Magazin für Nachrichten aus Natur und Umwelt

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© Frank Meyer/RANA

04. März 2021 | Auen

 

Wertvoller Auwald reaktiviert – BUND schafft „Lebendige Auen für die Elbe“

 

Die Maßnahmen des BUND zur Revitalisierung eines alten Auwaldes an der Mittleren Elbe wirken.

 

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© Andrew Burr

04. März 2021 | Vjosa

 

Die Zukunft von Europas größtem unberührten Fluss steht auf dem Spiel

 

Forderung für die Einrichtung des ersten Wildfluss-Nationalparks in Europa.

 

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© Werner Wahmhoff/DBU Naturerbe

04. März 2021 | Naturschutzfahrplan

 

Sandmagerrasen erhalten und Wald natürlich entwickeln

 

DBU-Naturerbefläche Borken: Naturschutzfahrplan für die kommenden zehn Jahre steht

 

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03. März 2021 | Klimaschutzinitiative

 

Internationales Förderprogramm für deutsche NRO‘s

 

BMU stärkt Nord-Süd-Zusammenarbeit im Klimaschutz

 

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03. März 2021 | Luchszahlen

 

Luchszahlen veröffentlicht: Mehr Luchse braucht das Land

 

Das Bundesamt für Naturschutz hat die aktuellen Luchszahlen für Deutschland veröffentlicht.

 

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03. März 2021 | Forschungspreis

 

Von der Wildbiene bis zur Kegelrobbe

 

Deutsche Wildtier Stiftung schreibt mit 50.000 Euro dotierten Forschungspreis aus

 

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02. März 2021 | Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

 

Schlechter Schnellschuss


WWF-Vorstand kritisiert Vorschlag des Landwirtschaftsministeriums zur Agrarreform

 

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02. März 2021 | Kommentar

 

EU-Agrarpolitik: Pläne von Julia Klöckner für nationale Umsetzung enttäuschen

 

Anlässlich des heute von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgelegten Entwurfs für die nationale Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik Europas kommentiert Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): 

 

„Die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland stehen vor enormen Herausforderungen: bessere Tierhaltung, mehr Umweltschutz und das bei fairen Erzeugerpreisen. Angesichts dessen sind die Vorschläge aus dem Agrarministerium ärmlich. Julia Klöckner bleibt visions- und ambitionslos: Sie bewegt sich am unteren Limit dessen, was im noch laufenden Trilog-Verfahren in Brüssel diskutiert wird. Doch auf das Verhandlungsergebnis warten will sie wohl nicht und macht stattdessen Tempo.

Dabei wäre es dringend notwendig, die Agrarmilliarden für mehr Umwelt- und Klimaschutz sowie für den Umbau der Landwirtschaft zu nutzen. So ist völlig unklar, wie die Bundesregierung ihr Ausbauziel für 20 Prozent Ökolandbau bis zum Jahr 2030 finanzieren will. Denn die Ministerin plant weder mehr Geld für den bisherigen Fördertopf ein, noch schlägt sie vor, Bio-Bauernhöfe zu stärken, indem diese zukünftig aus einem anderen Fördertopf finanziert werden. Ihr fehlt der Kompass, um Bäuerinnen und Bauern eine wirtschaftliche Zukunft aufzuzeigen und das mit Natur- und Klimaschutz zu verbinden.“

02. März 2021 | Elektrobusse

 

Bundesumweltministerium fördert neue Elektrobusse für Frankfurt am Main

 

Mit rund 7,81 Millionen Euro unterstützt das BMU die Anschaffung von 34 Elektrobussen

 

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01. März 2021 | Tag des Artenschutzes

 

Gesundheitsrisiko: Mensch


WWF: Ein Drittel der Erde unter Schutz stellen

 

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© Deepen-Wieczorek/piclease

01. März 2021 | 30 Jahre DBU

 

EU Klimakommissar Timmermans: Wir haben keine Zeit zu verlieren

 

Deutsche Bundesstiftung Umwelt feiert 30. Geburtstag

 

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01. März 2021 | Bundestagswahl

 

Vier Jahre, die zählen


WWF legt Forderungen zur Bundestagswahl 2021 vor 

 

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26. Februar 2021 | Schmetterlinge in Hessen

 

Erste frühe Falter unterwegs

 

NABU ruft zu Schmetterlingsmeldungen auf

 

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26. Februar 2021 | Von Magerrasen bis Streuobst

 

Einsatz für mehr Naturschutz in Hessen

 

Zehn Landschaftspflegeverbände sichern wichtige Naturschutzmaßnahmen

 

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26. Februar 2021 | Singvögel im Hormonrausch

 

Deutsche Wildtier Stiftung:
Zwitschern, pfeifen, tirilieren

 

Manchmal so laut wie ein Presslufthammer

 

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25. Februar 2021 | Kurz vorm Klimakollaps

 

BMEL-Waldbericht offenbart desaströse Waldpolitik

 

WWF fordert Renaturierungsstrategie für den Wald

 

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25. Februar 2021 | Sprotte statt Schwertfisch


Neuer WWF-Fischratgeber veröffentlicht 

 

Lieber kleine Schwarmfische statt Raubfische essen

 

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25. Februar 2021 | Abschied und Neuanfang

 

FÖJ-Stellen im Nationalpark Hainich kurzfristig zu besetzen

 

Start am 14. März.

 

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24. Februar 2021 | Der Wolf in Hessen

 

Entwurf Wolfsmanagementplan liegt vor

 

Umweltministerium und Verbände im Gespräch

 

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Copyright: Tanja M. Marotzke

24. Februar 2021  | Buchvorstellung

 

Welche Wildbiene ist das?

