Magazin für Nachrichten aus Natur und Umwelt

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25. Mai 2022 | Kommentar 

 

G7 in der Verantwortung - Für Klima, Mensch und Umwelt

 

Vom 25. bis 27. Mai treffen sich die G7-Umwelt- Klima- und Energieminister*innen, um über weitere Maßnahmen zur Klima- und Biodiversitätskrise zu beraten. Es ist ein entscheidendes Treffen vor dem G7-Gipfeltreffen Ende Juni. Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), kommentiert: 

 

„Herrschende Krisen verschärfen sich mehr und mehr, CO2 Emissionen sind auf Rekordhoch währenddessen die fossile Industriewirtschaft weiterhin Milliardenumsätze macht. Die G7-Staaten sind nicht nur moralisch verpflichtet dem ein Ende zu setzen, sondern müssen auch den Tatsachen ins Auge blicken. Uns rinnt die Zeit durch die Finger. Klimakrise, Artensterben, Ressourcenverbrauch - unser Planet ist krank und braucht jetzt Hilfe. Die G7-Staaten müssen ihrer historischen Verantwortung als Verursacher der Klimakrise nachkommen und ihre Klimaanstrengungen ganz deutlich auf einen 1,5 Grad Pfad bringen. Nur dann können die Folgen der tödlichen Klimakrise gedämmt werden. Die Minister*innen müssen sich klar und deutlich dazu bekennen, das Ende der Ära der Fossilen einzuläuten und gleichzeitig bereit sein, den Energieverbrauch stark zu senken. Dem Ende für Öl, Kohle, Gas und Atom steht nichts mehr im Wege. Schädliche Subventionen müssen enden. Die G7 sind diejenigen, die Verantwortung übernehmen müssen, für die Klimakrise, aber auch für die Menschen, die am stärksten von den Folgen der Klimakrise betroffen sind. Es braucht eine Unterstützung, dass sie jetzt und auch in Zukunft ein Leben in Würde führen können. Sei es durch angepasste Klimafinanzierung oder anderweitige Unterstützung, die den Menschen zugutekommt und nicht der Industrie. Der G7-Gipfel in Deutschland muss die verbindliche Zertifizierung grünen Wasserstoffs auf den Weg bringen. Grüner Wasserstoff ist dann nachhaltig, wenn die Umwelt und die Menschen vor Ort profitieren. Wir fordern die deutsche G7-Präsidentschaft auf, den kommenden Gipfel zur Einrichtung einer Task Force Wasserstoff zu nutzen. Es braucht einen nachhaltigen Handel mit grünem Wasserstoff, beispielsweise im Rahmen von OECD oder IRENA. Nachhaltigkeitskriterien müssen jetzt spezifiziert, vereinheitlicht und vorangebracht werden, ansonsten droht ein Wildwuchs zu Lasten von Menschen, Umwelt und Natur.”

25. Mai 2022 | Garten

 

Einsatz von Mährobotern kritisch hinterfragen

 

Warnung: Mähroboter schaden der Artenvielfalt

 

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Borstgrasrasen mit Arnika | Foto: Arnulf Müller

25. Mai 2022 | 650 Pflanzen, viele helfende Hände

 

Projekt zur Rettung der geschützten Verantwortungsart

 

Arnika in der hessischen Rhön gepflanzt

 

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24. Mai 2022 | Bezahlbarer ÖPNV

 

Deutscher Wanderverband begrüßt Neun-Euro-Ticket

 

Chance für klimafreundliche Mobilität

 

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Foto: Biosphärengebiet Schwäbische Alb

24. Mai 2022 | Festakt

 

Erneuerung UNESCO-Auszeichnung Biosphärengebiet Schwäbische Alb

 

Urkundenübergabe an Winfried Kretschmann

 

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24. Mai 2022 |  Kommentar 

 

Blauer Brief aus Brüssel

 

Deutschlands Agrar-Plan muss nachgebessert werden

 

Die EU-Kommission hat den nationalen Umsetzungsplan zur gemeinsamen EU-Agrarförderung (GAP) in Deutschland kritisiert. Beispielsweise fehlen ihr hinreichende Bezüge zur Farm-to-Fork- und zur EU-Biodiversitätsstrategie. Das fünfzig Seiten umfassende Dokument enthält Vorschläge, verweist auf Mängel und stellt deutliche Forderungen. Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), kommentiert:

 

„Die Bundesregierung muss die Agrarmilliarden aus Brüssel zukünftig besser nutzen, um die sozial-ökologische Transformation der Landwirtschaft in Deutschland voranzubringen. Das hat die EU-Kommission in ihrem ‚blauen Brief‘ sehr deutlich gemacht. Gerade beim Klimaschutz und beim Ausbau des Ökolandbaus ist noch viel Luft nach oben. 30 Prozent Bio-Fläche strebt die Bundesregierung bis 2030 an, will aber in ihrem Strategieplan bis Ende 2027 nur 14 Prozent erreichen. Augenscheinlich eine unzureichende Planung. Auch die Planungen zum Schutz der Moore vor Entwässerung und der Gewässer durch Uferrandstreifen werden so nicht ausreichen. Die Gewäs-serrandstreifen etwa sind deutlich zu gering bemessen. Und die Mittel für die neuen Öko-Regelungen sind nicht nur dem BUND, sondern auch der EU-Kommission zu wenig. Hier muss mehr Geld reingesteckt werden. Die Prämien müssen so hoch sein, dass viele Landwirtinnen und Landwirte gerne mitmachen.Es bleibt viel zu tun für das Bundeslandwirtschafts-ministerium, wenn Landwirtschaft ökologischer und krisenfest werden soll. Das GAP-Geld bietet die Chance, aber muss entsprechend eingesetzt werden. Zusammen mit der Agrarministerkonferenz und dem Bundesrat muss Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir schnell entscheiden, was noch 2022 geändert und was spätestens 2023 nachgebessert werden muss.“

Stefan und Christian Zaenker nach der Preisverleihung in Brüssel | Foto: Alexander Weigand

 

23. Mai 2022 | SONDERMELDUNG    CaveLife-App überzeugt die Fachjury der EU

 

Fuldaer Höhlenforscher gewinnen europäischen Naturschutzpreis

 

Brüssel. Der Natura 2000-Award, die höchste Auszeichnung der EU für den Naturschutz geht in diesem Jahr nach Deutschland. Am 18. Mai 2022 gab die EU in einer feierlichen Zeremonie im Berlaymont-Gebäude, dem Sitz der Europäischen Kommission, die Gewinner bekannt.

 

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Corporate Volunteering | Foto: Nadja Moalem

23. Mai 2022 | „Ehrensache Natur“

 

Deutschlandweites Programm für Unternehmen

 

Betriebsausflug mal anders: Freiwillige erneuern Zaun am Moorsee im Roten Moor

 

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Deutschlandweites Programm „Ehrensache Natur“ für Unternehmen

23. Mai 2022 | Intensive Debatte um Energiewende

 

Mehrheit der Deutschen setzt auf erneuerbare Energien

 
Repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der DBU
 

23. Mai 2022 | Fünf Jahre Atommüll-Lager-Suche

 

Undurchsichtig, unverständlich, unaufrichtig 

 

Bundesgesellschaft für Endlagerung in der Kritik 

 

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20. Mai 2022 | Verlust der Artenvielfalt und globaler Klimawandel

 

Berliner Erklärung: Für die Zukunft der Menschheit

 

Breites Bündnis von Wissenschaftler:innen nimmt die deutsche Politik bei der Bekämpfung der Biodiversitätskrise in die Pflicht

 

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20. Mai 2022 | LNG-Beschleunigungsgesetz

 

Drohende fossile Überkapazitäten gefährden deutsche Klimaziele

 

Juristischer Widerspruch angekündigt

 

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20. Mai 2022 | Trendwende noch möglich

 

Die Welt hat bisher vollkommen versagt
 

Bittere Bilanz: 30 Jahre UN-Konvention für biologische Vielfalt

 

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19. Mai 2022 | Energielieferungen

 

Raus aus der fossilen Abhängigkeit,
rein in die Erneuerbaren

 

REPowerEU geht zwei Schritte vorwärts, aber einen zurück

 

