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1. Juni 2026 | „DRUCK MACHEN – Für die Umwelt!“
Aufruf für Vorschläge zum Bürgerschafts- und Engagementpreis
1. Juni 2026 | Wildtierland Hainich
Gemeinsam für kleine Unken und die Artenvielfalt
Wenn Naturschutz, Forst, Gemeinde, Flächeneigen-tümer und Tierhalter erfolgreich zusammenarbeiten
1. Juni 2026 | Länderübergreifend
700.000 Maifischlarven im Rhein ausgesetzt
Maifischbesatz mit Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg in Wiesbaden-Biebrich
Bad News
1. Juni 2026 | KOMMENTAR zum Monitoringbericht Sondervermögen
Sondervermögen vernachlässigt eigenes Ziel
Berlin: Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität wird aktuell nicht konsequent auf seine gesetzlich vorgeschriebenen
Ziele überprüft. Das kritisiert der WWF mit Blick auf den am Montag vorgelegten Monitoringbericht des Finanzministeriums. Darin werden Ausgaben nicht systematisch auf ihre Wirkung im Hinblick auf
Klimaneutralität geprüft. Dazu sagt Viviane Rad-datz, Klimachefin beim WWF Deutschland:
„Wir begrüßen, dass das Finanzministerium das Sondervermögen monitort, sehen aber großen Nachbesserungs-bedarf: Eigentlich müssten alle Ausgaben durch die Brille
der Klimaneutralität betrachtet werden. Aktuell aber taucht Klimaneutralität nicht als Merkmal der Ziel- und Wirkungsorientierung auf, obwohl der Begriff im Titel des Sondervermögens steht.
Ein Monitoring hat nur dann Hand und Fuß, wenn auch überprüft wird, ob es auf die im Grundgesetz festgehaltenen Ziele einzahlt. Sinnvoll wäre es darüber hinaus, die Sondervermögen für Infrastruktur
und Klimaneutralität sowie für die Länder genau wie den regulären Haushalt inklusive Klima- und Transformations-fonds darauf zu prüfen, wie zukunftsfest die Ausgaben uns machen. Dafür bräuchte es
einen weitsichtigen Indika-tor, der mehr abdeckt als die Investitionsquote – wie die Zukunftsquote. Denn die Investitionsquote sagt nichts darüber aus, ob die Mittel auf Zukunftsziele einzahlen. Von
den Wirtschaftsplänen des Sondervermögens und des Klima- und Transformationsfonds, die im Juli zusammen mit dem Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 vom Kabinett verabschiedet werden sollen, erwarten
wir, dass fossile Förderung ausgeschlossen wird. Es braucht eine klare Orientierung an den Finanzierungsbedarfen für die Transformation. Gerade in der fossilen Energiekrise braucht es einen Anschub
für Erneuerbare Energien und Elektrifizierung über alle Sektoren hinweg. Hier den Rotstift anzusetzen – wie etwa auch im Bereich der internationalen Klima- und Entwicklungsfinanzierung - ist genau
das falsche Signal.“
Der WWF berechnet gemeinsam mit dem Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) die sogenannte Zukunftsquote. Sie berechnet Höhe und Anteil jener Ausgaben, die in zukunftsträchtige Bereiche von Sachkapitalbildung über Klima- und Umweltschutz bis hin zu Bildung und technischem Wissen fließen. Laut der Analyse des Haushaltes 2025 liegt der Anteil der Zukunftsausgaben bei rund 22 Prozent, allerdings wird der Anteil überproportional gebildet durch das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK). Im Kernhaushalt sind Anteil und absolute Höhe der Zukunftsausgaben aktuell rückläufig.