 

100 Wildbienenarten in Nahaufnahme im neuen KOSMOS-Naturführer

 

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24. Februar 2021 | Globales Pulverfass

 

UN-Sicherheitsrat diskutiert über die Bedeutung von Klima und Sicherheit

 

Erderhitzung und Biodiversitätsverlust bergen gewaltiges Konfliktpotenzial 

 

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23. Februar 2021 | Schmetterlinge

 

Bunte Gaukler suchen Weg zur Sonne

 

Schmetterlinge aus Dachluken, Kammern und Schuppen ausfliegen lassen

 

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23. Februar 2021 | Stummes Sterben unter Wasser

 

Ein Drittel aller Süßwasserfische vom Aussterben bedroht

 

WWF fordert freifließende Flüsse

 

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22. Februar 2021 | Bayern

 

Flächensparen schützt unsere Lebensgrundlagen

 

Gütesiegel "Flächenbewusste Kommune"

 

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22. Februar 2021 | Kommentar

 

Nichtstun kommt vor Gericht: 
EU verklagt Deutschland in Sachen Naturschutz

 

Zum Beschluss der Europäischen Kommission, Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof wegen mangelhafter Umsetzung der Habitat-Richtlinie zu verklagen, kommentiert Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): 

 

„Der Beschluss der EU-Kommission Deutschland vor den Europäischen Gerichtshof zu bringen, ist überfällig. In einigen Fällen hat Deutschland seit einem Jahrzehnt nicht geliefert. Die Bundesländer und die Bundesregierung schaffen es nicht Gebiete auszuweisen, die für europäischen Naturschutz besonders wichtig sind. Wichtige Lebensräume für wildlebende Pflanzen und Tiere werden nicht so unterhalten, dass sie in einem guten ökolo-gischen Zustand sind. Es ist ein Armutszeugnis, Bund und Länder verklagen zu müssen, um die Verträge einzu-halten. Tausende Ehrenamtliche widmen sich in ihrer Freizeit dem Schutz und der Pflege von Naturschutz-gebieten. Ohne sie sähe die Naturschutzbilanz Deutschlands noch düsterer aus. Die unterfinanzierten staatlichen Naturschutzstellen in den Ländern brauchen endlich eine ausreichende Finanzierung. Hoffentlich rüttelt die Klage vor dem Europäischen Gerichtshof die Politik wach. Es wäre sinnvoller Naturschutz ausreichend zu fördern, statt Strafen zu zahlen.“

22. Februar 2021 | Krötenwanderung

 

Der Schnee ist weg,
jetzt kommen die Kröten

 

Bitte um Rücksicht 

 

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22. Februar 2021 | Welt-Wal-Tag

 

Gefährdete Walart braucht unsere Hilfe

 

Nur etwa 360 dieser Großwale leben noch

 

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19. Februar 2021 | Elektromobilität

 

Bundesumweltministerin Schulze fördert Dortmunds erste Elektrobusse

 

Das Bundesumweltministerium fördert die Anschaffung von 30 Elektrobussen in Dortmund

 

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19. Februar 2021 | #JaguarKings-Kampagne

 

Kontinentaler Korridor für Jaguare


Amerikas größte Katze ist gefährdet: WWF startet weltweite Aktion

 

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19. Februar 2021 | Lebensmittelverschwendung

 

Was zählt, ist Zählbares


2 Jahre „Nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung“

 

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© GNA

18. Februar 2021 | Winterruhe

 

Spaziergang mit Bedacht

 

Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA) bittet um Rücksicht in der kalten Jahreszeit

 

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18. Februar 2021 | Eiweißpflanzen

 

Hochwertig, gentechnikfrei, klimaschonend

 

Leguminosen werden vermehrt in Hessen angebaut

 

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18. Februar 2021 | Naturschutz

 

Zehn Mal mehr biologische Vielfalt vom Bahnhof bis zur Küste

 

Das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz fördern zehn neue Naturschutzprojekte

 

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17. Februar 2021 | Geisternetze

 

Land unterstützt Geisternetz-Suche


Bundesweit erstes Landesprojekt zu Geisternetzen startet in Mecklenburg-Vorpommern
 

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© LEV Schwarzwald-Baar-Kreis e. V.

17. Februar 2021 | Wiesenmeisterschaft

 

Wiesenmeisterschaft 2021 im Naturpark Südschwarzwald für Landwirt*innen

 

Die Anmeldefrist für interessierte Landwirtinnen und Landwirte läuft bis zum 7. Mai

 

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17. Februar 2021 | Klimafreundliche Schulhöfe

 

Zehn klimafreundliche Schulhöfe für Hessen

 

Hessisches Umweltministerium und Deutsche Umwelthilfe haben Projekt gestartet

 

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© VDN

16. Februar 2021 | Geocaching

 

"Wir suchen einen Schatz"

 

Löwenzahn-Geocaching in Naturparken und Geoparks

 

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© Rogge/DBU

16. Februar 2021 | Digitaler Vortrag

 

Wie man das Lüften in den Griff bekommt

 

Digitalter Vortrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

 

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16. Februar 2021 | Offener Brief an Altmaier

 

Rückenwind für Windkraft

Ausbau der Erneuerbaren braucht deutlichen Push

Berlin: In einem offenen Brief an Wirtschaftsminister Peter Altmaier fordern die großen deutschen Umweltverbände mehr Tempo und Ehrgeiz beim Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Hintergrund ist der Entschließungsantrag der Koalitionspartner vom Dezember, der vorsieht, bis Ende März über neue, erhöhte Ausbaupfade zu entscheiden. Dazu kommentiert Viviane Raddatz, Expertin für Klima- und Energiepolitik beim WWF:


„Peter Altmaier hat die Energiewende jahrelang ausgebremst. Statt beim Erneuerbaren-Zubau massiv aufs Tempo zu drücken, werden Ausschreibungen verkompliziert. Das muss sich dringend ändern: Wir sind auf saubere Energien angewiesen, um der Klimakrise Herr zu werden. Die Wirtschaft braucht Sonne und Wind für den nötigen Wandel und um unseren Wohlstand zu sichern.

Mit den neuen Ausbaupfaden bietet sich jetzt die Chance, uns für die Zukunft aufzustellen. Dafür sind drei Kriterien elementar: Die Pfade müssen sicherstellen, dass wir die nationalen, europäischen und internationalen Klimaziele erreichen. Bislang blieben die Pläne weit dahinter zurück. Die Pfade müssen sich nach dem tatsächlich in Zukunft benötigten Strombedarf richten. Unter anderem aufgrund der E-Mobilität wird dieser deutlich steigen. Und die Pfade müssen für die Menschen in Deutschland begehbar sein – sprich, es braucht Beteiligungsmöglichkeiten beim Erneuerbarenausbau.
 
