Magazin für Nachrichten aus Natur und Umwelt

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14. Juni 2021 | Deutsche Wildtier Stiftung

 

Gefangene des Lichts im Totentanz

 

Lichtverschmutzung wird Vögeln und Insekten zum Verhängnis 

 

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14. Juni 2021 | Vogel des Jahres 

 

Rotkehlchen

 

NABU hält neues Info-Paket mit Poster und Aufkleber bereit Fotowettbewerb noch bis zum 28. Juni 2021

 

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14. Juni 2021 | Steiniger Weg zu mehr Insektenschutz


Umweltausschuss gibt grünes Licht

Was lange währt, ist noch lange nicht perfekt

Berlin: Nach erneuter Verzögerung hat in seiner Sitzung der Umweltausschuss des Deutschen Bundestages eine Beschlussempfehlung zum  Insektenschutzgesetz verabschiedet. Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz von WWF Deutschland und Mitglied der Zukunftskommission Landwirtschaft zeigte sich in einer Stellungnahme erfreut über den gefunden Kompromiss: „Mit der heutigen Zustimmung im Umweltausschuss zum Insektenschutzgesetz geht ein wichtiger Teil aus dem Aktionsprogramm Insektenschutz endlich auf die politische Zielgerade.  Das ist für Biene, Schmetterling und Co. eine gute Nachricht, der aber weitere wichtige Schritte folgen müssen. Für einen wirklichen Durchbruch beim Insektenschutz kommt es jetzt darauf an, die Praxis der Landwirtschaft naturver-träglicher auszugestalten. Die Bestäubungsleistungen der Insekten für die Nahrungsmittelproduktion ist von enormer Bedeutung. Wir dürfen nicht den Ast absägen, auf dem wir selbst sitzen.“  
 
Der WWF-Vorstand begrüßte, dass mit dem Gesetz insektenschädliche Lichtverschmutzung reduziert, die Liste der besonders geschützten Biotope um artenreiches Grünland, Streuobstwiesen, Steinriegel und Trockenmauern ergänzt oder die Ausbringung von Biozidprodukten in Schutzgebieten eingeschränkt wird. Nun muss das Insektenschutzgesetz noch vom Deutschen Bundestag offiziell beschlossen werden. Zudem müsse am 25. Juni, so Heinrichs Forderung, der Bundesrat der Anpassung der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung zustimmen, um auch die Reduzierung des Einsatzes von insektenschädlichen Pflanzenschutzmitteln zu beschließen. Und auch für die künftige Bundesregierung gelte es,  den Insektenschutz weiterzuentwickeln: „Das Thema ist noch längst nicht vom Tisch. Die jetzigen Entscheidungen im Bundestag und Bundesrat können nur der Anfang sein, um wirklich langfristig die Insekten als elementare Bestandteile des Ökosystems und ebenso als wichtiger Wirtschaftsfaktor – zum Beispiel für die Landwirtschaft – zu schützen.“

11. Juni 2021| Neue Studie

 

Europas Flüssen geht es schlecht

 

Ziele für Gewässerschutz werden verfehlt – Auch in Deutschland droht Bruch von EU-Recht

 

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11. Juni 2021 | GAP-Beschluss im Bundestag

 

Agrarmilliarden für umwelt- und klima-freundliche Landwirtschaft einsetzen

 

Ausstieg aus der pauschalen Flächenförderung einleiten

 

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10. Juni 2021 | Steinmeier:

 

Wir befinden uns mitten im Umbruch ins postfossile Zeitalter

 

Bundespräsident und DBU eröffnen „Woche der Umwelt

 

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10. Juni 2021 | Green7?


G7-Gipfel

 

WWF fordert umfassenden Schutz von Klima und Biodiversität

 

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10. Juni 2021 | Kommentar zum Straßenneubau 

 

EU-Kommission fordert mehr Rechte für Nichtregierungsorganisationen 

 

Die EU-Kommission fordert Deutschland bei Umweltverträglichkeitsprüfungen auf, der Öffentlichkeit und vor allem Nichtregierungsorganisationen bei Genehmigungen von Verkehrs-infrastrukturprojekten den Gerichtsweg zu ermöglichen. Diese Entscheidung aus Brüssel kommentiert Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland:

 

„Die EU-Kommission macht erneut klar, dass die Rechte von Nichtregierungsorganisationen gestärkt werden müssen und unterstützt unsere Argumente gegen das Maßnahmengesetz der Bundesregierung vollumfänglich. Seit Jahren hat die Bundesregierung Umweltrechte und gerichtliche Zugänge der Umweltverbände immer weiter eingeschränkt. Dafür bekommt sie nun die gelbe Karte. Der BUND setzt sich dafür ein, dass die EU-Kommission die Missachtung der europäischen Naturschutzvorgaben bei der Infrastrukturplanung überprüft, bei denen allzu oft umweltfreundliche Alternativen missachtet wurden und unter den Tisch gefallen sind. Auch mit Blick auf den Klimaschutz dürfen zukünftig nur noch umweltfreundliche Mobilitätsarten im Vordergrund stehen. Der Neubau umwelt- und klimaschädlicher Fernstraßen muss sofort gestoppt, alle aktuellen Planungen für Bundesstraßen und Autobahnen müssen eingestellt werden.“ Mehr Informationen: Die Zukunftsagenda des BUND fordert eine nachhaltige Mobilität für alle: www.bund.net/zukunftsagenda

9. Juni 2021 | Modellstudie zeigt:

 

Deutschlands Luchse brauchen mitteldeutsche Wälder zum Überleben

 

Thüringer Wald kommt Schlüsselrolle zu

 

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9. Juni 2021 | Schräg, selten, sensibel

 

Waldrapp brütet wieder in Deutschland

 

Deutsche Wildtier Stiftung unterstützt Wiederansiedlung von Geronticus eremita

 

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9. Juni 2021 | Atommülllager-Suche

 

Behörden dürfen Beteiligung nicht verhindern 

 

