Magazin für Nachrichten aus Natur und Umwelt

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Damhirsch Weibchen (c) NP Hainich

21. Februar 2020 | Gemeinsames Wildtiermonitoring

 

Inventur von Rothirsch und Co. in den deutschen Nationalparks
 
Bereits 200.000 Fotofallenbilder
 

21. Februar 2020 | Wir können auch ohne

 

40 Tage ohne Plastik

 

BUND ruft zum #plastikfasten auf

 

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Schlüsselübergabe (c) Ludger Kalkhoff

20. Februar 2020 | Umweltbildung am Wattenmeer

 

Ein neues „Haus der Begegnung“

 

Nationalpark-Haus Greetsiel durch Umweltminister Olaf Lies offiziell eröffnet

 

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20. Februar 2020  | Umwelt- und Klimaschutz  

 

Erklärung zur Nachhaltigkeit 

 

Deutsche Film- und Fernsehbranche verpflichtet sich

 

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19. Februar 2020 | Wangerooge

 

Nationalpark-Haus ist Refill Station

 

Wer eigene Trinkflasche mitbringt, kann kostenlos Wasser abfüllen.

In Deutschland gibt es inzwischen mehr als 5000 Refill-Stationen mit ähnlichem Konzept.

 

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19. Februar 2020 | Kommentar 

 

Finnland kann deutschen Fehlstart beim Kohleausstieg verhindern

Anlässlich des Besuchs der Finnischen Ministerpräsidentin Sanna Marin bei Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin erklärt Antje von Broock, Geschäftsführerin Politik und Kommunikation beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): 

 

„Den Kohleausstieg auf den Weg bringen und gleichzeitig mit Datteln 4 ein neues Steinkohlekraftwerk ans Netz nehmen – die Absurdität der deutschen Energiepolitik ist nicht mehr zu überbieten. Die Inbetriebnahme von Datteln 4 widerspricht den Pariser Klimazielen und ist ein falsches Signal für eine kohlefreie Zukunft. Meint es die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin mit dem Klimaschutz ernst, muss sie die Inbetriebnahme von Datteln 4 durch den zukünftigen Mehrheitseigner, dem staatseigenen Energiekonzern Fortum, verhindern. Die Zukunft der Energiepolitik liegt weder in Finnland noch in Deutschland in der Kohle. Es geht dabei auch um ihre eigene Glaubwürdigkeit: Mit einem neuen 'finnischen' Kraftwerk in Deutschland würde Finnlands Regierung ihre eigene Landespolitik und den finnischen Kohleausstieg 2029 konterkarieren.“ 

 

Mehr Informationen: Die DIW-Studie „Klimaschutz statt Kohleschmutz: Woran es beim Kohleausstieg hakt und was zu tun ist“ finden Sie unter: www.bund.net/kohleausstieg-studie

BUND-Online-Aktion „Raus aus der Steinzeit – Nein zu Datteln 4!“: www.datteln-4-stoppen.de

19. Februar 2020 | Die Wirtschaft ist am Zug

 

Nicht genug Bewegung in der Tonne

 

1 Jahr BMEL-Strategie zur Reduktion der Lebensmittelabfälle 

 

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Wild Rivers Symposium (c) Nick St Oegger

18. Februar 2020 | Albanien

 

Widerstand der Wissenschaftsgemeinde gegen Ver-Dammung der Vjosa

 

776 Wissenschaftler verlangen Ende der Staudamm-projekte 

 

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17. Februar 2020 | Kommentar zu Maßnahmengesetz

 

Bundesrat hilft bei Aushebelung von Klagerechten

Der Bundestag soll künftig wichtige Verkehrsprojekte per Gesetz genehmigen können. Die Billigung dieses Vorgehens durch den Bundesrat kommentiert Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): 

 

„Der Bundesrat hält der Regierung den Steigbügel bei einem höchst fragwürdigen Vorgehen: der Aushebelung von Klagerechten. Das ist rechtswidrig. Die Bundesregierung setzt sich über geltendes Verfassungs-, Europa und Völkerrecht hinweg. Eine Beschleunigung bei der Umsetzung von Verkehrsprojekten wird so nicht erreicht. 

Im Gegenteil: Die Bundesregierung wäre besser beraten gewesen, die zuständigen Behörden mit ausreichend Fachpersonal auszustatten, um Planung und Einbeziehung der Öffentlichkeit zu verbessern. Das wäre transparenter und ein echter Katalysator für Verfahren. Der BUND wird der Aushebelung des Rechtsstaats nicht tatenlos zuschauen, sondern rechtliche Schritte einleiten.“

Hintergrund: Einzelne große Verkehrsprojekte künftig per Gesetz erlassen zu wollen, stellt eine Aushöhlung des Rechtsstaats dar und ist ein schwerer Verstoß gegen die Aarhus-Konvention, die Klagemöglichkeiten garantiert. Das Gesetz beschneidet Bürgerinnen und Bürger sowie Umweltverbände erheblich in ihren Möglichkeiten, gegen Rechtsverstöße, etwa bei Artenschutzregelungen, vorgehen zu können. Das neuen Verfahren hat selbst aus Behördensicht nur einen „Vorteil“: Es sind keine Klagen mehr möglich. Ansonsten ist es noch ausführlicher.

Dabei sind Klagen von Umweltverbänden bei Verkehrsprojekten schon jetzt extrem selten und nicht ursächlich für lange Umsetzungszeiten. Wird jedoch geklagt, sind die Klagen gut begründet und meist erfolgreich. Ein Beispiel dafür ist die BUND-Klage gegen die Weservertiefung. Diese stellte schwere Mängel und Verstöße gegen europäischen Gewässerschutzrecht fest. Statt einer ordentlichen Neuplanung soll die Weservertiefung nun per Gesetz durchgepeitscht werden – ohne dass die Umweltverbände überprüfen können, ob die Planung diesmal rechtskonform ist.

