpe und E-Autos nöti

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7. Mai 2026 | Gebäudemodernisierungsgesetz

Gesetzentwurf ist der eigentliche Härtefall für den Klimaschutz

 

Entwurf untergräbt Klimaschutz im Gebäudesektor und blendet erhebliche wirtschaftliche Risiken aus

 

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7. Mai 2026 |  Zwischen Erhalt und Innovation

 

Bundespreis UMWELT & BAUEN 

 

Sieben ausgezeichnete Gebäude und Bauprodukte setzen Maßstäbe für das Bauen im Bestand

 

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6. Mai 2026 | Mehr Kunststoff-Recycling

 

Sicherung von Klimaschutz und Wirtschaftsstandort

 

Vorschläge des Wuppertal-Instituts: Plastikabgabe und Reduzierung der Kunststoff-Materialvielfalt

 

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6. Mai 2026 | KOMMENTAR Gemeinsame Fischereipolitik wirkt

 

Deutsche Umwelthilfe fordert lückenlose Umsetzung

Berlin: Der Evaluierungsbericht zur Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) belegt die Wirksamkeit der darin festgelegten Regelungen. Demnach erholen sich die Fischpopulationen dort, wo die GFP umgesetzt wird. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ruft die Fischereiministerinnen und Fischereiminister dazu auf, das bestehende Regelwerk jetzt endlich vollständig umzusetzen. Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner:

„Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Dort, wo die Vorgaben der Gemeinsamen Fischereipolitik eingehalten werden, erholen sich Fischpopulationen. Diese Fortschritte sind jedoch gefährdet, weil zentrale Regeln unzureichend umgesetzt werden. Besonders bei der Anlandeverpflichtung wird zu wenig kontrolliert, sodass Beifang noch immer in großem Umfang ungestört über Bord geworfen werden kann. Gleichzeitig bleibt der Schutz von Meeresschutzgebieten lückenhaft, da schädliche Fischereipraktiken vielerorts nicht wirksam eingeschränkt werden. Wir fordern Land-wirtschaftsminister Rainer auf, sich für die vollständige Umsetzung der bestehenden Regeln ein-zusetzen. Die Gemeinsame Fischereipolitik liefert bereits die richtigen Instrumente und braucht keine Reform, wie von einigen Mitgliedstaaten gefordert – stattdessen müssen die Mitgliedstaaten endlich liefern.“

© HMLU

6. Mai 2025 | Sauberhafter Kindertag

 

„Schon die Jüngsten setzen ein Zeichen für unsere Umwelt“

 

In ganz Hessen beteiligen sich Tausende Kinder an dem Aktionstag

 

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5. Mai 2026 | Umweltministerkonferenz 

 

Meeresschutz-Appell 

 

Naturschutzverbände fordern wirksame Meeresschutz-gebiete, Raumplanung nach Ökosystemansatz und ausreichende Finanzierung 

 

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Good News

5. Mai 2026 | Zurück ins Leben

 

Biber „Bente“ erfolgreich ausgewildert

 

Artenschutzzentrum Leiferde bittet um Hilfe für wichtige Artenschutzarbeit

 

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5. Mai 2026 | KOMMENTAR BUND zieht Bilanz

 

Ein Jahr Friedrich Merz, ein Jahr Abbau von Umweltstandards

 

Zu einem Jahr Bundesregierung erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Ein Jahr nach Amtsantritt zeigt die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) vor allem eines: ökologische Kurzsichtigkeit. Statt Klima-, Natur- und Gesundheitsschutz konse-quent weiterzuentwickeln, setzen Merz und seine Regierung in vielen Bereichen auf den Abbau erreich-ter Standards. Das ist kein Modernisierungskurs, sondern politischer Rückschritt. Wer den Kampf gegen die ökologische Krise nicht als Regierungsauftrag begreift, verkennt die wirtschaft-lichen und gesellschaftlichen Risiken der Gegenwart. Das schwächt die deutsche Wirtschaft und macht uns abhängig von fossilen Importen. Nur mit Erneuerbaren, Energieeffizienz und einem sparsa-men Umgang mit Ressourcen wird das Land krisenfester. Es braucht eine Bundesregie-rung, die Verantwortung übernimmt und den Schutz von Klima, Artenvielfalt und Lebensqualität als Maßstab ihres Handelns sieht. Deutschland muss auf ökologischen Modernisierungskurs.“

