Magazin für Nachrichten aus Natur und Umwelt

Aktuelle Natur- und Umweltnachrichten aus aller Welt, sachlich gebündelt und kompakt präsen-tiert - das ist NATUR Online. Herausgeber ist die Gesellschaft für Naturschutz und Auenent-wicklung (GNA e.V.). Als gemeinnützige Naturschutzorganisation bieten wir die Nutzung von NATUR Online kostenlos für unsere Leserschaft an; ebenso für Verbände und Behörden, die uns Artikel zur Verfügung stellen. Um unabhängig berichten zu können, sind wir auf Unterstützung durch Ihre Werbung und/oder durch eine steuerlich abzugsfähige Spende angewiesen.[>>>mehr]

Umweltkatastrophe Oder

16. August 2022 | Oder in Gefahr

 

Folgen der Umweltkatastrophe noch jahrelang spürbar  

 

Geplanter Ausbau der Oder muss gestoppt werden

 

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16. August 2022 | Katastrophe

 

Ab sofort völlige Transparenz
 

WWF-Deutschland und Polen kritisieren Behörden

 

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16. August 2022 | Hessen

 

Mehr als 100 Kommunen bilanzieren Treibhausgas-Emissionen

 

Umweltministerin: „Bilanzen sind Grundlage für wirksamen Klimaschutz“

 

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16. August 2022 | Gasumlage

 

Folge der seit Jahren verschleppten Energiewende
 

Fossile Abhängigkeit nicht auf dem Rücken Einkommensschwacher austragen

 

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15. August 2022 | Schutzschild für die Hochsee

 

Rechtslücke für Hälfte des Planeten schließen

 

UN-Staaten verhandeln Schutz-Abkommen 

 

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(c) Nationalparkverwaltung Berchtesgaden

15. August 2022 | Toilettengang im Freien

 

Wenn draußen mehr drückt

als nur die Blase

 

Wohin mit dem großen Geschäft beim Wandern?

 

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15. August 2022 | Knappes Nahrungsangebot

 

Igel leiden unter Hitze und Trockenheit

 

Mit naturnahem Garten und Wasserstelle Igel unterstützen

 

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Fischsterben in der Oder

12. August 2022 | WWF sieht Gefahr unzureichenden Krisenmanagements

 

Hakt der Informationsfluss?
 

Berlin – Anlässlich der laufenden Ursachensuche für das Fischsterben an der Oder sieht der WWF Deutschland einen besseren Abstimmungsbedarf zwischen deutschen und polnischen Behörden.
 
Dr. Finn Viehberg, Leiter des Ostsee-Büros des WWF sagte: „Der Vorfall wirft Fragen nach dem Informationsfluss im Fall einer ernsten Gefährdung von Natur und Umwelt in und an der Oder auf. Gewichtige Hinweise auf das Fischsterben gibt es auf polnischer Seite offenbar schon seit mehr als zehn Tagen. Doch man hat den Eindruck, dass die deutsche Seite von diesen Informationen lange nichts wusste. Hier scheint wertvolle Zeit verloren gegangen zu sein, in der sich beispielsweise auch der Nationalpark Unteres Odertal und die Anrainer des Oderhaffs auf auch dort möglicherweise auftretende Schadstoffe hätten einstellen können.“ Bewahrheite sich der Verdacht eines zähen oder unzureichenden Informationsflusses zwischen beiden Ländern, wäre das kein angemessener Umgang mit Umweltrisiken. Finn Viehberg sprach sich dafür aus, das Thema auf der nächsten Sitzung des deutsch-polnischen Umweltrats aufzurufen, in dem Behörden Deutschlands und der Republik Polen Vertreter:innen entsenden.

12. August 2022 | Umweltkatastrophe Oder

 

Massives Fisch-Sterben 

 

Politische Aufarbeitung erforderlich 

 

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12. August 2022 | Im Garten und auf dem Balkon 

 

5-Punkte-Plan fürs Wasser einsparen 

 

Lassen Sie den Rasensprenger aus: Deutsche Wildtier Stiftung bittet, Trinkwasser beim Gießen sparsam einzusetzen und nach Alternativen zu suchen

 

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Foto: Ulla Heckert

11. August 2022 | LIFE-Projekt lud ein

 

Tierfreundlich, energiesparend, bodenschonend 

 

Großes Interesse an Vorführung eines Doppel-
messermähwerks

 

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11. August 2022 | Jagdverordnung

 

Keine Jagd auf Rote-Liste-Arten 

 

Naturschutzverbände begrüßen ganzjährige Schonzeiten für Rebhuhn und Feldhase

 

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10. August 2022 | Vögel und ihre Umwelt

 

Sanierung von Gebäuden: Risiko und Chance für den Artenschutz

 

Bei Hausumbauten Gebäudebrüter schützen

 

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10. August 2022 | Moore im Spätsommer

 

Kinderstube bedrohter Arten

 

Moorfrösche & Libellen geschlüpft, Nachwuchs bei Kreuzotter & Mooreidechse, Spinnen in Paarungszeit 

 

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9. August 2022 | 20 Jahre nach der Elbeflut

 

Auen speichern Wasser wie ein Schwamm

 

Bei Auenrenaturierung besteht riesiger Bedarf

 

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9. August 2022 | Nationalpark Bayerischer Wald

 

Moor-Renaturierungen auf der Zielgeraden

 

Bilanz: Rund 200 Hektar ökologisch aufgewertet

 

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9. August 2022 | Kommentar zum 9-Euro-Ticket

 

Günstige ÖPNV-Angebote verbessern Mobilität für die Masse

„Gratismentalität“-Argument verhöhnt Steuerzahlende

 

Zur Diskussion um eine Nachfolgeregelung des 9-Euro-Tickets erklärt Antje von Broock, Geschäftsführerin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): 

 