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Techn. Modifikationen wie Abstreifplanen schonen Kleinlebewesen (c) NP Stromberg-Heuchelberg

19. Mai 2022 | Forum Blühender Naturpark

 

Ökologische Pflege des Straßenbegleitgrüns

 

Großes ökologisches Potenzial auf 30.000 Hektar

 

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19. Mai 2022 | Zum Weltbienentag

 

Zierpflanzentest 

 

Fast jede Probe pestizidbelastet

 

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© Dr. Bettina Ziegelmann

18. Mai 2022 | Weltbienentag 20. Mai

 

Schutz von Honigbienen mit Ameisensäure-Pads

 

DBU-Projekt gegen Varroamilben

 

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18. Mai 2022 | Region Weser-Mitte

 

Große Schwankungen und kleine Sensationen

 

„Stunde der Gartenvögel“ so spannend wie nie

 

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18. Mai 2022 | Gartenvögel

 

Bestes Flugwetter für Mauersegler und Schwalben

 

Haussperling bei "Stunde der Gartenvögel" vorne

 

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17. Mai 2022 | Emissionshandel

 

Fehlanreize reduzieren
 

Studie schlägt vor Votum im Europaparlament konkrete Maßnahmen vor

 

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Ackerhummel (c) Deutsche Wildtier Stiftung

17. Mai 2022 | Weltbienentag am 20. Mai

 

Wildbienen brauchen Schutz von jedermann

 

Die häufigsten Fehler beim Anlocken von Wildbienen im eigenen Garten oder auf dem Balkon

 

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17. Mai 2022 | Bericht

 

Lasst den Flüssen ihren Lauf
 

2021 wurden mindestens 237 Barrieren aus europäischen Flüssen entfernt

 

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16. Mai 2022 | Fußabdruck Ernährung

 

Mit Messer und Gabel für Biene, Braunkehlchen und Jaguar

Je höher der Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln,
desto geringer der Fußabdruck 

 

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16. Mai 2022 | Schutzgebiete in der Ostsee

 

Kleine Wale in großer Gefahr

 

Wirksamer Schutz des Ostsee-Schweinswals

gefordert

 

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16. Mai 2022 | BUND

 

Offshore-Wildwuchs und Wasserkraft 

 

Ausbau der Erneuerbaren nicht auf Kosten von Umwelt- und Naturschutz

 

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16. MaI 2022 | Pressestatement "Weitblick für den Wald? 


„Wir brauchen Weitblick statt energiepolitischen Populismus“

 

WWF zur Sonder-Agrarministerkonferenz zum Wald 

Berlin: Am Montag treffen sich die Agrarministerinnen und Agrarminister von Bund und Ländern zu einer Sonder-Agrarministerkonferenz (AMK) zum Thema Wald. Hierzu sagt Johann Rathke, Koordinator für Agrar- und Landnutzungspolitik beim WWF:
 
„Eine Sonderkonferenz zum Thema Wald ist ebenso ungewöhnlich wie angemessen, denn wir befinden uns in einer handfesten Waldkrise. Auch durch die einseitige Waldpolitik in den letzten Jahren steht der Wald kurz vorm Klimakollaps: Vier von fünf Bäumen haben lichte Kronen, die Waldschäden sind auf Rekordhöhe. Deshalb ist der von den Ministern und Ministerinnen diskutierte Vorschlag, Holz zukünftig verstärkt energetisch zu nutzen, absurd. Für den Wald und das Klima ist eine verstärkte Entnahme von Holz zum Heizen fatal. Der Nutzungsdruck auf die Wälder ist bereits enorm und darf durch die energetische Nutzung nicht weiter verstärkt werden. Wir brauchen keinen energiepolitischen Populismus, sondern politischen Weitblick für einen gesunden Wald, der dauerhaft CO2 speichert, Luft filtert, als Erholungsort dient und verlässlich sowie nachhaltig einen nachwachsenden Rohstoff zur Verfügung stellt. Ein Thema fehlt auf der Agenda der Sonder-AMK: Wasser. Dabei machen gerade die Dürre-schäden dem Wald schwer zu schaffen. Forstpolitik und Waldbewirtschaftung müssen angesichts der Klimakrise vor allem darauf ausgerichtet sein, einen möglichst intakten Wasserhaushalt herzustellen. Nur wenn es gelingt, Wasser möglichst lange in den Waldökosystemen zu halten, also im Boden, in den Pflanzen und in der Luft, kann der Wald sich vor den dramatischen Konsequenzen der Klimakrise selbst schützen. Und der Erhalt des Waldes und  die Verbesserung seiner Ökosystemfunktionen ist der verlässlichste Beitrag zum Klimaschutz. Um das zu erreichen und engagierte Waldbewirtschaftende zu honorieren, braucht es wirksame Anpassungen von Waldgesetz und Förderinstrumenten.“

12. Mai 2022 | Volkswagen-Hauptversammlung

 

Kleine E-Modelle überfällig 

 

Konzentration auf gewinnstarke Fahrzeuge gefährdet Unternehmens-DNA 

 

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12. Mai 2022 | Berlin

 

Nationaler Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung wird verliehen

 

Ehrung der Deutschen UNESCO-Kommission und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

 

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12. Mai 2022 | Kommentar 

 

Scheindebatte gefährdet Zukunft der Landwirtschaft

WWF zur Aktuellen Stunde im Deutschen Bundestag zum Thema „Hunger vermeiden – Mehr Lebensmittel produzieren statt Ackerflächen stilllegen“

Berlin: In einer von der CDU/-CSU-Bundestagsfraktion beantragten Aktuellen Stunde zum Thema „Hunger vermeiden – Mehr Lebensmittel produzieren statt Ackerflächen stilllegen“ beschäftigt sich der Deutsche Bundestag erneut mit den Auswirkungen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine auf die weltweiten Agrarmärkte. Hierzu sagt Johann Rathke, Koordinator für Agrar- und Landnutzungspolitik beim WWF Deutschland:

 
„Die Gegenüberstellung von Lebensmittelproduktion und wichtigen Instrumenten und Maßnahmen zum besseren Natur- und Klimaschutz ist kontraproduktiv und fern der Realität. Angesichts der ernsten Situation drängt sich der Eindruck einer Scheindebatte auf. Zweifellos muss die Staatengemeinschaft unmittelbar auf die Explosion der Lebensmittelpreise und die Auswirkungen des Kriegs auf die verfügbare Menge und Lieferketten reagieren. Diese Notsituation allerdings auszunutzen, um biodiversitätsfördernde Instrumente außer Kraft zu setzen, verkennt, dass wir parallel auch eine Biodiversitäts- und Klimakrise erleben, die die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland und Europa unter enormen Druck setzt. Aktuell deutet sich eine neue Dürreperiode an, die regional teils existen-zielle Ausmaße annehmen kann. Diese Situation unterstreicht einmal mehr: Unsere Produktionssicherheit in Deutschland und Europa ist gefährdet. Umso wichtiger ist es, die Landwirtschaft resilienter zu machen. Nur dann können wir auch zukünftig gewährleisten, Lebensmittel nachhaltig zu produzieren. Naturschutz, Klimaschutz und landwirtschaftliche Produktion gehören zusammen. Wir brauchen zweifellos eine Debatte über eine wirksame Ausgestaltung von Naturschutzinstrumenten. Und wir müssen sondieren, mit welchen Veränderungen wir unmittel-bar auf die derzeitige Situation reagieren können. Der heutige Vorschlag von Bundesminister Özdemir zur Frucht-folge ist dafür ein gutes Beispiel. Vielmehr müssen wir aber mittel- und langfristig die Flächennutzung sinnvoll verteilen. Die Produktion von Agrokraftstoffen oder der hohe Anteil an Fläche, die für die Produktion von Futtermit-teln verwendet wird, muss überdacht werden. Hier erwarte ich einen sachlichen Diskurs und konkrete Vorschläge von der Bundesregierung, aber auch von der Opposition. Klar ist: die Situation ist für viele Menschen in der Welt dramatisch und wir müssen darauf reagieren. Unmittelbar braucht es dafür Geld, konkret mehr finanzielle Unter-stützung des World Food Programme. Aber wir müssen ebenso engagiert und konsequent dem dramatischen Verlust der Biodiversität und der existenziellen Bedrohung durch die Klimakrise begegnen, ansonsten gefährden wir unsere Produktionssicherheit in Europa und damit auch die Ernährungssicherheit in der Welt.“

11. Mai 2022 | „DBUgoesBrussels“

 

Zwischen Krieg und Klimaschutz

 

Wohlstand von morgen durch Sonne, Wind und

Circular Economy

 

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11. Mai 2022 | Verhalten in der Brutsaison

 

Jungvögel am Boden sind meist

nicht in Not

 

Vermeintlich hilflose Vogelkinder bitte nicht aufnehmen!