Good News   Einfach mal nichts tun und dabei aktiv die Artenvielfalt fördern

4. Mai 2026 | Biodiversität im Garten

 

Mähfreier Mai: Ein Monat für mehr Natur im Garten

 

Kleiner Aufwand, großer Effekt: Wie ungemähte Flächen wichtige Lebensräume schaffen

und das ökologische Gleichgewicht stärken

 

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4. Mai 2026 | Frühjahrsumweltministerkonferenz 

 

Weniger Bürokratie und dafür mehr Umsetzung im Umwelt- und Klimaschutz

 

Klimaanpassung vor Ort stärken und die EU-Bürokratie begrenzen

 

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4. Mai 2026 | Leder aus EU-Entwaldungsverordnung gestrichen

 

Kritik an Rückschlag für den internationalen Waldschutz

Berlin: Die Europäische Kommission hat mit einem delegierten Rechtsakt Leder aus dem Gel-tungsbereich der Anpassungsvorschläge zur EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) gestrichen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert dies als massive Schwächung auf Kosten transparenter und nachhaltiger Lieferketten. Dazu Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH:

„Die Lederindustrie hat sich mit ihrer aggressiven Lobbyarbeit durchgesetzt: Rindsleder aus illegal gerodeten Ge-bieten etwa im Amazonas-Regenwald soll weiter für europäische Modeprodukte oder Autositze verarbeitet wer-den. Das reiht sich ein in eine Serie von Rückschlägen für den internationalen Waldschutz, darunter die mehr-malige Verschiebung des Geltungsbeginns der Verordnung sowie erleichterte Anforderungen an europäische Produzenten und Händler. Die EU-Entwaldungsverordnung ist ein zentrales Instrument des Green Deals und hat bereits vor ihrer offiziellen Anwendung bei Unternehmen und in den Produktionsländern positive Wirkung gezeigt: Lieferketten werden transparenter, Unternehmen investieren in entwaldungsfreie Praktiken und die Bekämpfung von Landraub und Zwangsarbeit. Das darf die EU-Kommission jetzt nicht aufs Spiel setzen. Wir fordern die ent-schlossene Durchsetzung der EU-Entwaldungsverordnung – ohne weitere Schwächungen und Verzögerungen.“

30. April 2026 | Organisierte Klimakriminalität

 

Illegalen Handel mit F-Gasen entschlossen bekämpfen

 

Beratungen bei Science-Policy-Dialog in der Goethe-Uni Frankfurt und Umweltministerkonferenz

 

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30. April 2026 | Hessen

 

Aktuell zunehmende Waldbrandgefahr 

 

Trockene Witterung und ansteigende Temperaturen: 

Forstministerium warnt

 

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30. April 2026 | KOMMENTAR Deutsche Umwelthilfe zur Aussetzung der 65-Prozent-Regel:

 

„Bundesregierung treibt Mieterinnen und Mieter in die Kostenfalle Gasheizung“

Berlin: Wegen Streitigkeiten und Zeitdruck bei der Novelle des Gebäudemodernisierungsgesetzes will die Bundesregierung kurzfristig nur die zentrale 65-Prozent-Erneuerbare-Vorgabe aussetzen. Eine umfassende Einigung zu zentralen Fragen wie dem Mieterschutz sowie der Ausgestaltung der sogenannten „Bio-Treppe“ steht weiterhin aus. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert dieses Vorgehen scharf und warnt vor erheblichen sozialen und klimapolitischen Risiken. Dazu Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH:

„Mit einem gefährlichen Schnellschuss will die Bundesregierung die 65-Prozent-Regel alternativlos aussetzen. 