„Von Gratismentalität im Zusammenhang mit dem 9-Euro-Ticket zu sprechen, verhöhnt alle Menschen, die mit ihren Steuern Dienstwagen für Besserverdienende und den Autobahnbau finanzieren. Das 9-Euro-Ticket hat sein Ziel erreicht, Pendler*innen, die den ÖPNV nutzen, finanziell zu entlasten. Zusätzlich konnten Menschen mit wenig Geld in den letzten Wochen endlich deutlich mobiler sein. Günstige ÖPNV-Angebote verbessern also die Mobilität für die Masse. Ziel muss es nun sein mit mehr Bus- und Bahnlinien und engeren Takten – besonders im ländlichen Raum – noch mehr Menschen dauerhaft für den ÖPNV zu gewinnen. Dafür braucht das 9-Euro-Ticket ein Nachfolgeangebot und das ÖPNV-Angebot deutliche Verbesserungen. Die FDP muss die ausgestreckte Hand der Länderminister*innen ergreifen und sicherstellen, dass Nachfolgeregelungen wie das 365-Euro-Ticket und ein gleichzeitiger massiver Ausbau im ÖPNV durch Bundesmittel mitfinanziert werden. Nur so wird der Verkehr seine Klimaziele überhaupt einhalten können.“

8. August 2022 | Politik der schlechten Kompromisse

 

Heftige Kritik an Entscheidung von Bundesminister Özdemir

 

Umweltstandards der GAP sollen ausgesetzt werden

 

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Foto: J. Kuhr / Deutscher Wanderverband

8. August 2022 | 121. Deutscher Wandertag 

 

Herausforderung Klimawandel

 

Europas größtes Treffen rund um und für das Wandern fand in Fellbach statt

 

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5. August 2022 | AKTION Stadtradeln

 

Kampagne des Klima-Bündnisses
 
Gemeinde Rodenbach beteiligt sich zum zweiten Mal 

 

 

 

5. August 2022 | Abflug nach Afrika 

 

Mauersegler läuten den Vogelzug ein 

 

Nisthilfen und naturnahe Gärten versüßen Rückreise

 

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5. August 2022 | Weltkatzentag

 

Beitrag zum Wildkatzenschutz

 

Alle Hauskatzenbesitzer*innen sind gefragt

 

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Erdhummel (c) NABU/CEWE/Kathy Büscher

4. August 2022 | Hummeln im Fokus

 

Insektensommer geht in die zweite Zählphase

 

Vom 5. bis 14. August wieder Sechsbeiner zählen

 

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4. August 2022 | Asien und Osteuropa

 

EU importiert Froschschenkel 

 

Neue Studie zeigt Ausmaß und Folgen des Raubbaus für den EU-Markt

 

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(c) VDN

3. August 2022 | Projekt „Katzensprung 2.0“

 

Für mehr Kimaschutz im Deutschlandtourismus

 

Naturparke engagieren sich mit regionalen Partnern

 

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3. August 2022 | Nachrichten aus dem Bundestag

 

Linke scheitert mit Antrag zur Rekommunalisierung von Wasser

 

Berlin. Der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz hat
in seiner Sitzung am 6. Juli einen Antrag der Fraktion DIE LINKE zur Rekommunalisierung von Wasser (20/1006) abgelehnt. Für die Vorlage stimmte nur die antragstellende Linksfraktion, dagegen votierten die Fraktionen von SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP.
Die AfD-Fraktion enthielt sich der Stimme.

 

Um den Zugang zu Wasser für alle jederzeit sicherzustellen, hatte Die Linke gefordert, die Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (Lawa) zu beauftragen, Kommunen bei der Rekommuna-lisierung von Wasserinfrastruktur zu unterstützen. Bei der Planung und Umsetzung großer Industrieprojekte sollte die Bundesregierung zudem aufgefordert werden, die lokale und regionale Versorgung mit Wasser zu schützen. Kurzmeldung des Bundestages: 

https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-902728.

3. August 2022 | Niedersachsen 

 

Erfolgreich im Kampf gegen
Klimakiller A 20 

 

Bundesverwaltungsgericht stoppt ersten Abschnitt

 

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2. August 2022 | AKW-Laufzeitverlängerung

 

Weiterbetrieb nicht genehmigungsfähig

 

Aktuelle Studie zum Sicherheitszustand der laufenden Atomkraftwerke vorgelegt 

 

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2. August 2022 | Gespaltene „Klimaregierung“ 


WWF zu Sofortprogrammen im Verkehr- und Gebäudesektor

 

FDP blockiert sektorübergreifende Maßnahmen

 

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Fördersumme gesteigert (c) DBU

2. August 2022 | Verlässlicher Fördermittelgeber

 

Stiftung zieht positive Jahresbilanz

 

DBU verbessert Kapitalertrag und steigert Fördermittel

 

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(c) Global Nature Fund

1. August 2022 | Biosphärenreservat Bliesgau

 

Blühfläche, aber richtig!

 

Fachdiskussion für Insektenfördernde Regionen

erntet Zuspruch

 

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1. August 2022 | Hessen

 

Wichtiger Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität  

 

Landesregierung beschließt Entwurf für Klimagesetz 

 

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Pangolin © iStock.com

1. August 2022 | Pangoline

 

Begehrt wegen ihrer Schuppen und Krallen

 

NGOs und Regierungsangehörige kooperieren zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Schuppentiere

 

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29. Juli 2022 | Schlechte Nachrichten

 

Zwanzig Prozent der ukrainischen Naturschutzgebiete bereits zerstört

 

Brände, Minen und Wilderei bedrohen seltene Arten im Kriegsgebiet

 

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29. Juli 2022 | Krisenfeste Wasserversorgung

 

Geld für kommunale Wasserkonzepte

 

Land Hessen fördert Konzepte für Gründau, Heppenheim, Liebenau und Rotenburg an der Fulda

 

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29. Juli 2022 | Etappensieg für den Artenschutz


Hoffnung zum Welt-Tiger-Tag

 

Nepal verdoppelt erfolgreich seinen Bestand an wildlebenden Tigern

 

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29. Juli 2022 | Pressestatement: WWF zu den Ergebnissen der GAP-Sonder-AMK

„Mehr Pflicht als Kür“

Berlin: Gestern haben Bundesminister Özdemir und die Agrarministerinnen und Agrarminister der Länder über den nationale GAP-Strategieplan beraten. Zu den Ergebnissen sagt Johann Rathke, Koordinator für Agrarpolitik bei WWF Deutschland:
 