Fachkonferenz Teilgebiete geht weiter

 

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Zum UN-Welttag der Meere und Ozeane

8. Juni 2021 | Kritik von Naturschützern 

 

Sieben-Punkte-Plan für die Rettung der Ozeane

 

 „Die EU trägt zentrale Mitverantwortung an der Überfischung und Vermüllung der Meere“ 

 

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8. Juni 2021 | Neue Meeresschutzkriterien

 

Kapitalflüsse mit Schutz der Meere und Ozeane verbinden

WWF definiert Transformationspfade für den neu aufgelegten DWS Concept ESG Blue Economy Fonds

 

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8. Juni 20201 | Tag des Meeres 

 

Meeresschutz für den Stundenplan

 

DBU fördert Projekt der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Emsland

 

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7. Juni 2021 | Raubbau am Blau des Planeten 

 

Zum Welttag des Ozeans

 

WWF fordert effektiven Meeresschutz - auch in Nord- und Ostsee

 

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Cecilia Hüppe beim Videodreh am Landessortenversuch Raps (c) LLH

7. Juni 20201 | Gute Erfahrungen 

 

Digitale Versuchsfeldführungen gehen in zweite Runde

 

Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) versorgt  Betriebe mit unabhängigen pflanzenbaulichen Fachinformationen.

 

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7. Juni 2021 | Klares Votum

 

Mehrheit der Deutschen will Verbot von Einwegprodukten 

 

forsa-Umfrage für DBU-Umweltmonitor Circular Economy

 

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21. Mai 2021 | ESC-Voices for the Planet  

 

Vielstimmig für die Erde

 

18 ESC-Kandidaten vereint hinter WWF-Petition #VoiceForThePlanet

 

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© Hans-Joachim Fünfstück/piclease

21. Mai 2021 | Wo der Ziegenmelker schnurrt

 

Mehr Schutz für Brutvögel 

 

Internationaler Tag der Artenvielfalt:
DBU Naturerbe zählt Wendehals und Wiedehopf und zeigt Pflegeerfolge

 

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Schwarzstorch © Christian Gelpke

21. Mai 2021 | Windenergie & Artenschutz Hessen
 

Landesprogramm schützt Schwarz-storch, Rotmilan und Abendsegler

 

Hinz und Al-Wazir: „Unser gemeinsames Ziel ist es, mehr Artenschutz und mehr Windenergie zu erreichen.“

 

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20. Mai 2021 | Gesellschaft & Umwelt

 

Mehr als 80 Lösungswege in ein klimaneutrales Deutschland

 

Neues Instrument soll Industrie Sicherheit für Umstellung ihrer Produktionsprozesse geben  

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20. Mai 2021 | Studie

 

Brasiliens (il)legale Waldzerstörung
 

94 Prozent der Abholzungen im Amazonas und Teilen des Cerrado verstoßen gegen brasilianisches Recht 

 

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20. Mai 2021 | Insektenschutz

 

Insektenfreundliche Wiesenpflege

 

Weniger Mähen für mehr Natur - Blühinseln für Insekten schaffen 

 

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© Stiftung Rheinische Kulturlandschaft:

19. Mai 2021 | AgroBioNet-Projekt

 

Alte heimische Sorten und Rassen erhalten

 

In Naturparken regionale Wertschöpfung erzielen

 

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19. Mai 2021 | BioFrankfurt-Aktionswoche 2021

 

Biodiversität, Banken und ein Bildwettbewerb

 

Aktionswoche beleuchtet Relevanz des Finanzsektors für den Schutz der Artenvielfalt

 

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18. Mai 2021 | Freizeitverhalten überdenken

 

Besonderer Schutz in der Brut- und Setzzeit notwendig

 

Jeder kann einen Beitrag zum Artenschutz leisten

 

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Foto: Jiří Bohdal

18. Mai 2021 | Bundesprogramm Biologische Vielfalt

 

Schlafmaus-Forschung 2.0

 

Wie leben Gartenschläfer?

 

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18. Mai 2021 | Ausbaufähig


IEA-Report: Wind und Sonne gehören die Zukunft

Berlin. Nur mit massivem Ausbau erneuerbarer Energien und entsprechend schnellem Auslaufen fossiler Investitionen wird der Energiesektor weltweit seine Treibhausgasemissionen auf null bringen können. Das zeigt ein am Dienstag veröffentlichter Report der internationalen Energieagentur IEA, in dem die Agentur zum ersten Mal umfassende Szenarien zur Klimaneutralität des globalen Energiesektors innerhalb der 1,5°C Grenze bis 2050 berechnet hat. Dazu sagt Viviane Raddatz, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland:
 
„Wind und Sonne gehören die Zukunft – und Investitionen in fossile Energien müssen ein schnelles Ende finden – weltweit. Das zeigt auch der neue Report der internationalen Energieagentur. Leider folgen dieser Erkenntnis in Deutschland noch nicht die nötigen Taten: Statt Photovoltaik und Windenergie den Rücken zu stärken, hat die große Koalition sie fallen lassen. Der Ausbau ist zuletzt drastisch zusammengebrochen. 2020 wurden gerade einmal 6,3 Gigawatt zugebaut – 15-20 Gigawatt pro Jahr wären mindestens nötig. Im Rahmen des Sofortprogramms, das die Bundesregierung angekündigt hat, müssen nun dringend neue Ausbauziele vereinbart, Genehmigungsverfahren gestrafft und eine bessere Flächenplanung verankert werden. Dazu müssen fossile Vorhaben wie die Erweiterung von Braunkohletagebauen auf den Prüfstand.”