Mieterinnen und Mieter wären damit schutzlos der Kostenfalle gasbetriebener Heizungen ausgeliefert: Dass insbesondere die SPD das zulässt, ist ein Offenbarungseid. Die Energiepreiskrise zeigt deutlicher denn je: An der Abkehr von Öl und Gas führt kein Weg vorbei. Stattdessen zementiert die Bundesregierung ihren fossilen Kurs weiter. Das ist ökonomisch und klimapolitisch unverantwortlich. Wir fordern die Bundesregierung auf, die Pläne fallen zu lassen und den Einbau neuer Öl- und Gasheizungen weiter zu unterbinden.“

(c) Gasometer Oberhausen

29. April 2026 | Gasometer Oberhausen

 

"Mythos Wald" an allen Maifeiertagen geöffnet

 

100.000 Besucher feiern die aktuelle Ausstellung

 

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29. April 2026 | Herzogsbergen und Wohlder Wiesen

 

Herdenschutzhunde im Einsatz

 

Schafe spielen für den Naturschutz eine wichtige Rolle

 

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29. April 2026 | KOMMENTAR zum Report “Critical Minerals, Water Insecurity and Injustice” 

 

EU-Rohstoffstrategie nutzen, um Vorfahrt für Recycling und Kreislauwirtschaft zu schaffen

Berlin: Ein neuer Report des „United Nations University Institute for Water, Environment and Health“ (UNU-INWEH) beleuchtet die gravierenden Umwelt- und Gesundheitsschäden, die der Abbau kritischer Mineralien wie Lithium und Kobalt vor allem in Ländern des Globalen Südens verursacht. Vor Ort leiden Menschen unter verunreinigtem Wasser, akuter Wasserknappheit und Giftmüll. Dazu sagt Dr. Esther Laabs, Rohstoff- und Batterieexpertin des WWF Deutschland:

„Egal ob Lithium, Kobalt oder Kupfer: Je weniger Rohstoffe wir neu abbauen, desto besser. Es muss für die EU oberstes Ziel sein, die einmal durch Bergbau gewonnenen strategischen Rohstoffe im Kreislauf zu halten und so lange wie möglich in Erst- und Zweitanwendungen zu nutzen. Je mehr dieser Rohstoffe wir einsparen und wie-derverwenden, desto weniger Umwelt- und Gesundheitsschäden durch Bergbau und desto weniger Abhängigkeit von Importen. Die EU-Kommission muss Vorfahrt schaffen für eine konsequente Kreislaufwirtschaft in der EU und Anreize für ein langlebiges Design, materialeffiziente Prozesse und zirkuläre Geschäftsmodelle setzen.

Recycling könnte in naher Zukunft einen großen Teil des Rohstoffbedarfs in der EU decken und hat klare Umweltvorteile gegenüber dem Primärbergbau. Die Recyclingquoten bei kritischen Mineralien müssen daher schnell und deutlich steigen, der Verbrauch von Primärrohstoffen sinken. Wie kann es beispielsweise sein, dass allein in Deutschland schätzungsweise 167 Millionen aussortierte Mobiltelefone mit ihrem immensen Rohstoff-potenzial in Schubladen enden?  Eine ganze Kobaltmine lagert dort ungenutzt. Der WWF fordert, die finanzielle und regulatorische Unterstützung für Batterie- und Recyclingvorhaben im Rahmen des Critical Raw Materials Act mehr zu erhöhen als geplant. Zudem müssen deutlich mehr Projekte zu Rohstoffsubstitution od
er Rohstoffein-sparung gefördert werden, insbesondere im Bereich der lithiumbasierten Batterien.

28. April 2026 | Internationaler Klimaschutz

 

Staatssekretär Flasbarth in Kolumbien

 

Koalition von Ländern treibt beschleunigte Abkehr von fossilen Energien während Energiekrise voran

 

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28. April 2026 | Nationaler Wiederherstellungsplan 

 

Niedersachsens Natur braucht Taten

 

Große Chance, erfordert aber konsequente Umsetzung und politischen Willen

 

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28. April 2026 | Klage gegen McDonald’s

 

Dreistes Greenwashing und irreführende Zukunftsversprechen

 

Konzern warb mit „Klimaneutralität“ weltweit ab 2050

 

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23. April 2026 | Öffentlichkeitsbeteiligung zur Wiederherstellungsverordnung startet

 

2000 Kilometer frei fließende Flüsse für Deutschland gefordert

 

Bundesregierung muss ambitionierte Maßnahmen für Deutschlands Plan zur Wiederherstellung der Natur vorlegen – Bürger*innen können mitreden!

