Magazin für Nachrichten aus Natur und Umwelt

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20. Juni 2022

 

Wasser ist unsere Zukunft - ein Höhlenforscher und seine Mission

 

Seit über 20 Jahren dokumentiert der passionierte Höhlen- und Quellenforscher Stefan Zaenker gemeinsam mit seinen Kollegen vom Landesverband Höhlen- und Karstforschung die Anzahl der Wasserquellen in Hessen, Teilen von Bayern und Thüringen. Über 800 hessische Quellen haben die Forscher bereits gefunden, doch viele sind auch versiegt. Quellen sind allerdings wich-tige Rückzugsorte für Amphibien, wie Feuersalamander und Grasfrosch, und deshalb besonders geschützte Biotope. Durch Düngung und Drainagen durch die Landwirtschaft, intensive Forstwirt-schaft und die Entnahme von Grundwasser für das Rhein-Main-Gebiet sind sie zudem gefährdet. Wie wird sich das Verschwinden der Quellen im Kellerwald, der Rhön und dem Vogelsberg aus-wirken? Kann etwas dagegen getan werden?

 

Darüber berichtet der Hessische Rundfunk in dem Beitrag:
Wasser ist unsere Zukunft - ein Höhlenforscher und seine Mission

Copyright: Gregor Subic

14. Juni 2022 | Meilenstein für die Vjosa

 

Wildfluss-Nationalpark
in greifbarer Nähe

 

Albanische Regierung unterzeichnet Erklärung zur Errichtung eines Vjosa-Wildflussnationalparks

 

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14. Juni 2022 | Rabattanalyse 2022

 

Billig auf den Grill, teuer für Umwelt

und Gesellschaft

 

Lebensmitteleinzelhandel lockt in Grillsaison mit Billigfleisch
 

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14. Juni 2022 | Kommentar  

 

Endlich ein kraftvolles Wind-an-Land-Gesetz

 

Novelle des Naturschutzrechts weniger gelungen

 

Anlässlich der Aufforderung zur Verbändestellungnahme zum Wind-an-Land-Gesetz und der Novelle des Naturschutzrechts zur Beschleunigung des Ausbaus der Windenergie an Land kommentiert Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland: 

 

„Der aktuelle Entwurf des Wind-an-Land-Gesetzes kann ein historischer Meilenstein der Energiewende werden, indem er endlich die reale Bebauung von durchschnittlich zwei Prozent der Landfläche mit Windenergieanlagen garantiert. Das Gesetz beerdigt damit auch absurde Abstandsregeln wie 10H in Bayern. Diese Windenergiege-biete jetzt naturverträglich auszuwählen und konsequent auszubauen ist das Gebot der Stunde. Zugleich muss das Gesetz nachgeschärft werden, damit es keinen Wildwuchs durch Privilegierung außerhalb der Windener-giegebiete gibt. Die Novelle des Naturschutzrechts zeigt jedoch die Grenzen der Beschleunigung durch Verän-derung des Artenschutzrechts auf: Die geplanten Veränderungen werden insgesamt nur begrenzte Wirkung für die Beschleunigung entfalten. Der wichtigste Meilenstein wird die rechtsverbindliche Einführung von Artenhilfspro-grammen sein, die jedoch noch einen konkreten Zeitplan und Fläche brauchen, auf der sie umgesetzt werden können. Unterm Strich steht: Die Geschwindigkeit, mit der jetzt insbesondere für den Artenschutz gesetzliche Änderungen beschlossen werden sollen, brauchen wir eigentlich für die großen Baustellen der naturverträglichen Energiewende: Personalaufbau, Solarpflicht auf Dächern und Parkplätzen, verbindliche Vorgaben zum Energie-sparen und einen gesetzlichen Rahmen, damit Bürger*innen, Kommunen und Unternehmen gemeinsam Energie erzeugen, verbrauchen und teilen können.“

13. Juni 2022 | Tag des Luchses

 

Mehr Hilfe für die Pinselohren nötig

 

Zu wenig Tiere für einen stabilen Bestand

 

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13. Juni 2022 | Weniger Getreide für Treibstoff und Schweine-Trog

 

WWF zur Tagung des Agrar- und Fischereirates der EU-Mitgliedstaaten und zur Debatte um Ernährungssicherheit

Berlin – Am 13. Juni 2022 werden die Agrarministerinnen und Agrarminister der EU-Mitglied-staaten in Luxemburg zu ihrer regulären Ratssitzung zusammenkommen, um neben Fragen der Gemeinsamen Fischereipolitik und Gesundheits- und Umweltnormen erneut über die Situation auf den globalen Agrarmärkten zu beraten. Hierzu sagt Johann Rathke, Koordinator für Agrarpolitik und Landnutzungspolitik beim WWF Deutschland:
 

„Die EU-Kommission wird die EU-Agrarministerinnen und Agrarminister über die aktuelle, schwierige Situation auf den globalen Agrarmärkten informieren. Angesichts der Dramatik der Lage braucht es jetzt aber mehr als nur einen Informationsaustausch. Erforderlich sind nicht nur wirksame Interventionen, sondern ist auch eine grundlegende Transformation des Agrarsystems. Durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine werden Millionen Tonnen an Getreide zum geopolitischen Spielball. Zugleich hängt die Ernährungssicherheit ganz maßgeblich von Faktoren wie einer nachhaltigen Verteilung von Agrarflächen sowie von der Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft gegenüber der Biodiversitäts- und Klimakrise ab. Die EU-Mitgliedstaaten sollten mit Nachdruck dahin wirken, dass weniger Getreide für die Fleischproduktion und die Herstellung von Agrartreibstoffen genutzt wird. Die Ernährung muss Vorrang haben vor Trog und Tank. Zudem müssen sie die Farm-to-Fork-Strategie der EU-Kommission konsequenter umsetzen und die Milliarden-Subventionen aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU zielgerichteter für die Transformation hin zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft in Europa verwenden. Die globale Ernährungssicherheit hängt davon ab, dass die Landwirtschaft verlässlich produzieren kann. Hier sind die Biodiversitäts- und die Klimakrise ebenso Risikofaktoren wie Kriege.“

13. Juni 2022 | Jugend & Wettbewerb

 

Dr. Fedor Strahl Jugendnatur-schutzpreis 2022

 

Auszeichnungen für besonderes Engagement im Naturschutz dieses Jahr wieder in Präsenz

 

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10. Juni 2022 | Kein ökologischer Mehrwert

 

Unökologisch, ungesund, unnütz 

 

Mogelpackung “Bio”-Einwegplastik gefährdet Umwelt

 

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10. Juni 2022 | Rohstofflieferketten in Gefahr

 

Nach Kohle- und Ölembargo

 

Ansturm auf neue Rohstoffquellen bedroht Menschen-rechte und Umwelt

 

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10. Juni 2022 | Kommentar

 

GAP-Strategieplan nachbessern – Öko-Regelungen besser ausstatten

 

Mit dem von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir an die EU-Kommission geschickten Brief reagiert die Bundesregierung erstmals auf die „Bemerkungen zum GAP-Strategieplan von Deutschland“ der EU-Kommission. Im Juli soll auf einer Sonder-Agrarminister*innen-Konferenz über Änderungen am Strategieplan beraten werden. Olaf Bandt, Vorsitzender der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), kommentiert:

 

„Der Strategieplan zur Umsetzung der EU-Agrarpolitik in Deutschland hat offenkundige Schwächen. Das hat die EU-Kommission dem Bundeslandwirtschaftsministerium in ihrem blauen Brief vor drei Wochen deutlich gemacht. Gerade im Umwelt- und Klimaschutz sowie beim Ökolandbau fordert die EU-Kommission Nachbesserungen. Auch der fehlende Schutz der Moore wird von ihr scharf kritisiert. Der BUND fordert die Bundesregierung daher auf, den GAP-Strategieplan zu überarbeiten. Gerade die neuen Öko-Regelungen sind so zu gestalten, dass sich viele Betriebe beteiligen werden. Ihr Einsatz für eine klimafreundliche und umweltschonende Landwirtschaft muss belohnt werden. Doch die geplanten Prämienhöhen sind leider zu niedrig. Sie sollten vom Thünen-Institut angesichts der aktuellen Marktlage neu berechnet werden. Darüber hinaus ist den Hinweisen der EU-Kommission, wie die von allen Betrieben einzuhaltenden Grundanforderungen nachzubessern sind, schnellstmöglich zu folgen. 

