Magazin für Nachrichten aus Natur und Umwelt

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21. Oktober 2020 | Nationalpark Harz

 

Luchsmonitoring in Niedersachsen

 

Neue Datenbank und Smartphone-App zum Luchsmonitoring verfügbar

 

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Agrarreform der EU

21. Oktober 2020 | WWF zu GAP

 

EU-Agrarreform wird zur Katastrophe für Natur- und Klimaschutz

 

Einigung im EU-Agrarrat manifestiert zerstörerische Subventionspolitik 

 

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21. Oktober 2020 | Kommentar

 

Beschlüsse des EU-Agrarrats und Europaparlaments zur Zukunft der EU-Agrarpolitik sind enttäuschend

Die heutigen Beschlüsse des EU-Agrarrates und die Ergebnisse der ersten Abstimmungen im Europäischen Parlament von gestern zur künftigen Ausrichtung der EU-Agrarpolitik (GAP) kom-mentiert Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Die heutigen Beschlüsse des EU-Agrarrates und die ersten Abstimmungen im Europaparlament sind enttäuschend. Sie werden den Anforderungen an eine zukunftsfähige Landwirtschaft, wie sie in der Farm-to-Fork-Strategie der EU-Kommission beschrieben sind, nicht gerecht. Die dringend notwendige Reform der EU-Agrarpolitik wird nicht grüner und gerechter – sie scheint im Gegenteil erneut zu scheitern. Wie so die Biodiversität geschützt und der Beitrag der Landwirtschaft zum Klimaschutz deutlich erhöht werden kann, bleibt ein Rätsel. Noch immer wird der größte Teil der Agrar-Milliarden aus Brüssel weitgehend wirkungslos mit der Gießkanne über Europas Äckern und Wiesen verteilt. Stattdessen muss das Geld jedoch genutzt werden, um übergesetzliche Leistungen der Landwirtinnen und Landwirte zu belohnen. So würde Natur- und Klimaschutz zum landwirt-schaftlichen Betriebszweig und der Systemwandel hin zu einer sozial-ökologischen Zukunft der Landwirtschaft begleitet. Die nächste Förderperiode muss den Einstieg in den Ausstieg der pauschalen Flächenprämien einleiten. Doch diese Transformation ist in den Brüsseler Beschlüssen nicht erkennbar. Der EU-Agrarrat hält weitgehend an einer vorgestrigen Agrarpolitik fest und sperrt sich gegen die notwendige Reform. Der BUND kritisiert hier insbesondere die viel zu geringen Grundanforderungen sowie die zweijährige Übergangsphase und das mit zwanzig Prozent viel zu geringe Mindestbudget der Öko-Regelungen, den sogenannten ‚Eco-Schemes‘. Auch die Forderung des Europäischen Parlaments, dreißig Prozent des Geldes für die Eco-Schemes einzusetzen, reicht nicht aus. Stattdessen braucht es ein anwachsendes Budget, um damit schrittweise den Einstieg in den Ausstieg aus der pauschalen Flächenprämie bis zum Ende der nächsten Förderperiode zu erreichen. Gut ist hingegen, dass das Europaparlament sich für die Einführung einer verpflichtenden Halbzeitbilanz sowie eine verbindliche Klima-Bilanz der Agrarmilliarden einsetzt anstatt auf einen rechnerischen Klimaschutz zu setzen.“

 

Hintergrund: Im Sommer 2018 stellte die EU-Kommission ihre Verordnungsentwürfe für die nächste Förder-periode der EU-Agrarpolitik vor. Seitdem werden diese im Europäischen Parlament sowie im EU-Agrarrat von den EU-Mitgliedstaaten diskutiert. Im Laufe der Woche wird das Europäische Parlament weitere Abstimmungen durchführen und am Freitag seine Positionierung abschließen. Diese wird dann im sogenannten Trilog-Verfahren mit den Positionen der EU-Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission verhandelt. Mit einem Ende des Trilogs wird im zweiten Quartal 2021 gerechnet. Mehr Informationen zur EU-Agrarpolitik: www.bund.net/themen/landwirtschaft/eu-agrarpolitik

20. Oktober 2020 | „Retten was noch zu retten ist“ 

 

Heute Tiefstand morgen Trendwende?

 

Bericht der Europäischen Umweltagentur bestätigt desolaten Zustand der Natur 

 

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20. Oktober 2020 | BUND-Kommentar zur Atommülllagersuche

 

Auftaktveranstaltung schafft keine Grundlage für wissenschaftliche Debatte und ernstgemeinte Beteiligung

