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Good News
16. April 2026 | Künstliche Intelligenz
Spezialisierte KI-Modelle können Energieverbrauch stark reduzieren
... und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit stärken
16. April 2026 | KOMMENTAR Kritik nach Medienberichten
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Bestellt Katherina Reiche Argumente für Gaskraftwerke bei Gaslobby? |
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Zu Medienberichten über vom Bundeswirtschaftsministerium bei EnBW und RWE bestellte Lobbypapiere zur geplanten Kraftwerksstrategie, erklärt Julius Neu, Experte für Energie- und Klimapolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):
„Katherina Reiches Politik für die Gaslobby wird immer dreister. Statt kostengünstige und klima-freundliche Speicher sollen teure und klimaschädliche Gaskraftwerke Milliarden Subventionen erhalten. Dafür spinnen RWE und EnBW scheinbar im Auftrag von Reiches Ministeriums Pläne, mit denen Batteriespeicher bei der Subventionsvergabe keine Chance haben. Milliardensub-ventionen für rund 20 neue Gaskraftwerke (10 Gigawatt) über die Kraftwerksstrategie sind dabei erst der Anfang. Bis 2030 will Katherina Reiche insgesamt 41 Gigawatt an steuerbaren Kapazi-täten fördern. Gaskraftwerke hier unfair zu bevorzugen, sichert den Großkonzernen auf Jahre Profite, zerstört das Klima und treibt die Stromkosten für Verbraucher*innen in die Höhe. Der BUND fordert stattdessen, das Energiesystem vor allem flexibler zu gestalten und die erneuer-baren Energien weiter konsequent auszubauen.“
Hintergrund: Das Bundeswirtschaftsministerium soll laut „Spiegel“-Recherchen beim Energiekonzern EnBW gezielt Argumente in Auftrag gegeben haben, die Gaskraftwerke in der geplanten Kraftwerkstrategie gegenüber Batteriespeichern begünstigen. Grundlage sind Nachrichten zwischen Ministerium und EnBW, in denen Vorschläge zur Ausgestaltung der Ausschreibungen übermittelt wurden. Ziel der Vorschläge war es demnach, Batteriespeicher im Vergleich zu Gaskraftwerken durch das Ausschreibungsdesign strukturell zu benachteiligen. Dieser Vorgang ist kein Einzelfall. Ende Februar berichtete das Handelsblatt über ein Lobbypapier von RWE, das den Vorschlägen von EnBW ähnelt. Bereits im September letzten Jahres berichtete Table Media, dass zentrale Passagen von Katherina Reiches 10-Punkte-Plans in Folge des Energiewendemonitorings beinahe wortgleich aus einem Positionspapier von RWE und Eon übernommen wurden. |
16. Aprilo 2026 | KOMMENTAR Sofortmaßnahme gegen Öl-Knappheit und für Klimaschutz
Tempolimit gefordert
Berlin. Angesichts drohender Treibstoff-Knappheit und der andauernden Blockade der Straße von Hormus fordert die Deutsche
Umwelthilfe (DUH) die sofortige Einführung eines Tempolimits. Europäische Flughäfen warnen bereits vor Kerosinmangel in wenigen Wochen. In Slowenien und der Slowakei wird der
Treibstoff schon jetzt rationiert. Den Gesetzesentwurf der Grünen zum Tempolimit, der heute im Bundestag zur Abstimmung steht, hält die DUH für unzureichend. Dazu Jürgen Resch,
Bundesgeschäftsführer der DUH:
„Während in ersten EU-Ländern schon Treibstoff rationiert wird, setzt die Bundesregierung mit der Sprit-Steuersenkung weiter auf ungebremsten Verbrauch. Der Gesetzesentwurf der Grünen für ein
Tempolimit ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, für wirksame Energie-Einsparungen jedoch unzureichend. Angesichts der drohenden Treibstoffknappheit und des mangelhaften Klimaschutzprogramms
brauchen wir jetzt ein dauerhaftes Tempolimit von 100 auf Autobahnen, 80 außerorts und 30 innerorts. Das spart sofort und nahezu kostenlos bis zu 4,7 Milliarden Liter Sprit und 11,7 Millionen Tonnen