Nicht alles muss noch in diesem Jahr passieren: Der Strategieplan kann jährlich angepasst und nachgebessert werden. Die Bundesregierung sollte das nutzen, um ein mögliches Ende der Basisprämie im Jahr 2028 schrittweise einleiten. Dafür ist das Budget der Öko-Regelungen kontinuierlich zu erhöhen.“

Foto: Nationalpark Bayerischer Wald

9. Juni 2022 | Bayerischer Wald

 

Verkehrskonzept für den Nationalpark

 

Autoverkehr lenken und reduzieren, ÖPNV attraktiver gestalten

 

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9. Juni 2022 | Heckenschnitt

 

Rücksicht auf brütende Vögel nehmen

 

Mit dem Rückschnitt von Hecken und Sträuchern noch einige Wochen warten

 

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9. Juni 2022 | Pressestatement


Eckpunkte für Tierwohllabel versprechen mehr Transparenz
 

WWF Deutschland vermisst aber Anreize für bessere Tierhaltung bei Vorschlägen des Landwirtschaftsministers

Berlin – Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat Eckpunkte für eine verpflichtende staatliche Tierhaltungskennzeichnung vorgestellt. Der WWF Deutschland begrüßt diesen Schritt, vermisst aber Anreize für ein höheres Tierwohlniveau und eine Pflicht, die Vorgaben auch zu kontrollieren. Dr. Rolf Sommer, Fachbereichsleiter Landwirtschaft des WWF, sagte:


„Die Vorhaben des Bundeslandwirtschaftsministers versprechen mehr Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher. Sie werden dadurch in die Lage versetzt, einfacher bewusste Kaufentscheidungen zu treffen. Das nutzt dem Tierwohl. Auch dass Landwirtinnen und Landwirte besser finanziell unterstützt werden sollen, um die Haltung in ihren Ställen im Sinne des Tierwohls zu verbessern, ist positiv zu bewerten. Die Nutztierhaltung steht vor großen Umbrüchen. Um sie zu meistern, bedarf sie staatlicher Hilfestellung. Gut ist auch, dass Lebensmittel tierischer Herkunft aus Bio-Haltung gesondert gekennzeichnet werden sollen. Die Biolandwirtschaft, die ökolo-gische Kreislaufsysteme fördert, ist anders einzuordnen als die konventionelle Tierhaltung mit Auslauf. Beispiels-weise ist bei der Erzeugung von Bio-Lebensmitteln die Fütterung der Tiere mit gentechnisch verändertem Futter nicht zugelassen.  Kritisch sehen wir, dass die Eckpunkte kaum Anreize für die Beendigung niedriger Qualitäts-stufen bei der Herstellung tierischer Lebensmittel setzten. Bislang ist keine Auslaufphase für die ersten beiden Haltungsstufen geplant. Hier wäre es in der Tat angebrachter gewesen, von einer Bewertung von Tierunwohl zu sprechen. Verbesserung hin zu merklich mehr Tierwohl sind dringend notwendig. Ein Label darf nicht dazu führen, dass diese Anstrengungen verschleppt werden. Darüber hinaus muss das Label zügig auch alle anderen Nutztiere mit einbeziehen. Was uns fehlt, ist zudem die Verpflichtung regelmäßiger, mindestens jährlicher, Kontrollen, bei denen die Einhaltung der jeweils angegebenen Haltungsstufen vor Ort überprüft werden.“

8. Juni 2022 | Trophäenjagd

 

Unmoralische Angebote auf der Messe "Jagd & Hund"

 

Schnäppchenpreise für den Abschuss bedrohter und geschützter Arten sowie grausame Jagdmethoden im Dortmunder Angebot

 

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8. Juni 2022 | Investigativ-Recherche 

 

Wie die Wirtschaftslobby das europäi-sche Lieferkettengesetz verwässerte 

 

Zweifelhafte Rolle des EU-Ausschusses 

 

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8. Juni 2022 | Streuobstwiesen

 

Hotspots der Artenvielfalt

 

Hessisches Umweltministerium stellt jährlich weitere ein Million Euro für den Schutz von Streuobstwiesen bereit

 

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8. Juni 2022 | Kommentar zu Umbau der Nutztierhaltung 

 

Staatliche Haltungskennzeichnung auf allen tierischen Lebensmitteln

 

Die Vorstellung eines Eckpunktepapiers von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir zur Haltungskennzeichnung für Nutztiere kommentiert Antje von Broock, Bundesgeschäftsführerin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):

 

„Wir begrüßen, dass eine verbindliche, staatliche Haltungskennzeichnung eingeführt werden soll. Das ist eine langjährige Forderung des BUND und deutliche Verbesserung im Vergleich zu den Plänen der Vorgänger-regierungen, die lediglich auf rein freiwillige Label setzen wollten. Die Kennzeichnung von frischem Schweine-fleisch kann dabei nur der erste Schritt sein. Eine Ausweitung auf alle Tierarten, alle tierischen Lebensmittel und alle Verkaufsorte muss rasch folgen. Dafür sind alle Voraussetzungen bis zur EU-Ebene zu schaffen. Nur so erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher eine verlässliche Entscheidungshilfe im Supermarkt und im Restaurant. Doch das alles reicht nicht: Eine Kennzeichnung allein macht noch keinen Umbau. Daher fordert der BUND die Bundesregierung auf, sich schnellstmöglich auf ein Finanzierungssystem zum Umbau der Nutztierhaltung zu einigen. Bäuerinnen und Bauern brauchen dazu gesellschaftliche Unterstützung, vor allem bei der Finanzierung. Etliche Vorschläge liegen auf dem Tisch, scheinen aber bisher an der Blockade eines Koalitionspartners zu scheitern. Diese Verweigerungshaltung der FDP gefährdet die Zukunft der tierhaltenden Betriebe. Das ist völlig inakzeptabel.“

7. Juni 2022 | Energiewende & Artenhilfsprogramme

 

Artenschutz muss so sichtbar wie Windkraft sein

 

Rotmilan, Schwarzstorch und Abendsegler brauchen große Schutzgebiete

 

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7. Juni 2022 | So wird die Glasindustrie zirkulär


Energie und Ressourcen in der Glasindustrie

 

Herausforderungen und Lösungen auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft

 

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Zum Tag des Meeres am 8. Juni 2022

 

7. Juni 2022 | Marine Lebensräume

 

„Wenn wir das Meer nutzen wollen, muss es gesund sein“

 

DBU-Projekt zum Tag des Meeres am 8. Juni

 

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7. Juni 2022 | Klimawunder Meer in Gefahr

 

BUND fordert wirksamen Schutz unseres größten Lebensraums

 

Berlin. Anlässlich des Internationalen Tags des Meeres am Mittwoch (8. Juni) fordert der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) von der Bundesregierung eine Wende in der Meerespolitik. Denn Meeresnatur- und Klimaschutz sind untrennbar. Intakte marine Ökosysteme leisten einen enormen Beitrag zum natürlichen Klimaschutz. Das Meer nimmt über ein Viertel der menschengemachten CO2-Emissionen auf und ist die größte Kohlenstoffsenke der Welt. Doch Meeresnatur- und Klimaschutz werden immer mehr gegeneinander ausgespielt. Aktuelles Bei-spiel: die massiven Ausbaupläne der Bundesregierung für erneuerbare Energien auf See. Diese Vorhaben verstärken die Flächenkonkurrenz und den Nutzungsdruck auf das Meer. Gleichzeitig drohen beschleunigte Genehmigungsverfahren und eine Öffnung vorhandener Schutzgebiete den Meeresnaturschutz zu unterwandern. Ein effektiver Schutz von klimarelevanten Lebensräumen und Meereslebewesen besteht – wenn überhaupt – oftmals nur auf dem Papier.