„Das Ergebnis der heutigen Sonder-Agrarministerkonferenz ist mehr Pflicht als Kür. Die Voraus-setzungen für eine baldige Genehmigung des GAP-Strategieplans wurden geschaffen. Zu den strittigen Fragen – zum Beispiel das Aussetzen wichtiger Umweltstandards – wollte oder konnte man sich nicht einigen. Zentrale Entscheidungen stehen weiter aus. Insbesondere die noch ausstehende Entscheidung zum Umgang mit den Brachen ist für den wirksamen besseren Schutz von Biodiversität und Klima richtungsweisend. Auch die Landwirtinnen und Landwirte brauchen auch an diesem Punkt Planungssicherheit. 2023 muss Einstiegsdatum bleiben. Das ist angesichts der Biodiversitäts- und Klimakrise notwendig. Eine zeitliche Verschiebung bringt nur geringe Mehrerträge, der ökologische Schaden bleibt aber für Jahre. Wir brauchen Biodiversitäts- und Klimaschutz mehr denn je, um auch zukünftig Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Große Flächenpotenziale bestehen dagegen, wenn endlich weniger Agrokraftstoffe produziert werden und der Bedarf an Futtermitteln sinkt. Diesen Fragen hat man sich offenbar gar nicht gewidmet.“

28. Juli 2022 | Wälder in Gefahr

 

Ab heute leben wir auf Pump

Earth Overshoot Day ist ökologische Bankrotterklärung 

Holzverbrauch in Deutschland doppelt so hoch wie im weltweiten Durchschnitt

 

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Foto: Tino Sieland

28. Juli 2022 | Nationalpark Hainich

 

Welt-Ranger-Tag ehrt weltweit die
Arbeit von Rangerinnen und Rangern

 

Der Einsatz zum Schutz der Natur kann lebens-gefährlich sein.

 

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Ein Teil des Gebiets in Albanien, das durch den geplanten Skavica-Staudamm überflutet würde. Copyright: Andrey Ralev

 

28. Juli 2022 | Neue Studie

 

Investitionsrisiko bei Wasserkraft in Südosteuropa ist hoch
und steigt weiter an

 

Wasserkraft-Neubauprojekte in Südosteuropa sind mit massiven Investitionsrisiken behaftet und haben niedrige Realisierungsraten. Das zeigt ein Bericht von CEE Bankwatch, EuroNatur, RiverWatch und WWF Adria, der auch neun Fallbeispiele von Hochrisiko-Projekten beschreibt.

 

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26. Juli 2022 | Landwirtschaft

 

Abschwächung von Umweltauflagen

 

„Die Ökologisierung der Landwirtschaft darf nicht unterbrochen werden“

 

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26. Juli 2022 | Leben auf Pump

 

Erdüberlastungstag

 

Warnlampen des Planeten leuchten dunkelrot

 

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Neue Schautafel an der K 903 (c) GNA

26. Juli 2022 | Infotafel errichtet

 

Es tut sich was in Hasselroth 

 

Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung berichtet über Projekt im Feuchtgebiet Herrenbruch

 

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26. Juli 2022 | NABU-Naturtelefon 

 

Ein direkter Draht zum Naturschutz

 

Beratung bei allen Fragen rund um Umwelt und Natur

 

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25. Juli 2022 | Rhön

 

Freiwillige bereiten sich auf Auslandsaufenthalt vor

 

Erneut „weltwärts“-Entsendung ins Rhöner Partner-Biosphärenreservat BIOAY in Peru

 

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Zerstörter Wald Copyright: Matthias Schickhofer

25. Juli 2022 | Ukraine-Krieg erschwert Arbeit 

 

Auszeichnung für Waldschützer*innen aus Deutschland und der Ukraine

 

Raubbau: Europas letzte Urwälder stehen unter enormen Druck 

 

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Rucksackübergabe (c) Nationalpark Berchtesgaden

22. Juli 2022 | Nationalpark Berchtesgaden

 

Commerzbank-Umweltpraktikum 

 

Fünf Studentinnen aus verschiedenen Fachrichtungen unterstützen drei Monate lang die Bildungsarbeit.

 

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22. Juli 2022 | KOMMENTAR

 

Gasengpass: BUND fordert Offenlegung von Energieverbräuchen

 

Zum Ende der Wartungsarbeiten an der Ostseepipeline Nord Stream 1 und dem Anlaufen der Gaslieferungen erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): 

 

„Das Gas fließt wieder, die Probleme für den Herbst bleiben. Zur Entwarnung besteht kein Grund. Die Situation führt uns schmerzlich vor Augen, wie stark wir auf fossile Energieträger, allen voran Erdgas, angewiesen sind. Neben kurzfristigen Maßnahmen muss es jetzt darum gehen, uns möglichst schnell unabhängig von fossilem Gas zu machen. Die Bundesregierung muss die Energieverbräuche der großen Anlagen der energieintensiven Industrie endlich öffentlich machen. Seit Wochen fordern Vertreter der Industrie die Einschränkung von Privat-haushalten im Falle eines Engpasses ohne auf die eigenen Einsparmöglichkeiten einzugehen. Um eine ausgewogene öffentliche Debatte zu führen, muss die Bevölkerung wissen, welche Anlagen im Moment am meisten Gas verbrauchen und welche Potenziale zur Einsparung sich im Notfall ergeben könnten - beispielsweise bei der energieintensiven und umweltschädlichen Produktion von Einwegplastik. Es braucht zudem einen ambitionierten und naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien. Das verabschiedete EEG ist ein wichtiger Schritt, doch einige wichtige Punkte bleiben weiterhin offen, wie die Solarpflicht für Dächer, Fassaden und für versiegelte Flächen, wie zum Beispiel Parkplätze. Hier müssen jetzt dringend die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um das volle Potenzial der Erneuerbaren auszuschöpfen.“

21. Juli 2022 | Update der Roten Liste der IUCN

 

Rote Liste gefährdeter Arten
so lang wie noch nie 


Tiger weiter gefährdet, Monarchfalter im Sinkflug,
Glatt-Stör in Europa ausgestorben

 

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21. Juli 2022 | Nationalpark Hainich

 

Das UrwaldMobil kommt in die Schule
 

Vollgepackt mit Urwalderfahrungen und Informationen rund um das Weltnaturerbe 

 

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21. Juli 2022 | Pullover und Decken

 

Mehrheit der Deutschen will weniger heizen

 

Repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der DBU

 