Bund und Länder sind weiterhin aufgefordert, eine gemeinsame Strategie entwickeln, wie die Energiewende in puncto Fläche abgesichert werden kann. Landesspezifische Strommengen- und entsprechende Flächenziele würden die planerische Verbindlichkeit für den Ausbau der Windenergie an Land erhöhen. Neben einer deutlichen Erhöhung der Ausschreibungsmengen braucht es verbesserte Planungsverfahren, damit je Flächenland mindestens zwei Prozent der Landesfläche verbindlich für die Windenergie nutzbar gemacht werden. Langwierige Genehmigungsverfahren gilt es zu straffen. Der Artenschutz darf nicht zur Verhinderung von Windenergieprojekten instrumentalisiert werden. Hier stehen jetzt die Länder in der Pflicht, die Beschlusslage der Umweltministerkonferenz zum Thema Windenergie und Artenschutz schnellstmöglich umzusetzen.“ Quelle: WWF

 

15. Februar 2021 | Klimaschutzplan

 

Umweltministerium verstärkt Klimaschutzmaßnahmen

 

Monitoringbericht belegt Wirkung des Integrierten Klimaschutzplans

 

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© Jens Pietrzak/Bundesforst

15. Februar 2021 | Heidepflege

 

Maschineneinsatz für Wiedehopf und Raubwürger

 

Naturerbe beauftragt Landschaftspflege durch Holzeinschlag am ehemaligen Truppenübungsplatz

 

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© NABU

15. Februar 2021 | Vogel des Jahres

 

Vogel des Jahres: Von Schnabel bis Schwanzfeder auf Liebe eingestellt

 

Zum Valentinstag gibt der NABU Einblicke in die Flirtgewohnheiten der zehn Kandidaten für den Titel

 

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Fuchs im Schnee (c) Marxilein

11. Februar 2021 | Winterspaß für Menschen 

 

Winterruhe für Wildtiere

 

Wildtierfreundlich im Schnee unterwegs:
Naturpark Südschwarzwald bittet um Rücksicht

 

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11. Februar 2021 | Kreislaufwirtschaft

 

Warnhinweis für Wegwerfplastik ab Juli 

 

Bundesregierung beschließt Pflicht zur Kennzeichnung von Artikeln aus Einwegkunststoff

 

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Endlich Insektenschutzgesetz verabschiedet - Stimmungslage

 

11. Februar 2021 | Insektenschutz

 

Insekten schützt jetzt ein Gesetz

 

Bundeskabinett bringt Gesetz und Verordnung zum Insektenschutz und Glyphosat-Ausstieg auf den Weg

 

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11. Februar 2021 | Kommentar zum Aktionsprogramm Insektenschutz

 

Gemeinsame Lösungsansätze müssen verpflichtend werden – Dauerhafter Verzicht auf Pestizide vor 2024

Die heute im Bundeskabinett beschlossenen Bausteine von Bundesumweltministerium und Bundeslandwirtschaftsministerium für das Aktionsprogramm Insektenschutz kommentiert Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Jedes eingesparte Kilo Pestizid, jeder pestizidfreie Quadratkilometer Land und jede eingesparte Lichtquelle sind positiv für Insekten und Natur. Auch der endgültige Ausstieg aus der Glyphosat-Landwirtschaft weist in die richtige Richtung. Mit dem Insektenschutzgesetz und der Novelle der Pflanzenschutzmittelanwendungsverordnung versucht die Koalition noch auf den letzten Metern vor der Bundestagswahl im Herbst, ihre jahrelangen Versprechungen zum Insektenschutz umzusetzen. Es war ein zähes Ringen angesichts des dramatischen Insektensterbens. Jahrelang musste das Umweltministerium das Landwirtschaftsressort schieben. Es ist richtig, dass in bestimmten Schutzgebieten nun kooperative Lösungen gesucht werden, bei denen Landwirte für den Insektenschutz honoriert werden. Solche Ansätze müssen aber verpflichtend zum dauerhaften Verzicht des Pestizideinsatzes bis 2024 führen. Ein solches Vorgehen wäre zukunftsweisend für den naturverträglichen Wandel der Landwirtschaft insgesamt. Daher sind hier genügend Mittel bereitzustellen. Es ist sehr bedauerlich, das Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner sich in den vergangenen Jahren stets weigerte, solche Lösungen mit Landwirtschaft und Umweltverbänden gemeinsam zu diskutieren.“  Quelle: BUND

 

11. Februar 2021 | Erster Aufschlag für mehr Insektenschutz

 

Kabinett einigt sich auf Insektenschutzgesetz und Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung

Berlin: Gestern hat das Bundeskabinett den Entwürfen für das Insektenschutzgesetz und die angepasste Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung zugestimmt. Bis zuletzt rangen Landwirtschafts- und Umweltministerium um einen Kompromiss.

 

„Die Einigung ist eine ganz wichtige Weichenstellung für mehr Insekten- und Artenschutz. Eine wirkliche Trendwende im Kampf gegen das Artensterben in der intensiven Agrarlandschaft gelingt aber nur, wenn Deutschland und die EU eine nachhaltigere Landwirtschaftspolitik einleiten. Diese muss Ansätze fördern, die Landwirtinnen und Landwirten sowie Natur zugleich zugutekommen“, so WWF-Naturschutzvorstand Christoph Heinrich, der auch Mitglied der Zukunftskommission Landwirtschaft ist. Bereits im Sommer hatte Bundesumwelt-ministerin Svenja Schulze einen ersten Entwurf für ein Insektenschutz-gesetz vorgelegt. Er wurde bis zuletzt seitens des Bundeslandwirtschaftsministeriums scharf kritisiert. Das Ressort von Julia Klöckner ließ zudem über viele Monate auf einen Entwurf der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung warten. „Die Rangeleien innerhalb der Bundesregierung haben dazu beigetragen, Ängste bei Landwirtinnen und Landwirten zu schüren und unnötige Frontstellungen zwischen Natur und Landwirtschaft aufzubauen. Eine zukunftsweisende Landwirtschaftspolitik muss aber ganzheitliche Lösungen entwickeln. Angesichts dieser Hürden sind mit der heutigen Kabinettsent-scheidung zunächst einmal erste Grundlagen errungen worden, um mehr Schutz für Biene, Falter oder Käfer in Deutschland zu ermöglichen. Jetzt liegt es am Bundestag und an den Ländern, wenigstens dieses Paket über die Ziellinie zu bringen und noch in dieser Legislaturperiode das Rechtssetzungsverfahren abzuschließen“, sagt Christoph Heinrich. Quelle: WWF