  • Entwurf der Bundesregierung bleibt hinter EU-Vorgaben zurück
  • Mehrwöchige Online-Beteiligung ab Ende April
  • Renaturierung von Flüssen stärkt Biodiversität, Hochwasserschutz und Klimaresilienz

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23. April 2026 | Heiße Phase auf warmem Kies

 

Brutzeit seltener Vogelarten ist an
vielen Flüssen Deutschlands gestartet

 

Von April bis Juli: Flussuferläufer und Flussregenpfeifer 

 

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23. April 2026 | KOMMENTAR

 

BUND kritisiert „Teurer-Strom-Gesetze“ aus dem Hause Reiche

 

Zu den bekannt gewordenen Referentenentwürfen zum Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (Strom VKG) sowie dem Netzpaket, erklärt Julius Neu, Experte für Energie- und Klimapolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betreibt eine absurde Energiepolitik inmitten der Energiekrise. Einerseits sollen der Ausbau von sauberen und günstigen erneuerbaren Energien abgewürgt und andererseits Milliarden Subventionen in teure und klimaschädliche Gaskraftwerke gesteckt werden. Damit plant Reiche zwei 'Teurer-Strom-Gesetze' ausgerechnet in Zeiten, in denen Elektrifizierung den Weg aus der Krise weisen muss.

Die Koalition muss dringend umsteuern und die energiepolitische Geisterfahrt von Katherina Reiche stoppen.

Der Plan, dass Netzbetreiber Erneuerbare in sogenannte Engpassgebiete nur noch anschließen können, wenn auf Vergütung verzichtet wird, bedeutet faktisch das Aus für viele neue Wind- und Solarparks. Damit wird das Ausbautempo der Erneuerbaren an den zu langsamen Netzausbau gekoppelt statt umgekehrt, obwohl diese nachweislich den Strompreis senken.

 

Wie von EnBW und RWE gewünscht, werden die Kriterien für die geplanten Kapazitätsausschreibungen so unfair gesetzt, dass Batteriespeicher keine Chance haben und fast ausschließlich Gaskraftwerke zum Zuge kommen. Die dieses Jahr geplanten neun Gigawatt sind dabei erst der Anfang, weitere Subventionsrunden für 2027 und 2029 sind schon geplant. Bis zu 35 Gigawatt allein bis 2035 stehen aktuell im Raum. Durch einen Kapazitäts-markt soll noch mehr angereizt werden. Über die zusätzlichen Kosten beim Strompreis für Verbraucher*innen lässt Reiches Ministerium die Öffentlichkeit weiter im Unklaren.“

22. April 2026 | Streuobstwiesen

 

Schön und artenreich – aber bedroht
 

Zum Tag der Streuobstwiese: Maßnahmen zum Schutz der wertvollen Lebensräume gefordert:

  • Seit den 50er Jahren verschwinden immer mehr Streuobstwiesen
  • Unersetzliche Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten

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22. April 2026 | Internationaler Klimaschutz

 

17. Petersberger Klimadialog

 

Mehr als 30 Länder beraten über Klimapolitik und Ausweg aus fossiler Energiekrise

 

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22. April 2026 | Agrarpolitik

 

Weidetierhaltung braucht eine Perspektive

 

Mehr als 80 Verbände fordern bessere Unterstützung der Weidetierhaltung

 

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21. April 2026 | Biberprojekt in Niedersachsen

 

Neue Biberschützer ausgebildet

 

Engagierter Nachwuchs unterstützt langfristigen Artenschutz

 

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21. April 2026 | International

 

Deutschland und Brasilien vertiefen erfolgreiche Kooperation im Umwelt- und Klimaschutz