Erdkröte vor Auto | © NABU/ Jonathan-Fieber

17. Februar 2020 | Niedersachsen

 

Amphibienwanderung beginnt früher

 

NABU bittet Autofahrer um Rücksichtnahme

 

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(c) Fernando Sanchez / Shutterstock.com

17. Februar 2020 | Nationalpark Berchtesgaden

 

Der Bartgeier:
Rückkehr eines „Urbayern“

 

Wiederansiedlungsprojekt in den Ostalpen 

 

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14. Februar 2020 | Kommentar

 

Bundesrat verpasst klares Zeichen für eine Verkehrswende

Das heutige Votum des Bundesrats zum Tempolimit kommentiert Antje von Broock, Geschäfts-führerin Politik und Kommunikation beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): 

 

“Die Bundesländer haben heute die Chance verpasst, ein klares Zeichen für eine Verkehrswende und für die Mobilität der Zukunft zu setzen. Einige Mitglieder des Bundesrates haben noch immer nicht verstanden, dass die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger mehr Verkehrssicherheit und Klimaschutz will. Die Menschen denken weiter als die Bundesregierung und offenbar auch als große Teile der Landesregierungen. Mit einem klaren Bekenntnis zur Einführung einer generellen Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen hätten die Länder sich an die Seite der Bürgerinnen und Bürger stellen können. Stattdessen wird weiter der ‚freien Fahrt für freie Bürger‘ das Wort geredet. Wieder einmal werden vor allem die Wünsche einiger weniger und der Automobil-industrie vertreten. Mit kosmetischen Änderungen ist es nicht mehr getan, jetzt müssen echte Reformen der Straßenversordnung her. Schluss mit der Privilegierung des motorisierten Individualverkehrs: angemessene Rechte für alle Verkehrsteilnehmenden und genügend Platz im Straßenraum für alle. Die verbindliche Fest-schreibung der ‘Vision Zero‘, die nicht zuletzt auch durch die Einführung einer Regelgeschwindigkeit von 30 km/h innerorts erreicht werden kann, wäre der richtige Schritt.“   

14. Februar 2020 | DIW-Studie

 

Kohleausstieg muss bis 2030 kommen

 

Zwei Drittel des gesamten deutschen Emissionsbudgets bereits in 20 Jahren aufgebraucht

 

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14. Februar 2020 | Rhein 2040

 

Rheinstaaten verabschieden Programm

 

Nachhaltige Bewirtschaftung und Klimaresilienz geplant

 

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14. Februar 2020 | Schutzgebiete

 

Naturgebiete unzureichend geschützt

 

EU-Kommission droht mit Klage vor dem EuGH  

 

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Foto: Elke Ohland/Nationalpark Bayerischer Wald

13. Februar 2020 | Wissenschaftliche Auswertungen

 

Naturschutzwälder tragen zum Klimaschutz bei

 

In nutzungsfreien Wäldern wird CO2 länger gebunden als in Holzprodukten

 

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© Deutsche Bundesstiftung Umwelt

13. Februar 2020 | Proteinreich, regional, Vitamine

 

Fleischersatz aus Obst und Gemüse

 

DBU fördert Projekt zum nachhaltigen Herstellen von veganen Fleischalternativen

 

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13. Februar 2020 | Kommentar

 

Kreislaufwirtschaftsgesetz: Bei Abfallvermeidung viele Fragen offen

Anlässlich der Verabschiedung der Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes erklärt Rolf Buschmann, Experte für Kreislaufwirtschaft des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland:  

 

„In der Neufassung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes wird die Verantwortung der Hersteller für ihre Produkte erweitert. Endlich finden sich darin auch Vorgaben für die öffentliche Beschaffung und eine Stärkung der Abfall-beratung. Das alles ist begrüßenswert, nur fehlt es leider immer noch an konkreten Zielvorgaben und Maßnahmen für die Abfallvermeidung. Ohne solche Ziele und Maßnahmen für die notwendige absolute Reduktion des Abfall-aufkommens geht es aber nicht. Das Recht auf Reparatur und Wiederverwendung von Produkten bleibt ebenso ausgeklammert wie Einführung von Mindestquoten von Rezyklatverwendung bei neuen Produkten. In der Novelle fehlen viele wichtige Maßnahmen, sie muss überarbeitet werden. Nur mit einer Strategie der Abfallvermeidung, einer besser getrennten und verbrauchergerechten Sammlung von Bioabfällen und anderen Wertstoffen wie Textilien oder Sperrmüll lassen sich die Müllberge sinnvoll nutzen. Langfristig müssen diese aber drastisch reduziert werden. Besonders Hersteller sind hier in der Pflicht, ihre Produkte recyclingfreundlich und reparierbar zu gestalten.“ 

Weitere Informationen: Der Referentenentwurf des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes wurde im September 2019 vom BUND kommentiert. Die BUND-Stellungnahme finden Sie unter: www.bund.net/kreislaufwirtschaftsgesetz-stellungnahme 

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© Matthias Schickhofer/EuroNatur

12. Februar 2020 |  Rumänien

 

Illegale Abholzung der letzten Urwälder Europas

 

EU ergreift rechtliche Schritte gegen Behörden 
 

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Ilse Aigner mit Naturparkvertretern (c) Julian Bruhn

11. Februar 2020 | Naturoffensive Bayern

 

Naturparke präsentieren sich im Bayerischen Landtag
 

Naturpark Spessart Vorreiter im Wiesen-Naturschutz

 

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© AckerCompany

11. Februar 2020 | Grüne Startups

 

DBU sichert Weiterförderung nach Pilotphase

 

Dauerhafte Förderung geplant

 

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Foto: Nationalpark Bayerischer Wald

10. Februar 2020 | Gemeinsames Wildtiermonitoring 

 

Inventur der Wildtiere in den deutschen Nationalparks

 

Bereits 200.000 Fotofallenbilder

 

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10. Februar 2020 | Umwelt als Beruf?