 

Antje von Broock, BUND-Geschäftsführerin: „Die Bundesregierung muss das Meer endlich als essentiellen Teil des Klimasystems begreifen und seine natürlichen Funktionen stärken. Das geht nur mit einem effizienten Schutz und naturverträglicher Nutzung des Meeres. Die ökologischen Belastungsgrenzen des Meeres sind schon heute überschritten. Überfischung, Lärm, Müll und der Ausbau der Offshore Windenergie sind ein zunehmender Nutzungsdruck: Das Meer ächzt unter diesen Belastungen und befindet sich in einem denkbar schlechten Zustand. Wir müssen dringend gegensteuern, wenn wir die Klimafunktionen des Meeres erhalten wollen.“ 

Mit rund 350 Tonnen pro Sekunde nimmt das Meer heute über ein Viertel der menschengemachten CO2-Emissionen auf. Küstennahe Ökosysteme wie Seegraswiesen, Salzmarschen oder Algenwälder binden den Kohlenstoff dabei um ein vielfaches effektiver als zum Beispiel Wälder an Land. Aber auch Fische und andere Meereslebewesen reichern Kohlenstoff in ihren Körpern an und sind elementarer Teil der Kohlenstoffsenke Meer. Der mit Abstand größte Speicher für Kohlenstoff ist allerdings der schlammige Meeresboden. „Wir begrüßen geplante Aufbauprogramme, etwa für heimische Salzmarschen oder Seegraswiesen, aber sie dürfen nicht die einzigen Maßnahmen bleiben. Auch der Schutz von kohlenstoffreichen Schlick-Habitaten oder der Wandel zu einer nachhaltigen Fischerei müssen mitgedacht und auch konsequent umgesetzt werden“, so von Broock.

 

Veranstaltungshinweis: Der BUND diskutiert am 8. Juni 2022, 17-18:30 Uhr zum World Oceans Day in der Alten Münze, Berlin zum Thema „Was Unterwasserlärm, Meeresschutz und Klimaschutz gemeinsam haben“. Mit Lilian Busse, Vizepräsidentin des Umweltbundesamtes, Michelle-Marie Letelier, Expert:innen aus dem BUND-Meeresschutzbüro und der BUNDJugend.

Weitere Informationen unter: www.seaphony.org

3. Juni 2022 | Gefahr für die Natur

 

EU-Wiederaufbauplan

 

672 Milliarden Euro schwere Aufbau- und Resilienz-fazilität (RRF) bietet keinen Schutz für die Natur

 

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3. Juni 2022 | Internationale Seeschifffahrt

 

Schifffahrt ohne Schweröl

 

Bis 2030 müssen Emissionen der Schifffahrt halbiert werden 

 

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(c) IFAW/Eric Bouvet

3. Juni 2022 | Dafür haben NGOs lange gekämpft

 

Elfenbein-Handelsverbot in Großbritannien tritt in Kraft

 

Britische Regierung setzt ein lange angekündigtes striktes Verbot für den Handel von Elfenbein um

 

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2. Juni 2022 | Fakten entlarven Jägerlatein

 

Trophäenjagd ist kein Artenschutz

 

Vor Europas größter Jagdmesse in Dortmund korrigieren Tier- und Artenschutz-organisationen die Falschaussagen der Trophäenjagdlobby

 

Jedes Jahr werden weltweit zehntausende Wildtiere von Trophäenjäger*innen getötet, mit dem
Ziel besonders große oder herausragende Trophäen – zum Beispiel Stoßzähne, Hörner, oder
Felle – zu erwerben. Je seltener eine Art ist, desto teurer ist der Abschuss. Selbst vor vom Aussterben bedrohten und streng geschützten Arten, wie Elefant oder Nashorn, machen
Trophäenjäger*innen nicht halt. Um dieses blutige Hobby zu rechtfertigen, schiebt die
Jagdlobby Argumente vor, die einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten.
Tier- und Artenschutzverbände widerlegen die Behauptungen der Jagdlobby mit Fakten.

 

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2. Juni 2022 | Planungssicherheit für Landwirte

 

Klare Vorgaben fürs Düngen schaffen 
 

Zur Entscheidung der EU-Kommission über die Umsetzung der Nitrat-Richtlinie in Deutschland

 

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2. Juni 2022 | Main.Kinzig.Blüht.FEST

 

Auf Augenhöhe mit Käfern und Krabbeltieren

 

Fest zur Biologischen Vielfalt mit Fachvorträgen

 

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1. Juni 2022 | Kommentar 

 

Tankrabatt falsches verkehrspolitisches Signal 

 

Zum Start der sogenannten „Spritpreisbremse“ am 01.06.2022 erklärt Jens Hilgenberg, Leiter Verkehrspolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): 

 

„Vor dem Hintergrund der immer deutlicher spürbaren Klimakatastrophe und Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine, ist Energiesparen das Gebot der Stunde. Der nun kommende Tankrabatt ist hier kontraproduktiv und ein falsches verkehrspolitisches Signal. Er reizt den Verbrauch fossiler Energien im Verkehr an, erhöht damit den CO2-Ausstoß und veranlasst die Ölkonzerne offenbar zu Preiserhöhungen. Die pauschale Reduzierung der Energiesteuern auf Kraftstoffe ist zudem sozial unausgewogen. Finanzielle Entlastungen müssen an Haushalts-einkommen geknüpft werden und nicht an den Konsum eines fossilen Energieträgers. Neben dem fatalen Signal für den Klimaschutz, ist der Tankrabatt auch mit Blick auf die notwendige Reduzierung der Abhängigkeit von Energie-Importen eine schlechte Entscheidung. Es ist an der Zeit, die autozentrierte Verkehrspolitik der letzten Jahrzehnte zu beenden. Menschen im ganzen Land müssen zukünftig die Möglichkeit haben, ohne eigenes Auto mobil zu sein. Statt eines kurzzeitigen Impulses wie dem 9-Euro-Ticket, braucht es hier eine dauerhafte Erhöhung der Finanzmittel. Das Ziel muss eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen bis 2030, bis gleichzeitigem Rückgang der Zahl der Autofahrten sein.“ 

1. Juni 2022 | Region Weser-Mitte

 

Das war die „Stunde der Gartenvögel“ 

 

Große Schwankungen und kleine Sensationen

 

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1. Juni 2022 | Best-Practice-Tag

 

Mehr Naturschutz wagen und voneinander lernen

 

Hessische Forstämter treffen sich in der Rhön

 

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25. Mai 2022 | Kommentar 

 

G7 in der Verantwortung - Für Klima, Mensch und Umwelt

 

Vom 25. bis 27. Mai treffen sich die G7-Umwelt- Klima- und Energieminister*innen, um über weitere Maßnahmen zur Klima- und Biodiversitätskrise zu beraten. Es ist ein entscheidendes Treffen vor dem G7-Gipfeltreffen Ende Juni. Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), kommentiert: 

 