 

Bundesumweltminister Schneider hat gestern an den deutsch-brasilianischen Regierungs-konsultationen in Hannover teilgenommen. Dabei hat er mit dem Außenminister Brasiliens Mauro Vieria die Absicht beider Länder erklärt, den bestehenden Klimadialog auszubauen. Darauf aufbauend wollen Brasilien und Deutschland künftig ihre Kooperation im Umweltschutz vertiefen. Dazu unterzeichneten Schneider und sein brasilianischer Amtskollege João Capobianco weitere Vereinbarungen zur Zusammenarbeit in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Bekämpfung von Umweltkriminalität. [>>>weiterlesen]

Bad News

21. April 2026 | Santa-Marta-Konferenz

 

Großes Umsetzungsdefizit

 
Deutschland muss deutlich mehr tun für die

Abkehr von Fossilen

 

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20. April 2026 | Säumige Bundesländer

 

Klimaklage gegen Bayern 

 

Bayern verstößt mit unzureichendem Klimaschutz-programm gegen landeseigenes Klimaschutzgesetz

 

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Good News

20. April 2026 | Zehn Jahre Bildung

 

Für nachhaltige Entwicklung in NRW

 

Mehr als 700 Schulen machen mit und BNE-Landesnetzwerk wächst

 

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20. April 2026 | Zum Tag des Baums am 25. April

 

Mehr Grün in die Städte
 

„Baum-Woche“ mit Umfrage und Mitmachangeboten 

 

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© Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald

17. April 2026 | Nationalpark Bayerischer Wald

 

Amphibiengehege eröffnet

 

Gelbbauchunken und Feuersalamander ziehen im Nationalparkzentrum Falkenstein ein

 

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Brisant

17. April 2026 | Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit 

 

Genehmigung des Industriestrompreises durch die EU-Kommission

 

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil: „Die Energiepreise müssen weiter runter. Dafür ist der Industriestrompreis entscheidend. Wir haben dafür lange gekämpft, jetzt kommt er. Das ist eine sehr gute Nachricht für die deutsche Industrie. Damit machen wir unsere Industrie international wettbewerbsfähiger und schützen Arbeitsplätze in unserem Land. Wir erreichen eine spürbare Entlastung bei den Energiekosten. Das ist ein klares Signal: Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz in unseren wichtigsten Industrien."

 

Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Mehr Strom einzusetzen ist die richtige Strategie für mehr Unabhängigkeit von teurem Öl und Gas. Denn Strom wird mit der Energiewende immer sauberer und klimaverträglicher. Zugleich sind die Stromkosten für unsere deutschen Unterneh-men von großer Bedeutung. Deshalb schöpfen wir den EU-rechtlichen Förderrahmen vollständig aus. Dies ist ein wichtiges Signal für die besonders stromintensive Industrie in Deutschland und bringt kurzfristig eine wirksame Entlastung. Wir wollen, dass Deutschland ein starkes Industrie-land mit viel Energie bleibt. Diese Energie wird Schritt für Schritt immer mehr aus erneuerbaren Quellen kommen, weil das die nachhaltigste und günstigste Energieform ist. Der Industriestrom-preis ist ein Instrument, das den Übergang in die Zukunftstechnologien erleichtern kann."

Good News

16. April 2026 | Künstliche Intelligenz

 

Spezialisierte KI-Modelle können Energieverbrauch stark reduzieren

 

... und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit stärken

 

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Naturschutz

Biodiversität

Klimawandel

Umweltbildung

Leben und Wirtschaften im Einklang mit der Natur

Neuer Imageflyer - Foto: Lea Hohmann

Wie fasst man eine schützenswerte Region voller Weite, Artenreichtum und Geschichten von engagierten Men-schen in ein einziges Format? Mit dem neuen Flyer zum UNESCO Biosphä-renreservat Rhön gelingt genau das: Ein übersichtlich gestaltetes Faltblatt, das die charakteristischen Seiten der Rhön als Modellregion für nachhaltige Entwicklung eindrucksvoll auf den Punkt bringt – von ihren ikonischen Basaltkuppen bis zum funkelnden Sternenhimmel.