Foto: Anna-Lena Bieneck

17. Mai 2021 | Kampf gegen Lichtverschmutzung

 

Beleuchtung künftig umweltverträglich
 
Dermbach sagt „Ja“: Umweltverträgliche Beleuchtung soll angestrebt werden
 

17. Mai 2021 | Nie gab es mehr zu tun

 

Eindimensionales Denken reicht nicht
 

WWF: FDP-Wahlprogramm passt beim Klimaschutz hinten und vorne nicht zusammen

 

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17. Mai 2021 | Bestand bundesweit gefährdet 

  

Auf den Spuren der Fischotter

 

So wird man ein „Otter-Spotter“

 

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14. Mai 2021 | Chemikaliensicherheit

 

Strengere Regeln zur Schädlingsbekämpfung

 

Bundesregierung beschließt strengere Regeln für die Abgabe von Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung

 

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14. Mai 2021 | Kommentar

 

Bauplan Kreislaufwirtschaft
WWF: Empfehlungen für eine nationale Roadmap liegen auf dem Tisch

Berlin: Die Circular Economy Initiative Deutschland (CEID) hat am Dienstag ihren finalen Abschlussbericht veröffentlicht. An der "Circular Economy Roadmap für Deutschland" haben sich rund 130 Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft beteiligt, um einen Weg zu einem gemeinsamen Zielbild für eine Kreislaufwirtschaft im Jahr 2030 zu entwerfen. Auch der WWF Deutschland war intensiv an Ausarbeitung der Handlungsempfehlungen beteiligt. 

Rebecca Tauer, Expertin für Kreislaufwirtschaft beim WWF Deutschland, kommentiert:
„Auf die Empfehlungen der Initiative müssen jetzt Taten folgen. Die Roadmap für eine umfassende Kreislaufwirtschaft muss im nächsten Koalitionsvertrag der Bundesregierung stehen. Grundlegend und wichtig sind dafür: Klima- und Ressourcenschutz zusammen zu denken und eine umfassende systemische Transformation der Wirtschaft in den Vordergrund zu stellen. Wir brauchen eine Kreislaufwirtschaft, um unsere Klimaziele zu erreichen und innerhalb der planetaren Grenzen zu wirtschaften. Deutschland braucht eine übergeordnete Strategie für Kreislaufwirtschaft.“
 
Weiter sagt Rebecca Tauer: „Nur ein ganzheitliches gesetzliches Rahmenwerk kann den bestehenden Flickenteppich aus Gesetzen und Absichten zusammenführen – zu einem kohärenten Ansatz für den Klima- und Ressourcenschutz. Eine punktuelle Veränderung in verschiedenen politischen Feldern oder individuelle, profitorientierte Kreislauf-Innovation reichen nicht aus.“ 

Der WWF sieht als wichtige nächste Schritte, dass steuerliche Anreize geschaffen und ordnungsrechtliche Instrumente überarbeitet werden, zum Beispiel die Verlängerung von Garantiezeiten und besseren Reparaturbedingungen. Dazu gehört auch eine proaktive Rolle der Bundesregierung auch auf EU-Ebene, aber auch die eigene öffentliche Beschaffung konsequent zirkulär auszurichten.

„Das erarbeitete Zielbild der Initiative ist eine ausgezeichnete Grundlage, um klare Ziele für den Ressourcen- und Klimaschutz durch Circular Economy zu formulieren, wie etwa ein absolutes Ressourcenreduktionsziel auf nationaler Ebene oder Sekundärrohstoffeinsatzquoten im Bausektor“, sagt Rebecca Tauer. Die Arbeitsgruppe Geschäftsmodelle zeigt klare Wege für Unternehmen auf, gemeinschaftlich in zirkulären Wertschöpfungsnetzwerken zu arbeiten, die dabei erarbeiteten Muster bieten eine gute Orientierung im nötigen Umbau der Unternehmen. „Die Industrie ist gefragt, weiter neu zu denken, Innovationsräume zu schaffen und neue Allianzen einzugehen. Hier ist vor allem im Bereich Digitalisierung viel Potenzial, Transparenz für Käufer:innen und Nutzer:innen zu schaffen und so einen Systemwandel zu unterstützen.“

14. Mai 2021 | Landwirtschaft

 

Artensterben in der Agrarlandschaft stoppen

 

NABU zieht Bilanz der Hessischen Biodiversitätsstrategie – Teil 3: Landwirtschaft

 

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11. Mai 2021 | Gartenvögel

 

Countdown „Stunde der Gartenvögel“

 

Vom 13. bis 16. Mai werden bei der „Stunde der Gartenvögel“ deutschlandweit wieder Vögel gezählt  

 

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11. Mai 2021 | Vor-Ort-Workshop wird zu Webinar

 

Studierende starten digital ins Umweltpraktikum

 

Commerzbank finanziert Stellen in 27 deutschen Schutzgebieten

 

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10. Mai 2021 | Petersberger Klimadialog

 

Weltklimakonferenz in Glasgow soll Erfolg werden 

 

Rund 40 Ministerinnen und Minister aus aller Welt

folgten Einladung von Bundesumweltministerin.

 

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10. Mai 2021 | Glückauf für den Klimaschutz?

Nun braucht es Taten

 

WWF zum SPD-Wahlprogramm 
 

 

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10.Mai 2021 | Mai ist Hauptbrutsaison

 

Vogelküken brauchen sicheres Zuhause

 

Deutsche Wildtier Stiftung: Wie Vogeleltern dabei unterstützt werden können

 

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7. Mai 2021 | NATUR Online ganz aktuell: Baugesetzbuch-Novelle

 

Verpasste Chance im Kampf gegen den Flächenverbrauch 

 

Berlin. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland kritisiert die heutige Abstimmung des Bundestages über den Entwurf des Baulandmobilisierungsgesetzes. „Wieder haben die politisch Verantwortlichen die Chance vertan, gegen unkontrollierten Flächenverbrauch vorzugehen und sich für Klimawandelanpassungen einzusetzen“, sagt Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND.