„Herrschende Krisen verschärfen sich mehr und mehr, CO2 Emissionen sind auf Rekordhoch währenddessen die fossile Industriewirtschaft weiterhin Milliardenumsätze macht. Die G7-Staaten sind nicht nur moralisch verpflichtet dem ein Ende zu setzen, sondern müssen auch den Tatsachen ins Auge blicken. Uns rinnt die Zeit durch die Finger. Klimakrise, Artensterben, Ressourcenverbrauch - unser Planet ist krank und braucht jetzt Hilfe. Die G7-Staaten müssen ihrer historischen Verantwortung als Verursacher der Klimakrise nachkommen und ihre Klimaanstrengungen ganz deutlich auf einen 1,5 Grad Pfad bringen. Nur dann können die Folgen der tödlichen Klimakrise gedämmt werden. Die Minister*innen müssen sich klar und deutlich dazu bekennen, das Ende der Ära der Fossilen einzuläuten und gleichzeitig bereit sein, den Energieverbrauch stark zu senken. Dem Ende für Öl, Kohle, Gas und Atom steht nichts mehr im Wege. Schädliche Subventionen müssen enden. Die G7 sind diejenigen, die Verantwortung übernehmen müssen, für die Klimakrise, aber auch für die Menschen, die am stärksten von den Folgen der Klimakrise betroffen sind. Es braucht eine Unterstützung, dass sie jetzt und auch in Zukunft ein Leben in Würde führen können. Sei es durch angepasste Klimafinanzierung oder anderweitige Unterstützung, die den Menschen zugutekommt und nicht der Industrie. Der G7-Gipfel in Deutschland muss die verbindliche Zertifizierung grünen Wasserstoffs auf den Weg bringen. Grüner Wasserstoff ist dann nachhaltig, wenn die Umwelt und die Menschen vor Ort profitieren. Wir fordern die deutsche G7-Präsidentschaft auf, den kommenden Gipfel zur Einrichtung einer Task Force Wasserstoff zu nutzen. Es braucht einen nachhaltigen Handel mit grünem Wasserstoff, beispielsweise im Rahmen von OECD oder IRENA. Nachhaltigkeitskriterien müssen jetzt spezifiziert, vereinheitlicht und vorangebracht werden, ansonsten droht ein Wildwuchs zu Lasten von Menschen, Umwelt und Natur.”

25. Mai 2022 | Garten

 

Einsatz von Mährobotern kritisch hinterfragen

 

Warnung: Mähroboter schaden der Artenvielfalt

 

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Borstgrasrasen mit Arnika | Foto: Arnulf Müller

25. Mai 2022 | 650 Pflanzen, viele helfende Hände

 

Projekt zur Rettung der geschützten Verantwortungsart

 

Arnika in der hessischen Rhön gepflanzt

 

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24. Mai 2022 | Bezahlbarer ÖPNV

 

Deutscher Wanderverband begrüßt Neun-Euro-Ticket

 

Chance für klimafreundliche Mobilität

 

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Foto: Biosphärengebiet Schwäbische Alb

24. Mai 2022 | Festakt

 

Erneuerung UNESCO-Auszeichnung Biosphärengebiet Schwäbische Alb

 

Urkundenübergabe an Winfried Kretschmann

 

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24. Mai 2022 |  Kommentar 

 

Blauer Brief aus Brüssel

 

Deutschlands Agrar-Plan muss nachgebessert werden

 

Die EU-Kommission hat den nationalen Umsetzungsplan zur gemeinsamen EU-Agrarförderung (GAP) in Deutschland kritisiert. Beispielsweise fehlen ihr hinreichende Bezüge zur Farm-to-Fork- und zur EU-Biodiversitätsstrategie. Das fünfzig Seiten umfassende Dokument enthält Vorschläge, verweist auf Mängel und stellt deutliche Forderungen. Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), kommentiert:

 

„Die Bundesregierung muss die Agrarmilliarden aus Brüssel zukünftig besser nutzen, um die sozial-ökologische Transformation der Landwirtschaft in Deutschland voranzubringen. Das hat die EU-Kommission in ihrem ‚blauen Brief‘ sehr deutlich gemacht. Gerade beim Klimaschutz und beim Ausbau des Ökolandbaus ist noch viel Luft nach oben. 30 Prozent Bio-Fläche strebt die Bundesregierung bis 2030 an, will aber in ihrem Strategieplan bis Ende 2027 nur 14 Prozent erreichen. Augenscheinlich eine unzureichende Planung. Auch die Planungen zum Schutz der Moore vor Entwässerung und der Gewässer durch Uferrandstreifen werden so nicht ausreichen. Die Gewäs-serrandstreifen etwa sind deutlich zu gering bemessen. Und die Mittel für die neuen Öko-Regelungen sind nicht nur dem BUND, sondern auch der EU-Kommission zu wenig. Hier muss mehr Geld reingesteckt werden. Die Prämien müssen so hoch sein, dass viele Landwirtinnen und Landwirte gerne mitmachen.Es bleibt viel zu tun für das Bundeslandwirtschafts-ministerium, wenn Landwirtschaft ökologischer und krisenfest werden soll. Das GAP-Geld bietet die Chance, aber muss entsprechend eingesetzt werden. Zusammen mit der Agrarministerkonferenz und dem Bundesrat muss Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir schnell entscheiden, was noch 2022 geändert und was spätestens 2023 nachgebessert werden muss.“

23. Mai 2022 | SONDERMELDUNG    CaveLife-App überzeugt die Fachjury der EU

 

Fuldaer Höhlenforscher gewinnen europäischen Naturschutzpreis

 

Brüssel. Der Natura 2000-Award, die höchste Auszeichnung der EU für den Naturschutz geht in diesem Jahr nach Deutschland. Am 18. Mai 2022 gab die EU in einer feierlichen Zeremonie im Berlaymont-Gebäude, dem Sitz der Europäischen Kommission, die Gewinner bekannt.

 

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Corporate Volunteering | Foto: Nadja Moalem

23. Mai 2022 | „Ehrensache Natur“

 

Deutschlandweites Programm für Unternehmen

 

Betriebsausflug mal anders: Freiwillige erneuern Zaun am Moorsee im Roten Moor

 

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Deutschlandweites Programm „Ehrensache Natur“ für Unternehmen

23. Mai 2022 | Intensive Debatte um Energiewende

 

Mehrheit der Deutschen setzt auf erneuerbare Energien

 
Repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der DBU
 

23. Mai 2022 | Fünf Jahre Atommüll-Lager-Suche

 

Undurchsichtig, unverständlich, unaufrichtig 

 

Bundesgesellschaft für Endlagerung in der Kritik 

 

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20. Mai 2022 | Verlust der Artenvielfalt und globaler Klimawandel

 

Berliner Erklärung: Für die Zukunft der Menschheit

 

Breites Bündnis von Wissenschaftler:innen nimmt die deutsche Politik bei der Bekämpfung der Biodiversitätskrise in die Pflicht

 

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20. Mai 2022 | LNG-Beschleunigungsgesetz

 

Drohende fossile Überkapazitäten gefährden deutsche Klimaziele

 

Juristischer Widerspruch angekündigt

 

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20. Mai 2022 | Trendwende noch möglich

 

Die Welt hat bisher vollkommen versagt
 

Bittere Bilanz: 30 Jahre UN-Konvention für biologische Vielfalt

 

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19. Mai 2022 | Energielieferungen

 

Raus aus der fossilen Abhängigkeit,
rein in die Erneuerbaren

 

REPowerEU geht zwei Schritte vorwärts, aber einen zurück

 

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Techn. Modifikationen wie Abstreifplanen schonen Kleinlebewesen (c) NP Stromberg-Heuchelberg

19. Mai 2022 | Forum Blühender Naturpark

 

Ökologische Pflege des Straßenbegleitgrüns

 

Großes ökologisches Potenzial auf 30.000 Hektar

 

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19. Mai 2022 | Zum Weltbienentag

 

Zierpflanzentest 

 

Fast jede Probe pestizidbelastet

 

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© Dr. Bettina Ziegelmann

18. Mai 2022 | Weltbienentag 20. Mai

 

Schutz von Honigbienen mit Ameisensäure-Pads

 

DBU-Projekt gegen Varroamilben

 

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18. Mai 2022 | Region Weser-Mitte

 

Große Schwankungen und kleine Sensationen

 

„Stunde der Gartenvögel“ so spannend wie nie

 