Der neue Flyer steht ab sofort sowohl digital (www.biosphaerenreservat-rhoen.de) als auch in Printversion zu 
Verfügung und kann von Kommunen, Tourismuspartnern, Bildungseinrichtun-gen und Interessierten vielseitig genutzt werden. Der Flyer liegt u.a. in allen Informationsstellen und Infozentren UNESCO-Biosphärenreservat Rhön - Naturpark Rhön sowie den Tourist-Informationen aus und kann bei den Verwaltungsstellen angefordert werden.

NATUR Online  TIPPS

FREIANZEIGE (c) Gasometer Oberhausen GmbH

Charity-Shopping

für den Natur- und Artenschutz

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Weltbienentag  
© Roland Günter und Stiftung für Mensch und Umwelt

Bienenfreundlich Gärtnern 

 
Im Mai ist im Garten besonders viel los: Das Pflanzenwachstum nimmt Fahrt auf und viele Wildbienen sind unter-wegs. Nicht nur am Weltbienentag
(20. Mai) sollten Beete und Grünflächen bienenfreundlich gestaltet werden, um die Artenvielfalt zu fördern.
 
Wer bewusst pflanzt und naturnah pflegt, schafft wertvolle Lebensräume. Die folgenden fünf Tipps helfen Ihnen dabei. Dazu ein passendes Mitmach-Angebot für alle Bienenfreunde.
Einfache Tipps für blühende Vielfalt im Garten
Weltbienentag.pdf
PDF-Dokument [79.6 KB]
(c) Stiftung für Mensch und Umwelt
FREIANZEIGE

Eine App für bessere Daten zu Stadtbäumen

(c) BUND

Bürger*innen erfassen und schützen Bäume per App: Grundlage für zukünftige Pflanz- und Schutzkonzepte 

  • Deutschlandweit  Baumarten, Standorte und Zustand dokumentieren
  • Wichtiger Beitrag für Wissen-schaft, Naturschutz und nachhaltige Stadtplanung
  • Datenbank für Bäume im urbanen Raum soll entstehen

Für die Teilnahme genügt es, die kostenlose App herunterzuladen und sich einmalig zu registrieren. Auch Gruppen und Schulklassen können gemeinsam mitmachen. Die erhobenen Daten werden übermittelt. Zudem bietet die App einen Community-Bereich für Austausch und gemeinsame Aktionen.

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Spendenaufruf

NATUR Online bittet um Spenden!

Spenden ermöglichen unsere Arbeit für NATUR Online – und helfen dabei, Wissen und Begeisterung für die Natur lebendig zu halten. Gerne stellen wir Spendenbescheinigungen aus. DANKE

Bankverbindung

Spendenkonto der GNA e.V.

Raiffeisenbank Rodenbach

Stichwort: NATUR Online

 

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NATUR Online  BUCHTIPP

Gemüsebuch für die ganze Familie – von 6 bis 99 Jahren.

Gemüse neu entdecken – das ist die Einladung, die Autorin Karin Hochegger ausspricht. Im Rahmen des Bio-Gartler-markts im Botanischen Garten Salz-burg präsentiert sie ihr charmantes Kinderbuch – und kein Ort könnte pas-sender sein: umgeben von blühenden Beeten, dem Summen der Insekten und dem Duft frischer Erde. Ein Buch, das Groß und Klein in den Bann zieht, Ge-müsemuffel neugierig macht und zeigt, wie spannend ein Gartenjahr sein kann.

 

Illustrator: Hans-Christian Kogler
ISBN: 978-3-7025-1191-3
Format: 26 x 19 cm, Hardcover, € 28,–
Verlag: Anton Pustet

 

BUCHPRÄSENTATION

Wann: Samstag, 25. April & Sonntag, 26. April 2026, ab 11.00 Uhr
Wo: Bio-Gartlermarkt 2026, Botanischer Garten Salzburg, Hellbrunner Straße 34, 5020 Salzburg

Pflanzwettbewerb

Deutschland summt!