 

Grund für die Kritik ist die Wiedereinführung des Paragraphen 13b in der Novelle des Baugesetzbuches: Er vereinfacht es, Randbereiche von Siedlungen zu bebauen und beschleunigt so nicht nur den Flächenfraß, sondern auch die verkehrsfördernde Zersiedelung in den Außenbereichen. Das städtebauliche Ziel der Schonung von Außenbereichen wird so verfehlt, der Natur- und Artenschutz zugleich gefährdet. Der Paragraph wurde bislang auch gerade dort angewendet, wo kein angespannter Wohnungsmarkt besteht. Das von der Bundes-regierung festgelegte Ziel, bis 2050 den Flächenverbrauch auf Netto-Null zu bringen, rückt damit in weite Ferne. Bandt: „Jetzt wäre die Gelegenheit gewesen, Boden- und Klimaschutz nicht nur auf dem Papier zu betreiben, sondern auch in die Umsetzung zu gehen. Mit der Wiedereinführung des Paragraphen 13b im heute verab-schiedeten Baulandmobilisierungsgesetz zeigen die Verantwortlichen, dass sie es nicht ernst meinen mit dem Flächenschutz. Damit hat der Bundestag heute diese wichtige Aufgabe weiter vertagt und in die neue Legislatur verschoben.“

 

Das Bundesverfassungsgericht hatte in der vergangenen Woche noch einmal mit Nachdruck klargemacht, dass die bisherigen Bemühungen der Bundesregierung zum Erhalt der Umwelt bei weitem nicht ausreichen. Bandt: „Bodenschutz ist Klimaschutz, denn der Boden ist der wichtigste Kohlenstoffspeicher. Aktuell werden in Deutschland jeden Tag 52 Hektar für Siedlungs- und Verkehrsflächen verbraucht. Eine verbindliche Reduzierung des Flächenverbrauchs ist dringend notwendig, verbunden mit einer stärkeren Entwicklung des bestehenden baulichen Bestands. Wohnraum darf nicht auf Kosten des Naturschutzes gehen, vor allem dann nicht, wenn er nur wenigen Privilegierten zugutekommt.“  Der BUND fordert deshalb, Grünflächen zu erhalten und Versiegelung zu verhindern. Das kann durch einen Sanierungsschub oder durch Aufstockung bestehender Häuser, aber auch durch Flächenumwidmungen erreicht werden, zum Beispiel wenn die Potentiale von brachliegenden Flächen durch Wohnbebauung oder als Grünfläche besser genutzt werden.

 

Hintergrund: Ziel der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ist es, den durchschnittlichen täglichen Anstieg des Flächenverbrauches bis zum Jahr 2030 auf weniger als 30 Hektar zu begrenzen. Bis 2050 wird eine Flächen-kreislaufwirtschaft angestrebt, es sollen dann netto keine weiteren Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke beansprucht werden. Der Paragraph 13b des Baugesetzbuches (BauGB) erleichtert das Aufstellen von Bebau-ungsplänen im Außenbereich. Er war gegen den Protest von Umweltverbänden 2017 eingeführt worden galt bis 31.12.2019 und wurde nun heute wiedereingeführt. Die Regelung gilt bis Ende 2023 voraussichtlich mit Umsetzungsfrist bis 2025. 

 

Mehr Informationen: Thesenpapier zum §13b BauGB der Umweltverbände

www.bund.net/themen/naturschutz/stadtnatur-gruene-freiraeume-schaffen
www.bund.net/lebensraeume/flaechenverbrauchwww.bund.net/klimawandel
BUND-Hintergrundseite zum Bodenschutz: http://bodenschutz.bund.net

7. Mai 2021 | Abfallwirtschaft

 

Mehrweg soll neuer Standard für

To-go-Verpackungen werden
 

Bundestag beschließt Novelle des Verpackungsgesetzes

 

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7. Mai 2021 | Kein Zeichen für Kanzlertauglichkeit

 

Laschets Klimaschutzgesetz in NRW 

 

Entwurf bleibt weit hinter Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zurück

 

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(c) Aufnahmen der Aktion von Markus Gründel.

7. Mai 2021 | Unter Coronabedingungen

 

Länderübergreifende Müllsammelaktion

 

Geocacher unterwegs im Nationalpark Harz 

 

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6. Mai 2021 | Klimaschutz & Wirtschaft

 

„Klimaverbund Mittelstand“ bringt Know-how in die Unternehmen


Bundesumweltministerium fördert innovatives Klimaschutzprojekt mit 2 Millionen Euro

 

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6. Mai 2021 | Deutschlands schönste Wanderziele

 

Unsere Heimat neu entdecken

 

Neues Jahresmagazin "Wanderbares Deutschland 2021" erschienen. 

 

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6. Mai 2021 | Artenschutz auf Kollisionskurs

 

Albanisches Vogelparadies durch Flughafenbau gefährdet

 

++ In der Narta-Lagune an der Adria soll ein Flughafen gebaut werden ++ Rastgebiet von internationaler Relevanz für Hunderttausende Wasservögel ++ Am 8. Mai ist Weltzugvogeltag ++

 

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5. Mai 2021 | Petersberger Klimadialog

 

Mehr Geld fürs Klima

WWF fordert Zusage zu Klimafinanzierung

 

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4. Mai 2021 | Klimaschutz & Industrie

 

Auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität
 

Bundesumweltministerium unterstützt Chemische Industrie - Startschuss für Dialogplattform 

 

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© Roland Schröder/DBU Naturerbe

4. Mai 2021 | Besucherdruck am Hainberg

 

Bruterfolg der Heidelerche in Gefahr

 

BUND und DBU Naturerbe bitten um Rücksicht auf Bodenbrüter

 

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4. Mai 2021 | Muttertag

 

Fünf To dos für den Besuch im Blumenladen

 

Denken Sie bitte beim Blumenkauf auch an die Wildtiere 

 

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3. Mai 2021 | Erneutes Blaumeisensterben

 

„Stunde der Gartenvögel“

 

Vom 13. bis 16. Mai werden deutschlandweit wieder Vögel gezählt

 

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3. Mai 2021 | Alarmsignal und Armutszeugnis 

 

Erdüberlastungstag

 

Von heute an lebt Deutschland "auf Pump"

 

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Löwe im Krüger Nationalpark (c) IFAW

3. Mai 2021 | Kommerzielle Gier vs. Tierschutz

 

Südafrika beendet Gatterjagd auf Löwen

 

Zucht von Löwen in Gefangenschaft und Gatterjagd sollen gestoppt werden.