 

DBU bietet Freiwilliges Ökologisches Jahr

 

Kommunikation als Schwerpunkt

 

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10. Februar 2020 | Deutsche Wildtier Stiftung 

 

Immobilien für die Brutzeit

 

Jetzt Nistkästen aufhängen. Sie bieten Schutz vor Sturm, Graupel und Regen.

 

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7. Februar 2020 | Monitoringsaison 2018/2019 

 

Besorgnis über weniger Luchse in isolierten Beständen

 

Bundesamt für Naturschutz veröffentlicht Zahlen 

 

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(c) DBU

7. Februar 2020 | Richtig waschen und reinigen

 

Auf die Dosis kommt es an 

 

Experte des Umweltbundesamtes gibt am 13. Februar ab 18.30 Uhr Tipps in der DBU (Osnabrück)

 

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6. Februar 2020 | Kommentar 

 

BUND zu Thüringen: Ein schwarzer Tag für die Demokratie 

Anlässlich der Wahl des FDP-Landeschefs Kemmerich zum Thüringer Ministerpräsidenten erklärt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

Ron Hoffmann, Vorsitzender des BUND-Landesverbandes Thüringen: „Was wir gestern in Thüringen erlebt haben, wird als Sündenfall in die Geschichte der Bundesrepublik eingehen. 75 Jahre nach der Befreiung Deutschlands durch die Alliierten ist erstmals ein Ministerpräsident mit den Stimmen der Höcke-AfD ins Amt gewählt worden. Damit wurde mit einem Konsens unter Demokraten gebrochen, der eine Kooperation mit Rechtsextremen ausschließt.“ 

Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND: „Die deutlichen Worte und das gleichzeitig besonnene Miteinander der demokratischen Parteien auf Bundesebene untereinander zeigen, dass es dieser Tage nicht um Parteipolitik geht. Stattdessen muss es nun das Ziel aller Demokraten sein, diesen demokratischen Grundkonsens wiederher-zustellen. Die AfD ist nicht bürgerlich, sie ist der Feind unserer freiheitlichen Grundordnung.“ 

 

Weitere Informationen: www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/der-bund-zur-afd

6. Februar 2020 | Kranichzug

 

Erste Kraniche an Hessens Himmel

 

Der Frühlingszug hat begonnen – Beobachtungen online melden

 

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6. Februar 2020 | Wege aus der Plastikkrise 

 

15 Forderungen der deutschen Zivil-gesellschaft an die Bundesregierung

 

Bündnis fordert entschiedenes Vorgehen.

 

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5. Februar 2020 | Kommentar zur Siemens-Aktionärsversammlung

 

BUND fordert Ende der Beteiligung an australischer Adani-Kohlemine

Siemens hatte sich im September 2015 das Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden. Trotzdem hält das Unternehmen an der Entscheidung fest, Signaltechnik für die umstrittene Adani-Kohlemine in Australien zu liefern. Anlässlich der heutigen Aktionärsversammlung der Siemens AG in München kommentiert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland: 

 

Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender: „Wer sich in Zeiten der Klimakrise an der Erschließung neuer Kohleprojekte beteiligt, macht sich nicht nur unglaubwürdig, sondern verhöhnt das Pariser Klimaabkommen. Auch andere Unternehmen wurden angefragt, die für das Projekt wichtige Signaltechnik zu liefern, haben aber abgelehnt. Siemens unrühmliches Verhalten trägt in Australien, wo noch immer schlimme Brände wüten, zur weiteren Zerstörung unserer Lebensgrundlagen bei. Das Unternehmen muss sich sofort aus dem Projekt zurückziehen.“

Martin Geilhufe, Sprecher des BUND-Arbeitskreises Internationale Umweltpolitik: „Herr Kaeser sollte an die vielen 10.000 schon verlorenen Arbeitsplätze in den erneuerbaren Energien denken und die Beschäftigten beim Umbau des Konzerns mitnehmen. Die vielen jungen Menschen vor der Tür hier in München und seit über einem Jahr auf den Straßen und Plätzen dieser Welt haben die Gesellschaft verändert. Die Mehrheit ist für konsequenten Klimaschutz. Siemens muss die fossile Unternehmensgeschichte endgültig hinter sich lassen.“

Brief der BUND-Partnerorganisation Friends of the Earth Australia:

„Australien brennt – und Deutschland macht weiter in Kohle?“: www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/australien-brennt-und-deutschland-macht-weiter-in-kohle

5. Februar 2020 | Südafrika

 

Weniger Nashorn-Wilderei

 

Wichtigstes Nashorn-Land meldet Rückgang getöteter Dickhäuter um 23 Prozent

 

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© Peter Himsel/DBU

5. Februar 2020 | Woche der Umwelt 2020

 

Jury wählte 190 Aussteller aus

 

Umwelt-Schau des Bundespräsidenten und der DBU am 9. und 10. Juni im Park von Schloss Bellevue

 

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5. Februar 2020 | Strahlenschutz

 

Neue Anlaufstelle für Gesundheits-fragen zu Mobilfunk und Stromnetzen
 

Bundesumweltministerin gründet das Kompetenzzentrum Elektromagnetische Felder

 

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3. Februar 2020 | Statement

 

„Preisgipfel“ im Kanzleramt

 

WWF fordert Ende der aggressiven Dumpingangebote und betont gemeinsame gesellschaftliche Verantwortung für nachhaltige Landwirtschaft

 

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3. Februar 2020 | „Naturstadt“ 

 

Bundesweiter Wettbewerb startet

 

Städte, Gemeinde und Landkreise können sich für mehr Stadtnatur und Insektenschutz bewerben

 

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31. Januar 2020 | BUND-Kommentar 

 

Scheuers nächstes Eigentor – Maßnahmengesetz rechtswidrig –
BUND kündigt Beschwerde an