Angesichts der am vergangenen Wochenende durch das vom Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) veranstalteten Auftaktveranstaltung der Fachkonferenz Teilgebiete in Form eines digitalen Beteiligungsformats erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Die Erwartungen an die Auftaktveranstaltung waren hoch, denn drei Jahre nach Beginn des Suchverfahrens sollte erstmals eine breite Öffentlichkeit an der Atommülllagersuche beteiligt werden. Die Hoffnungen auf eine kritische und vielfältige Debatte wurden nun enttäuscht. Der Fachkonferenz fehlte die fachliche Kontroverse: Bei der Vorstellung des Zwischenberichts Teilgebiete kamen nur Expertinnen und Experten der Bundesgesellschaft für Endlagerung zu Wort, eine kritische Einordnung durch externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlicher fehlte. Diese wissenschaftliche Einbahnstraße darf sich in den kommenden Veranstaltungen nicht wiederholen.
Es braucht einen ernstgemeinten Peer-Review-Prozess, der die Diversität der wissenschaftlichen Sichtweisen darstellt. Nur so kann auch eine glaubwürdige Debatte um den bestmöglichen Ort für ein Atommülllager entstehen. Dazu braucht es ein Beteiligungsformat, das Anmerkungen und Fragen der Beteiligten ernsthaft in den Prozess einbringt und kritisches Nachhaken ermöglicht. 
Auch der Versuch einer Selbstorganisation der Konferenz ist gescheitert: Anstatt der angekündigten Diskussionen wurden am zweiten Tag durch kurzfristig und über-raschend angekündigte Wahlen der Mitglieder einer vorbereitenden Arbeitsgruppe Fakten geschaffen. Weder der Modus noch die rechtliche Grundlage der Wahlen wurden geklärt. Insbesondere wurde nicht transparent gemacht, wer die Stimmberechtigten waren. Die dazu gestellten Fragen blieben, wie zahlreiche andere Einwände in der Veranstaltung, unbeantwortet. Das BASE hat zudem bereits im Vorfeld ein angeblich unabhängiges Notariat eingerichtet, besetzt mit den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dieses Notariat soll die strikte Themen-einhaltung durch die Fachkonferenz gewährleisten, womit das BASE in die vielbeschworene Selbstorganisation eingreift. Bereits in der Auftaktveranstaltung wurde deutlich, dass Raum für eine umfassende Diskussion verschiedener Standpunkte nicht möglich war. So wurden schon Ansätze von Meinungsverschiedenheiten und Konflikten wegmoderiert. Der BUND fordert bis zur ersten Sitzung der Fachkonferenz Teilgebiete im Februar die gesetzlich vorgeschriebenen Ansprüche auf Transparenz, Beteiligung und Wissenschaftlichkeit ernstgemeint umzusetzen und eine echte Selbstorganisation und damit eine angemessene Erörterung des Zwischenberichts zu ermöglichen.“

 

Hintergrund: Die digitale Auftaktveranstaltung der Fachkonferenz Teilgebiete war das erste Beteiligungsformat für eine breite Öffentlichkeit – nach drei Jahren Atommülllagersuche. Die Fachkonferenz Teilgebiete besteht aus Bürger*innen, Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen aus Verbänden und Kommunen und soll vom Februar bis Juni 2021 den Zwischenbericht Teilgebiete erörtern. Weitere Informationen: www.bund.net/endlagersuche

20. Oktober 2020 | Tauziehen um die Quote

 

Fangmengen für die Ostsee festgelegt 

 

Alarmsignale wurden erkannt, retten die Ostsee aber nicht allein

 

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19. Oktober 2020 | Beteiligung gewährleisten!

 

Atommülllagersuche

 

BUND fordert Beteiligungsmöglichkeiten und Transparenz im Suchprozess zu verbessern

 

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19. Oktober 2020 | Mehr Recyclingfähigkeit!

 

Wegwerfgesellschaft kostet 1,4 Mill./Jahr

 

EU-Plastikabgabe kommt 2021 / WWF: „Brauchen mehr Kreislaufwirtschaft statt immer mehr Verpackungen“

 

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19. Oktober 2020 | Neues Online-Format

 

Nationalpark startet Podcast

 

Motto: „Wildnis schafft Wissen“ - Erste Folge stellt Umwelt-Monitoring vor

 

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16. Oktober 2020 | Main-Kinzig-Kreis | Hessen

 

Zukunftsweisendes und bahnbrechendes Projekt sichert Trinkwasserversorgung

 

Wasserverband Kinzig reagiert auf Klimawandel und schließt Probebetrieb erfolgreich ab

Landrat Stolz lobt positive Effekte auf den Grundwasserspiegel 

 

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16. Oktober 2020 |  Innovative Projekte gesucht

 

Fördermittel im Biosphärengebiet Schwäbische Alb zu vergeben

 

Anträge bis spätestens 15. November 2020 einreichen

 

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16. Oktober 2020 | Digitalisierung

 

Mit Künstlicher Intelligenz das Grundwasser schützen

 

2,5 Millionen Euro für KI-Leuchtturmprojekt zum Schutz des Grundwassers vor Nitrat

 

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Anne Frank | Foto: Cornelia Otto-Albers

15. Oktober 2020 | Hauptsache im Wald

 

Forschung in der Heimat des Weihnachtsmannes oder im Hainich

 

Biodiversitäts-Exploratorium Hainich-Dün bekommt waldbegeisterte neue Leiterin 

 

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15. Okotober 2020 | Parlament muss dagegenhalten!

 

EU-Agrarrat und Europäisches Parlament auf destruktivem Kurs

 

EU-Agrarrat bremst Reform der GAP aus 

 

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14. Oktober 2020 | Garten im Herbst

 

Naturnahe Gärten sind der beste Igelschutz

 

NABU Hessen gibt Tipps zum Umgang mit Igeln 

 

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14. Oktober 2020 | Welternährungstag am 16.10. 

 

Wende auf dem Teller

 

Neuer WWF-Report fordert Neuausrichtung der globalen Ernährung an Belastungsgrenzen der Erde. Deutschland Teil der globalen Ernährungskrise

 

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13. Oktober 2020 | Wasserrisiken erkennen

 

Wasserressourcen schützen

 

EDEKA-Verbund und WWF bauen Süßwasserschutz aus

 

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13. Oktober 2020 | Strahlenschutz

 

Radonvorsorgegebiete 

 

BMU und BfS informieren über bevorstehende Ausweisung durch die Länder

 

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12. Oktober 2020 | Kommentar Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)

 

Mutiger Endspurt gefragt
 
WWF-Naturschutzvorstand Christoph Heinrich zu den anstehenden Verhandlungen 
Berlin: Die Agrarminister:innen der EU-Mitgliedstaaten befassen sich am 19. Oktober letztmalig unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft mit der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Vorgesehen ist, dass der EU-Rat eine Einigung, die sogenannte „Allgemeine Ausrichtung“, erzielt. Die Verhandlungen dazu befinden sich auf der Zielgeraden. Dazu Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland:
 