CO2 ein. Ein geringerer Verbrauch entlastet zudem die Geld-beutel der Bürgerinnen und Bürger um bis zu 9,5 Milliarden Euro jährlich. Wir fordern von der Bundesregierung, schnellstmöglich ein
Tempolimit einzuführen, um eine Treibstoffknappheit zu verhindern und das Klima zu schützen. Bürgerinnen und Bürger rufen wir auf, sich unserer Forderung anzuschließen und unsere Petition für ein
dauerhaftes Tempolimit zu unterschreiben.“
Bad News
15. April 2026 | Überall in Deutschland
Neue Gasprojekte in ungeahntem Ausmaß
Online-Karte macht erstmals fossile Pläne der Bundesregierung sichtbar
15. April 2026 | Mehr Wissen übers Wasser
Für besseren Ressourcenschutz
Ungewöhnliche Entdeckungsreise in die Welt des Wassers mit der Ausstellung „Mission Aqua“
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15. April 2026 | KOMMENTAR Überprüfung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)
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10. April 2026 | Monitoring
Feuerdaten aus dem All
Zentrale Bedeutung von Satellitensystemen zur Erfassung, Überwachung und Analyse von Waldbränden
10. April 2026 | Studie zu Verpackungen
Mehrweggläser reduzieren Klimabelastung enorm
Fast 60 Prozent weniger Klimaemissionen der Verpackung bei zwölfmaliger Nutzung
10. April 2026 | Neues Projekt
Naturschutz trifft Technik: Gemeinsam
Gärten sicher für Igel machen
Entwicklung von Standards für Mähroboter, damit Wildtiere garantiert vor einem Zusammenstoß erkannt werden
9. April 2026 | Bahnverkehr
Mehr Oberleitungen statt Ausreden
Forderung nach 100 Prozent Elektromobilität auf der Schiene bis 2035
9. April 2026 | Vogelschutz
Gefährliches Glas für Spatz und Meise
Risiko von Vogelschlag an Fensterscheiben lässt sich deutlich senken – mit einfachen Maßnahmen statt wirkungsloser Greifvogelsilhouetten
9. April 2026 | Nachhaltigkeitsversprechen
„CO2-neutraler KlimaDiesel“: Neue Verfahren gegen Greenwashing
Unternehmen aus Verkehr und Wärme bewerben fossile Energien mit vermeintlichen Umweltvorteilen
8. April 2026 | Internationale Zusammenarbeit
Deutschland stärkt Klimadiplomatie in geopolitisch herausfordernden Zeiten
Staatssekretär Flasbarth in Australien zur Vorbereitung der Weltklimakonferenz COP31
8. April 2026 | Nachhaltigkeitskriterien
Der Trumpf der Transformation
Klima, Rohstoffe, soziale Standards: So wird Power-to-X als Energietechnologie zukunftsfähig
8. April 2026 | Ressourcenpolitik
Holz als wertvollen Rohstoff nutzen
statt verheizen
Effizienter Einsatz entlastet Wälder und sorgt dafür, dass Kohlenstoff länger gebunden bleibt.
7. April 2026 | Internationaler Tag des Bibers
Ureinwohner der Auen
Baumeister schaffen mit großer Kreativität und Aus-dauer wertvolle Kleingewässer, Totholzstrukturen und ganze Feuchtgebiete
7. April 2026 | Verkehrspolitik
Forderung nach Mobilitätsgeld und dauerhaft günstiges Deutschlandticket
Entlastung nicht nur für Besserverdienende
7. April 2026 | Brutzeit
Dieser Mönch braucht kein Kloster
Naturnah gestaltete Gärten entwickeln sich jetzt zu wertvollen Rückzugsorten für Vögel
Good News
2. April 2026 | Waldwildnis
Von wegen nur ein Wurzelteller!
Wie natürliche Dynamik neue Lebensräume schafft
2. April 2026 | KOMMENTAR zur Klimabilanz des DWD
Bessere Bilanz geht nur ohne Fossile
Berlin. Die Klimabilanz 2025 samt noch nie dagewesener Trockenheit im Frühling und die aktuellen Klimaprojektionen erfordern das
unmittelbare Handeln der Bundesregierung mit einem zeitnahen Ausstieg aus allen fossilen Energien. Das fordert der WWF anlässlich der Präsentation der Daten vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am 31.
März.