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20. Juli 2022 | Berlin

 

Petersberger Klimadialog

 

Scholz erscheint als Stichwortgeber mit leeren Händen 

 

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20. Juli 2022 | Kommentar zum Petersberger Klimadialog

 

Bundeskanzler Scholz mit Sonntagsrede zum Klimaschutz 

 

Anlässlich des 13. Petersberger Klimadialog zur Vorbereitung des UN-Klimagipfels Ende des Jahres in Ägypten und der Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz erklärt der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Olaf Bandt: 

 

„Der Petersberger Klimadialog bleibt hinter den Erwartungen zurück, jetzt schon Meilensteine für die Klimaver-handlungen im November zu setzen. Von einem selbsternannten Klimakanzler muss mehr kommen. Sonntags-reden zum Klimaschutz reichen nicht. Die Regierung Scholz muss in der internationalen Klimapolitik vorangehen und mit Taten zeigen, dass sie es beim Kampf gegen die Klimakrise ernst meint. Seit 2020 sind 100 Milliarden internationaler Klimafinanzierung für den Globalen Süden zwar beschlossen, doch niemand zahlt fair. Es hätte Scholz gut angestanden konkrete Geld-Zusagen zu geben, um der Verantwortung gegenüber dem Globalen Süden gerecht zu werden. Außenministerin Baerbocks Verdopplung der Anpassungsfinanzierung reicht bei Weitem nicht.  Die Hitzewelle in Europa zeigt uns deutlich, dass wir mitten in der Klimakrise angekommen sind. Daher muss die fossile Energieversorgung weltweit ein Ende finden. National darf der deutsche Kohleausstieg 2030, wie auch der Atomausstieg, nicht internen Machtspielchen zum Opfer fallen. Die Regierung Scholz ist die letzte Regierung, die das Ruder im Kampf gegen die Klimakrise noch rumreißen kann. Herr Scholz muss der FDP die rote Karte zeigen: Die Klimaschutzbremser in der Koalition dürfen beim Kampf gegen die Klimakrise nicht den Ton vorgeben.“

20. Juli 2022 | Trotz 40 Jahre Walfangverbot

 

Norwegen und Island jagen weiter

 

17.400 getötete Wale in Europa – und die EU schaut zu

 

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19. Juli 2022 | Waldbrandgefahr in Deutschland

 

Alarmstufe Dunkelrot 


Hohe Waldbrandgefahr in Deutschland: Waldumbau und mehr Vorsicht beim Umgang mit Feuer in der Natur gefordert

 

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19. Juli 2022 | Atomkraft: Populistische Scheindebatte um längere Laufzeiten

 

Atomstrom keine Lösung für akute Engpässe – BUND prüft rechtliche Schritte 

 

Anlässlich der Debatte um längere Laufzeiten der drei noch laufenden Atomkraftwerke (AKW) erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): 

 

„Es ist ein Skandal, dass sich SPD und Grüne in der Atomfrage mit einer populistischen Scheindebatte von CDU/CSU und FDP vor sich hertreiben lassen. Die Fakten liegen längst auf dem Tisch. Auch ein erneuter Stresstest ändert nichts daran, dass die Sicherheitsrisiken und Kosten eines Weiterbetriebs in keinem Verhältnis zu den dadurch gewonnenen, vergleichsweise geringen Strom-Kapazitäten stehen. Die drei noch laufenden AKW haben einen Anteil von nur etwa sechs Prozent am deutschen Strommix. Und von zusätzlichen Strommengen kann kurzfristig ohnehin nicht die Rede sein, da neue Brennelemente nicht auf Halde liegen und frühestens im übernächsten Winter verfügbar wären. Die Gaskrise ist mit Atomkraft nicht ansatzweise lösbar. Erdgas wird hierzulande zu etwa 85 Prozent für Wärme und Industrieprozesse eingesetzt. Und von Energieunabhängigkeit von Russland kann im Fall von Atomkraft überhaupt keine Rede sein. Die verstaatlichte russische Atomindustrie hat Europa als Lieferant von Uran und Nukleartechnik so fest im Griff, dass die EU es sich bislang nicht leisten konnte, im Atomsektor Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Deutschland hat den Ausstieg aus der Atomenergie aufgrund der unberechenbaren Sicherheitsrisiken beschlossen - an den Grundlagen hat sich nichts geändert. Im Gegenteil: die AKW sind heute elf Jahre älter und haben allesamt eine Betriebsdauer von 30 Jahren weit überschritten. Sie sind störanfälliger und weisen zum Teil bereits jetzt erhebliche Sicherheitsmängel auf. 

Auch das Atommüll-Problem ist nach wie vor ungelöst. Das laufende Suchverfahren für eine dauerhafte Lagerstätte für die Jahrtausende lang gefährlichen hochradioaktiven Abfälle wird mit dieser sinnlosen Debatte um Laufzeitverlängerungen aufs Spiel gesetzt. Ein Weiterbetrieb der AKW wäre zudem ein Rückschlag für die Energiewende. Jahrelang haben die AKW die Stromnetze mit ihrem Volllastbetrieb blockiert und die Umstellung auf Erneuerbare Energien behindert. Damit muss Ende des Jahres endlich Schluss sein. Der BUND wird einer Verlängerung der AKW-Laufzeiten nicht tatenlos hinnehmen und rechtliche Schritte prüfen.“

19. Juni 2022 | Schlangen

 

Ringelnatter am Gartenteich

 

Tipps zum Umgang mit heimischen Schlangen

 

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18. Juli 2022 | Klima- und Energiekrise

 

Weichen auf Erneuerbare

Petersberger Klimadialog hat die Chance, jetzt den Weg für Lösungen zu ebnen

 

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18. Juli 2022 | NABU Niedersachsen

 

Populationsstudie Wolf

 

Konsequenter Herdenschutz statt Abschussquote

 

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Insektentränke | (c) NABU/Melanie Konrad

18. Juli 2022 | Strategien bei Hitze

 

Tierisch heiß: So können Sie helfen

 

Unsere Tipps: Damit Vögel und Insekten die Hitzeperiode besser überstehen 

 

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20. Juni 2022

 

Wasser ist unsere Zukunft - ein Höhlenforscher und seine Mission

 

Seit über 20 Jahren dokumentiert der passionierte Höhlen- und Quellenforscher Stefan Zaenker gemeinsam mit seinen Kollegen vom Landesverband Höhlen- und Karstforschung die Anzahl der Wasserquellen in Hessen, Teilen von Bayern und Thüringen. Über 800 hessische Quellen haben die Forscher bereits gefunden, doch viele sind auch versiegt. Quellen sind allerdings wich-tige Rückzugsorte für Amphibien, wie Feuersalamander und Grasfrosch, und deshalb besonders geschützte Biotope. Durch Düngung und Drainagen durch die Landwirtschaft, intensive Forstwirt-schaft und die Entnahme von Grundwasser für das Rhein-Main-Gebiet sind sie zudem gefährdet. Wie wird sich das Verschwinden der Quellen im Kellerwald, der Rhön und dem Vogelsberg aus-wirken? Kann etwas dagegen getan werden?