„Noch blockieren viele Mitgliedstaaten die ökologische und klimapolitische Trendwende in der Agrarpolitik. Diese Woche zählt: Die Verhandlungsführinnen und Verhandlungsführer müssen einen mutigen Endspurt hinlegen für die Zukunft der Landwirtschaft und der Umwelt. Sie müssen Schluss machen mit einer steuerfinanzierten EU-Agrarpolitik, die Milliarden für eine unsoziale, immer intensivere und naturzerstörende Landwirtschaft ausgibt. Mindestens 30 Prozent der Direktzahlungen sind daher verbindlich für Umwelt- und Klimamaßnahmen einzusetzen. Und der Mindestanteil wirklich naturbelassener Flächen muss bei mindestens zehn Prozent liegen, sonst bleiben positive Effekte für den Artenschutz aus. Alles andere sind sinnlose Rechenspiele und Mogelpackungen mit grüner Schleife drumherum.“

12. Oktober 2020 | Klimaschutz 2021

 

Höherer CO2-Preis für Wärme und Verkehr kommt ab Januar 2021
 

Bürgerinnen und Bürgern werden aus Einnahmen entlastet

 

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NP Kellerwald Edersee | Achim Frede | NP-Amt

9. Oktober 2020 | Nationalpark Kellerwald-Edersee

 

Neue Verordnung tritt in Kraft

 

Umweltministerin Priska Hinz verkündet erfolgreiche Erweiterung des Nationalparks 

 

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9. Oktober 2020 | Meinung 

 

Wertvolle Steilhänge mit uralten Bäumen

 

NABU begrüßt Erweiterung des Nationalparks Kellerwald-Edersee

Wetzlar – Der NABU Hessen begrüßt die Erweiterung des Nationalparks Kellerwald-Edersee um die wertvollen Steilhänge am Nordrand des Edersees. „Bei den Erweiterungsgebieten handelt es sich um besonders eindrucksvolle Wälder mit teils uralten Bäumen“, erklärt Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU.

 

Ein weiteres Stück Wildnis umrahme künftig den Edersee. Damit werde der Nationalpark Kellerwald-Edersee endgültig zu einem Schmuckstück von internationalem Rang. Die nördlichen Ederseesteilhänge gehören zu den ganz wenigen Stellen in Hessen, wo heute noch viele Arten vorkommen, die man sonst nur in echten Urwäldern findet. Dazu zählen 14 sehr seltene Arten von Totholzkäfern, die das modernde Holz besiedeln und zersetzen – sogenannte Urwaldzeiger – und zahlreiche Pilzarten, die nur in alten, natürlichen Wäldern vorkommen. Die übliche Forstwirtschaft war an den sonnenexponierten, extrem steilen Hängen kaum möglich, so dass uralte Eichenbestände von nationaler Bedeutung heranwuchsen. Sie erreichen ein Alter von 500 Jahren. Erleben kann man das Gebiet mit einer Wanderung auf dem „Knorreichenstieg“. Hier wird man immer wieder mit schönen Aussichten auf den malerischen Edersee belohnt. Die Vielfalt seltener Lebensräume macht den Reiz des Nationalparks aus. Den NABU freut besonders, dass die Erweiterung gemeinschaftlich von Land, Kreis und Kommunen so rasch und einvernehmlich umgesetzt wurde. Die Erfahrung der letzten Jahre habe gezeigt, dass der Nationalpark ein großer Gewinn für die Region sei, so Eppler.

 

NABU-Plattform „Naturwälder in Hessen“: Neben dem Nationalpark Kellerwald-Edersee gibt es noch weitere Naturwaldgebiete in Hessen, die zu Erholung und Naturerlebnis einladen. Auf der Internet-Plattform www.naturwald-hessen.de stellt der NABU die Naturschönheiten der 23 größten hessischen Naturwälder in Steckbriefen vor und beschreibt ihre besondere Tier- und Pflanzenwelt.

9. Oktober 2020 | Bedrohte Säugetiere

 

Artensterben Schwarz-Rot-Gold

 

Aktuelle Rote Liste | WWF fordert: Ein Drittel von Deutschland unter Schutz stellen.

 

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8. Oktober 2020 | Heute Preisverleihung live mitverfolgen

 

EuroNatur-Preis für Gemeinde Mals

 

Die europäische Landwirtschaft ist durch Monokulturen und den massiven Einsatz von Pestiziden geprägt. Dass es auch anders geht, beweist die Gemeinde Mals im Vinschgau. Gegen alle Widerstände aus weiten Teilen der Politik und Gesellschaft hält Mals an seinem Weg fest, auf dem gesamten Gemeindegebiet den Einsatz von Pestiziden zu verbieten. Für diesen als „Malser Weg“ überregional bekannt gewordenen Einsatz für eine ökologisch orientierte Landwirtschaft erhält die Südtiroler Gemeinde heute den EuroNatur-Preis.

Verfolgen Sie die Preisverleihung ab 18.00 Uhr live auf der EuroNatur-Website!

8. Oktober 2020 | Nationaler Wasserdialog

 

Deutschland braucht eine nationale Wasserstrategie

 

Empfehlungen für die Zukunft des Wassers in Deutschland

 

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8. Oktober 2020 | Kommentar 

 

Nationale Wasserstrategie 

 

Übernutzung von Grundwasser und Fließgewässern in Zeiten der Klimakrise stoppen 

Antje von Broock, Geschäftsführerin Politik und Kommunikation beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), kommentiert den heute endenden „Nationalen Wasserdialog“ des Bundesumweltministeriums: 

 