 

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29. April 2021 | Bundesverfassungsgericht

 

Bahnbrechendes Klima-Urteil 

 

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat heute mehrere Klimaklagen für teilweise begründet erklärt.

 

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29. April 2021 | Kommentar: Politik muss schnell und grundlegend nachsteuern

 

Klimaschutz-Urteil aus Karlsruhe ein Riesenerfolg

 

Angesichts der erfolgreichen Klima-Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht, mit der das Klimaschutzgesetz teilweise für verfassungswidrig erklärt wird und die Rechte der jungen Generation gestärkt werden, erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): 

 

„Das Grundgesetz fordert wirksamen Klimaschutz. Und die Freiheitsrechte der jungen Generation werden nur durch eine gerechte Klimaschutzpolitik gesichert. Diese wichtigen Aussagen des Bundesverfassungsgerichtes sind ein Riesenerfolg für alle Klägerinnen und Kläger und besonders für die vielen jungen Menschen, die sich seit über zwei Jahren für ihre Zukunft einsetzen. Die Politik muss jetzt schnell und grundlegend nachsteuern. Die aktuelle Bundesregierung muss das Klimaschutzziel schnell auf mindestens 70 Prozent Treibhausgasreduktion bis 2030 anpassen. Ich erwarte von allen Parteien zur Bundestagswahl, dass sie Maßnahmen vorlegen, wie sie verbindlich das 1,5-Grad-Ziel erreichen wollen.“ 

29. April 2021 | Klimawandel in Bayern

 

Bericht mahnt vor schnellerem Gletschersterben

 

Klimaforschung weiter stärken

 

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29. April 2021 | Hessen aktuell

 

Waldbau in Zeiten des Klimawandels – ökologisch statt ökonomisch!


Zur Aktuellen Stunde der Grünen „Hessen fördert zielgenau den Waldumbau für einen klima-robusten Wald der Zukunft“ erklärt Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, forstwirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

 

„Über Jahrzehnte ist ein Großteil der hessischen Wälder als renditeorientierte Holzfabrik genutzt worden – mit fatalen Folgen. Um die vielfältigen ökologischen Leistungen des Waldes zu erhalten, ist eine Wende hin zu einer nachhaltigen Forstwirtschaft schon lange überfällig.“ Insbesondere, weil Holz als Ressource - zum Beispiel als klimafreundlicher Baustoff - immer gefragter sei, bedürfe es eines verbesserten Holzrecyclings, so Scheuch-Paschkewitz. Zudem könne die Holzproduktion nicht das ausschlaggebende Kriterium für den Waldbau sein.

„Wir fordern die Landesregierung auf, sich für eine entwaldungsfreie Lieferkette einzusetzen. Doch wer heute noch Wälder für neue Autobahnen abholzen lässt, um damit die eigene Regierungsbeteiligung zu sichern, hat seine Glaubwürdigkeit für den Klimaschutz ohnehin verspielt.“

28. April 2021 | Neue Studie

 

Mehr Dezentralität und weniger Netzausbau gefordert

 

Energiewende wird dadurch billiger und gerechter

 

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28. April 2021 | Große Akzeptanz 

 

Positive Grundstimmung zum Wolf in Hessen

 

Forsa-Umfrage zum Tag des Wolfes am 30. April  

 

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27. April 2021 | Kommentar 

 

Laschet inszeniert sich mit „Revierpakt“ als Klimaschützer

 

Ambitionierte Klimapolitik mit Unions-Kanzlerkandidat schwer vorstellbar

Anlässlich des heutigen Festakts der nordrhein-westfälischen Landesregierung unter CDU-Ministerpräsident und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet zum Zukunftsvertrag für den Strukturwandel im Revier erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): 

 

„Armin Laschet versucht sich in seiner Rolle als Kanzlerkandidat der Union als Klimaschützer und Modernisierer zu inszenieren. Doch anstatt der von der Braunkohle geschundenen Region eine ökologische Zukunftsperspektive zu bieten, setzt er allein auf Show. Der heutige Festakt zur Unterzeichnung des Revierpakts ist zutiefst zynisch, denn gleichzeitig lässt der CDU-Chef und Ministerpräsident es zu, dass weiter Dörfer für die Braunkohle zerstört und Menschen gegen ihren Willen umgesiedelt werden. Echter Klimaschutz muss anders aussehen. Mit Armin Laschet ist eine ambitionierte Klimapolitik, die auch einen schnelleren Kohleaustieg bedeuten muss, nur schwer vorstellbar. Auch unternimmt Laschet nichts, um den vom BUND gerichtlich geretteten Hambacher Wald dauerhaft für den Naturschutz und die Menschen zu sichern. Anstatt dem Allgemeinwohl endlich Vorrang einzuräumen, hält der CDU-Kanzlerkandidat an seiner konzernfreundlichen Politik fest. So wird die Region keinen Frieden finden.“

27. April 2021 | Freiheitsstrafe auf Bewährung

 

Blut-Teak für die Luxusyacht  
 

Hamburger Holzhändler verurteilt wegen illegaler Importe aus Myanmar 

 

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27. April 2021 | Nukleare Sicherheit

 

Aus Tschernobyl lernen, heißt Atom-ausstieg vollenden

 

Am 35. Jahrestag der Atomkatastrophe warnt Bundes-umweltministerin Schulze vor Risiken der Atomkraft 

 

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26. April 2021 | Tätigkeitsbericht 2020 erschienen

 

Nationalpark Harz

 

Schwerpunktthema Waldwandel im Fokus von Forschung und Dokumentation

 

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26. April 2021 | Verbot von bleihaltiger Munition

 

Umweltministerkonferenz stellt sich hinter Hessens Forderung 

 

Beschluss zum Praxisleitfaden Wolf verschoben. 