Kurzflügler (c) Paul-Walter Löhr

10. Februar 2021 | Wüstensachsen - Hessen

 

Seltener Eiszeitkäfer unter Rhöner Schneedecke

 

Landesverband für Höhlen- und Karstforschung Hessen entdeckte kälteliebenden Käfer im Naturschutzgebiet 

 

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10. Februar 2021 | Landwirtschaft & Insekten

 

Streit um Insektenschutzgesetz

 

BUND und NABU warnen vor Instrumentalisierung des Niedersächsischen Weges

 

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10. Februar 2021   | Artenschutz ist Gesundheitsvorsorge


WWF-Statement zur Erklärung des WHO-Expertenteams in Wuhan: Illegaler Schmuggel idealer Nährboden für Virensprünge

Berlin: Wahrscheinlich hat das Coronavirus in Fledermäusen seinen Ursprung und sprang dann über einen tierischen Zwischenwirt auf den Menschen. Das ist die Theorie des WHO-Experten-teams, das erste Ergebnisse am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Wuhan vorstellte. Die Naturschutzorganisation WWF Deutschland warnte angesichts dessen davor, die Gesundheits-gefahren im Bereich Artenhandel zu unterschätzen. Laut einer aktuellen WWF-Analyse zur Situation in Südostasien liegen von schätzungsweise 500 Märkten, auf denen häufig mit Wild-tieren gehandelt wird, die Hälfte in Regionen mit einem potenziell hohen Zoonose-Risiko. Nach-dem China im Februar 2020 ein dauerhaftes Verbot der Zucht von Wildtieren für die Fleischpro-duktion erließ, sieht der WWF in einigen südostasiatischen Staaten dringenden Bedarf, die be-stehenden Regelungen für den Handel nachzuschärfen, um die Zoonose-Gefahr einzudämmen. 
Hierzu erklärt Dr. Stefan Ziegler, Artenschutz- und Asienexperte beim WWF Deutschland:
 
„Artenschutz für bedrohte Wildtiere und öffentliche Gesundheitsvorsorge gehen Hand in Hand. Große Märkte mit niedrigen Hygienestandards auf denen Wildfleisch verkauft wird, sind besonders riskant für die Übertragung von Zoonosen. Der WWF fordert daher, den Handel mit Wildtieren und deren Produkten nach Risikoklassen einzustufen. Kontrolle oder gar Handelsverbote von höheren Risikoklassen sind dann unabdingbar - insbesondere in städtischen Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte. Außerdem braucht es verstärkte Anstrengungen zur Bekämpfung des illegalen Artenhandels, denn was im Verborgenen geschieht und im Dunkel bleibt, ist riskant. Der Schmuggel von Wildtieren jenseits aller Kontrollen und Regularien kann ein idealer Nährboden für Virensprünge von Tier zum Menschen sein.  Zudem müssen wirksame Mechanismen zur Überwachung von Märkten und Restaurants eingeführt werden. Ziel muss es sein, Risiken im legalen Handel mit Wildtieren zu minimieren. Auch Verbraucheraufklärung kann hier einen Beitrag leisten.
 
Es gibt darüber hinaus jedoch noch ein zweites Umweltproblem, das Virus-Sprünge aus dem Tierreich auf den Menschen befördert: Südostasien ist durch eine massive Entwaldungsfront gekennzeichnet. Zwischen 1990 und 2010 wurde die Waldfläche Südostasiens von 268 Mio. ha auf 236 Mio. ha reduziert. Wenn Lebensräume zerstört werden und natürliche Barrieren wegfallen, bringt das Arten in Kontakt zueinander, die vorher nicht im Kontakt waren. Werden dort neue Siedlungsräume geschaffen, entsteht eine neue, räumliche Nähe zum Menschen und seinen Nutztieren. Beispiele aus vielen Regionen der Welt verdeutlichen die darin liegenden Gefahren: Schweine-farmen und Obstbaumplantagen in Malaysia haben den Weg bereitet für die Übertragung des Nipah-Virus von Flughunden auf Menschen. Die Expansion von Reisfeldern und Schweinehaltung in Vietnam hat die Ausbreitung der Japanischen Enzephalitis beschleunigt. Auch andere Infektionskrankheiten werden von Entwaldung getrieben wie bspw. eine brasilianische Studie aus dem Jahr 2010 zeigt: Die Abholzung von vier Prozent eines Waldes ging mit einer fast 50-prozentigen Zunahme der Malariafälle beim Menschen einher.“
 
Hintergrund Wildtierhandel und -farmen
Auf Lebend-Tiermärkten wie sie in weiten Teilen Chinas und Südostasiens existieren, werden Wild- und Nutztiere nebeneinander verkauft und geschlachtet. Restaurants, die Gerichte mit Wildtieren zubereiten, sowie Online- und Straßenverkäufe sind ebenfalls potenzielle Schmelztiegel für neue Krankheitserreger. Gerade in ländlichen Gegenden Asiens sind viele Gemeinden zur Ernährungssicherung noch immer auf Wildtiere angewiesen, insbesondere in abgelegenen Regionen mit hoher Mangelernährung bei Kindern. Zunehmend werden Wildtiere allerdings auch für den Verkauf auf städtischen Märkten gejagt. Doch nicht nur die Märkte stellen ein Risiko dar: Die Corona-Ausbrüche in den europäischen Nerzfarmen zeigen, dass solche Anlagen tickende Virusbomben sind. Und Wildtierfarmen gibt es auch in Südostasien schätzungsweise hunderte.
 