Das heute im Bundestag verabschiedete Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz kommentiert Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland: 

 

„Das von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auf den Weg gebrachte Maßnahmengesetzvorbereitungs-gesetz ist aus Sicht des BUND rechtswidrig. Der Plan, einzelne große Verkehrsprojekte künftig per Gesetz zu erlassen, bedeutet eine Aushöhlung des Rechtsstaates. Das Gesetz beschneidet Bürgerinnen und Bürger sowie Umweltverbände erheblich in ihren Möglichkeiten, gegen Rechtsverstöße, etwa bei Artenschutzregelungen, vorgehen zu können. Eine solche Einschränkung von Rechten ist ein schwerer Verstoß gegen die Aarhus-Konvention, die genau diese Klagemöglichkeiten garantiert. Schon bei der Pkw-Maut hat Minister Scheuer mit seinem Starrsinn und Beharren auf einer ‚anderen Rechtsauffassung‘ für ein Debakel gesorgt, das den Steuer-zahler Millionen kostet. Doch offensichtlich ist der Minister beratungsresistent. Minister Scheuer sollte lieber die wirklichen Ursachen für die langwierige Planung bekämpfen: vor allem den Mangel an Fachpersonal und die unzureichende Beteiligung der Öffentlichkeit. Stattdessen benutzt der Minister die Umweltverbände wiederholt als Sündenböcke. Der Minister geht nach dem Motto vor: Wo keine Kläger, da kein Richter. Er möchte Projekte nach Gutdünken durchbringen, statt sich an Recht und Gesetz zu halten. Die Umweltverbände werden sich ihre Klagerechte jedoch nicht nehmen lassen. Daher wird der BUND beim UN-Komitee für die Aarhus-Konvention Beschwerde gegen dieses Gesetz einlegen und weitere Schritte prüfen.“

 

Hintergrund: Das neue Verfahren hat selbst aus Behördensicht nur einen „Vorteil“: Es sind keine Klagen mehr möglich. Ansonsten ist es noch ausführlicher. Dabei sind Klagen von Umweltverbänden bei Verkehrsprojekten schon jetzt extrem selten und nicht ursächlich für lange Umsetzungszeiten. Wird jedoch geklagt, sind die Klagen gut begründet und meist erfolgreich. Ein Beispiel dafür ist die BUND-Klage gegen die Weservertiefung. Diese stellte schwere Mängel und Verstöße gegen europäisches Gewässerschutzrecht fest. Statt einer ordentlichen Neuplanung soll die Weservertiefung nun per Gesetz durchgepeitscht werden – ohne dass die Umweltverbände überprüfen können, ob die Planung diesmal rechtskonform ist.

(c) Derya Seifert

31. Januar 2020 | Nationalpark Wattenmeer

 

Freiwilliges ökologisches Jahr auf Wangerooge

 

Neue Bewerbungen möglich

 

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30. Januar 2020 | Hessen

 

Erhöhung der Herdenschutzprämie

 

Landwirtschaftsministerin Priska Hinz passt Prämie an. Weitere Maßnahmen und Gespräche in Planung.

 

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30. Januar 2020 | Wertvoller Auwald gerettet

 

Lebendige Auen für die Elbe

 

BUND-Auenzentrum leistet wichtigen Beitrag zum Arten-, Klima- und Hochwasserschutz 

 

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30. Januar 2020 | Neuerscheinung 2020

 

Bliesgau-Veranstaltungskalender 

 

Biosphäre zum Mitmachen, Erleben und Staunen

 

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29. Januar 2020 | Kommentar 

 

Kohle-Gesetz: Herber Rückschlag im Kampf gegen Klimawandel

Anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses zum Kohleausstiegsgesetz erklärt Verena Graichen, stellvertretende Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland:

 

„Die Einigung auf den Kohle-Kompromiss ist nun über ein Jahr her. Passiert ist seither so gut wie nichts. Schlimmer noch: Mit dem heute im Kabinett beschlossenen unausgegorenen und unambitionierten Entwurf des Kohleausstiegsgesetzes kündigt die Bundesregierung den Kompromiss einseitig auf und vertut erneut eine Chance im Kampf gegen den Klimawandel. Wie oft noch? - Doch es gibt noch Möglichkeiten einzulenken und nachzuschärfen: Die nach jüngsten Berichten ohnehin unseriöse Bund-Länder-Einigung muss nachverhandelt werden. Der Kohleausstieg in Ostdeutschland muss schneller kommen. Vom Tagebau bedrohte Dörfer müssen gerettet werden und das Kohlekraftwerk Datteln 4 darf auf keinen Fall ans Netz gehen. - Die Inbetriebnahme eines weiteren Steinkohlekraftwerkes als erste Maßnahme des ‚Kohleausstieges‘ steht symbolisch für die klima-politische Schieflage. Der Gesetzentwurf führt zu deutlich höheren CO2-Emmissionen als der von der Kohle-Kommission vorgeschlagene Ausstiegs-Pfad und erschwert mit einem neuen Kraftwerk eine dringend erforderliche Beschleunigung des Kohleausstieges. - Wir appellieren an Bundestag und Bundesrat diesen Gesetzentwurf deutlich nachzubessern und mindestens die versprochene Eins-zu-eins-Umsetzung des Kohle-Kompromisses sicherzustellen. - Zudem muss das Strukturstärkungsgesetz verabschiedet werden, das den schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung mit konkreten wirtschaftlichen Perspektiven für die betroffenen Regionen verbindet. Die Menschen vor Ort brauchen eine Perspektive.- Wir jedenfalls werden weiter dafür kämpfen: für den Kohle-Ausstieg im Rahmen eines sozial-ökologischen Wandels. Wir tragen den Protest auf die Straße, vor das Kanzleramt, das Kohlekraftwerk Datteln 4 und in die vom Tagebau bedrohten Dörfer. Wir wollen, dass unsere Kinder und Enkelkinder in einer lebenswerten Welt leben werden.“ 