 

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Foto: Jürgen Rebentisch

23. April 2021 | Nationalpark Harz
 

Bärlauchzeit im Harz

 

Verwaltung weist auf Nationalpark-Gebote hin

 

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© HNEE

23. April 2021 | Weniger ist mehr

 

Einkaufen ohne Verpackungsmüll

 

DBU-Projekt entwickelt Standards zur Abfallvermeidung

 

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23. April 2021  Kommentar 

 

Steuergelder nur für echte Öko-Wälder – „Öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“ muss auch für den Wald gelten

 

Der Bundestag hat gestern am späten Abend den Antrag der Koalition zur Honorierung sogenannter Ökosystemleistungen von Wäldern angenommen. Dazu erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Es ist grundsätzlich richtig, Waldbesitzende finanziell zu unterstützen, wenn sie ihre Wälder besonders ökologisch verträglich im Sinne des Gemeinwohls bewirtschaften. Dabei muss jedoch immer der Grundsatz gelten ‚öffentliches Geld für öffentliche Leistungen‘. Für eine sozial gerechte Unterstützung müssen zunächst ökologische Mindeststandards im Bundeswaldgesetz verankert werden. Waldbesitzende, die ihre Wälder dann deutlich nachhaltiger bewirtschaften, sollen Gelder erhalten. Es wird Zeit, dass Waldbesitzende endlich nicht nur mit dem Erlös von Holz Geld verdienen können, sondern auch mit der über die Sozialpflichtigkeit des Eigentums hinausgehenden Bereitstellung von Ökosystemleistungen wie dem Schutz von Biodiversität und Klima, der Produktion von Trinkwasser und der Erholungswirkung. Der BUND begrüßt, dass nach dem Willen des Bundestags Agrar- und Umweltministerium gemeinsam die Standards eines staatlichen Honorierungssystems erarbeiten sollen. In dem Beschluss fehlt aber ein Bekenntnis zur finanziellen Unterstützung von Naturwäldern, in denen die forstliche Nutzung auf Dauer ruht. Dabei sind solche ‚Urwälder von morgen‘, die nur 2,8 Prozent der Waldfläche ausmachen, noch viel zu selten und für den Erhalt der biologischen Vielfalt unverzichtbar.“ 

Hintergrund: Für Wirtschaftswälder fordert der BUND eine Honorierung in Form von jährlichen Zahlungen für ökologisch wertvolle Erhaltungszustände wie ein hoher Anteil alter Baumbestände, ein hoher Anteil naturnaher Bestände, ein hoher Anteil von Biotopbäumen und Totholz sowie ein hoher Holzvorrat. Durch die Honorierung von Erhaltungszuständen anstelle von Maßnahmen können auch jene Waldbesitzende profitieren, die ihre Wälder bereits seit Jahren schonend bewirtschaften oder diese hin zu naturnahen Laubwäldern entwickelt haben. Zudem sollen Waldbesitzende für die dauerhafte Ausweisung von Naturwäldern finanziellen Ausgleich erhalten können in Form einer Einmalzahlung. Mehr Informationen:

BUND-Forderungen zu Deutschlands Wäldern in der Klimakrise: www.bund.net/waldkrise
Auch das aktuelle BUNDmagazin widmet sich dem Schwerpunktthema Wald: www.bund.net/bundmagazin

22. April 2021 | Jeder Baum zählt

 

WWF zum Tag des Baumes

 

Aufforstung im Schneckentempo und Abholzung in Rekordzeit“/ Bilanz aus 10 Jahren Bonn Challenge

 

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22. April 2021 | Kommentar zu Lieferketten

 

Bundestag muss Gesetz bei Umwelt- und Klimaschutz nachbessern

 

Anlässlich der heute stattfindenden ersten Lesung des Lieferkettengesetzes im Bundestag fordert Antje von Broock, Geschäftsführerin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), den Bundestag auf, weitgehende umweltbezogene Sorgfaltspflichten für Unternehmen einzuführen.

 

„Nach monatelanger Verzögerung stimmt der Bundestag endlich über das Lieferkettengesetz ab. Doch der Schutz der Umwelt kommt in dem Entwurf noch viel zu kurz. Unternehmen müssen dazu verpflichtet werden, Boden, Luft, Wasser, Artenvielfalt das Klima langfristig zu schützen. Der BUND fordert, diese eigenständigen Sorgfaltspflichten für den Schutz der Umwelt noch in das Lieferkettengesetz aufzunehmen. Der Bundestag muss das Gesetz nachbessern. Umweltzer-störung passiert häufig in den Produktionsländern und damit am Beginn der Lieferkette. Doch solche Risiken müssen Unternehmen bisher nicht ausreichend prüfen. In der vorliegenden Fassung betrifft das Lieferkettengesetz zudem nur wenige Unternehmen und sieht keine Haftung vor. Genau das aber wäre wichtig, um bei Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung den Gang vor Gerichte zu ermöglichen. Mensch und Natur müssen endlich wirksam vor dem Raubbau internationaler Konzerne geschützt werden.“

Mehr Informationen: www.bund.net/lieferkettengesetz 
Forderungspapier von BUND, DUH, Germanwatch, Greenpeace und dem WWF zum deutschen Lieferkettengesetz:
www.bund.net/sorgfaltspflichtgesetz_umweltverbaende
Studie von Friends of the Earth Europe mit Argumenten für ein europäisches Lieferkettengesetz: www.bund.net/argumente_sorgfaltspflichtgesetz

22. April 2021 | Abriss für die Artenvielfalt

 

50.000 Kilometer Flüsse in der EU könnten wieder frei fließen

 

Enormes Potential für Renaturierung auch in Deutschland

 

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Klimaschutz in der EU

 