„Der BUND begrüßt ausdrücklich die Initiative des Bundesumweltministeriums, eine nationale Wasserstrategie zu entwickeln. Die Klimakrise zeigt uns bereits heute, dass unsere planetare Grenzen nicht weiter auszureizen sind. Um eine drohende Übernutzung von Fließgewässern und Grundwasser zu vermeiden, müssen politisch Verantwortliche auf Bundes- und Landesebene zusammen mit der Wasserwirtschaft, Industrie und der Zivilgesellschaft jetzt die richtigen Weichen für die Zukunft stellen. Der wasserwirtschaftliche Bedarf für den Menschen in Stadt und Land, die Industrie sowie die Landwirtschaft muss mit der Neubildung unserer Wasserressourcen in Einklang gebracht werden und darf die biologische Vielfalt nicht gefährden. Für Bundesumweltministerin Svenja Schulze wird es weiterhin harte Arbeit, den Schutz unserer Natur gegen andere Interessen zu verteidigen.“ 

© Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

8. Oktober 2020 | Herzlichen Glückwunsch!

 

Nationalpark Bayerischer Wald wird 50

 

XXL-Paket für Entwicklung von Natur und Region

 

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7. Oktober 2020 | BUND-Kommentar 

 

Asphaltierter Irrsinn: 850 Kilometer neue Autobahnen bis 2030 geplant – Groko muss Verkehrswegeplan anpassen

Anlässlich der heute von den Koalitionären im Bundestag einberufenen aktuellen Stunde „Mobilität als Rückgrat unseres Wohlstandes sichern – Der Forderung nach einem generellen Baustopp für Autobahnen und Bundesstraßen eine Absage erteilen“ erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

 

„Union und SPD setzen Mobilität offenbar noch immer mit dem Bau neuer Autobahnen und Bundesstraßen gleich. Damit ignorieren sie weiterhin die Klimakatastrophe und den Verlust der Biodiversität. Eine Politik, die sich nur allzu gerne auf Klimaschutz und Verkehrswende beruft, gleichzeitig aber im großen Stil Wälder roden oder freie Flächen versiegeln lässt, ist rückwärtsgewandt. Im aktuellen Bundesverkehrswegeplan sind bis 2030 allein 850 Kilometer zusätzliche, neue Autobahnen geplant. Das ist Irrsinn in einem Land, das bereits von einem der dichtesten Fernstraßennetze der Welt zerschnitten ist. Mit der Gründung der Autobahn GmbH und seinen Bestrebungen die Beteiligungsmöglichkeiten der Umweltverbände unter dem Deckmantel der Planungs-beschleunigung zu bescheiden, will vor allem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer eine Verkehrspolitik von gestern zementieren. Die große Koalition muss endlich umdenken und ihre gesamte Mobilitätspolitik am Klima- und Umweltschutz ausrichten. Das bedeutet: sofortiger Bau- und Rodungsstopp an der A49 durch den Dannenröder Wald und allen anderen Autobahnen deutschlandweit. Grundlegende und an Umwelt- und Klimaschutz ausgerichtete Überprüfung aller im Bundesverkehrswegeplan aufgeführten Straßenbauprojekte. Und Umwidmung der für den Fernstraßenneubau reservierten Steuermittel für eine bessere und solide Finanzierung eines ausgebauten öffentlichen Personenverkehrs.“

Mehr Informationen: 

Online-Aktion zum Erhalt des „Danni“: www.bund.net/danni (aktueller Stand: 175.000 Unterschriften)

7. Oktober 2020 | Biologische Vielfalt

 

Naturschutz auf Bundesflächen
 

Bundesumweltministerium und Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verstärken Zusammenarbeit 

 

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7. Oktober 2020 | Stufenmodell gefordert

 

Für Gemeinwohlziele tatsächlichen Bedarf ermitteln!

 

DVL berechnet Finanzbedarf zur Sicherung der Biodiversität in der Agrarlandschaft  

 

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7. Oktober 2020 | Südafrika

 

Gute Nachrichten für Nashörner

 

Nashorn-Nachwuchs und weniger Wilderei

 

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Eichhörnchen mit Walnuss | NABU Thomas Hinsche

6. Oktober 2020 | Natur erleben

 

Herbstferien zum Naturerlebnis machen

 

Von Wattwanderung bis Waldspaziergang:

NABU-Besucherzentren haben viel zu bieten

 

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6. Okotober 2020 | Vogelzug

 

Die Kraniche ziehen nach Süden

 

NABU Hessen: Kranich-Beobachtungen online melden

 

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Foto: Anke Eyrich

5. Oktober 2020 | Für die Biodiversität

 

Dauerhaft und nachhaltig im Einsatz
 

GNA-Stiftung Mensch und Natur fördert Blühstreifen
für Insekten

 

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5. Oktober 2020 | Nichtregierungsorganisationen

 

Bundesregierung darf Chemikalien-politik nicht auf dem Abstellgleis parken

 

Verschobene Chemikalienkonferenz darf keine Pause für den Umwelt- und Gesundheitsschutz bedeuten

 

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A 49 versus Dannenröder Wald

5. Oktober 2020 | Demonstration in Hessen

 

Über 5.000 demonstrieren am Dannenröder Wald

 

... für eine grundlegende Verkehrswende und gegen die Zerstörung des Waldes. 

 

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2. Oktober 2020 | Statement DIE LINKE Hessen

 

A 49-Debatte: Wer Klimaschutz will, darf keine Autobahnen bauen
 
Koalitionsräson leider wichtiger als Umweltschutz
 

2. Oktober 2020 | Statement WWF

 

Alte Wälder statt neue Autobahnen

 

Klimaschutzleistung der Wälder erhalten! 