WWF-Analyse „Pandoras’s Box – A report on the human zoonotic disease risk in Southeast Asia with a focus on wildlife markets”:
https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Report-Human-Zoonotic-Disease-Risk-in-Southeast-Asia-with-a-Focus-on-Wildlife-Markets.pdf

Schleiereule (c) NABU | Joachim Neumann

9. Februar 2021 | NABU meldet erste Vogel-Opfer

 

Strenger Schneewinter in
Niedersachsen

 

Für Eulen, Greife und Reiher kann es schwierig werden

 

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9. Februar 2021 | Kommentar 

 

Öko-Versprechen von Olaf Scholz müssen Taten folgen

Die in der SPD-Vorstandsklausur diskutierten Versprechen für ein ökologisch erneuertes Deutschland des designierten Kanzlerkandidaten und Finanzministers Olaf Scholz kommentiert Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Wir begrüßen die Ankündigung von Olaf Scholz, Klimaschutz zu einem Schwerpunkt seines Wahlkampfes zu machen und die Forderung nach einer hundertprozentigen Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien bis 2040. Die Klimaneutralität müssen wir in Deutschland aber deutlich vor 2050 erreicht haben. Und glaubwürdig sind solche Forderungen nur, wenn sie auch Folgen für die konkrete Politik haben. Die SPD-Ministerinnen und -Minister müssen sich ab sofort für einen deutlich schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien, für einen Kohleausstieg bis 2030 und für eine Beendigung der Verstromung von Gas bis spätestens 2040 einsetzen. Dies verträgt sich allerdings nicht mit dem Bekenntnis der SPD für die neue Gas-Pipeline Nord Stream 2.“ 

9. Februar 2021 | Vogelschutz

 

Weiße Hingucker in Hessen

 

Immer mehr überwinternde Silberreiher zu beobachten 

 

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8. Februar 2021 | Deutsche Wildtier Stiftung

 

Otter sucht Frau

 

Paar-Shit statt Parship – das Tier des Jahres ist auf Partnersuche

 

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8. Februar 2021 | Umweltbildung

 

Lernen mit allen Sinnen
 

Naturpark Schwalm-Nette legt neues Unterrichts-programm vor

 

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8. Februar 202 | Insektenschutz

 

Bundesregierung muss sich zur Umsetzung bekennen

 

Gesetzespaket ist dringend notwendiger Schritt 

 

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6. Februar 2021 | WWF zur Sonder-Agrarministerkonferenz


In der GAP und im Insektenschutz entscheidet sich die Zukunft
Berlin: Am Freitagabend haben sich die Ministerinnen und Minister der Agrarressorts von Bund und Ländern zu einer Sonder-Agrarministerkonferenz getroffen, um über die Gemeinsame Agrar-politik zu beraten. Ebenfalls Thema war der Insektenschutz. WWF-Naturschutzvorstand Christoph Heinrich, unter anderem auch Mitglied der Zukunftskommission Landwirtschaft ist, sagt dazu:
 
„In der nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und im Insektenschutz entscheidet sich aktuell die Zukunft von Umwelt und Landwirtschaft in Deutschland. Artensterben und Klimakrise setzen uns zu. Viele landwirtschaftliche Betriebe kämpfen ums Überleben, doch die politischen Weichenstellungen in der Agrarpolitik sind auf EU- und Bundesebene unzureichend. Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU ist das agrarpolitische Schlüsselinstrument und mit mehr als 380 Milliarden Euro üppig ausgestattet. Sie kann zum Motor des sozialen und ökologischen Wandels auf dem Acker und im Stall werden und sollte Betrieben Planungssicherheit bringen. Dafür müssen perspektivisch die pauschalen Direktzahlungen durch vollständig qualifizierte Zahlungen abgelöst werden: die Fördermittel müssen gezielt dorthin gehen, wo die Landwirtinnen und Landwirte Unterstützung benötigen oder einen aktiven und zusätzlichen Beitrag zum Arten-, Klima- und Ressourcenschutz leisten. Zu Beginn der nächsten Förderperiode muss der Anteil von ökologisch wirksamen Öko-Regelungen in der ersten Säule mindestens 30 Prozent ausmachen; auch die Konditionalität, also die einzuhaltenden Grundregeln zum Erhalt von Direktzahlungen, muss anspruchsvoll sein. Beispielsweise sollten mindestens fünf Prozent der Fläche ungenutzt bleiben, damit sich dort Natur frei entwickeln kann. Hier ist noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten, das hat die heutige Sonder-Agrarministerkonferenz gezeigt.
 
Die Agrarministerkonferenz zeigt keine Bereitschaft, die Umweltministerinnen und Umweltminister bei der Ausgestaltung der nationalen GAP-Pläne gleichberechtigt einzubinden. Dieses Ressortdenken blockiert und ist verantwortungslos angesichts der enormen Bedeutung einer Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik für die Landwirtschaft, den ländlichen Raum, die Umwelt und auch die Zukunftsfähigkeit nachhaltiger Lebensmittelsysteme in Deutschland und Europa. Bewegung statt Blockade brauchen wir aktuell auch bei den Maßnahmen für mehr  Insektenschutz in Deutschland. Dass einige wenige Agrarministerinnen und Agrarminister der Länder pauschal die bundesgesetzlichen Vorschläge zum Insektenschutz ablehnen, ist kurzsichtig. Es mag aktuelle politische Bedürfnisse befriedigen, schadet aber auf lange Sicht uns allen. Es steht den Ländern frei, die Mitbestimmung der Länder und so die Einflussmöglichkeiten auch auf die laufenden Rechtssetzungsverfahren im Bundesrat geltend zu machen. Die nächsten Tage werden zeigen, ob und wer in dieser Koalition noch ernsthaft Umweltpolitik betreiben will oder nicht: In der nächsten Woche entscheidet die Bundesregierung über das Insektenschutzgesetz und die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung. Ende März werden die Agrarministerinnen und ‑minister von Bund und Länder dann über die nationale Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik entscheiden – wahrscheinlich, ohne die Umweltseite angemessen eingebunden zu haben. “
 

© Mario Müller

5. Februar 2021 | Seeadler

 

Seeadler fühlen sich wohl im Biosphärenreservat Südost-Rügen

 

Kontrolle der Seeadler-Horste im Biosphärenreservat

 

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© Antje Deepen-Wieczorek/piclease