 

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11. Mai 2022 | Trockenheit

 

Vögel und Insekten haben Durst

 

Trockenes Wetter hält an:

Jetzt Wassertränken aufstellen

 

 

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10. Mai 2022 | Gerecht geht anders!

 

Klimakrise, Artensterben, Ungleichheit

 

Großdemonstration zum G7-Gipfel in München

 

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10. Mai 2022 | Seltene Waldrappe

 

Illegaler Vogelabschuss bedroht Auswilderungsprojekt

 

Deutsche Wildtier Stiftung unterstützt eine bessere Überwachung der Zugrouten mit GPS-Sendern 

 

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10. Mai 2022 | Landkreis Oldenburg

 

Erneut erfolgreich gegen Hähnchenmastanlage

 

Nachtragsgenehmigung unrechtmäßig

 

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9. Mai 2022 | Deutsche Umwelthilfe, Schutzstation Wattenmeer und WWF fordern:

 

Keine neuen Ölbohrungen im Wattenmeer und Stopp der

Ölförderung bis 2030

 

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9. Mai 2022 | Einzigartige Flusslandschaft

 

Ökosystem Oder in Gefahr

 

WWF warnt anlässlich einer länderübergreifenden Konferenz in Wrocław vor Ausbau

 

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9. Mai 2022 | Vögel

 

Die ersten Mauersegler sind zurück

 

Spätere Ankunft und kurzes Intermezzo 

 

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9. Mai 2022 | Kommentar

 

Umweltministerin muss unkontrollierten Wildwuchs der LNG-Terminals stoppen 

 

Anlässlich des Baustarts für ein LNG-Terminal in Wilhelmshaven erklärt Antje von Broock, Bundesgeschäftsführerin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):  

 

„Die LNG-Nutzung widerspricht dem Klimaneutralitätsziel der Bundesregierung. Statt politischer Schnellschüsse braucht es ein belastbares Konzept für den Import erneuerbarer Energien. Weder Landesregierungen noch die Bundesregierung sollten in blinden Aktionismus verfallen, sondern Sorgfalt walten lassen. Der Baustart des LNG-Terminals in Wilhelmshaven erfolgt ohne das eigentliche Genehmigungsverfahren abzuwarten. Das birgt ein großes Risiko für den Umwelt- und Artenschutz in dieser einzigartigen Naturlandschaft. Die möglichen Auswirkun-gen auf das gesetzlich geschützte Biotop im Küstenbereich und die konkreten Bedrohungen für die Schweinswal-population werden vernachlässigt. In Wilhelmshaven wird ein weiterer Präzedenzfall geschaffen, um LNG-Vorhaben schnell durchzudrücken. Mit dem geplanten LNG-Beschleunigungsgesetz verweist die Bundesregierung hohe gesetzliche Standards zum Umwelt- und Naturschutz in die zweite Reihe. Die Schutzgebiete in Nord- und Ostsee, wie beispielsweise der Nationalpark und das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer, dürfen nicht nur auf dem Papier bestehen; ihre Gefährdung darf nicht billigend in Kauf genommen werden. Bundesumweltministerin Steffi Lemke muss verhindern, dass LNG-Terminals von der Umweltverträglichkeitsprüfung ausgenommen werden.” Weitere Informationen: LNG-Importe stehen im Verdacht, teilweise klimaschädlicher zu sein als die Kohlenutzung, da Transport und Verflüssigung sehr energieintensiv sind und zu hohen Methanemissionen führen. Die Lieferverträge für LNG werden voraussichtlich eine Laufzeit über 20 Jahre und mehr haben - weit über die derzeitige Krisensituation hinaus. Stationäre LNG-Terminals, die erst Mitte der 2020er Jahre in Betrieb gehen, tragen somit kurzfristig nicht zu einer besseren Versorgungssicherheit bei. Ein vom BUND vorgelegtes Papier „Einsparungen jetzt! Für Energiesouveränität und ein krisenfestes Ernährungssystem“ fordert von der Bundes-regierung angesichts des Krieges in der Ukraine Sofortmaßnahmen: www.bund.net/sofortmassnahmen

29. April 2022 | Ressourcenpolitik

 

Software-Update unmöglich

 

Hersteller dürfen Reparatur von Handy, Laptop & Co. nicht weiter behindern

 

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29. April 2022 | Mercedes-Benz

 

Große Limousinen und SUV sind kein „nachhaltiger Luxus“

 

Konzern nutzt Kurzarbeitergeld zur Gewinnsteigerung 

 

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Knäkente | Copyright: Monika Povel

29. April 2022 | Vogelzug in vollem Gange

 

Vogelschützer streiten für sichere

Adria-Zugroute

 

Jedes Jahr werden Tausende Zugvögel auf dem

Balkan illegal getötet 

 

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28. April 2022 | Wasserrechtsanträge 

 

Elf Punkte fürs Grundwasser und den Umweltschutz

 

Main-Kinzig-Kreis will verstärktes Monitoring und spricht sich für kürzere Laufzeiten aus 

 

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28. April 2022 | „Sorgensektor fit machen für Klimaneutralität 2045“ 

 

WWF zum heutigen Wohnungsbau-Gipfel der Bundesregierung 
 

Berlin: Zum ersten Wohnungsbau-Gipfel der Bundesregierung am heutigen Mittwoch kommentiert Rebecca Tauer, Programmleiterin Kreislaufwirtschaft beim WWF Deutschland:  
 
„Bauministerin Klara Geywitz hat mit ihrem Bündnis die große Chance, die Fragen von Energienutzung, Ressourceneinsatz und Flächenbedarf im Bausektor wirksam anzugehen - nachdem diese jahrelang liegenge-blieben sind. Die Bundesregierung darf neuen bezahlbaren Wohnraum dabei aber nicht gegen den Klima- und Umweltschutz ausspielen. Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft müssen im Mittelpunkt des Umbaus des Gebäude-sektors stehen. Der Gebäudebereich macht ein Drittel der deutschen CO2-Emissionen aus, ist extrem ressourcen-intensiv und verursacht Unmengen von Abfällen. Die Klimaprobleme des Sektors werden nicht allein durch einen klimafreundlichen Neubau gelöst, sondern vor allem durch eine breitangelegte Sanierungsoffensive der Bestands-gebäude. Die Grundsteine für einen nachhaltigen Bausektor müssen deshalb zügig umgesetzt werden: Den aktuellen Gebäudebestand durch Umnutzen und Sanieren langlebig erhalten, anstatt durch unnötigen Neubau Energie für Baumaterialen, Bau und Rückbau von Gebäuden zu verschwenden. Neue Gebäude müssen von Anfang an mit Sekundärmaterialien und nachwachsenden Rohstoffen modular, langlebig, reparierbar und recyclingfähig gebaut werden. Gebäudeteile und Materialien wie Fenster oder Stützbalken sollten - wo immer möglich - wiederverwendet werden. Das breite Bündnis von Bauministerin Geywitz hat die Hebel in der Hand, den größten Sorgensektor fit für ein klimaneutrales Deutschland 2045 zu machen." 