 

Hintergrund:
Bis 2025 setzt die Regierung laut Entwurf nur auf Freiwilligkeit der Kraftwerksbetreiber. Melden sich nicht genug für Abschaltungen, gehen weniger Gigawatt vom Netz als geplant. Ein ordnungsrechtlicher Pfad, der dies regeln würde, ist erst ab 2025 vorgesehen. Der Steinkohleausstieg 2038 kann lediglich um zwei Jahre vorgezogen werden, Braunkohle gar nicht. Um die Klimaziele zu erreichen, bleibt aber nur ein frühestmöglicher Ausstieg: bis 2030. 
Das Kohleausstiegsgesetz geht zurück auf den Abschlussbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwan-del und Beschäftigung“ (Kohlekommission) vom Januar 2019. Die Kommission bestand aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Umweltverbänden sowie aus Anwohnenden der Kohlereviere.

28. Januar 2020 | Artenschützer warnen

 

Tierhandel nach Europa ist Gesundheitsrisiko

 

China ist größter EU-Lieferant für lebende Reptilien 

 

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28. Januar 2020 | Pilotprojekt Elektromobilität

 

Erster Großbagger mit Elektroantrieb

 

Bundesumweltministerium fördert Pilotprojekt - Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter überreicht Förderbescheid 

 

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Neue Nationalparkführer (c) NP Hainich

28. Januar 2020 |  Nationalpark Hainich

 

15 neue Nationalparkführer zertifiziert

 

Wertvolle Verstärkung für die Umweltbildungsarbeit 

 

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27. Januar 2020 | Studie

 

Natursport in Deutschland

 

Natursportler wollen mehr Umweltschutz

 

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27. Januar 2020 | Hessen

 

Gute Ideen zur Plastikvermeidung gesucht

 

Ideenwettbewerb für Vereine verlängert

 

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© Jens Kolk/piclease

27. Januar 2020 | DBU fördert Projekt

 

Neue Software für Windkraftanlagen

 

InnovativeTechnik soll Stromnetz mit Windenergie stabil halten

 

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24. Januar 2020 | Kommentar  

 

Endlich bewegt sich auch der ADAC beim Tempolimit

Die Äußerungen der ADAC-Spitze zu einem generellen Tempolimit auf Autobahnen, mit denen der Verband sein striktes Nein aufweicht, kommentiert Jens Hilgenberg, Verkehrsexperte beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Endlich bewegt sich der ADAC in dieser Frage. Die Abkehr des Automobilclubs von seiner Blockadehaltung beim Tempolimit auf Autobahnen und der Ruf nach einer Versachlichung der Diskussion sind überfällig. Von einem echten Gesinnungswandel kann aber erst dann die Rede sein, wenn zukünftig die klaren Vorteile einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung für Klima und Verkehrssicherheit offen vertreten werden. Dennoch ist es ein erster Schritt in die richtige Richtung: hin zu einer sicheren und klimafreundlichen Mobilität der Zukunft. Bei der Einführung eines generellen Tempolimits muss gelten: runter von der Bremse!  Ohne strukturelle Veränderungen im Verkehrsbereich werden weder die Klimaziele erreicht noch wird die notwendige Verkehrswende eingeleitet. Das Tempolimit ist deshalb auch eine Frage der Glaubwürdigkeit. Nach dem ADAC muss jetzt die Bundes-regierung, allen voran Bundesverkehrsminister Scheuer, das veraltetes Bild von Mobilität überdenken.

Einfacher als mit einem generellen Tempolimit geht Klimaschutz nicht und kostengünstiger auch kaum. Denn die Klimaschutzmaßnahme Tempolimit wäre für die öffentliche Hand und die Bürgerinnen und Bürger kostenneutral. Effekte wie eine Kapazitätserhöhung durch die geringeren Geschwindigkeitsun­ter­schiede und geringere Fahrstrei­fenbreiten hätten zusätzlich positiven Einfluss auf die Straßenbaukosten und würden dadurch sogar die öffentlichen Haushalte entlasten.“


BUND-Konzept zur Einhaltung der Klimaziele im Verkehr 2030 unter: www.bund.net/konzept-klimaziele-2030

Vorteile eines generellen Tempolimits unter: https://www.bund.net/themen/mobilitaet/autos/tempolimit/

24. Januar 2020 | Deutscher Wanderverband (DWV)

 

Naturnahe Wanderwege in Gefahr

 

Bundesweiter Verlust von naturnahen Wanderwegen mit verheerenden Folgen für die Natur 

 

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24. Januar 2020 | Hessen

 

100 Wilde Bäche stehen fest

 

Umweltministerin Priska Hinz verkündet, welche Bäche in das Programm aufgenommen werden

 

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24. Januar 2020

 

Rote Karte fürs blaue Siegel

 

WWF erhebt Einspruch gegen MSC-Zertifizierung von Rotem Thunfisch aus dem Atlantik

 

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23. Januar 2020 | Darf das sein?
 

Abschuss frei - Messe in Dortmund bietet Jagd
auf Eisbär, Elefant, Nashorn, Löwen

 

Geschäft mit dem Abschuss geschützter Arten boomt auf Europas größter Jagdmesse

 

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23. Januar 2020 | Appell an Bundesregierung

 

Gleichgewicht des Planeten bedroht

 

Gemeingüter Boden, Wasser und Luft vor Raubbau
und Umweltgiften schützen

 

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Pflegearbeiten © NABU/Simone Kasnitz

23. Januar 2020 | Naturschutz & Umweltbildung

 

Kein Tag ist wie der andere!