5. Februar 2021 | Geburtstag

 

30 Jahre im Einsatz für den Planeten

 

DBU feiert Geburtstag - Festakt mit Timmermans und Merkel

 

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© Adrian Perovic

5. Februar 2021 | Weltfeuchtgebietstag

 

Machtwechsel in Montenegro bringt neue Hoffnung für Saline Ulcinj

 

Montenegros neue Regierung will Saline Ulcinj effektiv schützen

 

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4. Februar 2021 | Stunde der Wintervögel

 

Großes Interesse an der „Stunde der Wintervögel“

 

Weniger Zuzug aus dem Norden und mehr „Dableiber“ unter den Vögeln

 

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4. Februar 2021 | Schutz gegen Lärm

 

Unterwasserlärm verursacht Stress

 

BUND und IFAW fordern Maßnahmen für leisere Meere

 

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4. Februar 2021 | Hohe Schrecke

 

Forstwirtschaft und Naturschutz Hand in Hand

 

BUND begrüßt Erweiterung des Naturschutzgebietes „Hohe Schrecke“

 

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© Johannes Götz

3. Februar 2021 | Buttenhausener Tonhalde

 

Aus Wald wird wieder Wacholderheide

 

An Buttenhausener Tonhalde fiel Startschuss für neues Projekt der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets

 

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3. Februar 2021 | Agrarministerkonferenz

 

Mehr Stimme und Geld für die Umwelt


Zur Sonder-Agrarministerkonferenz (05.02.): WWF fordert Einbindung von Umweltressorts und Zukunftskommission bei nationaler GAP-Strategie

 

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3. Februar 2021 | Wirtschaft und Natur

 

Mit Kreislaufwirtschaft aus dem Teufelskreis

 

Dasgupta-Bericht: Intakte Natur ist Grundlage für Wirtschaft und Wohlstand

 

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2. Februar 2021 | Natur- und Vogelschutz

 

NABU zum Welttag der Feuchtgebiete

 

Niedersachsen braucht gesunde Moore zum Schutz des Klimas und bedrohter Vogelarten

 

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2. Februar 2021 | Rosenheim

 

Feuchtgebiete und Moore für mehr Klima- und Artenschutz wiedergewinnen

 

Stammbeckenmoore als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung ausgewiesen 

 

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Foto: Cornelia Otto-Albers

1. Februar 2021 | Neue Website

 

UNESCO-Welterbe “Buchenwälder” stellt sich vor

 

Nationalpark Hainich ist als Teilgebiet der Welterbestätte mit von der Partie

 

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1. Februar 2021 | EU-Agrarpolitik

 

NABU fordert mehr Mitsprache von Umweltverbänden und -behörden

 

Wenn Julia Klöckner auf voreilige GAP-Umsetzungsregeln drängt, riskiert sie Schiffbruch 

 

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1. Februar 2021 | Nashorn-Wilderei geht zurück

 

33% weniger gewilderter Nashörner in Südafrika

Krüger-Nationalpark meldet trotzdem starken Rückgang seiner Nashornpopulationen    

Berlin: Zu den aktuellen Wilderei- und Bestands-Zahlen aus Südafrika erklärt Katharina Trump, Artenschutzreferentin und Anti-Wilderei-Expertin beim WWF Deutschland:
 

„Es ist eine gute Nachricht, dass die Zahl der durch Wilderei verlorenen Nashörner in Südafrika im letzten Jahr um 33% gesunken ist. Sicherlich haben in 2020 auch Corona und der Lockdown im Land zu dieser Entwicklung beigetragen. In den vergangenen sechs Jahren sind die Wildereizahlen konstant rückläufig. Wie prekär die Situation dennoch ist und welche langfristigen Auswirkungen solche Einschnitte für die Bestände haben, zeigen jedoch die Entwicklungen im Krüger Nationalpark, der in den vergangenen zehn Jahren fast 70 % seiner Nashörner verloren hat. Das ist ein dramatischer Verlust, der sich aus einem gefährlichen Zusammenspiel von Dürreperioden und dem hohen Wildereidruck ergeben hat. Um die Nashorn-Wilderei zu stoppen, müssen wir die Faktoren angehen, die Wilderei und illegalen Artenhandel begünstigen. Dazu ist neben dem Schutz der verbliebenen Nashornbestände die Reduktion der Nachfrage in asiatischen Abnehmerländern notwendig. Gleichzeitig müssen wir die Rahmenbedingungen ändern, von denen bekannt ist, dass sie kriminelles Verhalten auf lokaler Ebene fördern, wie etwa ein hohes Maß an sozialer Ungleichheit und mangelnde ökonomische Perspektiven
.“

29. Januar 2021 | Wasserstrategie

 

Svenja Schulze startet Dialog mit Bürger*innen zur Zukunft des Wassers 

 

Die Wasserwirtschaft in Deutschland steht vor großen Herausforderungen.

 

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29. Januar 2021 | Insektenförderung

 

Insekten im Einsatz für die Landwirtschaft

Neues Projekt fördert Nützlinge für mehr Artenreichtum und Produktivität in der Landwirtschaft

 

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29. Januar 2021 | Wasserzukunft Bayern 2050

 

Glauber: Wasserzukunft Bayern ist Generationen-Herausforderung

 

Neuer Niedrigwasserbericht für 2018 und 2019 vorgelegt

 

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28. Januar 2021 | Erneuerbare Energien

 

Flaute statt Windenergie-Boom 


WWF: Bei Erneuerbaren läuft Deutschland den globalen Entwicklungen hinterher

 

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28. Januar 2021 | Nachhaltige Ernährung

 

Mehr Klimaschutz bei Außer-Haus-Verpflegung

 

DBU fördert Pilotprojekt mit Verpflegungsbetrieben

 

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© Hermann Willers

28. Januar 2021 | Tag der Bildung

 

Pandemie bremst Bildung aus

 

Internationaler Tag der Bildung am 24. Januar: UNESCO befürchtet sinkende Investitionen

 

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TV - Tipp

Anlässlich des 10. Jahrestags der Fukushima-Katastrophe zeigt ZDFinfo am 4. März um 20.15 Uhr

 

Das Fukushima-Drama - Tsunami, Störfall, Langzeitfolgen

10 Jahre nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima macht sich das Reporter-team ein Bild von der Lage auf dem zerstörten Kraftwerksgelände und trifft Menschen, die in die ehemalige Sperr-zone zurückgekehrt sind. Japans erklärtes Ziel, so viel Land wie möglich wieder bewohnbar zu machen, ist nur mit gigantischem Aufwand möglich.