 

Darüber berichtet der Hessische Rundfunk in dem Beitrag:
Wasser ist unsere Zukunft - ein Höhlenforscher und seine Mission

Copyright: Gregor Subic

14. Juni 2022 | Meilenstein für die Vjosa

 

Wildfluss-Nationalpark
in greifbarer Nähe

 

Albanische Regierung unterzeichnet Erklärung zur Errichtung eines Vjosa-Wildflussnationalparks

 

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14. Juni 2022 | Rabattanalyse 2022

 

Billig auf den Grill, teuer für Umwelt

und Gesellschaft

 

Lebensmitteleinzelhandel lockt in Grillsaison mit Billigfleisch
 

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14. Juni 2022 | Kommentar  

 

Endlich ein kraftvolles Wind-an-Land-Gesetz

 

Novelle des Naturschutzrechts weniger gelungen

 

Anlässlich der Aufforderung zur Verbändestellungnahme zum Wind-an-Land-Gesetz und der Novelle des Naturschutzrechts zur Beschleunigung des Ausbaus der Windenergie an Land kommentiert Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland: 

 

„Der aktuelle Entwurf des Wind-an-Land-Gesetzes kann ein historischer Meilenstein der Energiewende werden, indem er endlich die reale Bebauung von durchschnittlich zwei Prozent der Landfläche mit Windenergieanlagen garantiert. Das Gesetz beerdigt damit auch absurde Abstandsregeln wie 10H in Bayern. Diese Windenergiege-biete jetzt naturverträglich auszuwählen und konsequent auszubauen ist das Gebot der Stunde. Zugleich muss das Gesetz nachgeschärft werden, damit es keinen Wildwuchs durch Privilegierung außerhalb der Windener-giegebiete gibt. Die Novelle des Naturschutzrechts zeigt jedoch die Grenzen der Beschleunigung durch Verän-derung des Artenschutzrechts auf: Die geplanten Veränderungen werden insgesamt nur begrenzte Wirkung für die Beschleunigung entfalten. Der wichtigste Meilenstein wird die rechtsverbindliche Einführung von Artenhilfspro-grammen sein, die jedoch noch einen konkreten Zeitplan und Fläche brauchen, auf der sie umgesetzt werden können. Unterm Strich steht: Die Geschwindigkeit, mit der jetzt insbesondere für den Artenschutz gesetzliche Änderungen beschlossen werden sollen, brauchen wir eigentlich für die großen Baustellen der naturverträglichen Energiewende: Personalaufbau, Solarpflicht auf Dächern und Parkplätzen, verbindliche Vorgaben zum Energie-sparen und einen gesetzlichen Rahmen, damit Bürger*innen, Kommunen und Unternehmen gemeinsam Energie erzeugen, verbrauchen und teilen können.“

13. Juni 2022 | Tag des Luchses

 

Mehr Hilfe für die Pinselohren nötig

 

Zu wenig Tiere für einen stabilen Bestand

 

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13. Juni 2022 | Weniger Getreide für Treibstoff und Schweine-Trog

 

WWF zur Tagung des Agrar- und Fischereirates der EU-Mitgliedstaaten und zur Debatte um Ernährungssicherheit

Berlin – Am 13. Juni 2022 werden die Agrarministerinnen und Agrarminister der EU-Mitglied-staaten in Luxemburg zu ihrer regulären Ratssitzung zusammenkommen, um neben Fragen der Gemeinsamen Fischereipolitik und Gesundheits- und Umweltnormen erneut über die Situation auf den globalen Agrarmärkten zu beraten. Hierzu sagt Johann Rathke, Koordinator für Agrarpolitik und Landnutzungspolitik beim WWF Deutschland:
 

„Die EU-Kommission wird die EU-Agrarministerinnen und Agrarminister über die aktuelle, schwierige Situation auf den globalen Agrarmärkten informieren. Angesichts der Dramatik der Lage braucht es jetzt aber mehr als nur einen Informationsaustausch. Erforderlich sind nicht nur wirksame Interventionen, sondern ist auch eine grundlegende Transformation des Agrarsystems. Durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine werden Millionen Tonnen an Getreide zum geopolitischen Spielball. Zugleich hängt die Ernährungssicherheit ganz maßgeblich von Faktoren wie einer nachhaltigen Verteilung von Agrarflächen sowie von der Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft gegenüber der Biodiversitäts- und Klimakrise ab. Die EU-Mitgliedstaaten sollten mit Nachdruck dahin wirken, dass weniger Getreide für die Fleischproduktion und die Herstellung von Agrartreibstoffen genutzt wird. Die Ernährung muss Vorrang haben vor Trog und Tank. Zudem müssen sie die Farm-to-Fork-Strategie der EU-Kommission konsequenter umsetzen und die Milliarden-Subventionen aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU zielgerichteter für die Transformation hin zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft in Europa verwenden. Die globale Ernährungssicherheit hängt davon ab, dass die Landwirtschaft verlässlich produzieren kann. Hier sind die Biodiversitäts- und die Klimakrise ebenso Risikofaktoren wie Kriege.“

13. Juni 2022 | Jugend & Wettbewerb

 

Dr. Fedor Strahl Jugendnatur-schutzpreis 2022

 

Auszeichnungen für besonderes Engagement im Naturschutz dieses Jahr wieder in Präsenz

 

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10. Juni 2022 | Kein ökologischer Mehrwert

 