Dazu sagt Viviane Raddatz, Klimachefin beim WWF Deutschland:
„Das Klima in Deutschland erhitzt sich stärker als im weltweiten Durchschnitt – mit verheerenden Folgen. Hauptverursacher für die Erderhitzung sind Produktion und Nutzung fossiler Energien. Sie
heizen die Klimakrise an und gefährden unser gesundheitliches, wirtschaftliches und soziales Wohlergehen. Und dennoch versucht die Regierung aktuell, die Energiewende vor die Wand zu fahren, in
Deutschland wie in Europa. Dabei schreit die aktuelle Lage danach, gerade jetzt die Abhängigkeiten von Kohle, Öl und Gas entschieden zu verringern und konsequent auf Erneuerbare zu setzen: zum Schutz
unserer Lebensgrundlagen, aber auch für Energiesouveränität und -sicherheit, genauso wie zum Schutz der Verbraucher:innen vor hohen und volatilen Öl- und Gaspreisen. Deutschland leidet schon heute
stark unter den Folgen der Klimakrise. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen war es in einem Frühjahr so trocken wie 2025. Hitze, Dürren, Extremwetter – all dem können wir nur Einhalt gebieten,
wenn wir jetzt entschlossen handeln.“
2. April 2026 | Herdenschutzsystem
Schutz für Schaf und Schäfer: Tierfreundliche Wolfsabwehr
Startup entwickelt autonome, mobile Anlage zur Erkennung und Vertreibung von Wölfen
1. April 2026 | Neuer Bericht
Ressourcenleicht Leben 2045: Rohstoffverbrauch im Land halbieren
Pro Kopf werden derzeit 16 t pro Jahr genutzt – das belastet Klima, Artenvielfalt und Wirtschaft.
1. April 2026 | Internationale Politik
Deutschland und China setzen auf Umwelt-Kooperation
Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Energien im Fokus
1. April 2026 | Forschungsprojekt
Totholz unter Trockenstress: Neues Wald-Experiment startet
Einfluss von verändertem Niederschlag auf Zersetzung und Artenvielfalt an mehreren Standorten untersucht
31. März 2026 | Mitmachaktion
Der frühe Vogel ruft zur Zählstunde
Deutschlands größte Vogelbeobachtung rückt in den Fokus
31. März 2026 | Aktuelle Studie
Osterhase frisst Wälder
Kakao-Anbau treibt Entwaldung in den Tropen massiv voran
31. März 2026 | Critical Raw Materials Act
EU-Rohstoffstrategie setzt zu stark auf neuen Bergbau
Forderung nach mehr Recycling und Kreislaufwirtschaft bei Lithium, Nickel und Co.
Good News
30. März 2026 | CMS COP 15
Mehr Hilfe für bedrohte Tiere
Weltgemeinschaft stellt bei Konferenz 40 wandernde Arten unter Schutz
30. März 2026 | Zeichen für Klimaschutz
Das war die Earth Hour 2026
506 Städte und Gemeinden, 405 Unternehmen und tausende Menschen in Deutschland schalteten Lichter aus
30. März 2026 | Fluchttiere
80 km/h schnell und die Ohren überall: Feldhase ist Überlebenskünstler
Gefährdung durch landwirtschaftliche Maschinen und fehlende Versteckmöglichkeiten
27. März 2026 | Krötenwanderung
Aufruf zu besonderer Rücksicht im Straßenverkehr
Auf dem Weg zum Laichgewässer: Straßen werden zur tödlichen Barriere
27. März 2026 | KOMMENTAR zur Novelle des Straßenverkehrsgesetzes
„Bundesregierung hat Chance auf sozialgerechte Anwohnerparkgebühren
vertan“
Berlin. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert, dass die am 26. März im Deutschen Bundestag beschlossene Novelle des
Straßenverkehrsgesetzes die Kommunen erneut ohne Rechtsgrundlage für eine soziale und ökologische Staffelung der Gebühren für Anwohnerparkausweise zurücklässt. Trotz der beschlossenen Ausweitungen
beim Anwohnerparken auf weitere Zielgruppen wie Handwerksbetriebe bleibt der entscheidende soziale Ausgleich im Gesetz weiter außen vor. In der Expertenanhörung des Verkehrsausschusses hatten sich
neben der DUH auch der Auto Club Europa (ACE), die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände sowie ein Anwalt für Straßenverkehrsrecht klar für die Möglichkeit einer sozialen Staffelung der
Gebühren ausgesprochen.