 

Halbzeitfazit einer FÖJlerin in der NABU Umweltpyramide Bremervörde

 

 

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22. Januar 2020 | WWF-Recherche

 

Stochern im Nebel

Abfallaufkommen auf Grüner Woche bleibt intrans-parent - Weiter ohne überprüfbares Konzept zur Vermeidung unnötiger Lebensmittel- und Plastikabfälle 

 

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22. Januar 2020 | Tagungsband erhältlich

 

Heile Welt Nationalpark Harz?

 

Druckfrisch erhältlich – Band 17 der Nationalpark-Schriftenreihe erschienen 

 

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22.Januar 2020 | Klimaschutz

 

Neue Leuchtturm-Unternehmen im Klimaschutz gesucht!
 

Bewerbungen bis zum 20. März 2020 möglich.

 

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(c) Rudy and Peter Skitterians, Pixabay

21. Januar 2020 | Kinder werden zu Waldforschern

 

Mit dem Waldrucksack unterwegs
 
Hessische Gesellschaft für Naturschutz und Auenent-wicklung (GNA) stellt neues Umweltbildungsangebot für Kindergärten,Tagesstätten und Grundschulen vor.
 

21. Januar 2020 | Frei von Fluorid

 

Sauberes Trinkwasser in Tansania

 

DBU förderte Projekt zum Filtern von Grundwasser in Entwicklungsländern

 

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21. Januar 2020 | Schutz der Meere

 

Per App ans Netz

 

WWF stellt App für die Suche nach Geisternetzen vor

 

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21. Januar 2020 | BUND-Kommentar

 

Bundesregierung gefährdet mit Kohle-Politik gesellschaftlichen Frieden

Anlässlich der heutigen Stellungnahme der ehemaligen Mitglieder der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (KWSB), erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Aus unserer gesellschaftlichen Verantwortung heraus haben wir in der Kohle-Kommission mitverhandelt und den Minimalkonsens schweren Herzens mitgetragen: mit dem Ziel einer klimapolitischen Verbesserung und eines sozialverträglichen Strukturwandels. Die Bundesregierung hat diesen Kompromiss einseitig aufgekündigt und setzt damit den gesellschaftlichen Frieden aufs Spiel. Sie verschiebt die drängenden Abschaltungen auf den spätestmöglichen Zeitpunkt, Datteln 4 soll ans Netz gehen, an Kraftwerks-Betreiber sollen unnötige hohe Entschädigungen fließen und im Bundesgesetz soll zementiert werden, dass auch heute noch Dörfer der Kohle geopfert werden. Das ist eine schallende Ohrfeige für alle Menschen, die bereit waren gesellschaftliche Kompromisse einzugehen. So verschärft die Bundesregierung erneut den gesellschaftlichen Streit und handelt gegen nationale und internationale selbst gesetzte Klimaziele. Wir werden dieses klimapolitische Versagen nicht akzeptieren. Wir werden den gesellschaftlichen Protest zum Kraftwerk Datteln fortsetzen und in die Dörfer tragen. Wir werden für einen klimaverträglichen Kohleausstieg bis spätestens 2030 kämpfen.“

Hintergrund: Bis 2025 setzt die Bundesregierung laut aktuell bekanntem Entwurf des Kohleausstiegsgesetzes nur auf Freiwilligkeit der Kraftwerksbetreiber. Melden sich nicht genug für Abschaltungen, gehen weniger Gigawatt vom Netz als geplant. Ein ordnungsrechtlicher Pfad, der dies regeln würde, ist erst ab 2025 vorgesehen. Der Steinkohleausstieg 2038 kann lediglich um zwei Jahre vorgezogen werden, Braunkohle gar nicht. Um die Klimaziele zu erreichen, bleibt aber nur ein frühestmöglicher Ausstieg: bis 2030. Das Kohleausstiegsgesetz geht zurück auf den Abschlussbericht der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" (Kohle-kommission) vom Januar 2019. Die Kommission bestand aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Umweltverbänden sowie aus Anwohnenden der Kohlereviere. 

 

Die Stellungnahme der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung unter: www.bund.net/kohlekommission-stellungnahme

Bild von kalhh auf Pixabay

20. Januar 2020 | Klimaschutz in Kommunen

 

Klimafreundliche Straßenbe-leuchtung 

 

Bundesumweltministerium fördert Sanierung mit rund 10.000 Euro in Markt Tann

 

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20. Januar 2020 |  Insektenschutz 

 

Schulze übergibt Förderbescheide
 

Erste Projekte aus thematischem Förderaufruf des Bundesprogramms Biologische Vielfalt starten

 

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Elfenbeinfund in Hong Kong. (c) Alex Hofford/IFAW

17. Januar 2020 | Artenschutz

 

Elefanten-Wilderei geht unver-mindert weiter

 

2019 wurden weltweit mindestens 46 Tonnen Elfenbein beschlagnahmt.

 

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17. Januar 2020 | Take over Umweltministerium

 

Schüler*innen an die Macht!

 

Hessisches Umweltministerium für einen Tag in Schüler-Hand

 

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17. Januar 2020 | Biologische Vielfalt

 

Tausende Gärten werden zu Oasen 

 

Neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gestartet

 

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16. Januar 2020 | BUND-Kommentar 

 

Einigung zum Kohle-Ausstieg ist ein klimapolitischer Skandal 

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Bundesfinanzminister Olaf Scholz zum Kohle-ausstieg erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland:

 

„Die sogenannte Einigung ist ein energie- und klimapolitischer Skandal. Die Bundesregierung hat in substanziellen Punkten den Kohle-Kompromiss missachtet. An Stelle von 3 Gigawatt sollen bis 2022 nur 2,8 Gigawatt Braun-kohle stillgelegt werden. Es fehlt ein stetiger Abschaltpfad. Zwischen 2022 und 2025 sind keine Stilllegungen geplant, das Gros wird auf die Zeit nach 2030 verschoben. Einmal mehr zeigt sich, dass die Bundesregierung
die Tragweite der Klimakrise nicht verstanden hat – oder eiskalt ignoriert. D
ie Inbetriebnahme des Steinkohlekraft-werks Datteln 4 hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet heute noch einmal bestätigt –
eine klimapolitische Blamage für die Bundesregierung und ein klarer Bruch mit dem Kohle-Kompromiss. Der gesellschaftliche Großkonflikt wird so nicht entspannt, sondern angefacht. Geeint hat die Klimabewegung den Hambacher Wald gerettet. Diesen Protest werden wir jetzt zum Kraftwerk Datteln 4 und in die Dörfer tragen.“ 