Die gemeinnützige Stiftung für Mensch und Umwelt veranstaltet zum 11. Mal den "Deutschland summt!"-Pflanz-wettbewerb. Menschen in ganz Deutschland sind eingeladen, ihre Flächen naturnah zu gestalten und Lebensräume für Wildbienen und andere Insekten zu schaffen.

 

Beiträge können bis spätestens 31. Juli auf der Wettbe­werbsplattform hochge-laden werden. Gewünscht ist eine Kurz-beschreibung der Aktion mit Vorher-Nachher-Fotos der neu gestalteten Fläche mit heimischen Blüh­pflanzen und Gartenstrukturen. Egal, ob die Fläche zwei oder 5.000 m² groß ist, öffentlich oder privat – für alle gibt es eine passende Kategorie.

Jagdmesse Dortmund

Neue Gutachten zum Ausschluss von Trophäenjagdangeboten

 

Tier- und Artenschützer fordern Vermarktungsstopp tier- und artenschutzwidriger Jagdreisen

Am 27. Januar startete Europas größte Jagdmesse JAGD & HUND. Über 90 Aussteller boten dort Trophäenjagd auf Elefant, Nashorn, Löwe, Eisbär und viele weiteren Arten an. Dabei zeigen zwei neue Rechtsgutachten, dass ein Ausschluss tier- und artenschutz-widriger Messeangebote möglich ist.
21 Tier- und Artenschutzorganisationen fordern die Stadt auf, Anbieter von Trophäenjagdreisen endlich von der Messe zu verbannen. Pressemitteilung von Pro Wildlife vom 26. Januar 2026

Nationalpark Hainich

Das neue Veranstaltungsprogramm steht  im Zeichen des Jubiläums „15 Jahre Weltnaturerbe Buchenwälder“.

Mehr Infos zum Programm
260115_MITMACHEN.pdf
PDF-Dokument [234.0 KB]

Neue Veröffentlichung liefert Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmit-telindustrie. Der Konzernatlas beleuch-tet die Marktmacht der großen Konzer-ne vom Saatgut bis zum Supermarkt und zeigt auf, wie Politik und Bürger-*innen diese Macht begrenzen können - für eine umweltverträgliche, sozial gerechte und nachhaltige Ernährung.

Die Herausgeber Heinrich-Böll-Stiftung, BUND und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre warnen: Wenige Konzerne setzen Preise durch – von Saatgut und Pestiziden bis zum Lebensmitteleinzel-handel – und beein-flussen politische Entscheidungen.

 Vielfältig. Vertikal. Wild.

(c) NP Berchtesgaden
 
Der Reichtum an Tieren, Pflanzen,

Pilzen oder Flechten und auch die Vielfalt an Lebensräumen im National-park Berchtesgaden ist enorm: Aktuelle Forschungen haben unter anderem 13.544 Pilzarten, 1.100 Gefäßpflanzen, 100 Vogelarten und 16 Reptilien- und Amphibienarten für das Gebiet des Nationalparks nachgewiesen.

 

Die neue, kostenfreie Wildnisbroschüre  zeigt ausgewählte Besonderheiten der Fauna und Flora des Nationalparks, gegliedert nach den vier Hauptlebens-räumen: Wasser, Wald, Offenland und Fels. Das Heft ist hier zu bestellen.

Georg Bayerle
Der Alpen Appell

Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen

Der Alpenkenner, Filmemacher und Journalist Georg Bayerle beobachtet die exzessive Erschließung und Ver-marktung der Bergwelt seit mehreren Jahrzehnten, privat wie beruflich. In seiner Streitschrift analysiert er scho-nungslos den Zustand eines immer fragiler werdenden Ökosystems, hinter-fragt die auf reiner Ausbeutung basie-rende Alpenökonomie – und er zeigt Wege für die Zukunft auf, wie wir das großartige Gebirge inmitten des Kon-tinents doch vor uns retten können.

Ein Plädoyer zum Schutze eines unersetzlichen Lebens- und Erholungs-raumes vor unserer Haustüre!