Unökologisch, ungesund, unnütz 

 

Mogelpackung “Bio”-Einwegplastik gefährdet Umwelt

 

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10. Juni 2022 | Rohstofflieferketten in Gefahr

 

Nach Kohle- und Ölembargo

 

Ansturm auf neue Rohstoffquellen bedroht Menschen-rechte und Umwelt

 

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10. Juni 2022 | Kommentar

 

GAP-Strategieplan nachbessern – Öko-Regelungen besser ausstatten

 

Mit dem von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir an die EU-Kommission geschickten Brief reagiert die Bundesregierung erstmals auf die „Bemerkungen zum GAP-Strategieplan von Deutschland“ der EU-Kommission. Im Juli soll auf einer Sonder-Agrarminister*innen-Konferenz über Änderungen am Strategieplan beraten werden. Olaf Bandt, Vorsitzender der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), kommentiert:

 

„Der Strategieplan zur Umsetzung der EU-Agrarpolitik in Deutschland hat offenkundige Schwächen. Das hat die EU-Kommission dem Bundeslandwirtschaftsministerium in ihrem blauen Brief vor drei Wochen deutlich gemacht. Gerade im Umwelt- und Klimaschutz sowie beim Ökolandbau fordert die EU-Kommission Nachbesserungen. Auch der fehlende Schutz der Moore wird von ihr scharf kritisiert. Der BUND fordert die Bundesregierung daher auf, den GAP-Strategieplan zu überarbeiten. Gerade die neuen Öko-Regelungen sind so zu gestalten, dass sich viele Betriebe beteiligen werden. Ihr Einsatz für eine klimafreundliche und umweltschonende Landwirtschaft muss belohnt werden. Doch die geplanten Prämienhöhen sind leider zu niedrig. Sie sollten vom Thünen-Institut angesichts der aktuellen Marktlage neu berechnet werden. Darüber hinaus ist den Hinweisen der EU-Kommission, wie die von allen Betrieben einzuhaltenden Grundanforderungen nachzubessern sind, schnellstmöglich zu folgen. 

Nicht alles muss noch in diesem Jahr passieren: Der Strategieplan kann jährlich angepasst und nachgebessert werden. Die Bundesregierung sollte das nutzen, um ein mögliches Ende der Basisprämie im Jahr 2028 schrittweise einleiten. Dafür ist das Budget der Öko-Regelungen kontinuierlich zu erhöhen.“

Foto: Nationalpark Bayerischer Wald

9. Juni 2022 | Bayerischer Wald

 

Verkehrskonzept für den Nationalpark

 

Autoverkehr lenken und reduzieren, ÖPNV attraktiver gestalten

 

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9. Juni 2022 | Heckenschnitt

 

Rücksicht auf brütende Vögel nehmen

 

Mit dem Rückschnitt von Hecken und Sträuchern noch einige Wochen warten

 

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9. Juni 2022 | Pressestatement


Eckpunkte für Tierwohllabel versprechen mehr Transparenz
 

WWF Deutschland vermisst aber Anreize für bessere Tierhaltung bei Vorschlägen des Landwirtschaftsministers

Berlin – Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat Eckpunkte für eine verpflichtende staatliche Tierhaltungskennzeichnung vorgestellt. Der WWF Deutschland begrüßt diesen Schritt, vermisst aber Anreize für ein höheres Tierwohlniveau und eine Pflicht, die Vorgaben auch zu kontrollieren. Dr. Rolf Sommer, Fachbereichsleiter Landwirtschaft des WWF, sagte:


„Die Vorhaben des Bundeslandwirtschaftsministers versprechen mehr Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher. Sie werden dadurch in die Lage versetzt, einfacher bewusste Kaufentscheidungen zu treffen. Das nutzt dem Tierwohl. Auch dass Landwirtinnen und Landwirte besser finanziell unterstützt werden sollen, um die Haltung in ihren Ställen im Sinne des Tierwohls zu verbessern, ist positiv zu bewerten. Die Nutztierhaltung steht vor großen Umbrüchen. Um sie zu meistern, bedarf sie staatlicher Hilfestellung. Gut ist auch, dass Lebensmittel tierischer Herkunft aus Bio-Haltung gesondert gekennzeichnet werden sollen. Die Biolandwirtschaft, die ökolo-gische Kreislaufsysteme fördert, ist anders einzuordnen als die konventionelle Tierhaltung mit Auslauf. Beispiels-weise ist bei der Erzeugung von Bio-Lebensmitteln die Fütterung der Tiere mit gentechnisch verändertem Futter nicht zugelassen.  Kritisch sehen wir, dass die Eckpunkte kaum Anreize für die Beendigung niedriger Qualitäts-stufen bei der Herstellung tierischer Lebensmittel setzten. Bislang ist keine Auslaufphase für die ersten beiden Haltungsstufen geplant. Hier wäre es in der Tat angebrachter gewesen, von einer Bewertung von Tierunwohl zu sprechen. Verbesserung hin zu merklich mehr Tierwohl sind dringend notwendig. Ein Label darf nicht dazu führen, dass diese Anstrengungen verschleppt werden. Darüber hinaus muss das Label zügig auch alle anderen Nutztiere mit einbeziehen. Was uns fehlt, ist zudem die Verpflichtung regelmäßiger, mindestens jährlicher, Kontrollen, bei denen die Einhaltung der jeweils angegebenen Haltungsstufen vor Ort überprüft werden.“

8. Juni 2022 | Trophäenjagd

 

Unmoralische Angebote auf der Messe "Jagd & Hund"

 

Schnäppchenpreise für den Abschuss bedrohter und geschützter Arten sowie grausame Jagdmethoden im Dortmunder Angebot

 

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8. Juni 2022 | Investigativ-Recherche 

 

Wie die Wirtschaftslobby das europäi-sche Lieferkettengesetz verwässerte 

 

Zweifelhafte Rolle des EU-Ausschusses 

 

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8. Juni 2022 | Streuobstwiesen

 

Hotspots der Artenvielfalt

 

Hessisches Umweltministerium stellt jährlich weitere ein Million Euro für den Schutz von Streuobstwiesen bereit

 

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8. Juni 2022 | Kommentar zu Umbau der Nutztierhaltung 

 

Staatliche Haltungskennzeichnung auf allen tierischen Lebensmitteln

 