 

Fukushima wirft auch weitergehende Fragen auf: Ist Atomkraft grundsätzlich zu riskant? Soll gerade das erdbeben-gefährdete Japan daran festhalten?
Um das Land bis 2050 klimaneutral zu machen, plant Ministerpräsident Suga einen weiteren Ausbau der Atomkraft.

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DVD - Tipp

THE GREAT GREEN WALL
 

Am 26. März 2021 veröffentlicht Welt-kino Jared P. Scotts THE GREAT GREEN WALL auf DVD und digital. Der mehrfach preisgekrönte Dokumentar-film begleitet die charismatische Sängerin Inna Modja auf ihrer Reise entlang Afrikas „Grüner Mauer“, einem Landstreifen quer über den Kontinent, der Stück für Stück mit Bäumen bepflanzt werden soll. Der Film feierte seine Weltpremiere bei den Interna-tionalen Filmfestspielen von Venedig. 

Es ist eines der ehrgeizigsten Klima-Projekte der Welt: Quer über den afrikanischen Kontinent wird ein 8.000 Kilometer langer Gürtel aus Bäumen gepflanzt, der die Ausbreitung der Wüste aufhalten und Millionen von Menschen Nahrung, Arbeitsplätze und eine Zukunft bringen soll. Entlang dieser noch lückenhaften grünen Mauer reist die malische Sängerin Inna Modja zu den Menschen im Senegal, in Mali, Nigeria und Äthiopien. Sie spricht mit ihnen über ihre Ängste, Träume und Hoffnungen in einer Sprache, die schon immer die afrikanische Kultur bestimmt hat: der Musik. So entspinnt der Film in einer kollektiven melodischen Collage den Soundtrack der „Great Green Wall“. In seinem Dokumentarfilm erzählt Jared P. Scott eine Geschichte von Optimismus, Solidarität und Entschlos-senheit und offenbart eine neue afrikanische Generation, die bereit ist, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und dem Klima-wandel den Kampf anzusagen. Der Film entstand mit Unterstützung der Vereinten Nationen.

TV - Tipp

Naturdoku-Highlights bei ServusTV Deutschland

Mittwoch, 10. März, um 20:15 Uhr: Terra Mater: Großstadtfüchs

© Roland Gockel

Füchse sind wahre Überlebenskünstler und in allen Regionen der Erde zu Hause. Inzwischen sind die klugen Tiere auch in unseren Städten heimisch geworden. Für diese Großstadtfüchse ist das Benutzen von Zebrastreifen so normal wie das Schlafen unter Bürocontainern. Nahrung ist genug für alle da, die Streifgebiete sind klein und Jäger haben sie hier nicht zu fürchten.

 

Mittwoch, 17. März, und Mittwoch, 24. März, um 20:15 Uhr: Terra Mater: Die Reise der Eisbären

© Getty Images / Alexey Seafarer

Die zweiteilige Dokumentation „Die Reise der Eisbären“ erzählt die bewegende Geschichte der mächtigsten Raubtiere des Nordens über den Verlauf eines Jahres. Der Eisbär-Scout Dennis Compayre entführt den Zuschauer in eine Welt voller Kälte, Härte und Unerbittlichkeit – doch Dennis‘ langjährige Liebe zu den Eisbären verleiht den Filmen ihre eigene Intensität und Wärme.

 

Mittwoch, 31. März, um 20:15 Uhr: Terra Mater: Die Jahreszeiten – Der Frühling

© ServusTV/ Terra Mater

Der Frühling ist die Jahreszeit mit dem größten Einfluss auf die Bewohner der gemäßigten Breiten. Doch dieser natürliche Umbruch präsentiert sich überall auf der Welt auf völlig unterschiedliche Weise: Von den endlosen Blumenmeeren Südafrikas bis zu Milliarden Schmetterlingen, die jeden Frühling in Mexikos Wäldern gleichzeitig zum Leben erwachen.

Wilde Zeiten – 10 Jahre Terra Mater

Am 07. April um 20:15 Uhr strahlt ServusTV Deutschland eine exklusive Jubiläumssendung zum zehnjährigen Bestehen von Terra Mater aus

© Terra Mater / Beverly Joubert

Ein Jahrzehnt lang hat Terra Mater jede Woche die spektakulärsten Geschichten über die wildesten Orte der Welt erzählt, die größten Rätsel und faszinierendsten Zusammenhänge der Natur erforscht und unseren Planeten in seinen schönsten Formen und Farben porträtiert. Ob stockdunkle Höhlen voller Elefanten oder banges Warten auf Nachschub fernab der Zivilisation, Aug‘ in Aug‘ mit wilden Raub-tieren oder halsbrecherische Flugauf-nahmen – in den vergangenen zehn Jahren standen die Terra Mater-Filmer nur allzu oft vor großen Herausforderungen.

Stellenangebote

Im Rahmen des Projektes „IGAMon-Dog“ (Hundehalter*innen unterstützen die Suche und eindeutige Bestimmung von Vorkommen invasiver Pflanzen- und Tierarten) wird derzeit eine Stelle ausgeschrieben.  Dabei handelt es sich um eine Projektstelle zur Koordination .

 

Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU)

https://www.ufu.de/ueber-uns/jobs/

ÖKO-LOG Freilandforschung sucht Verstärkung für ihr Team zur Habitat-modellierung und dem Projektmanage-ment in Bezug auf Säugetiere.