Foto von Regine Schadach

28. April 2022 | Landkreis Goslar

 

Wieder massenhafter Amphibientod 

 

Zeitenwende im Amphibienschutz gefordert

 

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28. April 2022 | Steuerlich absetzbar

 

Deutschland vergeudet Getreide
 

Bei Brot und Backwaren Verluste von etwa 1,7 Millionen Tonnen pro Jahr | Erntefläche so groß wie Mallorca

 

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Alexander Gerst © ESA

27. April 2022 | Oberhausen

 

„Raumschiff Erde“

 

Astronaut Alexander Gerst am 2. Juni zu Gast im Gasometer Oberhausen

 

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27. April 2022 | Hessischer Klimaplan 

 

Neue Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung

 

Öffentlichkeitsbeteiligung zur Weiterentwicklung startet

 

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27. April 2022 | Kommentar

 

"Tankrabatt" zementiert die fossile Abhängigkeit weiter
 

Entlastungspaket der Bundesregierung und  Absenken der Energiesteuer auf Kraftstoffe​


Berlin: Das Bundeskabinett hat am heutigen Mittwoch das Entlastungspaket gegen hohe Energie-preise beschlossen. Ein Teil des Pakets beinhaltet das Senken der Energiesteuer auf Kraftstoffe für drei Monate. Dazu sagt Viviane Raddatz, Leiterin Klimaschutz- und Energiepolitik beim WWF Deutschland:  


"Zwei Monate nach Russlands Angriff auf die Ukraine hat das Bundeskabinett heute das vor einem Monat vorgestellte Entlastungspaket beschlossen. Der beschlossene 'Tankrabatt' zementiert die fossile Abhängigkeit weiter und kurbelt den Verbrauch von Öl an. Stattdessen wären kurzfristig wirksame Maßnahmen wie ein befristetes Tempolimit sinnvoller um den Ölverbrauch zu reduzieren. Mit dem 'Tankrabatt' verpuffen die Mittel nicht nur für die notwendige Transformation, sie stützen in einer Zeit, in der Energieeffizienz das Gebot der Stunde sein sollte, weiterhin den Verbrauch und die Abhängigkeit von fossilen Energien. Nun ist der Bundestag am Zug, dies noch zu korrigieren."

26. April 2022 | Trauriger Jahrestag

 

Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

 

Heute jährt sich zum 36. Mal die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Anlässlich dieses traurigen Jahrestages und unter dem Eindruck der aktuellen Gefährdung ukrainischer Nuklearanlagen durch die russischen Aggressoren sagt Bundesumweltministerin Steffi Lemke:

 

„36 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe ist die Welt wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine erneut in Sorge um die Sicherheit ukrainischer Atomkraftwerke. Mit dem Beschuss des AKW Saporischschja wurde zum ersten Mal in der Geschichte bewusst in Kauf genommen, das Risiko eines AKW-Unfalls durch militärische Aggression zu erhöhen. Das ist alarmierend. Ich blicke weiter mit Sorge auf die nukleare Sicherheit in der Ukraine, solange der Krieg anhält. Die große weltweite Sorge um die AKW-Sicherheit in der Ukraine führt uns die potenzielle Gefahr, die von Atomkraftwerken ausgeht, dramatisch vor Augen, und uns wird auf schreckliche Weise klar, dass Atomenergie eine Hochrisiko-Technologie ist und bleibt. Gerade in Krisenzeiten wie dieser halte ich daher die von Einzelnen in Deutschland geführte Debatte über Laufzeit-Verlängerungen aus Sicherheits-gründen für nicht vertretbar. Die Atomkraft kann uns sogar verwundbarer machen. Der von Umweltverbänden, Stiftungen und NGOs am vergangenen Donnerstag vorgestellte Uranatlas 2022 bestätigt all dies und veranschaulicht die mit der Atomkraftnutzung verbundenen Probleme und Risiken.“

© Uschi Euler/piclease

26. April 2022 | Energie

 

Energieeffizienz wird zu einem Schlüsselfaktor

 

DBU startet „Zukunft Zuhause – Nachhaltig sanieren“

 

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26. April 2022 | Kommentar 

 

EU geht gegen gefährliche Chemikalien vor - giftfreie Umwelt wird möglich

 

Die Gesetzesinitiative der EU-Kommission für ein Verbot von gefährlichen Chemikalien in der “EU-Restrictions Roadmap” kommentiert Antje von Broock, Geschäftsführerin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): 

 

„Mit diesem Gesetzesvorhaben der EU-Kommission gibt es eine echte Chance auf eine giftfreie Umwelt. Umweltverschmutzung durch Chemikalien und Plastik hat die Belastungsgrenzen des Planeten überschritten. Es ist gut, dass die EU dem Druck der Chemiebranche nicht nachgibt und einen umfassenden Fahrplan aufgestellt hat. Ich begrüße diesen mehr als überfälligen Schritt sehr. Künftig sollen ganze Schadstoffgruppen als gefährlich eingestuft und reguliert werden. Damit können Hersteller nicht mehr einfach den einen verbotenen Stoff durch andere Chemikalien derselben Schadstoffgruppe ersetzen und langwierige Einzelprüfungen von Chemikalien entfallen. Das Gesetzesvorhaben ist das bislang ehrgeizigste Vorhaben zur Beschränkung von problematischen Stoffen. Produkte ohne Schadstoffe rücken damit in greifbare Nähe. Tatsächlich könnte demnächst Schluss sein mit dem Gift in unseren Lebensmittelverpackungen, in Elektronik, Baumaterialen oder Kosmetik. Die Industrie wird wenig begeistert sein und protestieren. Doch die EU tut gut daran, an ihrem Null-Schadstoff-Ziel festzuhalten.“

Weitere Informationen: Die EU-Kommission hat heute den Fahrplan für eine schnelle gesetzliche Beschränkung der gefährlichsten Chemikalien veröffentlicht, die sogenannte Restrictions Roadmap. Diese ist Teil der EU-Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit. Und sie ist ein wichtiger Baustein des im Green Deal-Papiers des von der Leyen-Kommission verankerten Null-Schadstoff-Ziels („Zero Pollution Goal“). Im Fokus der heute angekündigten Roadmap sind vor allem Schadstoffe, die in vielen Alltagsprodukten enthalten sind. So sollen u.a. alle Flamm-schutzmittel, krebsverdächtigen Stoffe sowie hormonschädliche Substanzen wie Bisphenole verboten werden. Ebenfalls auf der Verbotsliste stehen viele kaum recycelbare und mit gefährlichen Zusatzstoffen versetzte Anwendungen des Kunststoffs PVC. Außerdem alle gefährlichen Fluorchemikalien, die sogenannten PFAS, und weitere rund 2.000 Schadstoffe, die heutzutage noch in Kinderpflegeprodukten wie Schnuller und Windeln gefunden werden. Für einige dieser Stoffe oder Stoffgruppen werden Beschränkungsvorschläge erarbeitet oder liegen bereits vor, viele davon sind jedoch neu. Die Verbände der Chemieindustrie protestierten bereits im Vorfeld der angekündigten Roadmap gegen den Plan der Kommission.  

26. April 2022 | Faszinierendes Naturschauspiel 

 

Die Maikäfer sind wieder da!

 

Gefahr für den Wald?

 

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25. April 2022 | Kaum Strom, aber große Umweltschäden

 

Schafft die Subventionen für „kleine Wasserkraft“ ab!

Berlin: Die Bundesregierung plant, im Zuge der laufenden Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) die Förderung von kleinen Wasserkraftwerken bis 500 Kilowatt einzustellen. Der WWF Deutschland begrüßt dieses Vorhaben und verteidigt die geplante Abscha­­­ffung der umwelt-schädlichen Subventionen gegen Kritik aus den Reihen der Kraftwerksbetreiber. Dazu sagte Tobias Schäfer, Referent für Gewässerschutz des WWF:
 