Mit dem Autobahnausbau ist die Politik auf Abwegen

 

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2. Oktober 2020 | Statement DIE LINKE Hessen

 

Umstrittener Autobahnausbau
 
Weiterbau der A49 gehört auf den Prüfstand – das Projekt ist vollkommen aus der Zeit gefallen
 

1. Oktober 2020 | Enttäuschend!

 

Nichts als nette Worte

 

UN-Biodiversitätsgipfel in New York endet ohne gemeinsame Abschlusserklärung

 

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© Jörg Tillmann/DBU Naturerbe

1. Oktober 2020 | Goldschakal

 

Klimakrise begünstigt Ausbreitung 

 

DBU Naturerbe-Experte empfiehlt aktives Monitoring: 25 Nachweise in Deutschland ausgewertet

 

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Wichtiges Amphibienbiotop wird renaturiert (c) GNA

1. Oktober 2020 | Naturschutz in Hessen

 

Biotopverbund an der Kinzig gepflegt

 

Aktuelles Projekt der GNA ist wichtiger Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in der Aue

 

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30. September 2020 | Mobilitätswende

 

Verlässliche und grundlegend geänderte Finanzierung des ÖPNV gefordert

 

Neustart der Verkehrs- & Investitionspolitik mit mehr Bus- & Bahn statt neuer Autobahnen ist notwendig 

 

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30. September 2020 | Sondergipfel zur Biodiversität

 

Den Worten müssen Taten folgen 

 

Bundesregierung muss sich für globale Artenvielfalt einsetzen

 

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30. September 2020 | Naturschutz in Mooren

 

Insekten beleben Moore
 

Neues Renaturierungsprojekt in Niedersachsen fördert biologische Vielfalt in abgetorften Mooren

 

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25. September 2020 | Deutsche Waldtage 2020

 

Klimawandel im Wald

 

Herausforderung für Förster und Wanderer

 

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25. September 2020 | Tier des Jahres 2020

 

Wie schläft der Maulwurf bei Vollmond?

 

Deutsche Wildtier Stiftung über das Schlafverhalten 

 

 

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Foto: Cornelia Otto-Albers, Nationalpark Hainich

25. September 2020 | Nationalpark Hainich

 

Commerzbank-Umweltpraktikum 
 

Umweltbildung nimmt unter Corona-Bedingungen wieder Fahrt auf

 

 

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24. September 2020 | Pilotprojekt

 

Umweltinnovationsprogramm 

 

Weniger Papierverbrauch durch leichtes Verpackungsmaterial aus Altpapier
 

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24. September 2020 | Biologische Vielfalt

 

Renaturiertes Rheinufer in Hessen wird Projekt der UN-Dekade 
 

Auszeichnung im Rahmen des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“ übergeben 

 

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24. September 2020 | Europas Storchendörfer

 

Schlechte Saison für Störche

 

Nur wenige flügge Jungen - Wetterextreme machen Weißstörchen zu schaffen - Erhalt von Feuchtgrünland bedeutet Klima- und Artenschutz 

 

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23. September 2020 | Städtenetzwerk

 

Bonn wird Teil des UNESCO Global Network of Learning Cities

 

Beitrag zu Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen

 

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23. September 2020 | Ausgezeichnet!

 

Deutscher Verband für Landschaftspflege

 

Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

 

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23. September 2020 | Verfahrensmängel

 

Suche nach einem Atommülllager

 

BUND warnt vor Scheitern 

 

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22. September 2020 | 30 Jahre Deutsche Einheit

 

Bund und Länder bekennen sich zum dauerhaften Schutz des Grünen Bandes
 

Ehemaliger Grenzstreifen soll als Nationales Naturmonument ausgewiesen werden 

 

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22. September 2020 | Arktis-Sommer extrem

 

Weggeschmolzen

 

Arktisches Meereis schrumpft 2020 auf 3,8 Millionen Quadratkilometer. WWF: „Extremwetter in Deutschland wird wahrscheinlicher.“ 

 

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22. September 2020 | Deutscher Wanderverband

 

Wandervielfalt und klare Worte 

 

Wegen Corona-Pandemie Interesse besonders groß. 

 

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21. September 2020 | Bildung & Klimaschutz

 

BMU zeichnet „Energiesparmeister 2020“ aus
 

Rekordbeteiligung bei Schülerwettbewerb zum Klimaschutz

 

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21. September 2020 | Die Welt nach Corona?

 

Gemeinwirtschaft statt Markt-radikalismus

 

Ökologisch, sozial gerechte Wende gefordert

 

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21. September 2020 | Ambitionsloses Angebot 

 

Ausgehöhlte grüne Architektur

 

EU-Agrarrat diskutiert deutsche EU-Ratsvorschläge für „grüne Architektur“ der GAP nach 2020

 

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18. September 2020 | Treibhausgase

 

Die Dringlichkeit bleibt

 

WWF kritisiert Rechentricks beim Klimaziel und Ausweitung des Emissionshandels

 

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18. September 2020 | Weltweite Müllsammelaktionen

 

Coastal Cleanup Day gegen Müll am Strand 

 

Ursachen des Müllproblems nicht länger ignorieren 

 

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18. September 2020 | Besonderes Naturerlebnis 

 

Showtime für die Vögel des Glücks

 

15. Kranichwoche im Nationalpark Unteres Odertal

 

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17. September 2020 | Aktuelles aus Hessen

 

A 49: Minister Al-Wazir setzt sich nicht für Moratorium ein

 

Anlässlich der Debatte zum umstrittenen Weiterbau der A49 im Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr erklärt Jan Schalauske, stellvertretender Vorsitzender und haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und Abgeordneter aus Marburg:

 

„Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) ist nicht bereits sich für einen Baustopp bei der A 49 einzusetzen. Das ist das ernüchternde Ergebnis der heutigen Diskussion im Wirtschafts- und Verkehrs-ausschuss.“ Während die Fraktion der Grünen im Bundestag ein Moratorium, die Kündigung der Verträge sowie eine Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans forderten, sehe sich der hessische Verkehrsminister als Auftragsverwalter des Bundes, so Schalauske. Diese Arbeitsteilung sei politisch beschämend. „Trotz erheblicher Kritik von Naturschutzverbänden an der Qualität der Ausgleichsmaßnahmen für die schweren Eingriffe in Natur- und Landschaft, sieht Al-Wazir alle Maßnahmen als erfolgreich und zeitgerecht umgesetzt. Aus seiner Perspektive gibt es keinen Grund, den Baubeginn in Frage zu stellen. Auch der Hinweis auf die Folgen des Klimawandels, die im Planfeststellungsbeschluss noch keine Rolle spielten, sowie die Wichtigkeit der Wasserversorgung, konnten den Minister leider nicht zu einem Umdenken bewegen. Diese Haltung ist eine schwere Enttäuschung für viele Menschen, die von einem Verkehrsminister der Grünen völlig zu Recht einen Einsatz für ökologische Belange erwarten. Offensichtlich ist dem Minister der Koalitionsfriede mit der CDU wichtiger als sein Einsatz für die Verkehrswende sowie den Klima- und Naturschutz.“

17. September 2020 | Statement

 

„Jagd ist kein Allheilmittel“

 

WWF zur Diskussion um Maßnahmen zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest

 

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17. September 2020 | Wald

 

Studie zum Einfluss der Forstwirtschaft auf den Wasserhaushalt 

 

Änderung des Bundeswaldgesetzes gefordert

 

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17. September 2020 | Grün- und Freiflächen 

 

Pestizidfreie Kommune 

 

550 Kommunen praktizieren Insektenschutz

 

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16. September 2020 | BUND fordert Ende des Raubbaus an unseren Lebensgrundlagen

 

Globaler Bericht zur Lage der biologischen Vielfalt

 

"Die Zerstörung der biologischen Vielfalt bedroht die Menschheit mindestens genauso sehr wie die Klimakrise. Wir Menschen sind abhängig von unzähligen Lebewesen, Pflanzen und ihren unersetzlichen Lebensräumen – sie sind die Grundlage unseres Lebens“, sagt Olaf Bandt.

 

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16. September 2020 | Online-Seminar

 

Wald ist mehr als Holz

 

WWF zeigt engen Zusammenhang zu unserer Gesundheit

 

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16. September 2020

 

Die Apotheke der Wildtiere

 

Weidenrinde, Wilde Möhre, Gras und Rainfarn stärken die Abwehrkräfte von Reh, Biber, Fuchs und Eichel-häher

 

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15. September 2020 | Artenschutz auf Friedhöfen

 

Vielfalt statt Schotter 

 

NABU plädiert zum Tag des Friedhofs für mehr Artenvielfalt am Ort der letzten Ruhe

 

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14. September 2020 | Südtirol

 

Klagen und Prozess wegen Aufklärung zum Pestizideinsatz 

 

Massiver Angriff auf die Meinungsfreiheit 

 

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14. September 2020 | Landesgartenschau 2023

 

Aueweiher naturnah gestalten

 

NABU Hessen kritisiert Pläne für Landesgartenschau

in Fulda

 

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14. September 2020 | Kommentar 

 

Altmaiers Klima-Charta

Beim Klimaschutz gibt es keine Wahl – nur ernstgemeinte Anstrengungen zählen

Die „Klima-Charta“ von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier kommentiert Antje von Broock, Geschäftsführerin Politik und Kommunikation beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): 

 

„Will Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier jetzt Klimaschutz zur Profilierung im Vorwahlkampf nutzen? Die einzige konkrete Maßnahme in seinem Plan ist die Idee der Reformierung des CO2-Handels. Das hätte er im September 2019, als die Koalition sich für ein Klimapäckchen statt für ein Klimapaket entschied, einfacher haben können. Nachbesserungen sind wichtig, wirken aber wohlfeil – insbesondere, nachdem der Ausbau der Wind-energie und der Kohleausstieg wegen der Altmaierschen Untätigkeit lange verzögert wurden. Es braucht vielmehr ernstgemeinte gesellschaftliche Anstrengungen, geleitet von Politikern, die die nötige ökologische wie auch soziale Transformation mutig einleiten. Daher ist es grundsätzlich gutzuheißen, dass Minister Altmaier die Wirtschaft mit ins Boot holen will. Doch insgesamt greifen die 20 Punkte seiner Klima-Charta zu kurz. Die Bundes-regierung hat insgesamt viel Zeit verspielt. Groß angelegte Beteiligungsprozesse für Klimapläne und Gesetze wurde aufgesetzt, die schließlich in ein mickriges Klimaschutzgesetz mündeten, das weder ausreicht, die eigenen Klimaschutzziele zu erreichen noch die des Pariser Klimavertrags, um die Klimaerwärmung bestenfalls auf 1,5 Grad zu begrenzen. Für Wahlkampfmanöver jedenfalls eignet sich die drängende Klima-Problematik nicht.“ 

Sandküste von St. Peter-Ording © Martin Stock

9. September 2020 | Küstenschutz

 

Mit biologischer Vielfalt Küsten schützen
 

Neues Projekt schützt die Sandküste von St. Peter-Ording vor den Folgen des Klimawandels 

 

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9. September 2020 | Kommentar

 

Runter von der Bremse!