Dazu sagt Robin Kulpa, Leiter Verkehr und Luftreinhaltung der DUH:
„Immer mehr Städte erhöhen die Gebühren für Anwohnerparkausweise, um etwas gegen immer mehr und immer größere Autos zu unternehmen – das ist richtig und sinnvoll. Nun verweigert die Bundesregierung
den Städten die Möglichkeit, höhere Parkgebühren sozial gerecht auszugestalten – trotz eindeutiger Empfehlung der Sachverständigen in der öffentlichen Anhörung des Verkehrsausschusses. Öffentlicher
Parkraum für ein großes und schweres Auto muss deutlich teurer sein als für einen kleinen sparsamen Wagen. Wer den Kommunen die sozial und ökologisch gestaffelte Erhebung der Gebühren weiter
verweigert, blockiert eine sozial gerechte und zugleich wirksame Steuerung des Parkraums.“
27. März 2026 | Brut- und Setzzeit
Alle Vögel sind schon da
Tierwelt erwacht aus ihrem „Winterschlaf“ und trifft umfangreiche Vorbereitungen für den kommenden Nachwuchs
26. März 2026 | EU-Gasbinnenmarkt-Richtlinie
Die Wärmewende braucht den Gasausstieg
Wichtiger Schritt in Richtung Klimaneutralität
26. März 2026 | KOMMENTAR zum Klimaschutzprogramm der Bundesregierung
Von der Realität längst überholt
Berlin. Mit dem vorgelegten Klimaschutzprogramm schafft es die Bundesregierung nicht, Klimaschutz glaubwürdig und langfristig
sicherzustellen. Es basiert auf einer veralteten Datenbasis und liefert weder eine angemessene Antwort auf die Klimakrise noch wird es den gesetzlichen Anforderungen gerecht. Darauf weist der WWF
Deutschland mit Blick auf das am 25. März vom Bundeskabinett vorgestellte Programm hin. Als Grundlage wurde der Projektionsbericht aus dem vergangenen Jahr genutzt: Der jüngste Projektionsbericht
allerdings geht bereits von einer deutlich größeren Klimaschutzlücke allein bis 2030 aus. Aktuelle Pläne zur Abschwächung von zentralen Instrumenten – von Gebäudeenergiegesetz über Emissionshandel
bis hin zum Verbrenner-Aus – sind nicht berücksichtigt.
Dazu sagt Viviane Raddatz, Klimachefin beim WWF Deutschland:
„Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung ist wie ein Gericht, bei dem der Großteil der Zutaten fehlt. Während einem Instrument im Klimaschutzprogramm eine positive Wirkung zugeschrieben wird,
legt die Bundesregierung an anderer Stelle genau an dieses Instrument die Säge an. Trotz einiger guter Maßnahmen kann das Programm weder das Erreichen der Klimaziele sicher garantieren noch die in
der aktuellen geopolitischen Krisenlage doppelt notwendige Abkehr von den fossilen Abhängigkeiten mit Schwung vorantreiben. Weitere Maßnahmen sind nach wie vor dringend nötig. Wir appellieren an die
Regierungsparteien, Deutschland nicht länger einem Schlingerkurs auszuliefern, der uns in Abhängigkeiten festhält, sondern das Erfolgsprojekt Energiewende voranzubringen. Dazu gehört, wirksame
Instrumente zu stärken, statt zu schwächen, und sie mit ausreichend finanziellen Mitteln auszustatten.“
26. März 2026 | Beschluss Bundeskabinett
Klimaschutzprogramm 2026 macht unabhängiger von Öl und Gas
67 Maßnahmen sollen 2030 in Deutschland mehr als 25 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich einsparen
25. März 2026 | Fast Fashion
Forderung nach weniger Textilmüll
Hersteller sollen Maßnahmen für Abfallvermeidung finanzieren müssen, damit Textilwende gelingt
25. März 2026 | Gebäudemodernisierungsgesetz
Drohende Kostenfalle im Heizungskeller
Neue Berechnungen: Mit geplantem Gesetz gehen Heizkosten durch die Decke
25. März 2026 | KOMMENTAR zu US-EU-Zollverordnungen
„Trump-Deal befeuert fossile Energiedominanz der USA und Erpressbarkeit der Europäischen
Union“
Berlin. In der Abstimmung am 26. März über die US-EU-Zollverordnungen entscheidet das Europäische Parlament, ob es den Handschlag-Deal
zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump nachträglich legitimiert. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor der Zustimmung und appelliert an die
Abgeordneten, sich für eine Neuverhandlung des Deals einzusetzen. Der Trump-Deal steigert die fossile Abhängigkeit der Europäischen Union von den USA auf Kosten des Klimas und der
Versorgungssicherheit. Die DUH kritisiert zudem, dass US-Regierung und Lobbyverbände den Deal bereits jetzt instrumentalisieren, um Einfluss auf die EU-Gesetzgebung zu nehmen und unter anderem die
EU-Methan-Verordnung zu abzuschwächen. Das Gesetz ist ein zentraler Baustein der EU-Klima- und Energiegesetzgebung, um die Methan-Emissionen zu reduzieren, die bei der Produktion von Öl und fossilem
Gas entstehen.