„Kleinkraftwerke dürfen künftig keine Subventionierung auf Basis des EEG mehr erhalten. Diese Forderung steht im Einklang mit der klaren Botschaft aus der Wissenschaft. Das kürzlich veröffentlichte „Wasserkraftmemoran-dum“ lässt an den gravierenden Folgen der derzeitigen Wasserkraftnutzung für Gewässerökosysteme und Arten-vielfalt keinen Zweifel. Auch das Memorandum fordert mit Nachdruck die Abschaffung der EEG-Förderung für Kleinkraftwerke – und zwar nicht nur bis 500KW, sondern bis 1 MW. Es geht hier nicht um Energiesicherheit.
Die sogenannte kleine Wasserkraft bis ein Megawatt leistet mit weniger als 0,5 Prozent einen marginalen Beitrag zur Stromerzeugung. Es geht um umweltschädliche Subventionen und ihre Folgen für die Biodiversität: Die Wasserkraft hat das Artensterben in unseren Gewässern und den Einbruch der Wanderfischpopulationen maßgeblich mitverursacht. Unzählige Fische werden täglich in Wasserkraftturbinen durch den Wolf gedreht. Besonders betroffen sind Wanderfische wie der vom Aussterben bedrohte Aal. Kleinkraftwerke und Querbauwerke sind einer der Hauptgründe dafür, dass Deutschland seine rechtlich verbindlichen Umweltziele für den Zustand der Gewässer verfehlt. Mit der Stilllegung und dem Abriss von Kleinkraftwerken kann der Wasserkraftsektor echte ökologische Verbesserungen befördern. Andere Länder sind uns da weit voraus. Das Beispiel Finnland zeigt, dass nach der Abschaffung von Subventionen die Renaturierung von Flüssen in Schwung kommt. Daher gehört auch die EEG-Förderung für Wasserkraftwerke bis ein MW abgeschafft.“

25. April 2022 | Unternehmen

 

Waldzerstörung im Einkaufskorb
 

Entwaldungs-Scorecard zeigt mangelnde Lieferkettentransparenz bei Risikorohstoffen​ 

 

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© Lea Kessens/DBU

22. April 2022 | Deutsche Bundesstiftung Umwelt

 

Günstige Mode zu welchem Preis?

 

Textilindustrie braucht Wandel: Projekt zum Fashion Revolution Day am 24. April 2022

 

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22. April 2022 | Wildbienen

 

Platz ist im kleinsten Stängel

 

Tipps zur Unterstützung von Wildbienen

 

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22. April 2022 | Barbarossastadt Gelnhausen

 

Kommunales Wasserkonzept 

 

Förderung einer nachhaltigen und klimaangepassten öffentlichen Wasserversorgung mit 35.000 Euro

 

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22. April 2022 | Broschüren und Webseite

 

Das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön in Leichter Sprache 

 

Wichtiger Schritt in Richtung Inklusion und Integration

 

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21. April 2022 | Neue Studie zu schrumpfender Insektenpopulation in „Nature“

 
Unsere Zukunft ist eng mit dem Überleben der Insekten verknüpft


Eine neue, in der Wissenschaftszeitschrift „Nature“ erscheinende Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das Zusammenspiel von Klimawandel und intensiver Landnutzung einen besonders zerstörerischen Effekt auf viele Insektenpopulationen hat. Für die Studie haben Wissenschaftler:
innen vom University College London Daten zur Temperaturveränderung und zur Veränderung der Landnutzung von 6000 verschiedenen Orten weltweit untersucht und mit Daten zu den Beständen von knapp 18.000 Insektenarten kombiniert. In den am stärksten betroffenen Regionen wurde demnach ein Rückgang der Zahl der Insekten um fast 50 Prozent festgestellt.
 

Dazu sagt Dr. Josephine Kuczyk, Projektmanagern Insektenschutz beim WWF Deutschland:
 

„Die neue Studie zur weltweiten Situation der Insektenpopulationen bestätigt den seit Jahrzehnten andauernden Trend der in erschreckendem Ausmaß abnehmenden Artenvielfalt. Der Bestand der Insekten ist, nach allem was wir wissen, besonders durch den Verlust natürlicher Lebensräume, die intensive Landwirtschaft und die damit einhergehende Belastung der Böden mit Agrarchemikalien, durch die Auswirkungen des Klimawandels und die sogenannte Lichtverschmutzung bedroht. Um diesen Trend zu bremsen, müssen wir auch außerhalb von Schutz-gebieten wirksame Naturschutzmaßnahmen ergreifen und mit aller Kraft dem Klimawandel entgegenwirken. Was die Landwirtschaft anbelangt, wird das nur gelingen, wenn Politik, Landwirtschaft und die Akteure des Umwelt-schutzes an einem Strang ziehen. Die bei uns in Deutschland zuletzt in der „Zukunftskommission Landwirtschaft“ gemeinschaftlich ausgearbeiteten Maßnahmen für eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Landnutzung sind hier wegweisend und müssen schnellstmöglich umgesetzt werden. Der Schutz der Insekten ist kein Selbstzweck. Die Insektenpopulationen sind nicht nur ein Hort ungeheurer Vielfalt und faszinierender Schönheit. Insekten erbringen überlebenswichtige Leistungen für unsere Ökosysteme. Die Lebensgrundlagen des Menschen sind eng mit dem Überleben der Insekten verknüpft.“  

21. April 2022 | 36. Jahrestag der Reaktorkatastrophe

 

Atomkraft schafft keine Energie-unabhängigkeit

 

Uran aus Russland ist Treibstoff für europäische AKW

 

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21. April 2022 | Energiewende & Umweltschutz

 

Kritik an geplanter Erdgasförderung 

 

Wattenmeer darf nicht unter Nutzung fossiler Energien leiden

 

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20. April 2022 | Sorge um Zukunft der Kinzigaue

 

Urgestein des Naturschutzes fordert Umdenken beim Auenschutz
 
Rückbau von Biberdämmen durch Behörden und Bestand der Feuchtwiesen von Aufenau bedenklich
 

20. April 2022 | Neuer Bericht des Weltklimarats

 

Energiewende regional voranbringen

 

Diskussion zum „Osterpaket“ mit Umweltminister Lies

 

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20. April 2022 | Wissen, was die Welt braucht

 

WWF-Akademie startet

 

Jetzt kostenfrei für Nachhaltigkeitskurse anmelden 

 

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14. April 2022 | Kommentar 

 

Frieden für die Ukraine

 

Anlässlich der diesjährigen Ostermärsche äußert sich Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): 

 

„Die Ostermärsche finden in diesem Jahr unter ganz besonderen und dramatischen Vorzeichen statt. Der völker-rechtswidrige Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und das Leid, das die Ukrainer*innen erfahren, sind nur schwer zu ertragen. Die Bilder aus Butscha haben uns alle tief erschüttert und zeigen eine unvorstellbare Gewalt. Viele von uns setzen ein Zeichen gegen den Krieg, gehen demonstrieren, helfen geflüchteten Ukrainer*innen oder spenden. Gerade in diesem Jahr ist es wichtig, ja zum Frieden zu sagen und nein zu einer Gewaltspirale. Stoppt den Krieg - Frieden für die Ukraine. Für Frieden auf der Welt einzustehen hat lange Tradition beim BUND. Wir sehen uns als Teil einer ökologischen Friedensbewegung. Unsere Vision ist die eines zukunftsfähigen Landes in einer friedlichen Welt. Um das zu realisieren, gibt es viel zu tun. Deutschland muss sich so schnell wie möglich unabhängig von dreckigen Energie-Importen aus Russlands machen. Seien es Gas, Kohle oder Uran. Wir dürfen mit unserem Hunger nach fossilen Brennstoffen nicht weiter die Kriegskasse Russlands füllen. Deutschland muss endlich konsequent Energie einsparen und auf die Erneuerbaren setzen. Und wenn der Krieg gegen die Ukraine uns eines erneut gezeigt hat, dann, dass Atomenergie gefährlich und keine Energie der Zukunft ist.”

 

Interview mit der ukrainischen BUND-Partnerorganisation Ecoaction über den Kriegsausbruch, Umweltschutz in Kriegszeiten und die Umweltverbrechen der russischen Armee: https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/krieg-in-der-ukraine-ein-zweites-tschernobyl-duerfen-wir-nicht-riskieren/  

© Heike Spöhrer

14. April 2022 | Im Rhythmus der Jahreszeiten

 

Wanderschäfer am Stegskopf

 

Landschaftspflege auf ehemaligem Truppen-übungsplatz

 

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Strandfund Zingst | Foto: S. Berndt

14. April 2022 | Nationalpark Vorpommern

 

Küstenputz mit riesigem Fund

 

Viele Helfer unterstützten traditionellen Frühjahrsputz.

Kleinste Müllpartikel unter die Lupe genommen. 