 

Hintergrund: Bis 2025 setzt die Regierung laut Entwurf nur auf Freiwilligkeit der Kraftwerksbetreiber. Melden sich nicht genug für Abschaltungen, gehen weniger Gigawatt vom Netz als geplant. Ein ordnungsrechtlicher Pfad, der dies regeln würde, ist erst ab 2025 vorgesehen. Der Steinkohleausstieg 2038 kann lediglich um zwei Jahre vorgezogen werden, Braunkohle gar nicht. Um die Klimaziele zu erreichen, bleibt aber nur ein frühestmöglicher Ausstieg: bis 2030. Im Entwurf des Strukturstärkungsgesetzes gibt es keine Verknüpfung mit der Einhaltung eines Abschaltpfades für Kohlekraftwerke. Dies ist aber zentral, um größtmöglichen Nutzen für den Klimaschutz zu erzielen. Auch ist die Vereinbarkeit mit den Nachhaltigkeitszielen kein übergeordnetes, sondern ein alternatives Prüfkriterium für alle Projekte der Strukturwandel-Förderung. Das Kohleausstiegsgesetz geht zurück auf den Abschlussbericht der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (Kohlekommission) vom Januar 2019. Die Kommission bestand aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Umweltverbänden sowie aus Anwohnenden der Kohlereviere. 

16. Januar 2020 | Laienforscherreisen

 

NABU und Biosphere Expeditions 

 

Teilnehmende für Expeditionen nach Armenien und Kirgistan gesucht - Schutz bedrohter Großkatzen

 

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16. Januar 2020 | Alternativer Pflanzenschutz 

 

Weniger Pestizide in der Umwelt

 

Neue Förderinitiative der DBU zum Schutz der biologischen Vielfalt

 

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16. Januar 2020 | WWF zum Auftakt der IGW 

 

Frustrierte Landwirte,
gestresste Natur

 

Deutsche Agrarpolitik schafft immer mehr Verlierer 

 

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15. Januar 2020 | Weltrisikobericht

 

Wachsende Umweltrisiken für Weltwirtschaft 

 

WWF fordert mehr unternehmerische Verantwortung

 

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15. Januar 2020 | Feuer in Australien

 

Ein Wendepunkt für den Klima- und Artenschutz?

 

2020 wird das entscheidende Jahr, um Klima und Artenvielfalt zu retten

 

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Tiger © iStock / Getty Images

15. Januar 2020 | Im Land der Katzen

 

Tiger, Leopard und Co.

 

WWF- Rettungsplan für wilde Katzen in Südostasien 

 

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14. Januar 2020 | Klimaschutz & Bildung

 

Klimaschutz an Schulen 

 

Heute startet die Suche nach dem Energiesparmeister 2020 - Bewerbungen bis 31. März 2020

 

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(c) NABU

13. Januar 2020 | Artenschutz International

 

NABU greift Schneeleoparden mit schweren Schussverletzungen auf

 

Großkatze wahrscheinlich Opfer eines Mensch-Wildtier-Konfliktes in Talas-Region (Kirgistan)

 

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(c) DBU

9. Januar 2020 | DBU fördert

 

Legen Versicherer Hebel in Richtung Nachhaltigkeit um?

 

Greensurance Stiftung will Bewertungssystem mit Vergleichsmöglichkeiten schaffen

 

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TV Tipps

Saubere Autos, schmutzige Batterien

Kobaltabbau im Kongo

5. März | 20.15 Uhr | ZDFinfo

Grüne Mythen 

Die großen Irrtümer der Nachhaltigkeit 

Copyright: ZDF/Leonard Bendix

Die westliche Kultur basiert auf dem Wachstumsprinzip, mit dem Ressour-cenverschwendung und übermäßiger Konsum in der Gesellschaft einherge-hen. Nachhaltigkeit wird auch in vielen Unternehmen großgeschrieben, dient jedoch häufig in erster Linie zur Profit-steigerung. Die Doku zeigt, welche Faktoren den ökologischen Fußabdruck beeinflussen und nimmt dafür u.a. die Textilindustrie, das Elektroauto und das Thema Regionalität ins Visier. Ein Film von Rebecca Wetzel und Stefan Ebling.

 

5. März | 21.00 Uhr | ZDFinfo

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Heile Welt Nationalpark? Druckfrisch erhältlich – Band 17 der Nationalpark-Schriftenreihe erschienen

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TV Tipp

Netzpython (c) WeltN24 GmbH

Nachtaktiv - die erste
Natur-Horror-Serie auf WELT

Wenn die Macher des Welterfolgs „The Walking Dead“ eine sechsteilige Doku-Serie produzieren, darf man etwas Besonderes erwarten. WELT zeigt ab Montag, dem 20. Januar um 21.05 Uhr als deutsche Free-TV-Premiere die erste Natur-Horror-Serie „Nachtaktiv“. 