Lieferkettengesetz für nachhaltiges Wirtschaften muss kommen

Berlin: Anlässlich der heutigen Protestaktion der Initiative Lieferkettengesetz vor dem Bundeskanzleramt gegen die Verwässerungsversuche im geplanten Lieferkettengesetz erklärt Martin Bethke, Geschäftsleiter Wirtschaft und Märkte beim WWF Deutschland: 

 

„Mit der heutigen Aktion und mit mehr als 222.222 Unterschriften setzt die Zivilgesellschaft ein starkes Zeichen: Das Lieferkettengesetz muss kommen! Und es muss einen tatsächlichen Beitrag für gerechte globale Handelsbeziehungen leisten. Die Verletzung von Menschenrechten muss es genauso verhindern wie die Verschmutzung von Luft und Wasser, die Zerstörung von Ökosystemen. Jetzt ist die Bundesregierung am Zug, Eckpunkte für ein wirksames Lieferkettengesetz vorzulegen. Insbesondere Wirtschaftsminister Altmaier sieht die wirtschaftlichen Notwendigkeiten und die Chancen nachhaltigen Wirtschaftens für deutsche Unternehmen bislang nicht und verwaltet den politischen Stillstand. Der Wirtschaftsminister muss endlich den Fuß von der Bremse nehmen. Immer mehr Unternehmerinnen und Unternehmer wissen und signalisieren, dass die Wahrung von Menschenrechten und der Schutz der Umwelt vielfältige Chancen für ihre Unternehmen bietet. Einige achten bereits auf die Auswirkungen ihres gesamten Wirtschaftens. Schließlich ist Nachhaltigkeit bereits heute ein wichtiges Investitionskriterium, Tendenz steigend. Trotzdem übernehmen noch zu wenige Unternehmen Verantwortung für ihre globalen Lieferketten. Menschenrechte und Umweltschutz sind nicht verhandelbar: Deswegen braucht es einen gesetzlichen Rahmen.”

 

Hintergrund: Die Initiative Lieferkettengesetz hat heute vor dem Kanzleramt demonstriert, weil das Bundeskabinett die Besprechung der Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz erneut verschoben hat. Das Bündnis aus über 100 zivilgesellschaftlichen Organisationen übergab eine Petition mit mehr als 222.222 Unterschriften an das Bundeskanzleramt. 

9. September 2020 | Hitze & Trockenheit

 

Landwirtschaft und Biodiversität brauchen gesunde Böden 

 

Bündnis fordert mehr Bodenschutz in Deutschland und Europa 

 

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Neuerscheinung

GRENZENLOS

Begegnungen am Grünen Band

Das Grüne Band reicht vom Dreiländereck bei Hof bis zur Ostsee. Es ist ein Mahnmal und Friedensprojekt. Der Dreiklang aus Naturschutz, Grenzge-schichte und Kultur macht es einzigartig. Dort wo sich zu Zeiten des Kalten Krieges feindliche Armeen aufgerüstet gegenüberstanden, darf sich seit dem Herbst 1989 die Natur entfalten. So wurde aus dem ehemaligen Todesstreifen eine Lebenslinie. 

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"ES WIRD ZEIT!"

Internationale Medienkampagne rund um die Themen Natur, Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Die Kampagne lässt bis November 2020 die junge Generation zu der Frage „In welcher Welt wollen wir künftig leben?“
zu Wort kommen. 
Es geht besonders um Umwelt- und Klimafragen, aber auch um die nachhaltige Gestaltung unserer Gesell-schaft im 21. Jahrhundert, um die Erhal-tung der Demokratie, um nachhaltiges Wirtschaften und um das friedliche Zusammenleben der Völker.

 

Im Zentrum steht eine umfassende Online-Umfrage in acht Sprachen, die sich an junge Menschen im Alter von 16 bis 34 Jahren richtet.  Hier geht es zur Umfrage:

https://www.time-to-question.com/de

Den Abschluss des Projekts bilden im November Themenabende auf ARTE. 
Die Programme werden von jungen, deutschen und französischen Autor*innen und Regisseur*innen im Alter von unter 35 Jahren realisiert, die stellvertretend für die neue Generation in sechs Dokumentar-filmen ihre Sicht auf die Welt darstellen, die sie einmal erben werden.

 

Dienstag, 24/11/2020 um 21.45 Uhr:

Und jetzt wir! – Eine Generation schlägt Alarm

Mittwoch, 25/11/2020 um 21.45 Uhr:

Findet uns das Glück?

Mittwoch, 25/11/2020 um 23.10 Uhr:

Nos amours – Unsere Lieben

Donnerstag, 26/11/2020 um 23.55 Uhr:

70 Jahre Jugendrevolte

Freitag, 27/11/2020 um 21.45 Uhr:

Die Jahrhundertschlacht

Freitag, 27/11/2020 um 23.15 Uhr:

Tracks Night – Sondersendung 

 

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NEUER BUCHTIPP

Kinder-/Sachbuch| Rezension von Corinna Schulze, Sept. 2020 | [>>>weiterlesen]

TV Tipp

Die Gier nach Lachs – Wie ein Fisch den Planeten zerstört

Weltweit steht der Lachs auf der Beliebtheitsskala ganz oben und ist in jedem Discounter zu finden. Doch die Gier nach Lachs hat weit mehr Schattenseiten als bisher bekannt. 

Lokale Fischarten werden von der Lachszucht bedroht. Copyright: ZDF/Jan Pollack

Der Film von Albert Knechtel wirft einen kritischen Blick auf die Lachsindustrie und fragt, wo die Grenze des ökolo-gisch und ethisch Vertretbaren liegt. Der Film schildert den Teufelskreis globaler Eingriffe der Lachsindustrie in Naturkreisläufe – von gigantischen Zuchtbetrieben in Norwegen bis zu abgeholzten Regenwaldflächen im Amazonasgebiet.

ZDFinfo, Samstag, 3. Oktober 2020, 20.15 Uhr

 

Das Video ist verfügbar bis 02.11.2020, in Deutschland, Österreich, Schweiz.