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18. Mai 2022 | Gartenvögel

 

Bestes Flugwetter für Mauersegler und Schwalben

 

Haussperling bei "Stunde der Gartenvögel" vorne

 

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17. Mai 2022 | Emissionshandel

 

Fehlanreize reduzieren
 

Studie schlägt vor Votum im Europaparlament konkrete Maßnahmen vor

 

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Ackerhummel (c) Deutsche Wildtier Stiftung

17. Mai 2022 | Weltbienentag am 20. Mai

 

Wildbienen brauchen Schutz von jedermann

 

Die häufigsten Fehler beim Anlocken von Wildbienen im eigenen Garten oder auf dem Balkon

 

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17. Mai 2022 | Bericht

 

Lasst den Flüssen ihren Lauf
 

2021 wurden mindestens 237 Barrieren aus europäischen Flüssen entfernt

 

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16. Mai 2022 | Fußabdruck Ernährung

 

Mit Messer und Gabel für Biene, Braunkehlchen und Jaguar

Je höher der Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln,
desto geringer der Fußabdruck 

 

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16. Mai 2022 | Schutzgebiete in der Ostsee

 

Kleine Wale in großer Gefahr

 

Wirksamer Schutz des Ostsee-Schweinswals

gefordert

 

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16. Mai 2022 | BUND

 

Offshore-Wildwuchs und Wasserkraft 

 

Ausbau der Erneuerbaren nicht auf Kosten von Umwelt- und Naturschutz

 

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16. MaI 2022 | Pressestatement "Weitblick für den Wald? 


„Wir brauchen Weitblick statt energiepolitischen Populismus“

 

WWF zur Sonder-Agrarministerkonferenz zum Wald 

Berlin: Am Montag treffen sich die Agrarministerinnen und Agrarminister von Bund und Ländern zu einer Sonder-Agrarministerkonferenz (AMK) zum Thema Wald. Hierzu sagt Johann Rathke, Koordinator für Agrar- und Landnutzungspolitik beim WWF:
 
„Eine Sonderkonferenz zum Thema Wald ist ebenso ungewöhnlich wie angemessen, denn wir befinden uns in einer handfesten Waldkrise. Auch durch die einseitige Waldpolitik in den letzten Jahren steht der Wald kurz vorm Klimakollaps: Vier von fünf Bäumen haben lichte Kronen, die Waldschäden sind auf Rekordhöhe. Deshalb ist der von den Ministern und Ministerinnen diskutierte Vorschlag, Holz zukünftig verstärkt energetisch zu nutzen, absurd. Für den Wald und das Klima ist eine verstärkte Entnahme von Holz zum Heizen fatal. Der Nutzungsdruck auf die Wälder ist bereits enorm und darf durch die energetische Nutzung nicht weiter verstärkt werden. Wir brauchen keinen energiepolitischen Populismus, sondern politischen Weitblick für einen gesunden Wald, der dauerhaft CO2 speichert, Luft filtert, als Erholungsort dient und verlässlich sowie nachhaltig einen nachwachsenden Rohstoff zur Verfügung stellt. Ein Thema fehlt auf der Agenda der Sonder-AMK: Wasser. Dabei machen gerade die Dürre-schäden dem Wald schwer zu schaffen. Forstpolitik und Waldbewirtschaftung müssen angesichts der Klimakrise vor allem darauf ausgerichtet sein, einen möglichst intakten Wasserhaushalt herzustellen. Nur wenn es gelingt, Wasser möglichst lange in den Waldökosystemen zu halten, also im Boden, in den Pflanzen und in der Luft, kann der Wald sich vor den dramatischen Konsequenzen der Klimakrise selbst schützen. Und der Erhalt des Waldes und  die Verbesserung seiner Ökosystemfunktionen ist der verlässlichste Beitrag zum Klimaschutz. Um das zu erreichen und engagierte Waldbewirtschaftende zu honorieren, braucht es wirksame Anpassungen von Waldgesetz und Förderinstrumenten.“

12. Mai 2022 | Volkswagen-Hauptversammlung

 

Kleine E-Modelle überfällig 

 

Konzentration auf gewinnstarke Fahrzeuge gefährdet Unternehmens-DNA 

 

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12. Mai 2022 | Berlin

 

Nationaler Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung wird verliehen

 

Ehrung der Deutschen UNESCO-Kommission und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

 

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12. Mai 2022 | Kommentar 

 

Scheindebatte gefährdet Zukunft der Landwirtschaft

WWF zur Aktuellen Stunde im Deutschen Bundestag zum Thema „Hunger vermeiden – Mehr Lebensmittel produzieren statt Ackerflächen stilllegen“

Berlin: In einer von der CDU/-CSU-Bundestagsfraktion beantragten Aktuellen Stunde zum Thema „Hunger vermeiden – Mehr Lebensmittel produzieren statt Ackerflächen stilllegen“ beschäftigt sich der Deutsche Bundestag erneut mit den Auswirkungen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine auf die weltweiten Agrarmärkte. Hierzu sagt Johann Rathke, Koordinator für Agrar- und Landnutzungspolitik beim WWF Deutschland:

 
„Die Gegenüberstellung von Lebensmittelproduktion und wichtigen Instrumenten und Maßnahmen zum besseren Natur- und Klimaschutz ist kontraproduktiv und fern der Realität. Angesichts der ernsten Situation drängt sich der Eindruck einer Scheindebatte auf. Zweifellos muss die Staatengemeinschaft unmittelbar auf die Explosion der Lebensmittelpreise und die Auswirkungen des Kriegs auf die verfügbare Menge und Lieferketten reagieren. Diese Notsituation allerdings auszunutzen, um biodiversitätsfördernde Instrumente außer Kraft zu setzen, verkennt, dass wir parallel auch eine Biodiversitäts- und Klimakrise erleben, die die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland und Europa unter enormen Druck setzt. Aktuell deutet sich eine neue Dürreperiode an, die regional teils existen-zielle Ausmaße annehmen kann. Diese Situation unterstreicht einmal mehr: Unsere Produktionssicherheit in Deutschland und Europa ist gefährdet. Umso wichtiger ist es, die Landwirtschaft resilienter zu machen. Nur dann können wir auch zukünftig gewährleisten, Lebensmittel nachhaltig zu produzieren. Naturschutz, Klimaschutz und landwirtschaftliche Produktion gehören zusammen. Wir brauchen zweifellos eine Debatte über eine wirksame Ausgestaltung von Naturschutzinstrumenten. Und wir müssen sondieren, mit welchen Veränderungen wir unmittel-bar auf die derzeitige Situation reagieren können. Der heutige Vorschlag von Bundesminister Özdemir zur Frucht-folge ist dafür ein gutes Beispiel. Vielmehr müssen wir aber mittel- und langfristig die Flächennutzung sinnvoll verteilen. Die Produktion von Agrokraftstoffen oder der hohe Anteil an Fläche, die für die Produktion von Futtermit-teln verwendet wird, muss überdacht werden. Hier erwarte ich einen sachlichen Diskurs und konkrete Vorschläge von der Bundesregierung, aber auch von der Opposition. Klar ist: die Situation ist für viele Menschen in der Welt dramatisch und wir müssen darauf reagieren. Unmittelbar braucht es dafür Geld, konkret mehr finanzielle Unter-stützung des World Food Programme. Aber wir müssen ebenso engagiert und konsequent dem dramatischen Verlust der Biodiversität und der existenziellen Bedrohung durch die Klimakrise begegnen, ansonsten gefährden wir unsere Produktionssicherheit in Europa und damit auch die Ernährungssicherheit in der Welt.“

11. Mai 2022 | „DBUgoesBrussels“

 

Zwischen Krieg und Klimaschutz

 

Wohlstand von morgen durch Sonne, Wind und

Circular Economy

 

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11. Mai 2022 | Verhalten in der Brutsaison

 

Jungvögel am Boden sind meist

nicht in Not

 

Vermeintlich hilflose Vogelkinder bitte nicht aufnehmen!