Die Vorstellung eines Eckpunktepapiers von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir zur Haltungskennzeichnung für Nutztiere kommentiert Antje von Broock, Bundesgeschäftsführerin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Wir begrüßen, dass eine verbindliche, staatliche Haltungskennzeichnung eingeführt werden soll. Das ist eine langjährige Forderung des BUND und deutliche Verbesserung im Vergleich zu den Plänen der Vorgänger-regierungen, die lediglich auf rein freiwillige Label setzen wollten. Die Kennzeichnung von frischem Schweine-fleisch kann dabei nur der erste Schritt sein. Eine Ausweitung auf alle Tierarten, alle tierischen Lebensmittel und alle Verkaufsorte muss rasch folgen. Dafür sind alle Voraussetzungen bis zur EU-Ebene zu schaffen. Nur so erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher eine verlässliche Entscheidungshilfe im Supermarkt und im Restaurant. Doch das alles reicht nicht: Eine Kennzeichnung allein macht noch keinen Umbau. Daher fordert der BUND die Bundesregierung auf, sich schnellstmöglich auf ein Finanzierungssystem zum Umbau der Nutztierhaltung zu einigen. Bäuerinnen und Bauern brauchen dazu gesellschaftliche Unterstützung, vor allem bei der Finanzierung. Etliche Vorschläge liegen auf dem Tisch, scheinen aber bisher an der Blockade eines Koalitionspartners zu scheitern. Diese Verweigerungshaltung der FDP gefährdet die Zukunft der tierhaltenden Betriebe. Das ist völlig inakzeptabel.“

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mit Spaßfaktor

Bald starten neue Angebote rund um freiwillige Hilfseinsätze in der Süd-schwarzwälder Natur. Einheimische sowie Besucherinnen und Besucher sind ab Juli wieder dazu eingeladen, die Region zu entdecken und dabei einen Beitrag zum Erhalt der hiesigen biologischen Vielfalt zu leisten.

Alles zum Programm sowie den geplanten Terminen finden Sie hier:

Termine 2022 Voluntourismus.pdf
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TV Tipps

Naturdoku-Highlights bei ServusTV Deutschland 

© Coraxfilm / Doclights / Terra Mater
 
Mittwoch, 17. August | 20:15 Uhr
Magie der Ostsee – Inselwelten (2/3)
Terra Mater | Dokumentation
 
Wie Sand am Meer gibt es Inseln in der Ostsee. Die Ålands und das Schären-meer bilden eine Brücke zwischen Finnland und Schweden. Und es
werden immer mehr. Die schwedische Insel Gotland ist wie eine Arche in der zentralen Ostsee. Viele Tiere und Pflanzen, die sonst nur in Südeuropa vorkommen, leben auf der zweitgrößten Insel der Ostsee. Jährlich hebt sich das Land um ca. einen Zentimeter und lässt neue Inseln aus dem Wasser steigen.
 
© Coraxfilm / Doclights / Terra Mater
 
Mittwoch, 24. August | 20:15 Uhr Magie der Ostsee – Eiswelten (3/3)
Terra Mater | Dokumentation
 
Sechs Monate lang ist die Ostsee hoch oben im Norden, am Bottnischen Meer-busen von Eis bedeckt. Polarlichter tanzen über meterhohe Packeisberge. Hier liegt das Reich der Ringelrobben. Je weiter nördlich man schaut, desto fremder die Namen, geheimnisvoller die Küsten und süßer das Wasser.

 

© Reinhard Radke © Doclights GmbH
 
Mittwoch, 31. August | 20:15 Uhr
Paarungszeit –
Sex im Tierreich
Terra Mater | Dokumentation
 
Dem Ideenreichtum beim Vorspiel sind in der Natur kaum Grenzen gesetzt: Die Balzrituale geben den Tieren Gelegen-heit, ihr Gegenüber genau unter die Lupe zu nehmen: Passen „Er“ und „Sie“ wirklich zusammen? Ist der Partner gesund und stark? Ob Bienchen und Blümchen, verliebte Schwäne oder Wasserläufer im Liebesrausch – die Tiere haben Frühlingsgefühle.

Dokumentarfilm

Der Waldmacher

Am 25. August 2022 veröffentlicht Welt-kino Volker Schlöndorffs inspirierenden Dokumentarfilm auf DVD und digital. Der Film porträtiert den mit dem alter-nativen Nobelpreis ausgezeichneten Australier Tony Rinaudo, der sich mit einer bahnbrechenden Methode für die Aufforstung in Afrika engagiert.

1981 kommt der Australier Tony Rinaudo als junger Agrarwissenschaft-ler in den Niger, um die wachsende Ausbreitung der Wüsten und das Elend der Bevölkerung zu bekämpfen. Radi-kale Rodungen haben das Land ver-öden lassen und einst fruchtbare Böden ausgelaugt. Doch Rinaudos Versuche die Wüste durch das Pflanzen von Bäumen aufzuhalten scheitern und nahezu alle seine Setzlinge gehen wieder ein. Dann bemerkt er unter dem vermeintlich toten Boden ein gewaltiges Wurzelnetzwerk – eine Entdeckung, die eine beispiellose Begrünungsaktion zur Folge hat und unzähligen Menschen neue Hoffnung schenkt.

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Veranstaltungen

Hessisches Landesamt für Natur-schutz, Umwelt und Geologie
 
Naturschutzakademie
Vogel des Jahres: Wiedehopf

28. Hessischer Faunistentag

20. August 2022 | Wetzlar

Programm & Anmeldung
N088_2022_hessischer_Faunistentag.pdf
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regional–global-fair

SDG-Aktionstag und Fairtrade-Markt 

Ein nachhaltiges und faires Tandem am 10. September in Homburg

 

„Keine Armut“, „kein Hunger“ und „Nachhaltiger Konsum und Produktion“ sind drei der 17 globalen Nachhaltig-keitsziele der Vereinten Nationen. Diese 17 Ziele sollen global, national und regional zur Orientierung für ein gutes Leben auf der Erde für alle Menschen dienen. 