 

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13. April 2022 | Naturerleben 

 

Wiesenvögel in der Brutzeit nicht stören

 

NABU Hessen bittet um Rücksicht bei Osterausflügen in die Natur

 

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13. April 2022 | Agrarförderungsprogramme

 

Osterhasen brauchen Brachen und Blühflächen

 

Bundesländer sollten Schutzmaßnahmen für den Feldhasen aufnehmen

 

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12. April 2022 | Artenschutz im Garten

 

Aufgewachte Igel sind jetzt aktiv

 

Der Winterschlaf ist vorbei - So wird der eigene Garten zum Igelparadies

 

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© Andreas Kronshage/LWL

12. April 2022 | Deutsche Bundesstiftung Umwelt 

 

Zum Laichen ins neue Gewässer

 

Feuchtgebietsmaßnahme zum Schutz der Knoblauchkröte auf der DBU-Naturerbefläche Hopsten

 

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12. April 2022 | Kommentar zur Agrarpolitik

 

Bundesrat muss ökologische Vorrangflächen schützen

 

Anlässlich der Sitzung des Bundesrates fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutsch-land (BUND) die Bundesländer auf, Brachen in der Agrarlandschaft zu schützen. Die Länder-kammer soll den Änderungsantrag des Landwirtschaftsausschusses ablehnen und sich dem Kompromissvorschlag der Bundesregierung anschließen, erklärt Vorsitzender Olaf Bandt:

 

„Artenvielfalt braucht Brachen. Zu Äckern umgepflügt, mit Pflanzen bebaut und mit Pestiziden bespritzt, sind sie für den Artenschutz verloren. Diesen Weg will der Agrarausschuss der Länderkammer gehen. Das ist nicht akzeptabel. Wer Naturflächen in Maisäcker verwandelt, um die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Getreidemärkte und die Ernährungssicherung abzumildern, ist auf dem Holzweg. Besser wäre es, Getreide weder in den Tank noch massenhaft in Futtertröge zu schütten. Doch für solche Regelungen fehlt der Politik bisher der Mut. Der Gesetzesvorschlag der Bundesregierung ist ein guter Kompromiss. Er ermöglicht die Beweidung und Nutzung der Brachen als Futterflächen in diesem Sommer. Das war auch schon in den Dürresommern der Vorjahre so. Ich forderte die Bundesländer auf, sich dem Kompromiss anzuschließen und die Brachen zu erhalten.

Mit Blick auf die kommenden Jahre wird die Existenz solcher Flächen noch wichtiger. Wissenschaft und EU-Kommission fordern zehn Prozent naturnaher Flächen in der Agrarlandschaft. Mit der neuen EU-Agrarförderung ab 2023 muss dieses Ziel erreicht werden, um unsere Landwirtschaft krisenfester zu machen. Eine Landwirtschaft, die Lebensräume für viele Arten und das Klima schützt, sichert auch die Produktionsgrundlagen von morgen.“ Hintergrund: Der von der Bundesregierung eingebrachte Gesetzentwurf zur Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung sieht die Nutzung brachliegender ökologischer Vorrangflächen für Futterzwecke und zur Beweidung für das Jahr 2022 vor. Das sind ca. 170.000 Hektar der 16.600.000 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche – also rund ein Prozent.

11. April 2022

 

Robbenjagd in Kanada

 

Die kanadische kommerzielle Robbenjagd ist seit dem 8. April 2022 wieder möglich. 

Laut kanadischem Fischereiministerium beträgt die erlaubte Fangquote auch dieses Jahr wieder 400.000 Sattelrobben.

 

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„Der Beobachter“ | Foto: Fran Rubia, Spanien

11. April 2022 | „Glanzlichter 2021”

 

Naturfotografie aus aller Welt und vom Allerfeinsten

 

Siegerbild mit tiefer und sehr aktueller Symbolwirkung

 

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11. April 2022 | Atommüll-Zwischenlager

 

Planungen in Lubmin ungenügend

 

BUND legt neue Stellungnahme zum Zwischenlager vor und fordert Gesamtkonzept

 

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11. April 2022 | Unkontrollierte Fischverschwendung

 

EU droht bei Fischereikontrolle weiterhin zu versagen

 

Tote oder sterbende Fische gehen illegal über Bord. 

 

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8. April 2022 | Main-Kinzig-Kreis - Hessen

 

"Es geht auch um unsere Region"

 

Forderung an Frankfurt: Eigene Anstrengungen beim Wassersparen und bei der Wassergewinnung stärken

 

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Bundesweite Aktion

Insektensommer 

Eine Stunde lang Insekten beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilneh-men und die Natur vor der eigenen Haustür besser kennenlernen – all das vereint der „Insektensommer“ des NABU. Gezählt wird in zwei Zeiträu-men: 3. bis 12. Juni und 5. bis 14. Au-gust, zum fünften Mal seit Beginn der Aktion. Damit es im Garten viel zu entdecken gibt, sollte der Rasenmäher jetzt noch im Schuppen bleiben. Denn nur wer spät mäht, kann Blüten bei der Entwicklung zusehen und die Insekten-vielfalt entdecken. Mehr Infos:

www.insektensommer.de

Wochenendfreizeit

Natur mit den Händen erleben

NAJU Hessen lädt ein zur Wald- und Wiesen-Werkstatt

Wetzlar– Die NAJU Hessen lädt alle Kinder von 8 bis 12 Jahren dazu ein, mit ihnen gemeinsam die Natur im Sommer zu entdecken. Die Teilneh-menden können Wald und Wiese hautnah erleben und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. In verschiedenen Workshops haben sie die Möglichkeit, mit Naturmaterialien zu basteln und zu bauen und ganz individuelle Ideen praktisch und künstlerisch umzusetzen.

Die Freizeit findet vom 15.07. bis zum 17.07. in Wehrheim-Pfaffenwiesbach im Taunus  statt. Der Zeltplatz ist direkt am Waldrand gelegen.

 

Der Teilnahmebeitrag für die Freizeit inkl. Unterkunft und Verpflegung beläuft sich auf 60,00 €. Weitere Informationen gibt es bei der  NAJU Hessen e.V., Tel.: 06441-946903, E-Mail: Mail@NAJU-Hessen.de. Anmeldungen auch über: www.NAJU-Hessen.de

BioFrankfurt

Aktionswoche 20. bis 29. Mai

Vielfältiges Programm für alle, die die

Natur in Frankfurt und  Umgebung
er leben  möchten:  Zahlreiche  Veranstalter  aus  dem  Rhein-Main-Gebiet beteiligen sich mit Exkursionen und Mitmach-Aktionen für Interessierte aller Altersgruppen. Mehr Infos:

www.biofrankfurt.de

PROGRAMM
BioFrankfurt_Aktionswoche.pdf
PDF-Dokument [3.9 MB]

Kolumne

Ab sofort veröffentlichen wir regel-mäßig Kurzbeiträge zu wichtigen Nachhaltigkeitsthemen unserer Zeit. Die Beiträge stammen von der Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA e.V.)

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Von Glücksbringern und Sommerboten

Auf der Suche nach Schwalben und Mauerseglern

Im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön ist ein neues bürgerwissenschaftliches Projekt gestartet. Bis zum 30. Juni sind Rhönerinnen und Rhöner in Bayern, Hessen und Thüringen aufgerufen, Brutstandorte von Rauchschwalbe, Mehlschwalbe und Mauersegler zu melden.