ÖKO-LOG Freilandforschung

Säugetiere/GIS/Habitatmodellierung

Online Fortbildung

Geheime Welt der Bienen

4. März 2021 | NAH | Wetzlar
19:00 - 21:00 Uhr
 
Bienen arbeiten zusammen und mit-einander. Gemeinsam bilden sie das Bienenvolk. Einiges weiß man bereits über diesen „Schlüsselorganismus im Naturhaushalt“. Anderes liegt nach wie vor im Dunkeln. Der Vortrag beleuchtet eine Reihe ganz unterschiedlicher, fas-zinierender Aspekte – zum Beispiel den Wabenbau, die Nestklimatisierung im Sommer und Winter oder die Flugak-tivität während einer Sonnenfinsternis.
Programm & Anmeldung
N143-2021_Geheime Welt der Bienen.pdf
PDF-Dokument [145.4 KB]

Artenkenner Käfer

18. April 2021 | NAH | Ortenberg
9:00 - 16:30 Uhr
 
Dieses Seminar bietet Einsteigern einen Überblick über die typischen Merkmale, die Ökologie und das Vor- kommen von Käfern. Sie erhalten Informationen über den aktuellen Erfassungsstand der hessischen Käfer- fauna und lernen Bestimmungs- schlüssel und Nachweismethoden kennen. In Kleingruppen mache Sie erste Erfahrungen in der Bestimmung häufig auftretender Käferarten.
Programm und Anmeldung
N077_2021_Artenkenner Käfer.pdf
PDF-Dokument [175.5 KB]
NZH_DS-Info_Teilnehmer_02-2021.pdf
PDF-Dokument [104.1 KB]

Empfehlenswert

Meere, Wälder, Klima -

Wie sich die Welt verändert  

2020: ein Jahr der Extreme. Die welt-weite Corona-Pandemie hält uns in Atem. Doch es gibt mehr, dass das gesamte Leben auf der Erde bedroht. Waldbrände, Hitzerekorde, schmelzen-de Polkappen, ... - extreme Wetterer-eignisse sind inzwischen an der Tagesordnung. Wir laden zum spannenden Vortrag mit Dr. Thomas Henningsen ein. Der einstündige Livestream fand am 12.11.2020 statt und ist weiterhin auf Youtube zu sehen:

Neuerscheinung

GRENZENLOS

Begegnungen am Grünen Band

Das Grüne Band reicht vom Dreiländereck bei Hof bis zur Ostsee. Es ist ein Mahnmal und Friedensprojekt. Der Dreiklang aus Naturschutz, Grenzgeschichte und Kultur macht es einzigartig. Dort wo sich zu Zeiten des Kalten Krieges feindliche Armeen aufgerüstet gegenüberstanden, darf sich seit dem Herbst 1989 die Natur entfalten. So wurde aus dem ehemaligen Todesstreifen eine Lebenslinie. 

Mehr Infos
Grenzenlos Flyer.pdf
PDF-Dokument [1.6 MB]

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Rezension

Kinderbuch| Rezension von Corinna Schulze, Sept. 2020 | [>>>weiterlesen]

Kinder-/Sachbuch| Rezension von Corinna Schulze, Sept. 2020 | [>>>weiterlesen]

Kinder-/Sachbuch | Rezension von Corinna Schulze, Sept. 2020| [>>>weiterlesen]

Kinder-/Sachbuch | Rezension von Corinna Schulze, Sept. 2020 | [>>>weiterlesen]

Kinder-/Sachbuch | Rezension von Corinna Schulze, August 2020 | [>>>weiterlesen]

Kinder-/Sachbuch | Rezension von Corinna Schulze, August 2020 | [>>>weiterlesen]

Kinder-/Sachbuch | Rezension von Corinna Schulze, Juli 2020 | [>>>weiterlesen]

Kinderbuch | Rezension von Corinna Schulze, Juni 2020 | [>>>weiterlesen]

#NaturparkLust - Ferien-Erlebnisse vor der Haustür

 

Für Erholungs- und Abenteuer-suchende, die die bevorstehenden Ferienwochen noch nicht verplant haben oder zu Hause bleiben möchten, bieten Naturparke spannende Aus-flugstipps. Hier gibt es beste Voraus-setzungen für einen nachhaltigen und naturerlebnisorientierten (Kurz-)Urlaub in der Heimat, sodass Natur-Entdecker voll auf ihre Kosten kommen. [>>>mehr]

Nah dran – Der Nationalpark Harz ist eines von 22 „Fahrtzielen Natur“

 

Urlaub in Deutschland liegt im Trend. Das Buch lädt ein, die heimischen Naturschätze umwelt- und klima-schonend zu entdecken. Die Porträts werden ergänzt durch Informationen zur nachhaltigen Anreise und der Mobilität vor Ort, die eine komfortable Reiseplanung ermöglichen. Zusätzlich bietet ein herausnehmbarer Faltplan eine Übersicht aller deutschen Fahrtziel Natur-Gebiete. 

Wandern im Geiste und
lokalen Handel stärken
 
Derzeit sind Wanderreisen nicht mög-lich. „Im Geiste“ dagegen sind sie eine bunte Abwechslung im grauen Corona-Alltag. Wer dabei auf den schönsten Wegen Deutschlands wandeln will, sollte sich den Bildband „Wanderbares Deutschland“ besorgen. Das fulminante Werk mit packenden Fotos bietet neben tollen Beschreibungen der Wege auch jede Menge Informationen zum Thema Kulinarik. Das weckt Wandersehnsucht.
 

Veranstaltungen

(c) NABU
NABU Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle
 
Blumberger Mühle 2 | 16278 Angermünde

Naturschutz-Akademie Hessen

Trotz anhaltender Hygienevorschriften und gewisser Beschränkungen aufgrund des Coronavirus bietet die NAH in Wetzlar einige interessante Veranstaltungen an.

Datenschutz-Info.pdf
PDF-Dokument [89.3 KB]

Weitere Informationen 
http://www.na-hessen.de

(c) Kees van Surksum | Kurverwaltung Wangerooge

Nationalpark-Haus Wangerooge 

Bei zahlreichen spannenden Veranstaltungen lässt sich die Insel Wangerooge unter naturkundlichen Aspekten entdecken.

Das Programm ist in gedruckter Form oder auf www.nationalparkhaus-wangerooge.de als PDF erhältlich.

NATUR Online 

Redaktion NATUR Online

Mühlstraße 11 | D - 63517 Rodenbach
Telefon: 06184 –  99 33 797

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Aktualisiert am:

04. März 2021

 

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