Kinostart

THE GREAT GREEN WALL
 
Der musikalische Dokumentarfilm
wird am 24. Oktober 2020 zum Tag der Vereinten Nationen in ausgewählten Kinos starten.
THE GREAT GREEN WALL begleitet die charismatische Sängerin Inna Modja auf ihrer Reise entlang Afrikas „Grüner Mauer“, einem Landstreifen quer über den Kontinent, der Stück für Stück mit Bäumen bepflanzt werden soll. Die Jugend Filmjury der FBW empfiehlt den Film mit folgender Begründung: „Der Dokumentarfilm erzählt nicht nur vordergründig von dem visionären Kampf gegen die Wüsten-bildung in Afrika, um den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken, sondern stellt gleichzeitig die vielfältige und lebensfrohe Kultur Afrikas mit all ihren Schattenseiten dar. Die Proble-matik wird wundervoll dargestellt, ge-stützt durch charakteristische Land-schaftsaufnahmen und spannende Porträts. Die variierenden Blickwinkel werden nicht nur durch gelungene Kameraführung, sondern auch durch die authentische Erzählung und zusätz-liche Archivaufnahmen kreiert“.
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Neue Rezensionen

Kinder-/Sachbuch | Rezension von Corinna Schulze, Sept. 2020| [>>>weiterlesen]

Kinder-/Sachbuch | Rezension von Corinna Schulze, Sept. 2020 | [>>>weiterlesen]

Kinder-/Sachbuch | Rezension von Corinna Schulze, August 2020 | [>>>weiterlesen]

Kinder-/Sachbuch | Rezension von Corinna Schulze, August 2020 | [>>>weiterlesen]

Kinder-/Sachbuch | Rezension von Corinna Schulze, Juli 2020 | [>>>weiterlesen]

Kinderbuch | Rezension von Corinna Schulze, Juni 2020 | [>>>weiterlesen]

#NaturparkLust - Ferien-Erlebnisse vor der Haustür

 

Für Erholungs- und Abenteuer-suchende, die die bevorstehenden Ferienwochen noch nicht verplant haben oder zu Hause bleiben möchten, bieten Naturparke spannende Aus-flugstipps. Hier gibt es beste Voraus-setzungen für einen nachhaltigen und naturerlebnisorientierten (Kurz-)Urlaub in der Heimat, sodass Natur-Entdecker voll auf ihre Kosten kommen. [>>>mehr]

Nah dran – Der Nationalpark Harz ist eines von 22 „Fahrtzielen Natur“

 

Urlaub in Deutschland liegt im Trend. Das Buch lädt ein, die heimischen Naturschätze umwelt- und klima-schonend zu entdecken. Die Porträts werden ergänzt durch Informationen zur nachhaltigen Anreise und der Mobilität vor Ort, die eine komfortable Reiseplanung ermöglichen. Zusätzlich bietet ein herausnehmbarer Faltplan eine Übersicht aller deutschen Fahrtziel Natur-Gebiete. [>>>mehr]

Wandern im Geiste und
lokalen Handel stärken
 
Derzeit sind Wanderreisen nicht mög-lich. „Im Geiste“ dagegen sind sie eine bunte Abwechslung im grauen Corona-Alltag. Wer dabei auf den schönsten Wegen Deutschlands wandeln will, sollte sich den Bildband „Wanderbares Deutschland“ besorgen. Das fulminante Werk mit packenden Fotos bietet neben tollen Beschreibungen der Wege auch jede Menge Informationen zum Thema Kulinarik. Das weckt Wandersehnsucht.
 

Veranstaltungen

(c) NABU
NABU Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle
 
Blumberger Mühle 2 | 16278 Angermünde
Veranstaltungen
RUNDBRIEF_Oktober_2020.pdf
PDF-Dokument [786.8 KB]

Naturschutz-Akademie Hessen

Trotz anhaltender Hygienevorschriften und gewisser Beschränkungen aufgrund des Coronavirus bietet die NAH in Wetzlar einige interessante Veranstaltungen an.

Datenschutz-Info.pdf
PDF-Dokument [89.3 KB]

Weitere Informationen 
http://www.na-hessen.de

Botanische Exkursionen 

Von Mai - Oktober 2020 in ausge-wählte (Schutz-)Gebiete Hessens

Kostenfrei für alle Interessierten. Anmeldung erforderlich. 

Anmeldung botanische Exkursion.pdf
PDF-Dokument [308.9 KB]
 
123 Veranstaltungen locken in den Nationalpark Hainich
 
MITMACHEN bei geführten Themen-wanderungen, Forschertagen, Kinder-veranstaltungen, meditativen Exkur-sionen und vielem mehr
Mehr Informationen
Pressemitteilung Hainich.pdf
PDF-Dokument [142.7 KB]

Echte Gastlichkeit im Naturpark Südschwarzwald

Mit der VHS Geschichte, Kultur und Natur erleben

 

(c) Kees van Surksum | Kurverwaltung Wangerooge

Nationalpark-Haus Wangerooge 

Bei zahlreichen spannenden Veranstaltungen lässt sich die Insel Wangerooge unter naturkundlichen Aspekten entdecken.

Das Programm ist in gedruckter Form oder auf www.nationalparkhaus-wangerooge.de als PDF erhältlich.

Naturpark Spessart

Länderübergreifendes Veranstal-tungsprogramm 2020 online unter www.naturpark-spessart.de

Waldwildnis im Nationalpark Harz | Foto Oliver Kox

Nationalpark Harz

1000 Termine & Veranstaltungen 

Das Naturerlebnis-Programm 2020
des Nationalparks Harz ist zu finden unter  www.nationalpark-harz.de 

 

Für Naturbegeisterte gibt es  mit  den Nationalpark-Rangern, Förstern und  Mitarbeitern der Nationalparkhäuser zu allen Jahreszeiten viel zu entdecken. Auerhuhn- und Borkenkäfer-Sprech-stunde, Luchsfütterungen, Fledermaus-Exkursion, Vorträge, z.B. zum Vogel des Jahres, Tierspurensuche oder ein Naturerlebnis für die ganze Familie.

Naturpark Schwalm-Nette

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

NATUR Online 

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Mühlstraße 11 | D - 63517 Rodenbach
Telefon: 06184 –  99 33 797

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Stichwort: NATUR Online

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Aktualisiert am:

21. Oktober 2020

 

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