Verrückt auf Morgen 

Die deutschen Biosphären sind ver-rückt. Verrückt auf Morgen. In 18 Schutzgebieten in Deutschland verändern die UNESCO-Biosphären-reservate die Welt mit innovativen Ideen, um ein nachhaltiges und klima-freundliches Miteinander von Mensch und Natur zu ermöglichen. Sie erpro-ben das Leben von Morgen, damit eine gemeinsame Zukunft auf diesem Plane-ten gelingen kann. Mit der Initiative Verrückt auf Morgen wird genau das bekannt gemacht und angeregt.  
Alle Infos zur Kampagne unter

www.verrueckt-auf-morgen.de

Kampagne.pdf
PDF-Dokument [1.5 MB]
Die Rhön Verrückt auf Morgen.pdf
PDF-Dokument [558.8 KB]

Heimische Wildpflanze 

Weil viele heimische Wildpflanzen nicht so auffällig blühen wie Zierpflanzen, sind sie fast in Vergessenheit geraten – zu Unrecht! Flächenverlust, Herbizide und die Überdüngung der Landschaft machen ihnen zu schaffen. Umso schöner, wenn wir ihnen zum Come-back verhelfen  – mit Naturgärten. Jeden Monat zeigen wir eine andere  Willdpflanze im Porträt. Eine Aktion der Bienenschutz-Initiative „Deutschland summt! Wir tun was für Bienen“ 

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Fortbildungen

Hessisches Landesamt für Natur-schutz, Umwelt und Geologie
 
Naturschutzakademie

Der Wiedehopf
Vogel des Jahres 2022

11. Juni 2022  - online (Samstag)

Veranstaltungsnummer: N097-2022

Kooperationsveranstaltung von HLNUG Naturschutzakademie Hessen,
NABU Hessen und HGON

N097_Wiedehopf _VdJ2022.pdf
PDF-Dokument [310.2 KB]

Armleuchteralgen (Characeen) in Hessen

24. Juni 2022 (Freitag) | Niederweimar

Veranstaltungsnummer: N057-2022

Kooperationsveranstaltung von HLNUG Naturschutzakademie Hessen, BVNH und HTSV

N057_2022 Armleuchteralgen.pdf
PDF-Dokument [300.6 KB]

Biologische Vielfalt erkennen & ermitteln

Vögel für Kids in Kinder-garten und Grundschule

7. Juli 2022 (Donnerstag) | Wetzlar

Veranstaltungsnummer: N060-2022

N060_2022 Vögel für Kids.pdf
PDF-Dokument [294.9 KB]

Naturerlebniszentrum

Blumberger Mühle

Programm im Mai.pdf
PDF-Dokument [229.3 KB]
Copyright Arnulf Hettrich

Neues Jahresprogramm
Biosphärenzentrum

Schwäbische Alb 

Ausstellung, Exkursionen und ein Vormittag rund um Bier und Schokolade geplant

Jahresprogramm
Biosphärenzentrum Schwäbische Alb.pdf
PDF-Dokument [284.1 KB]

Brandenburgische Landesgartenschau

Beelitz  | Start 14. April 2022

 

Das Gartenfestival widmet sich schwer-punktmäßig der Kulinarik und findet unter dem Motto "Gartenfest für alle Sinne" statt. Im Mittelpunkt des blumigen Großereignisses steht eine einmalige Blüten- und Pflanzenpracht, die die Kreativität und Leistungskraft der Brandenburger Gartenbaubranche widerspiegelt. Bereits zum Auftakt lassen die Gärtner es krachen: Über eine Million Blumenzwiebeln erstrahlen als Frühblüher zu einer bunten Farb-decke. Variationsreiche Gehölz- und Wechselflorpflanzungen, spannende Themengärten sowie farbenprächtige Staudenpflanzungen werden zu einem unvergesslichen Festival für alle Sinne.

Biosphärenreservates Südost‐Rügen

Granitzhaus öffnet Pforten
Einheimische und Gäste sind einge-laden, die Ausstellung des Biosphären-reservates wieder zu erleben.

Granitzhaus (c) BRSOR

Besucherinnen und Besucher erwartet eine „Schatzkammer“ mit ganz beson-deren Schätzen aus der Region. Daneben gibt es eine Animation zur nacheiszeitlichen Entwicklung des Biosphärenreservates auf einem 3D‐Modell, die auch die Siedlungsge-schichte Südost‐Rügens sowie die
Entwicklung der Ostsee anschaulich darstellt. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Das Granitzhaus ist ab dem
9. April bis zum 31. Oktober täglich geöffnet. Sie können die Ausstellung im April, Mai und Oktober jeweils von 10 bis 16 Uhr, sowie von Juni bis Septem-ber von 10 bis 17 Uhr besuchen.

Insektenfreundlich,
regional, naturnah
 
Am 11. und 12. Juni richtet der Main-Kinzig-Kreis in Bad Soden-Salmünster ein Fest der biologischen Vielfalt aus.
 
Wildbienen, Hummeln und andere In-sektenarten übernehmen in der Natur vielfältige Aufgaben. So bestäuben sie Blüten, dienen als Nahrung und tragen zur Artenvielfalt bei. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Main.Kinzig.Blüht.Netz“ statt und ist eine Kooperation zwischen dem Land-kreis und dem LPV Main-Kinzig-Kreis.
Programm & Anmeldung
Main.Kinzig.Blüht.FEST).pdf
PDF-Dokument [234.8 KB]

Deutscher Landschafts-pflegetag 2022

 

20. – 22. September 2022 im Ostsee-bad Eckernförde mit Verleihung des Deutschen Landschaftspflegepreises am Abend des 20. September 2022

 

Das Tagungsprogramm wird in Kürze veröffentlicht. Eine Anmeldung ist ab Juni 2022 unter www.dvl.org möglich. 

TV Tipps

Doku-Reihe bei ARTE

Europa. 

Kontinent im Umbruch 

Copyright (c) zero one film

Zum 30. Jubiläum des Senders zeigt ARTE am 31. Mai  ab 20:15 Uhr  die Folgen 1 bis 4 und am  dem 1. Juni ab 21:30 Uhr die Folgen 5 und 6 der sechsteiligen Doku-Reihe. Und ab dem 24. Mai in der ARTE-Mediathek.

 

Drei der sechs Filme beschäftigen sich intensiv mit den Themen nachhaltige Landwirtschaft, Energiewende, die Be- drohung unseres natürlichen Lebens-raums und der Klimakrise: "Energie für alle", "Die Natur und wir" und "Wie wir uns ernähren". Die Forderungen nach Lösungen und Auswegen äußern sich allerorten und dringlicher denn je.

Mehr Informationen
DossierEuropaGEIE.pdf
PDF-Dokument [11.9 MB]

ZDFinfo | 22. Juni | 20:15 Uhr

 
Dürre in Europa
Die Katastrophe ist
hausgemacht
Copyright (c) zero one film

Die Dokumentation zeigt, wie der Klimawandel, eine seit Jahrzehnten verfehlte Forstpolitik und die Folgen der intensiven Landwirtschaft die Dürre in Europa fördern. Meteorologen spre-chen von einer unterschätzten Gefahr und verweisen auf den Zustand von europäischen Grundwasserspeichern – in ganz Europa herrscht Wasserman-gel. Deutsche, französische, spanische und rumänische Experten präsentieren in der Dokumentation ihre Forschungs-ergebnisse und sprechen über Maß- nahmen, wissenschaftliche Projekte und auch Privatinitiativen zur Eindäm-mung der Dürre.

Naturdoku-Highlights bei ServusTV Deutschland 

© Terra Mater/ Sky Vision / Steve Nicholls

Mittwoch, 25. Mai | 20:15 Uhr

Evolution aus Menschenhand
Terra Mater | Dokumentation 
 
Dass der Mensch seit Urzeiten in die Natur eingreift, ist nichts Neues. Weniger bekannt ist hingegen, dass er dabei auch die natürliche Evolution von Tieren und Pflanzen direkt beeinflusst und dadurch deren weitere Entwicklung nachhaltig verändert. Das gezielte Züchten von Nutzpflanzen und Haus-ieren ist dabei nur ein Aspekt. Um zu überleben, mussten sich zahllose Lebewesen den durch den Menschen veränderten Bedingungen anpassen.
 
© Terra Mater / Thirteen WNET / Mark Carroll
Mittwoch, 1. Juni | 20:15 Uhr
Wunderwesen Schmetterling
Terra Mater | Dokumentation

Farbenfroh, filigran, flatterhaft:

Schmetterlinge sind ganz besondere Lebewesen. Vom Ei, zur Raupe, zur Puppe und zum Falter durchleben die Insekten eine beeindruckende Verwan-dlung. Obwohl kurzlebig und von zarter Schönheit, behaupten sich die Schmet-terlinge seit Urzeiten sehr erfolgreich.

 

© Terra Mater Factual Studios GmbH / Mark Fletcher Productions / Colorful Nature Films / Xi Zhinong
Mittwoch, 8. Juni | 20:15 Uhr
Wild und wunderbar
Terra Mater | Dokumentation

Chinas Tierwelt hat viel mehr zu bieten als den weltberühmten großen Panda. Das Land beheimatet Spezien, die sich den speziellen Lebensbedingungen
be-stens angepasst haben – ob im tibetischen Hochland, in der Wüste Gobi, in den Karst- und Sumpfland-schaften, den Küsten und Dschungel-regionen oder den Flüssen. Terra Mater entdeckt unbekannte Naturschätze.