Dazu sagt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH:
„Dieser Trump-Deal ist klimapolitisch brandgefährlich und stellt die Versorgungssicherheit der Europäischen Union auf wackelige Füße. Ein ‚Ja‘ zum Deal ist ein ‚Ja‘ zur Strategie des
US-Präsidenten Trump, die Energiedominanz der USA auszubauen und Europa zu erpressen. Die verstärkte Abhängigkeit von US-Importen liefert uns dem schwankenden Gasmarkt und geopolitisch verursachten
Preisschocks aus. Schon jetzt sehen wir, wie die US-Regierung Hand in Hand mit der fossilen Lobby die EU unter Druck setzt, die Methan-Verordnung und andere Klima- und Umweltgesetze
abzuschwächen. Wir appellieren an die Abgeordneten im Europäischen Parlament, diesem Deal eine Absage zu erteilen. Die EU muss den Weg Richtung Unabhängigkeit von fossilen Importen
fortsetzen – für das Klima und unsere Sicherheit.“
24. März 2026 | Gewässerschutz
Beteiligungsplattform zur Nationalen Wasserstrategie startet
Beiträge und Umfrageteilnahme bis 04. Mai möglich
24. März 2026 | Verkehrsministerkonferenz
Breites Bündnis fordert Beschluss für Tempolimit 80 außerorts
Vermeidung von Verkehrstoten, Schwerstverletzten und Einsparung von Millionen Tonnen CO2 möglich
24. März 2026 | Gartensaison
Einkaufsführer "Torffrei gärtnern"
Alternativen zu klimaschädlichen Erden, um Moore zu schützen
23. März 2026 | Windkraft
Energiesicherheit statt fossilem Lock-In: Windenergie-an-Land jetzt erhöhen
Aktuelle Auswertung fordert ambitionierten Windkraftausbau
23. März 2026 | Schlüsselarten
Wenn der Biber baut, profitiert die Natur
Wie der Nager unsere Gewässer schützt
23. März 2026 | KOMMENTAR zum EU-Gipfel
Mit der Wasserpistole gegen den Großbrand
Berlin. Beim EU-Gipfel haben die Staats- und Regierungschefs ein Aufweichen des Emissionshandels diskutiert. Dazu sagt Viviane
Raddatz, Klimachefin beim WWF Deutschland:
„Der einzig sinnvolle Weg aus der wiederholten Kostenkrise rund um Öl und Gas ist der Ersatz von Öl und Gas durch heimische Erneuerbare. Der Emissionshandel ist eins der wichtigsten europäischen
Instrumente, um die Abhängigkeit von fossilen Energien zu beenden. Ihn jetzt als Abhilfe zu verwenden, um die Stromrechnung zu senken, ist wie eine Wasserpistole gegen einen Großbrand einzusetzen.