Mehr Infos und Sendetermine
Pressemitteilung_Nachtaktiv.pdf
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Klimafreundlich reisen

Eine Reise in einen der Naturparke oder Geoparks ist Naherholung pur
und noch dazu eine klimafreundliche Alternative zu Fernreisen. Sie bietet einzigartige Natur- und Kulturerleb-nisse, Erholung, Stille und Abenteuer für Jung und Alt.
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Ausstellung

Der Wald in schwarz-weiß

Fotografien von Friedrich Saller und Ernst Herrmann im Haus zur Wildnis

Wald ist nicht immer nur grün und braun. Wald kann auch schwarz-weiß sein. Und zwar bei den Fotografen Friedrich Saller und Ernst Herrmann. Die beiden Künstler stellen vom 26. Dezember 2019 bis zum 29. Februar 2020 ihre Werke unter dem  Motto
„WoidLand“ im Haus zur Wildnis in Ludwigsthal aus. Zu sehen sind außergewöhnliche Nationalparkan-sichten und charakteristische Bayerwald-Landschaften.

Foto: Ernst Herrmann

Offiziell eröffnet wird die Ausstellung mit einer Vernissage am Freitag, den 17. Januar, um 18 Uhr.  Der Eintritt ist frei.

Das Haus zur Wildnis ist täglich von
9 bis 17 Uhr geöffnet.

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Veranstaltungen

Naturpark
Stromberg-Heuchelberg 

Veranstaltungen der Naturparkführer
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PDF-Dokument [94.4 KB]
 
123 Veranstaltungen locken in den Nationalpark Hainich
 
MITMACHEN bei geführten Themen-wanderungen, Forschertagen, Kinder-veranstaltungen, meditativen Exkur-sionen und vielem mehr
Mehr Informationen
Pressemitteilung Hainich.pdf
PDF-Dokument [142.7 KB]

Echte Gastlichkeit im Naturpark Südschwarzwald

Mit der VHS Geschichte, Kultur und Natur erleben

 

Nationalpark-Haus Wangerooge 

(c) Kees van Surksum | Kurverwaltung Wangerooge

Programm 2020 ist da! Bei zahlreichen spannenden Veranstaltungen lässt sich die Insel Wangerooge unter natur-kundlichen Aspekten entdecken.

Das Programm ist  in gedruckter Form oder auf www.nationalparkhaus-wangerooge.de als PDF erhältlich.

Wattwanderungen
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Programm
02_2020.pdf
PDF-Dokument [547.7 KB]

Naturpark Spessart

Länderübergreifendes Veranstal-tungsprogramm 2020 ab sofort kostenlos erhältlich oder online unter www.naturpark-spessart.de

Nationalpark Harz

Waldwildnis im Nationalpark Harz | Foto Oliver Kox

1000 Termine & Veranstaltungen 

Das Naturerlebnis-Programm 2020
des Nationalparks Harz ab sofort unter  www.nationalpark-harz.de 

 

Für Naturbegeisterte gibt es  mit  den Nationalpark-Rangern, Förstern und  Mitarbeitern der Nationalparkhäuser zu allen Jahreszeiten viel zu entdecken. Auerhuhn- und Borkenkäfer-Sprech-stunde, Luchsfütterungen, Fledermaus-Exkursion, Vorträge, z.B. zum Vogel des Jahres, Tierspurensuche oder ein Naturerlebnis für die ganze Familie.

Blumberger Mühle

NABU-Naturerlebniszentrum 

Blumberger Mühle 2

16278 Angermünde

Programm & Anmeldung
Programm_02_2020.pdf
PDF-Dokument [544.7 KB]

Naturpark Schwalm-Nette

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

Naturschutz-Akademie Hessen | Seminare in 2020 

19.02.2020

Naturgemäßer Obstbaumschnitt für kommunale Mitarbeiter 

22.02.2020
Naturgemäßer Obstbaumschnitt - Altbaumpflege und Schnittpraxis 

Programm & Anmeldung
N005_2020 Obstbaumschnitt_Kommunen.pdf
PDF-Dokument [50.2 KB]
Programm & Anmeldung
N007_2020 Obstbaumschnitt_Altbaum.pdf
PDF-Dokument [49.7 KB]
Info für Teilnehmer
HMUKLV_DS-Info_Teilnehmer_09-2019.pdf
PDF-Dokument [92.5 KB]
Wespen und Hornissen
Fachgerechte Beratung und Umsiedlung - Seminar
29. Februar 2020 | Wetzlar
Naturschutz-Akademie Hessen 
Programm & Anmeldung
N009-2020_Wespen und Hornissen - Fachger[...]
PDF-Dokument [138.1 KB]
Die Natur im Blick 
 
Die Phänologie als ein wichtiges Mittel zur Beobachtung des Klimawandels
09. März 2020 | NAH | Wetzlar
Programm & Anmeldung
N138-2020_Die Natur im Blick.pdf
PDF-Dokument [133.2 KB]

Die Turteltaube - 
Vogel des Jahres 2020

Jahresvogeltagung am 14.3.2020 in Wetzlar  | Veranstalter: NAH

Programm & Anmeldung
N014_ 2020_Die Turteltaube_ Jahresvogelt[...]
PDF-Dokument [388.0 KB]
Mit WaldWissen raus in den Wald
Die Wald-Exkursion auf Europas größtes Vulkan-massiv, den Vogelsberg
Windkraft – Wasser - Wiederbewaldung
 
21. - 23. Mai 2020, Vogelsberg
Der Vogelsberg ist nicht nur ein er-loschener Vulkan. Er ist auch ein besonderer Lebensraum und ein großes zusammenhängendes Wald-gebiet. Doch dieser Naturraum ist auch geprägt von menschlichen Eingriffen in den Wald durch Windräder und Was-sergewinnungsanlagen für die Rhein-Main-Region. Und auch hier, in der Idylle, ist der Klimawandel angekom-men und hinterlässt gravierende Waldschäden. Naturschutz spielt eine große Rolle auf dem Vulkan, genauso wie der sanfte Tourismus.
Programm & Anmeldung
N044_2020_WaldWissenExkursion Vogelsber[...]
PDF-Dokument [173.6 KB]

NATUR Online 

Redaktion NATUR Online

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Letzte Aktualisierung:

21. Februar 2020

 

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