 

© Brian Leith Production/Terra Mater Studios GmbH_Kieran O’Donovan
Mittwoch, 15. Juni | 20:15 Uhr
Kanada – Der weite Norden
Terra Mater | Dokumentation
Deutsche TV-Premiere

Der hohe Norden Kanadas ist die Heimat spektakulärer Wildtiere – von Eisbären, Polarfüchsen, Wölfen, Luch-sen und Seeottern. Terra Mater begibt sich auf eine spannende Entdeckungs-reise ins Land der Superlative.

 

© Terra Mater Studios GmbH / Boréales / Steven Kovacs Biosphoto
Mittwoch, 22. Juni | 20:15 Uhr
Unser Mittelmeer -
Die große Reise (1/4)

Terra Mater | Dokumentation

Erstmals bei ServusTV

Terra Mater Naturfilmerin Birgit Peters präsentiert die Wunder der Natur rund um das Meer, das uns so vertraut erscheint und doch immer wieder neue Erkenntnisse zutage fördert. Die erste Folge der Serie folgt den großen Wanderungsbewegungen der Natur.

 

© Terra Mater Studios GmbH / Boréales
Mittwoch, 29. Juni | 20:15 Uhr
Unser Mittelmeer -
Die letzten ihrer Art (2/4)
Terra Mater | Dokumentation
Erstmals bei ServusTV

Die zweite Folge zeigt, wie wir die raren Tier-Bewohner des Mittelmeers vor dem Verschwinden bewahren können. So wird an vielen Stränden im östlichen Teil des Meeres großes Augenmerk daraufgelegt, dass die Baby-Schild-kröten im geschützten Umfeld schlü-pfen können. Ihre Anzahl ist stark ge-schrumpft, doch gibt es noch einige Gruppen von ihnen im Mittelmeer.

Buchtipps 

Das Zeitalter der Städte

Die entscheidende Kraft im Anthropozän
S. Hirzel Verlag | Stuttgart | 344 Seiten ISBN 978-3-7776-3032-8

[Buchvorstellung]

Andreas Jaun

In der Stadt

Natur erleben – beobachten – verstehen | Naturführer-Reihe Band 5

Haupt Verlag | 1. Auflage 2012

ISBN 978-3-258-07718-5

[Buchvorstellung]

Stefan Ineichen, Bernhard
Klausnitzer, Max Ruckstuhl

Stadtfauna

600 Tierarten unserer Städte

Haupt Verlag | 1. Auflage 2012

ISBN 978-3-258-07723-9

[Buchvorstellung]

Rainer Nahrendorf

Eifel - Das bedrohte Orchideenparadies

Die Königinnen der Pflanzen sind auf dem Rückzug. Sie vertragen keine Düngung, sind auf magere Kalkböden oder Feuchtgebiete angewiesen, müs-sen Aufforstungen, neuen Baugebieten oder Steinbrüchen weichen.  

ISBN: 9783754169124 | 156 Seiten

Buchvorstellung.pdf
PDF-Dokument [221.9 KB]

Krautige Pflanzen
des Harz-Waldes

Schon früh wurde die heilende Wirkung vieler Kräuter erkannt. Die Pflanzen-medizin bestimmte über Jahrtausende die medizinischen Möglichkeiten der Menschen und noch heute werden zahlreiche Pflanzen und  Wirkstoffe zur medizinischen Behandlung eingesetzt.

Herausgeber: Verlag Sternal Media 

Softcover-Einband | 188 Seiten
Querformat von 17 x 22 cm
ISBN 978-3-7557-6138-9
23,99 Euro | E-Book  9,49 Euro

Fotowettbewerb

Augenblick Natur!
Naturpark Schwalm-Nette sucht ausdrucksstarke Fotomotive

Springspinne | (c) Naturpark Schwalm-Nette

Fotobegeisterte sind aufgerufen, die einzigartige Vielfalt und Schönheit unserer heimatlichen Landschaft auf-zuzeigen und die Naturparke mit ihren Facetten einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.  Der Wettbewerb startete am 1. März und läuft bis zum 31. Oktober 2022.

Alle Bilder des Wettbewerbs werden auf einem eigens dafür eingerichteten Internetportal  www.naturparkfotos.de 
veröffentlicht. Die 100 besten Bilder werden monatlich von den Besuchern des Portals gewählt (vote per click). Eine dreiköpfige Jury wählt daraus die TOP 10. Die Monatssieger/innen er-halten attraktive Gewinne. Wer den Gesamtsieg am Ende des Jahres erzielt, kann sich anschließend über einen Fotoworkshop mit dem Fotojour-nalisten und Naturfotografen Hans-Peter Schaub freuen.

Ausstellungen

Hauhechel-Bläuling als fertig entwickeltes Insekt © Eye of Science: Nicole Ottawa und Oliver Meckes

Sonderausstellung im Haus der Natur

Metamorphosen. Wundersame Verwandlung im Reich der Insekten

Feldberg – Ab sofort bis Ende März 2022 zeigt das Haus der Natur die Sonderausstellung „Metamorphosen. Wundersame Verwandlung im Reich der Insekten“, die einen neuen Blick auf diese Tiere wirft: Unter dem Elektronen-mikroskop vergrößert, zeigen Bilder-paare die Verwandlung von der Larve bis zum fertig entwickelten Insekt –
der Unterschied könnte in den meisten Fällen kaum krasser sein.

Blattlauswespe, li Larvenstadium, re fertig entwickeltes Insekt © Eye of Science: Nicole Ottawa und Oliver Meckes

Öffnungszeiten "Haus der Natur" 

Dr.-Pilet-Spur 4, 79868 Feldberg: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr, in den Schulferien in Baden-Württemberg täglich. Der Eintritt  ist frei. Für einen Besuch nutzen Sie bitte das Parkhaus Feldberg. Direkt am Gebäude (hinterer Teil) steht ein Behindertenparkplatz zur Verfügung. Es gelten die jeweils aktuellen Vorgaben der Corona-Verordnung Baden-Württemberg.

Über den menschge-machten Himmel 

Warum ist der Himmel blau? Und verändert sich seine Farbe unter dem Einfluss des Menschen? Die Kunst-schaffenden Christina Hemauer und Roman Keller beschäftigen sich seit acht Jahren mit diesen Fragen – an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Kulturgeschichte. Das Nidwaldner

Museum widmet dem Künstlerduo die erste Übersichtsausstellung zur The-
matik. Gleichzeitig  geht das Duor in Stans neuen Himmelsspuren nach.

 

Ausstellung HEMAUER/KELLER 
Ort: Nidwaldner Museum, Winkelried-haus, Engelbergstr. 54 A, 6370 Stans, Schweiz, Telefon: 041 618 73 40 
www.nidwaldner-museum.ch

Öffnungszeiten: 19. März bis 7. August 

Mi 14-20 Uhr, Do/Fr/Sa 14-17 Uhr,
So 11-17 Uhr, geschlossen: Mo & Di.

Oberhausener Gasometer 

Das zerbrechliche Paradies 

Brände, Überflutungen, Dürre – in den vergangenen Dekaden hat sich die Häufigkeit von Umweltkatastrophen stark erhöht.  Doch die zerstörerische Kraft der Natur ist für den Menschen nicht neu. Zu den dramatischsten Szenarien der Weltgeschichte zählt sicherlich der Ausbruch des Vesuvs 
79 n. Chr., bei dem das antike Pompeji vollkommen unter Asche und Lava-brocken verschwand. Die verschüttete Stadt, die Opfer und das erfahrene Leid gerieten in Vergessenheit. 
Weitere Infos gibt es unter www.gasometer.de

NATUR Online 

Redaktion NATUR Online

Mühlstraße 11 | D - 63517 Rodenbach
Telefon: 06184 –  99 33 797

magazin@natur-online.info

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BIC    GENODEF1RDB

Stichwort: NATUR Online

Herzlichen Dank!

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Soweit nicht anders angegeben, verwenden wir Fotos von pixabay.com.

Aktualisiert am:

25. Mai 2022

 

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