Eine dauerhafte Senkung der Energiekosten wird nur durch einen konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien und die Erleichterung von Investitionen in klimafreundliche Technologien in Haushalten und
Unternehmen möglich. Dafür braucht es auch einen starken CO2-Preis im Emissionshandel. Dies gilt einmal mehr, um Unternehmen den Rücken zu stärken, die sich bereits auf den Weg gemacht
haben und Europas wirtschaftliche Zukunft mitgestalten.“
20. März 2026 | Giftpflanzen
Die Herbstzeitlose – auch in diesem Frühjahr wieder aktuell
Projekt setzt auf innovative Bekämpfung
20. März 2026 | Weltwassertag am 22. März
Ökologischer Zustand bei 75 Prozent der Seen bedenklich
Forderung nach ambitionierter Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie
20. März 2026 | Agrarministerkonferenz
Nur resiliente Landwirtschaft sichert unsere Ernährung
Aufbruch in zukunftsfeste Landwirtschaft angesichts steigender Preise für Dünger und Pestizide nötig
20. März 2026 | Tag des Waldes am 21. März
Multitalent Zitterpappel ist gut für Klima-, Natur- und Artenschutz
Art spielt wichtige Rolle bei Bewältigung von Herausforderungen
19. März 2026 | Vertragsstaatenkonferenz
Wandernde Tierarten unter Druck
Zum Auftakt der Convention on Migratory Species CoP15: stärkerer Schutz für bedrohte Haie gefordert
19. März 2026 | Meinungsforschung
Mehrheit der Deutschen will mehr Tempo bei GreenTech
Fast zwei Drittel bewerten Fortschritt bei erneuerbarer Energie, Recycling und Co. als durchschnittlich
19. März 2026 | Neues Gutachten
Deutschlandticket für 49 Euro: Nutzen für Klimaschutz und Volkswirtschaft
Zusätzliches CO2-Minderungspotenzial von über 18 Millionen Tonnen möglich von 2023 bis 2030
18. März 2026 | Nisthilfe
Ein Vogel kündigt den Frühling an
Letzte Handgriffe im Garten können jetzt über den Bruterfolg entscheiden
18. März 2026 | KOMMENTAR zur Agrarministerkonferenz
Deutsche Umwelthilfe fordert klare Absage zu Aushöhlung des
Pestizidzulassungsrechts
Berlin. Zum Start der Agrarministerkonferenz fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Agrarminister der Bundesländer auf, sich klar
gegen die geplante Aushöhlung des EU-Pestizidzulassungsverfahrens auszusprechen. Mit dem Gesetzespaket „Food and Feed Safety Omnibus – Omnibus X“ zum vermeintlichen Bürokratieabbau sollen zukünftig
gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsprüfungen von Pestizidwirkstoffen wegfallen. Viele Ackergifte können damit trotz nachweislicher Risiken für Natur und menschliche Gesundheit unbefristet
genehmigt werden.
Dazu sagt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH:
„Mit der massiven Unterstützung einiger Agrarminister für das Gesetzespaket – darunter Brandenburg und Sachsen, die einen noch radikaleren Rückbau der Schutzstandards fordern – wird kein harmloser
Bürokratieabbau, sondern ein gefährlicher Angriff auf das europäische Pflanzenschutzrecht verfolgt. Unter dem Deckmantel der ‚Vereinfachung‘ sollen zentrale Schutzstandards für Umwelt, Artenvielfalt
und Gesundheit ausgehöhlt werden. Die geplanten Änderungen sind kein Beitrag zu einem besseren Vollzug, sondern ein Angriff auf das europäische Vorsorgeprinzip. Wenn neue wissenschaftliche
Erkenntnisse über Risiken von Pestiziden künftig nicht mehr berücksichtigt und Wirkstoffe praktisch dauerhaft genehmigt werden, zahlen am Ende Umwelt, Artenvielfalt und Verbraucherinnen und
Verbraucher den Preis. Wir fordern von den Agrarministern der Länder, klare Kante zu zeigen und diesen Vorstoß geschlossen abzulehnen.“
18. März 2026 | Recycling
Kreislaufwirtschaft zum Anfassen
Ökologisch gebautes Bildungszentrum für Abfallmanagement ermöglicht praktisches Lernen in Albanien
Good News
17. März 2026 | Schmetterlinge
Gefährdete Monarchfalter erholen sich trotz andauernder Bedrohungslage
Erhebung untersucht Bestand der Schmetterlinge in Winterquartier im mexikanischen Hochland
17. März 2026 | Citizen Science
Zecken melden und Forschung unterstützen
Entwicklung der geografischen Verbreitung in Deutschland durch Klimawandel wird untersucht
17. März 2026 | Tierschutz
Warnung vor Wildtier-Tourismus
Angebote mit Tieren in Gefangenschaft verursachen Leid und Risiken für die biologische Vielfalt
16. März 2026 | Gefährdete Arten
Gartenschläfer: Bald ist Schluss mit Winterschlaf
Kleine Schlafmaus schützen und Sichtungen melden
16. März 2026 | Klimaziele
Treibhausgasdaten zeigen: Klimaschutz braucht neuen Schub
Emissionen sanken 2025 nur marginal, Ziele für 2030 erreichbar bei Umsetzung notwendiger Maßnahmen
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