 

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11. Mai 2022 | Trockenheit

 

Vögel und Insekten haben Durst

 

Trockenes Wetter hält an:

Jetzt Wassertränken aufstellen

 

 

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10. Mai 2022 | Gerecht geht anders!

 

Klimakrise, Artensterben, Ungleichheit

 

Großdemonstration zum G7-Gipfel in München

 

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10. Mai 2022 | Seltene Waldrappe

 

Illegaler Vogelabschuss bedroht Auswilderungsprojekt

 

Deutsche Wildtier Stiftung unterstützt eine bessere Überwachung der Zugrouten mit GPS-Sendern 

 

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10. Mai 2022 | Landkreis Oldenburg

 

Erneut erfolgreich gegen Hähnchenmastanlage

 

Nachtragsgenehmigung unrechtmäßig

 

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9. Mai 2022 | Deutsche Umwelthilfe, Schutzstation Wattenmeer und WWF fordern:

 

Keine neuen Ölbohrungen im Wattenmeer und Stopp der

Ölförderung bis 2030

 

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9. Mai 2022 | Einzigartige Flusslandschaft

 

Ökosystem Oder in Gefahr

 

WWF warnt anlässlich einer länderübergreifenden Konferenz in Wrocław vor Ausbau

 

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9. Mai 2022 | Vögel

 

Die ersten Mauersegler sind zurück

 

Spätere Ankunft und kurzes Intermezzo 

 

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9. Mai 2022 | Kommentar

 

Umweltministerin muss unkontrollierten Wildwuchs der LNG-Terminals stoppen 

 

Anlässlich des Baustarts für ein LNG-Terminal in Wilhelmshaven erklärt Antje von Broock, Bundesgeschäftsführerin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):  

 

„Die LNG-Nutzung widerspricht dem Klimaneutralitätsziel der Bundesregierung. Statt politischer Schnellschüsse braucht es ein belastbares Konzept für den Import erneuerbarer Energien. Weder Landesregierungen noch die Bundesregierung sollten in blinden Aktionismus verfallen, sondern Sorgfalt walten lassen. Der Baustart des LNG-Terminals in Wilhelmshaven erfolgt ohne das eigentliche Genehmigungsverfahren abzuwarten. Das birgt ein großes Risiko für den Umwelt- und Artenschutz in dieser einzigartigen Naturlandschaft. Die möglichen Auswirkun-gen auf das gesetzlich geschützte Biotop im Küstenbereich und die konkreten Bedrohungen für die Schweinswal-population werden vernachlässigt. In Wilhelmshaven wird ein weiterer Präzedenzfall geschaffen, um LNG-Vorhaben schnell durchzudrücken. Mit dem geplanten LNG-Beschleunigungsgesetz verweist die Bundesregierung hohe gesetzliche Standards zum Umwelt- und Naturschutz in die zweite Reihe. Die Schutzgebiete in Nord- und Ostsee, wie beispielsweise der Nationalpark und das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer, dürfen nicht nur auf dem Papier bestehen; ihre Gefährdung darf nicht billigend in Kauf genommen werden. Bundesumweltministerin Steffi Lemke muss verhindern, dass LNG-Terminals von der Umweltverträglichkeitsprüfung ausgenommen werden.” Weitere Informationen: LNG-Importe stehen im Verdacht, teilweise klimaschädlicher zu sein als die Kohlenutzung, da Transport und Verflüssigung sehr energieintensiv sind und zu hohen Methanemissionen führen. Die Lieferverträge für LNG werden voraussichtlich eine Laufzeit über 20 Jahre und mehr haben - weit über die derzeitige Krisensituation hinaus. Stationäre LNG-Terminals, die erst Mitte der 2020er Jahre in Betrieb gehen, tragen somit kurzfristig nicht zu einer besseren Versorgungssicherheit bei. Ein vom BUND vorgelegtes Papier „Einsparungen jetzt! Für Energiesouveränität und ein krisenfestes Ernährungssystem“ fordert von der Bundes-regierung angesichts des Krieges in der Ukraine Sofortmaßnahmen: www.bund.net/sofortmassnahmen

29. April 2022 | Ressourcenpolitik

 

Software-Update unmöglich

 

Hersteller dürfen Reparatur von Handy, Laptop & Co. nicht weiter behindern

 

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29. April 2022 | Mercedes-Benz

 

Große Limousinen und SUV sind kein „nachhaltiger Luxus“

 

Konzern nutzt Kurzarbeitergeld zur Gewinnsteigerung 

 

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Knäkente | Copyright: Monika Povel

29. April 2022 | Vogelzug in vollem Gange

 

Vogelschützer streiten für sichere

Adria-Zugroute

 

Jedes Jahr werden Tausende Zugvögel auf dem

Balkan illegal getötet 

 

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28. April 2022 | Wasserrechtsanträge 

 

Elf Punkte fürs Grundwasser und den Umweltschutz

 

Main-Kinzig-Kreis will verstärktes Monitoring und spricht sich für kürzere Laufzeiten aus 

 

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28. April 2022 | „Sorgensektor fit machen für Klimaneutralität 2045“ 

 

WWF zum heutigen Wohnungsbau-Gipfel der Bundesregierung 
 

Berlin: Zum ersten Wohnungsbau-Gipfel der Bundesregierung am heutigen Mittwoch kommentiert Rebecca Tauer, Programmleiterin Kreislaufwirtschaft beim WWF Deutschland:  
 
„Bauministerin Klara Geywitz hat mit ihrem Bündnis die große Chance, die Fragen von Energienutzung, Ressourceneinsatz und Flächenbedarf im Bausektor wirksam anzugehen - nachdem diese jahrelang liegenge-blieben sind. Die Bundesregierung darf neuen bezahlbaren Wohnraum dabei aber nicht gegen den Klima- und Umweltschutz ausspielen. Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft müssen im Mittelpunkt des Umbaus des Gebäude-sektors stehen. Der Gebäudebereich macht ein Drittel der deutschen CO2-Emissionen aus, ist extrem ressourcen-intensiv und verursacht Unmengen von Abfällen. Die Klimaprobleme des Sektors werden nicht allein durch einen klimafreundlichen Neubau gelöst, sondern vor allem durch eine breitangelegte Sanierungsoffensive der Bestands-gebäude. Die Grundsteine für einen nachhaltigen Bausektor müssen deshalb zügig umgesetzt werden: Den aktuellen Gebäudebestand durch Umnutzen und Sanieren langlebig erhalten, anstatt durch unnötigen Neubau Energie für Baumaterialen, Bau und Rückbau von Gebäuden zu verschwenden. Neue Gebäude müssen von Anfang an mit Sekundärmaterialien und nachwachsenden Rohstoffen modular, langlebig, reparierbar und recyclingfähig gebaut werden. Gebäudeteile und Materialien wie Fenster oder Stützbalken sollten - wo immer möglich - wiederverwendet werden. Das breite Bündnis von Bauministerin Geywitz hat die Hebel in der Hand, den größten Sorgensektor fit für ein klimaneutrales Deutschland 2045 zu machen." 