Ankündigung Veranstaltung
Ankuendigung.pdf
PDF-Dokument [156.8 KB]
Mehr Infos
Plakat Aktionstag regional-global-fair 2[...]
PDF-Dokument [553.8 KB]

Fachtagung in der Brandenburgischen Akademie „Schloss Criewen“ 

Anlage & Pflege von Hecken und Feldgehölzen und Wald-initialisierungsmaßnahmen

15. – 16. September 2022

Mehr Infos
Programm Hecken, Gehölze, Waldinitialisi[...]
PDF-Dokument [527.9 KB]

Obstwiesentag 2022

Schutz – Konzepte - Vermarktung

18. September 2022 (Sonntag)

Riedstadt | Kühkopf

Programm & Anmeldung
Obstwiesentag 2022.pdf
PDF-Dokument [328.8 KB]

Fachtagung

Natur in der Stadt
Doppelte Innenentwicklung oder ein-fache Innenverdichtung? Harmoni-sierungsansätze insbesondere unter klimatischem Fokus

Im Fokus  stehen Beispiele aus der Praxis, die sowohl die Anforderungen des Natur- und Artenschutzes erfüllen als auch die ökologischen, stadtklima-tischen und gestalterischen Funktionen des Stadtgrüns sicherstellen.
 

28. September 2022 | Orangerie | Bessunger Str. 44 | 64285 Darmstadt.

 

Tagungsgebühr 80,00 € | Anmeldungen bis spätestens 14. September 2022
Programm & Anmeldung
Programm_Naturinder_Stadt_Darmstadt_28_0[...]
PDF-Dokument [482.0 KB]

Vorankündigung & Aufruf zu Beiträgen

56. Hessischer Floristentag

Dietzenbach

Tagung | 30. September 2022 

Exkursionen | 1. Oktober  2022 

 

Das Detailprogramm ist derzeit in der Entwicklung und bietet noch Raum für Vorträge. Die Veranstalter laden ein!
ANKÜNDIGUNG & Aufruf
N039 Floristentag 2022 _Ankündigung und [...]
PDF-Dokument [293.6 KB]

Ausstellung

Das zerbrechliche Paradies 

Brände, Überflutungen, Dürre – in den vergangenen Dekaden hat sich die Häufigkeit von Umweltkatastrophen stark erhöht.  Doch die zerstörerische Kraft der Natur ist für den Menschen nicht neu. Zu den dramatischsten Szenarien der Weltgeschichte zählt sicherlich der Ausbruch des Vesuvs 
79 n. Chr., bei dem das antike Pompeji vollkommen unter Asche und Lava-brocken verschwand. Die verschüttete Stadt, die Opfer und das erfahrene Leid gerieten in Vergessenheit. 
Weitere Infos gibt es unter www.gasometer.de

Buchtipps 

Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen Deutschlands

Wer Schmetterlinge schützen will, muss wissen, wo sie vorkommen. Die Fund-meldungen aus bestehenden Monito-ringprogrammen lagen bislang jedoch nur regional vor. Erstmals führt der Atlas die Verbreitungsdaten aller 184 heimischen Tagfalter- und der 24 Wid-derchenarten zu einem schlüssigen Bild ihrer Gesamtverbreitung zusammen und liefert so ein wirkungsvolles Instrument zu ihrem Schutz.

Ulmer Verlag, 2020. 432 Seiten, geb.
568  Farbfotos, 218 farbige Karten ISBN 978-3-8186-0557-5

Das Zeitalter der Städte

Die entscheidende Kraft im Anthropozän
S. Hirzel Verlag | Stuttgart | 344 Seiten ISBN 978-3-7776-3032-8

[Buchvorstellung]

Andreas Jaun

In der Stadt

Natur erleben – beobachten – verstehen | Naturführer-Reihe Band 5

Haupt Verlag | 1. Auflage 2012

ISBN 978-3-258-07718-5

[Buchvorstellung]

Stefan Ineichen, Bernhard
Klausnitzer, Max Ruckstuhl

Stadtfauna

600 Tierarten unserer Städte

Haupt Verlag | 1. Auflage 2012

ISBN 978-3-258-07723-9

[Buchvorstellung]

Rainer Nahrendorf

Eifel - Das bedrohte Orchideenparadies

Die Königinnen der Pflanzen sind auf dem Rückzug. Sie vertragen keine Düngung, sind auf magere Kalkböden oder Feuchtgebiete angewiesen, müs-sen Aufforstungen, neuen Baugebieten oder Steinbrüchen weichen.  

ISBN: 9783754169124 | 156 Seiten

Buchvorstellung.pdf
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Krautige Pflanzen
des Harz-Waldes

Schon früh wurde die heilende Wirkung vieler Kräuter erkannt. Die Pflanzen-medizin bestimmte über Jahrtausende die medizinischen Möglichkeiten der Menschen und noch heute werden zahlreiche Pflanzen und  Wirkstoffe zur medizinischen Behandlung eingesetzt.

Herausgeber: Verlag Sternal Media 

Softcover-Einband | 188 Seiten
Querformat von 17 x 22 cm
ISBN 978-3-7557-6138-9
23,99 Euro | E-Book  9,49 Euro

Fotowettbewerb

Augenblick Natur!
Naturpark Schwalm-Nette sucht ausdrucksstarke Fotomotive

Springspinne | (c) Naturpark Schwalm-Nette

Fotobegeisterte sind aufgerufen, die einzigartige Vielfalt und Schönheit unserer heimatlichen Landschaft auf-zuzeigen und die Naturparke mit ihren Facetten einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.  Der Wettbewerb startete am 1. März und läuft bis zum 31. Oktober 2022.

Alle Bilder des Wettbewerbs werden auf einem eigens dafür eingerichteten Internetportal  www.naturparkfotos.de 
veröffentlicht. Die 100 besten Bilder werden monatlich von den Besuchern des Portals gewählt (vote per click). Eine dreiköpfige Jury wählt daraus die TOP 10. Die Monatssieger/innen er-halten attraktive Gewinne. Wer den Gesamtsieg am Ende des Jahres erzielt, kann sich anschließend über einen Fotoworkshop freuen.

NATUR Online 

Redaktion NATUR Online

Mühlstraße 11 | D - 63517 Rodenbach
Telefon: 06184 –  99 33 797

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Soweit nicht anders angegeben, verwenden wir Fotos von pixabay.com.

5ktualisiert am:

16. August 2022

 

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