21. April 2021 | Schulze: Europa macht Klimaschutz verbindlich und unumkehrbar

 

EU-Parlament und Mitgliedstaaten einigen sich im Trilog auf EU-Klimagesetz

 

Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union haben sich unter portugie-sischer Präsidentschaft im Trilog auf ein Europäisches Klimagesetz geeinigt. Das Gesetzesvor-haben war maßgeblich unter deutscher EU-Präsidentschaft 2020 vorangetrieben worden. Dazu erklärt Bundesumweltministerin Svenja Schulze:

 

„Das neue EU-Klimagesetz ist mehr als nur richtungweisend. Es macht den Klimaschutz in der EU verbindlich und unumkehrbar. Für dieses verbindliche Versprechen haben wir unter deutscher EU-Präsidentschaft erfolgreich gekämpft, umso mehr freue ich mich, dass es jetzt zwischen Europäischem Parlament und den Mitgliedstaaten eine Einigung gibt. Das EU-Klimagesetz schafft feste Leitplanken für Politik und Wirtschaft in Europa. Erstmals werden die Klimaziele im Europarecht verankert. Das heißt: Die EU richtet ihre gesamte Politik darauf aus, bis 2050 treibhausgasneutral zu werden. Damit leistet Europa einen wichtigen Beitrag, um einen gefährlichen Klimawandel abzuwenden und das Pariser Abkommen zu erfüllen. Die wichtigste Etappe dafür beginnt jetzt: Bis 2030 gilt es nun die CO2-Emissionen EU-weit um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 abzusenken. Die Betonung liegt dabei auf „mindestens“. Denn wenn es gelingt, Moore und Wälder in Europa wieder in einen besseren Zustand zu bringen, werden wir noch mehr als 55 Prozent erreichen können.  Für Deutschland bedeutet der Beschluss, dass auch wir unser Tempo beim Klimaschutz deutlich erhöhen werden. Der Ausbau von Sonnen- und Windkraft muss beschleunigt werden, der Kohleausstieg wird schneller kommen als bisher geplant. Die EU hat mit einem starken Beschluss vorgelegt. Jetzt kommt es darauf an, dass auch die anderen großen Volkswirtschaften, allen voran die USA und China ihre Klimaziele engagiert anheben.“

 

21. April 2021 | Mangelhaft


EU einigt sich auf Klimaziel

 

WWF kritisiert weichgespülten Kompromiss

 

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21. April 2021 | 35 Jahre Tschernobyl

 

Mit jedem Tag wächst das Risiko

 

BUND fordert sofortigen weltweiten Atomausstieg

 

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20. April 2021 | WWF sieht Handlungsbedarf


Studie zur Reform des europäischen Emissionshandels veröffentlicht

 

Weniger Zertifikate auf den Markt

 

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20. April 2021 | Insektenschutz für die Zukunft

 

BUND ruft Bundestag zum Handeln auf

 

Forderung nach Biotopschutz, Pestizidverzicht und ein Ende der Lichtverschmutzung

 

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20. April 2021 | Deutsche Wildtier Stiftung

 

Feuersalamander sind Nachtwanderer 

 

Weibchen sind schwanger und suchen Gewässer für die Geburt auf 

 

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Bildungsurlaub

Das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön und seine unterschiedlichen Facetten erleben.

Unter dem Titel „Ländlicher Raum im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön – Ein Dreiklang aus Landwirtschaft, Naturschutz und Dorfentwicklung“ findet auf der Akademie Burg Fürsten-eck in Eiterfeld ein fünftägiges Seminar, das als Bildungsurlaub beantragt wurde, statt. Vom 5. bis 9. Juli 2021 sind die Teilnehmer eingeladen, dem Spannungsfeld von Natur und Mensch nachzuspüren. 

 

Noch gibt es freie Plätze. 

Mehr InformationenWeitere Auskünfte erteilen die Akademie Burg Fürsteneck unter  06672-92020 und der Verein Natur- und Lebensraum Rhön unter 06681-9174524.

Urban Gardening mit Kids

Für Familien im urbanen Lebensraum ist es nicht immer einfach, sich den Traum vom Gärtnern zu erfüllen. Die Möglichkeiten sind begrenzt und nicht allen Eltern ist klar, wie sie das Thema "Gärtnern", an die Kinder heranführen. Damit diese Leidenschaft auch für Stadtfamilien entfacht werden kann, hat NeoAvantgarde ein frei verfügbares
E-Book entwickelt. "Urban Gardening mit Kids" lässt sich ohne Anmeldung ganz einfach downloaden.

Der Ratgeber umfasst die Themen:

Einführung ins Urban Gardening inklusive Praxistipps | 10 gute Gründe fürs Gärtnern in der Stadt mit Kindern Praktischer Jahreskalender mit Infos

über Aussaat, Ernte und Co.

TV-Tipps

ZDFinfo-Dokumentation 

Die sieben geheimen Atompläne der DDR | 14. Juni  | 20.15 Uhr 

© ZDF/Kristof Kannegießer

Die Doku unternimmt eine Zeitreise in die Ära des Wettrüstens und die An-fänge der Atomenergie. In Deutschland startete der Wettlauf um das erste Kernkraftwerk. Für Ost und West sollte es der Aufbruch in ein neues Zeitalter sein und für die DDR die Lösung ihres Energieproblems darstellen. Filmautor Matthias Hoferichter geht der Frage nach, welche geheimen Pläne die DDR in der Atomforschung verfolgte und welche Auswirkungen sie bis heute hat. Dafür beleuchtet er auch die ehema-ligen Kernkraftwerke Lubmin und Stendal und das Endlager Morsleben.