Foto von Regine Schadach

28. April 2022 | Landkreis Goslar

 

Wieder massenhafter Amphibientod 

 

Zeitenwende im Amphibienschutz gefordert

 

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28. April 2022 | Steuerlich absetzbar

 

Deutschland vergeudet Getreide
 

Bei Brot und Backwaren Verluste von etwa 1,7 Millionen Tonnen pro Jahr | Erntefläche so groß wie Mallorca

 

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Alexander Gerst © ESA

27. April 2022 | Oberhausen

 

„Raumschiff Erde“

 

Astronaut Alexander Gerst am 2. Juni zu Gast im Gasometer Oberhausen

 

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27. April 2022 | Hessischer Klimaplan 

 

Neue Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung

 

Öffentlichkeitsbeteiligung zur Weiterentwicklung startet

 

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27. April 2022 | Kommentar

 

"Tankrabatt" zementiert die fossile Abhängigkeit weiter
 

Entlastungspaket der Bundesregierung und  Absenken der Energiesteuer auf Kraftstoffe​


Berlin: Das Bundeskabinett hat am heutigen Mittwoch das Entlastungspaket gegen hohe Energie-preise beschlossen. Ein Teil des Pakets beinhaltet das Senken der Energiesteuer auf Kraftstoffe für drei Monate. Dazu sagt Viviane Raddatz, Leiterin Klimaschutz- und Energiepolitik beim WWF Deutschland:  


"Zwei Monate nach Russlands Angriff auf die Ukraine hat das Bundeskabinett heute das vor einem Monat vorgestellte Entlastungspaket beschlossen. Der beschlossene 'Tankrabatt' zementiert die fossile Abhängigkeit weiter und kurbelt den Verbrauch von Öl an. Stattdessen wären kurzfristig wirksame Maßnahmen wie ein befristetes Tempolimit sinnvoller um den Ölverbrauch zu reduzieren. Mit dem 'Tankrabatt' verpuffen die Mittel nicht nur für die notwendige Transformation, sie stützen in einer Zeit, in der Energieeffizienz das Gebot der Stunde sein sollte, weiterhin den Verbrauch und die Abhängigkeit von fossilen Energien. Nun ist der Bundestag am Zug, dies noch zu korrigieren."

Vielfältige Voluntourismus-Angebote

Einsatz für die Natur

mit Spaßfaktor

Bald starten neue Angebote rund um freiwillige Hilfseinsätze in der Süd-schwarzwälder Natur. Einheimische sowie Besucherinnen und Besucher sind ab Juli wieder dazu eingeladen, die Region zu entdecken und dabei einen Beitrag zum Erhalt der hiesigen biologischen Vielfalt zu leisten.

Alles zum Programm sowie den geplanten Terminen finden Sie hier:

Termine 2022 Voluntourismus.pdf
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Kolumne

Nachhaltigkeit & Zukunft

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Veranstaltung

Tagung

Das neue Jagdrecht in Brandenburg – Planungen, Hoffnungen, Befürchtungen

22. Juni 2022 | Brandenburgische Akademie „Schloss Criewen“ 

Programm Jagdrecht Brandenburg.pdf
PDF-Dokument [537.8 KB]
Anmeldung Jagdrecht Brandenburg.pdf
PDF-Dokument [341.6 KB]

Mehr Informationen finden Sie unter

www.brandenburgische-akademie.de

Heimische Wildpflanze 

Weil viele heimische Wildpflanzen nicht so auffällig blühen wie Zierpflanzen, sind sie fast in Vergessenheit geraten – zu Unrecht! Flächenverlust, Herbizide und die Überdüngung der Landschaft machen ihnen zu schaffen. Umso schöner, wenn wir ihnen zum Come-back verhelfen  – mit Naturgärten. 

Kampagne

Von Glücksbringern und Sommerboten

Auf der Suche nach Schwalben und Mauerseglern

Im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön ist ein neues bürgerwissenschaftliches Projekt gestartet. Bis zum 30. Juni sind Rhönerinnen und Rhöner in Bayern, Hessen und Thüringen aufgerufen, Brutstandorte von Rauch- und Mehl-schwalbe und Mauersegler zu melden.

Bundesweite Aktion

Insektensommer 

Eine Stunde lang Insekten beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilneh-men und die Natur vor der eigenen Haustür besser kennenlernen – all das vereint der „Insektensommer“ des NABU. Gezählt wird in zwei Zeiträu-men: 3. bis 12. Juni und 5. bis 14. Au-gust, zum fünften Mal seit Beginn der Aktion. Damit es im Garten viel zu entdecken gibt, sollte der Rasenmäher jetzt noch im Schuppen bleiben. Denn nur wer spät mäht, kann Blüten bei der Entwicklung zusehen und die Insekten-vielfalt entdecken. Mehr Infos:

www.insektensommer.de

Ferienfreizeiten

Sommercamp für Jugendliche

Watt’n Camp 2022

(c) NAJU Niedersachsen

Was ist Luxus? Wieviel davon wollen und brauchen wir? Kann man Luxus kaufen, sehen und anfassen? Was macht unser Luxus mit der Umwelt? Diese Fragen können Kinder und Jugendliche von 12 - 16 Jahren vom 17. - 22. Juli beim Watt’n Camp 2022 des NAJU Niedersachsen nachgehen. Gemeinsam mit grün&bunt hat die NAJU ein Zeltcamp in Harlesiel organi-siert. Dort werden die Teilnehmenden gemeinsam am Meer zelten, kochen und Spaß haben. Zeit das Watt zu erkunden, kommt dabei natürlich nicht zu kurz. Jeden Tag gibt es Mitmach-aktionen rund um das Thema Luxus. 

Anmeldung und weitere Infos

Wochenendfreizeit

Natur mit den Händen erleben

NAJU Hessen lädt ein zur Wald- und Wiesen-Werkstatt

Wetzlar– Die NAJU Hessen lädt alle Kinder von 8 bis 12 Jahren dazu ein, mit ihnen gemeinsam die Natur im Sommer zu entdecken. Die Teilneh-menden können Wald und Wiese hautnah erleben und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. In verschiedenen Workshops haben sie die Möglichkeit, mit Naturmaterialien zu basteln und zu bauen und ganz individuelle Ideen praktisch und künstlerisch umzusetzen.

Die Freizeit findet vom 15.07. bis zum 17.07. in Wehrheim-Pfaffenwiesbach im Taunus  statt. Der Zeltplatz ist direkt am Waldrand gelegen.

 

Der Teilnahmebeitrag für die Freizeit inkl. Unterkunft und Verpflegung beläuft sich auf 60,00 €. Weitere Informationen gibt es bei der  NAJU Hessen e.V., Tel.: 06441-946903, E-Mail: Mail@NAJU-Hessen.de. Anmeldungen auch über: www.NAJU-Hessen.de

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Fortbildung

Hessisches Landesamt für Natur-schutz, Umwelt und Geologie
 
Naturschutzakademie

Armleuchteralgen (Characeen) in Hessen

24. Juni 2022 (Freitag) | Niederweimar

Veranstaltungsnummer: N057-2022

Kooperationsveranstaltung von HLNUG Naturschutzakademie Hessen, BVNH und HTSV

N057_2022 Armleuchteralgen.pdf
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Biologische Vielfalt erkennen & ermitteln

Vögel für Kids in Kinder-garten und Grundschule

7. Juli 2022 (Donnerstag) | Wetzlar

Veranstaltungsnummer: N060-2022

N060_2022 Vögel für Kids.pdf
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Jahresprogramm
Biosphärenzentrum

Schwäbische Alb 

Ausstellung, Exkursionen und ein Vormittag rund um Bier und Schokolade geplant

Jahresprogramm
Biosphärenzentrum Schwäbische Alb.pdf
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Ausstellung

Oberhausener Gasometer 

Das zerbrechliche Paradies 

Brände, Überflutungen, Dürre – in den vergangenen Dekaden hat sich die Häufigkeit von Umweltkatastrophen stark erhöht.  Doch die zerstörerische Kraft der Natur ist für den Menschen nicht neu. Zu den dramatischsten Szenarien der Weltgeschichte zählt sicherlich der Ausbruch des Vesuvs 
79 n. Chr., bei dem das antike Pompeji vollkommen unter Asche und Lava-brocken verschwand. Die verschüttete Stadt, die Opfer und das erfahrene Leid gerieten in Vergessenheit. 
Weitere Infos gibt es unter www.gasometer.de

Brandenburgische Landesgartenschau

Beelitz  | Start 14. April 2022

 

Das Gartenfestival widmet sich schwer-punktmäßig der Kulinarik und findet unter dem Motto "Gartenfest für alle Sinne" statt. Im Mittelpunkt des blumigen Großereignisses steht eine einmalige Blüten- und Pflanzenpracht, die die Kreativität und Leistungskraft der Brandenburger Gartenbaubranche widerspiegelt. Bereits zum Auftakt lassen die Gärtner es krachen: Über eine Million Blumenzwiebeln erstrahlen als Frühblüher zu einer bunten Farb-decke. Variationsreiche Gehölz- und Wechselflorpflanzungen, spannende Themengärten sowie farbenprächtige Staudenpflanzungen werden zu einem unvergesslichen Festival für alle Sinne.