160 Seiten, Zweifarbdruck, 16 Fotos; 11,5 x 20,5 cm, Klappenbroschur; Tyrolia-Verlag, Innsbruck Wien 2025; ISBN 978-3-7022-4260-2, € 20,-
Auch als E-Book erhältlich,
ISBN 978-3-7022-4290-9, € 16,99

Nachhaltig erleben, staunen und mitmachen!

© NNL

Die Broschüre lädt dazu ein, Deutsch-lands Naturparadiese zu entdecken. Auf 28 Seiten bündelt sie nachhaltige Naturerlebnis-Angebote in Nationalpar-ken, Naturparken und Biosphärenreser-vaten. Neben Inspiration für Ausflüge und Urlaubsreisen bietet die Broschüre auch Möglichkeiten zum Mitmachen: Ob im Programm „Ehrensache Natur“, als Fördermitglied oder durch einen Spendenbeitrag – jedes Engagement für eine intakte Natur, ein gesundes Klima und den Erhalt der biologischen Vielfalt ist willkommen. [>>>mehr]

Spendenaufruf

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Ausstellung

Grafik: VISUAL SPACE AGENCY & STUDIO BENS

 

Natur und deutsche Geschichte

Glaube – Biologie – Macht

 

Neue Ausstellung bis zum 7. Juni im Deutschen Historischen Museum

Was ist gemeint, wenn von „Natur“ die Rede ist? Auf diese Frage sind in der deutschen Geschichte sehr unter-schiedliche Antworten gegeben worden. Regierungen sowie religiöse und politi-sche Bewegungen haben den Begriff der Natur definiert – und für sich bean-sprucht. In einer neuen Ausstellung zeigt das Deutsche Historische Mu-seum, wie unterschiedlich „Natur“ zu verschiedenen Zeiten im Spannungs-feld von Glaube, Biologie und Macht verstanden und politisch eingesetzt wurde. Der schillernde und vielseitige Begriff der „Natur“ wird in seiner histori-schen Breite und Tiefe ausgelotet.

 

Begleitend zur Ausstellung lädt das Museum von März bis Mai 2026 zur neuen Veranstaltungsreihe „DHM außer Haus“ ein:

Sonntag, 10. Mai 2026, 14.00 Uhr

bei der Bergbaufolgelandschaft am Senftenberger See, mit Martin Baumert und Elke Löwe

Sonntag, 31. Mai 2026, 14.00 Uhr

bei den Weinbauern der Anti-Atomkraftproteste in Wyhl, mit Bernd Nössler und Julia Voss

 

Mehr Informationen beim DHM

NATUR Online   Tipp

Der neue Podcast der Deutschen Umwelthilfe (DUH) , der Natur-schutz zum Erlebnis macht

Veranstaltung 2026

Grenzenlos wandern

Der 123. Deutsche Wandertag findet vom 24. bis 27. September 2026 unter dem Motto „bewegt verbunden – Gemeinsam durch das Erzgebirge“ in Oberwiesenthal statt. Erstmals wird das traditionsreiche Großereignis eng mit der internationalen EURORANDO verknüpft, die bereits ab dem 20. September Wanderfreundinnen und -freunde aus ganz Europa ins deutsche und tschechische Erzgebirge führt.

Wer sich für den Deutschen Wandertag interessiert, findet nicht nur ein Wan-derfest, sondern auch eine Plattform für Vernetzung, Ehrenamt und Nachhaltig-keit. Der DWV lädt Vereine und andere Unterstützer ein, sich einzubringen und das Ereignis aktiv mitzugestalten.

www.wanderverband.de

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FREIANZEIGE Alzheimer Forschung Initiative e.V.
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Seminar- und Gästehaus Südfrankreich

Horizons Séranne bietet sanften Touris-mus, der Treffen und Austausch schafft und zu lebendigen Diskussionen über Europa und seine politischen Inhalte beiträgt. Die Bildungsangebote richten sich an Interes-sierte, die das europäische Natur- und Kulturerbe verstehen und die fremde Land-schaften bereisen wollen. www.seranne.de

 

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Aktualisiert am 21. Mai 2026

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