© ZDF/Kristof Kannegießer

Gesprächspartner*innen sind unter anderem der Wirtschaftshistoriker Rainer Karlsch, der damalige Bundes-umweltminister Klaus Töpfer, Marlies Philipp aus dem früheren Werkstoff-prüflabor des KKW Lubmin, der Experimentalphysiker Horst-Dieter Giera, der ehemalige Leiter des Strahlenschutz Endlagers Morsleben Hartmut Schulze, Dieter Zeppe vom Amt Atomsicherheit und Strahlenschutz der DDR und der damalige leitende Bauingenieur des KKW Stendal Horst Paulus. 

Ab 10. Juni in der ZDFinfo-Mediathek 

© ZDF/Kristof Kannegießer

Servus TV Deutschland

Orang-Utans – Alarmstufe Rot

in der Reihe Terra Mater
Mittwoch, 7. Juli, 20:15 Uhr
Orang-Utan Weibchen hinter Gittern im Pata Zoo in Bangkok, Thailand © Terra Mater / Aaron Gekoski

Das lustige Selfie mit einem niedlichen Orang-Utan, ein scheinbar harmloses Erinnerungsfoto an den Südostasien-Urlaub. Was die wenigsten ahnen: Dahinter steckt oft ein knallhartes Geschäftsmodell krimineller Tier-
händler und unsägliches Leid für die Menschenaffen. Der renommierte Umweltfotograf Aaron Gekoski begibt sich für diese bewegende “Terra Mater“-Dokumentation auf die Spur der illegalen Netzwerke. Mehr Infos

Wunderwelt Wiese
Fotowettbewerb des LIFE-Projekts gestartet – Mitmachen lohnt sich
 
Was lebt auf und von der Wiese? Mit diesem Thema sollen sich Hobby- und Profifotografen ab sofort für den Foto-wettbewerb „WiesenLEBEN“ des LIFE-Projekts Rhöner Bergwiesen auseinan-dersetzen. Gesucht werden Aufnahmen von großen und kleinen tierischen Be-wohnern, von Blumen, Blüten, Kräutern und Gräsern, die alle zusammen einen ganz eigenen Mikrokosmos bilden.
Küchenschellen Nüsttal © Kristine Schmitt
Teilnahmebedingungen und weitere Hinweise für die Teilnahme abrufbar unter www.rhoener-bergwiesen.de.
Expedition Erdreich
© BMBF/ExpeditionErdreich
 
Deutschland buddelt – mit Teebeuteln den Boden erforschen
 
Expedition Erdreich ist die bundesweite Citizen-Science-Aktion im Wissen-schaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie. Jeder und jede kann sich daran beteili-gen, um Daten über die Bodengesund-heit und den Zustand der Böden zu sammeln – ganz einfach mit Tee-beuteln. Grundlage für die Aktion
ist der sogenannte Tea-Bag-Index, der die Zersetzungsrate der Teebeutel im Boden beschreibt. Zusammen mit einigen weiteren Angaben können die Bürgerwissenschaftler/-innen so mehr
über die wichtigsten Bodeneigen-schaften herausfinden und dazu bei-tragen, unsere Böden in Zukunft gewinnbringender und nachhaltiger zu nutzen. Start der Aktion ist im April 2021. Weitere Informationen gibt es unter expedition-erdreich.de.

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Machen Sie mit!
Saatkugeln für die Blütenvielfalt
 
Das Biosphärenreservatsamt Südost-Rügen unterstützt die blühende Vielfalt und bietet Saatkugeln zur kostenlosen Abholung an.
(c) Biosphärenreservatsamt Südost-Rügen
Haben Sie noch ein wenig Platz im Garten oder auf dem Balkon? Frühlingszeit ist Blütenzeit! Insekten, zu denen auch Bienen und Hummeln gehören, fliegen von Blüte zu Blüte und sammeln Pollen und Nektar. Dabei bestäuben sie durch ihre Berührungen das weibliche Blütenorgan mit Pollen und sichern so die Vermehrung der Pflanzen. Insekten sind daher für unsere Ökosysteme unverzichtbar und ein vielfältiges Blütenangebot ist die Lebens- und Nahrungsgrundlage für viele Insektenarten.
 
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation können die Samenkugeln - solange der Vorrat reicht - im Foyer des Biosphärenreservatsamtes am Circus 1 in Putbus abgeholt werden.

Stellenangebot

(c) Nadine Reichert

Der Umwelt auf der Spur

Freiwilliges Ökologisches Jahr im Biosphärenreservat Bliesgau

Am 1. September beginnt das Frei-willige ökologische Jahr im Saarland.
In der Geschäftsstelle des Biosphären-zweckverbands Bliesgau erhalten junge Menschen die Möglichkeit, sich für Umwelt, Naturschutz & Nachhaltigkeit zu engagieren.

Mehr Informationen
Aufruf_FÖJ21.pdf
PDF-Dokument [204.8 KB]

Meere, Wälder, Klima

Wie sich die Welt verändert  

2020: ein Jahr der Extreme. Die welt-weite Corona-Pandemie hält uns in Atem. Doch es gibt mehr, dass das gesamte Leben auf der Erde bedroht. Waldbrände, Hitzerekorde, schmelzen-de Polkappen, ... - extreme Wetterer-eignisse sind inzwischen an der Tagesordnung. Wir laden zum spannenden Vortrag mit Dr. Thomas Henningsen ein. Der einstündige Livestream fand am 12.11.2020 statt und ist weiterhin auf Youtube zu sehen:

Neuerscheinung

Das neue Magazin Wanderbares Deutschland ist erschienen. Mit 700 ausdrucksstarken Fotos, über 50 Karten und natürlich reichlich Lesestoff auf insgesamt 204 Seiten ist das neu erschienene Magazin Wanderbares Deutschland bestens geeignet, um in die Wandersaison 2021 zu starten. 
Das Magazin kostet 5,90 Euro zzgl. Versandkosten und ist ab dem 6. Mai erhältlich unter www.wanderbares-deutschland.de, beim Deutschen Wanderverband, im Buchhandel, an Bahnhöfen, gut sortierten Kiosken und unter www.mykiosk.com.

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Aktualisiert am:

14. Juni 2021

 

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