Biosphärenreservates Südost‐Rügen

Granitzhaus öffnet Pforten
Einheimische und Gäste sind einge-laden, die Ausstellung des Biosphären-reservates wieder zu erleben.

Granitzhaus (c) BRSOR

Besucherinnen und Besucher erwartet eine „Schatzkammer“ mit ganz beson-deren Schätzen aus der Region. Daneben gibt es eine Animation zur nacheiszeitlichen Entwicklung des Biosphärenreservates auf einem 3D‐Modell, die auch die Siedlungsge-schichte Südost‐Rügens sowie die
Entwicklung der Ostsee anschaulich darstellt. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Das Granitzhaus ist ab dem
9. April bis zum 31. Oktober täglich geöffnet. Sie können die Ausstellung im April, Mai und Oktober jeweils von 10 bis 16 Uhr, sowie von Juni bis Septem-ber von 10 bis 17 Uhr besuchen.

Deutscher Landschafts-pflegetag 2022

 

20. – 22. September 2022 im Ostsee-bad Eckernförde mit Verleihung des Deutschen Landschaftspflegepreises am Abend des 20. September 2022

 

Das Tagungsprogramm wird in Kürze veröffentlicht. Eine Anmeldung ist ab Juni 2022 unter www.dvl.org möglich. 

TV Tipps

ZDFinfo | 22. Juni | 20:15 Uhr

Dürre in Europa
Die Katastrophe ist
hausgemacht
Copyright (c) zero one film

Die Dokumentation zeigt, wie der Klimawandel, eine seit Jahrzehnten verfehlte Forstpolitik und die Folgen der intensiven Landwirtschaft die Dürre in Europa fördern. Meteorologen spre-chen von einer unterschätzten Gefahr und verweisen auf den Zustand von europäischen Grundwasserspeichern – in ganz Europa herrscht Wasserman-gel. Deutsche, französische, spanische und rumänische Experten präsentieren  ihre Forschungergebnisse und sprechen über Maßnahmen, wissen-schaftliche Projekte und auch Privat-initiativen zur Eindämmung der Dürre.

Naturdoku-Highlights bei ServusTV Deutschland 

© Terra Mater Studios GmbH / Boréales / Steven Kovacs Biosphoto
Mittwoch, 22. Juni | 20:15 Uhr
Unser Mittelmeer -
Die große Reise (1/4)

Terra Mater | Dokumentation

Erstmals bei ServusTV

Terra Mater Naturfilmerin Birgit Peters präsentiert die Wunder der Natur rund um das Meer, das uns so vertraut erscheint und doch immer wieder neue Erkenntnisse zutage fördert. Die erste Folge der Serie folgt den großen Wanderungsbewegungen der Natur.

 

© Terra Mater Studios GmbH / Boréales
Mittwoch, 29. Juni | 20:15 Uhr
Unser Mittelmeer -
Die letzten ihrer Art (2/4)
Terra Mater | Dokumentation
Erstmals bei ServusTV

Die zweite Folge zeigt, wie wir die raren Tier-Bewohner des Mittelmeers vor dem Verschwinden bewahren können. So wird an vielen Stränden im östlichen Teil des Meeres großes Augenmerk daraufgelegt, dass die Baby-Schild-kröten im geschützten Umfeld schlü-pfen können. Ihre Anzahl ist stark ge-schrumpft, doch gibt es noch einige Gruppen von ihnen im Mittelmeer.

Buchtipps 

Verbreitungsatlas der Tagfalter und Widderchen Deutschlands

Wer Schmetterlinge schützen will, muss wissen, wo sie vorkommen. Die Fund-meldungen aus bestehenden Monito-ringprogrammen lagen bislang jedoch nur regional vor. Erstmals führt der Atlas die Verbreitungsdaten aller 184 heimischen Tagfalter- und der 24 Wid-derchenarten zu einem schlüssigen Bild ihrer Gesamtverbreitung zusammen und liefert so ein wirkungsvolles Instrument zu ihrem Schutz.

Ulmer Verlag, 2020. 432 Seiten, geb.
568  Farbfotos, 218 farbige Karten ISBN 978-3-8186-0557-5

Das Zeitalter der Städte

Die entscheidende Kraft im Anthropozän
S. Hirzel Verlag | Stuttgart | 344 Seiten ISBN 978-3-7776-3032-8

[Buchvorstellung]

Andreas Jaun

In der Stadt

Natur erleben – beobachten – verstehen | Naturführer-Reihe Band 5

Haupt Verlag | 1. Auflage 2012

ISBN 978-3-258-07718-5

[Buchvorstellung]

Stefan Ineichen, Bernhard
Klausnitzer, Max Ruckstuhl

Stadtfauna

600 Tierarten unserer Städte

Haupt Verlag | 1. Auflage 2012

ISBN 978-3-258-07723-9

[Buchvorstellung]

Rainer Nahrendorf

Eifel - Das bedrohte Orchideenparadies

Die Königinnen der Pflanzen sind auf dem Rückzug. Sie vertragen keine Düngung, sind auf magere Kalkböden oder Feuchtgebiete angewiesen, müs-sen Aufforstungen, neuen Baugebieten oder Steinbrüchen weichen.  

ISBN: 9783754169124 | 156 Seiten

Buchvorstellung.pdf
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Krautige Pflanzen
des Harz-Waldes

Schon früh wurde die heilende Wirkung vieler Kräuter erkannt. Die Pflanzen-medizin bestimmte über Jahrtausende die medizinischen Möglichkeiten der Menschen und noch heute werden zahlreiche Pflanzen und  Wirkstoffe zur medizinischen Behandlung eingesetzt.

Herausgeber: Verlag Sternal Media 

Softcover-Einband | 188 Seiten
Querformat von 17 x 22 cm
ISBN 978-3-7557-6138-9
23,99 Euro | E-Book  9,49 Euro

Fotowettbewerb

Augenblick Natur!
Naturpark Schwalm-Nette sucht ausdrucksstarke Fotomotive

Springspinne | (c) Naturpark Schwalm-Nette

Fotobegeisterte sind aufgerufen, die einzigartige Vielfalt und Schönheit unserer heimatlichen Landschaft auf-zuzeigen und die Naturparke mit ihren Facetten einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.  Der Wettbewerb startete am 1. März und läuft bis zum 31. Oktober 2022.

Alle Bilder des Wettbewerbs werden auf einem eigens dafür eingerichteten Internetportal  www.naturparkfotos.de 
veröffentlicht. Die 100 besten Bilder werden monatlich von den Besuchern des Portals gewählt (vote per click). Eine dreiköpfige Jury wählt daraus die TOP 10. Die Monatssieger/innen er-halten attraktive Gewinne. Wer den Gesamtsieg am Ende des Jahres erzielt, kann sich anschließend über einen Fotoworkshop freuen.

NATUR Online 

Redaktion NATUR Online

Mühlstraße 11 | D - 63517 Rodenbach
Telefon: 06184 –  99 33 797

magazin@natur-online.info

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BIC    GENODEF1RDB

Stichwort: NATUR Online

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Soweit nicht anders angegeben, verwenden wir Fotos von pixabay.com.

Aktualisiert am:

20. Juni 2022

 

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