29. Mai 2026 | Trophäenjagd-Importe auf Rekordniveau
Deutschland lässt weiter Trophäen bedrohter Arten ins Land
29. Mai 2026 | Nationalpark Bayerischer Wald
Die heimliche Königin des Waldes
Nationalpark-Podcast bringt Überraschendes zu Waldameisen ans Licht
29. Mai 2026 | Für gesunde Böden
Förderung bodenschonender Bewirtschaftung in der Landwirtschaft
Förderrunde für Maschinen und Geräte zur Stärkung der natürlichen Bodenfunktionen startet am 1. Juni
Good News
28. Mai 2026 | Bewusste Auszeit
Naturzeit für pflegende Angehörige
28. Mai 2026 | Bonjour Bartgeier
28. Mai 2026 | Nachhaltige Messewirtschaft
Ein Plus für Umwelt und Unternehmen
Messebranche als nachhaltiges Vorbild für ein Millionenpublikum
27. Mai 2026 | Nach Klageerfolg in Deutschland
Europaweites Verbot des ultraklima-schädlichen Pestizidwirkstoffs Sulfurylfluorid gefordert
In Deutschland 1.890 Tonnen Sulfurylfluorid eingesetzt.
27. Mai 2026 | Zukunft statt Gas
Energiewende verteidigen
Klima-Bewegung protestiert am 30. Mai in Hamm gegen neue Gaskraftwerke – Größtes menschliches Windrad der Welt geplant
27. Mai 2026 | Mexiko
Deutschland stärkt Partnerschaft im Umwelt- und Klimaschutz
Bundesumweltminister Carsten Schneider zu Antrittsbesuch in Mexiko-Stadt
26. Mai 2026 | Kreislaufwirtschaft
Tag der Biotonne
Getrennte Sammlung von Bioabfällen hilft auch gegen teure Düngerimporte
26. Mai 2026 | Niedersachsen
Gute Nachrichten aus der Hecke, schlechte vom Dach
Mauersegler und Mehlschwalben deutlich seltener
22. Mai 2026 | Ehrenamt ist die Seele des Umweltschutzes
Politischer Druck auf Umweltorganisationen wächst
Engagierte brauchen Schutz und Respekt
22. Mai 2026 | Rettungsring für die Ostsee
Dramatisch schlechter Zustand
Neuer Bericht des EU-Parlaments nimmt die Zukunft der Ostsee in den Blick
22. Mai 2026 | Fledermäuse
Bundesweites Netzwerk stärkt Wälder als Lebensraum
Neues Großprojekt schützt Waldfledermausarten und fördert klimaresiliente Wälder
21. Mai 2026 | Historischer Beschluss
Vereinte Nationen stärken Pflicht zu mehr Klimaschutz
Neue UN-Resolution über Verantwortung der Staaten für Klimaschutz und Emissionsreduktion
21. Mai 2026 | Bundesregierung
Notifizierung zur freiwilligen Löschung von Emissionszertifikaten beschlossen
Löschung dient der Absicherung des Kohleausstiegs
21. Mai 2026 | Frankreichs letzte Orcas
Vor ungewisser Zukunft
Geplante Verlegung in den Loro Parque zeigt: Europa braucht Ausstieg aus Delfinarien
20. Mai 2026 | Zum Weltbienentag 2026
GNA-Stiftung setzt Zeichen für den Schutz von Wildbienen und Insekten
GNA-Stiftung Mensch und Natur macht auf die dramatische Situation der Wildbienen aufmerksam und setzt mit ihren „blühenden Oasen“ ein sichtbares Zeichen für mehr Artenvielfalt in der Agrarlandschaft.
Waldzustandbericht 2025
20. Mai 2026 | KOMMENTAR zur Waldzustandserhebung 2025
Mit der Forstpolitik von gestern werden Wälder zum Brandbeschleuniger von morgen
Berlin. Die Waldzustandserhebung des Bundeslandwirtschaftsministeriums belegt erneut, dass Deutschlands Wälder unter enormem Druck stehen.
Peer Cyriacks, Programmleiter Wald beim WWF Deutschland kommentiert:
„Der Waldzustandsbericht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die strukturelle Krise unserer Wälder weiter zuspitzt. Während weiterhin nur
jeder fünfte Baum in Deutschland gesund ist, fokussiert Minister Rainer einzig auf die Produktion von Holz. Wer den Wald vor allem als Holzacker betrachtet, verkennt seine universelle Bedeutung.
Wälder schützen unsere Lebensgrundlagen und sie stehen längst unter massivem Klimastress. Deutschlands Wälder sind überwiegend bewirtschaftete Forste – und genau diese Praxis hat sie anfällig für die
Klimakrise gemacht. Besonders problematisch ist der politische Widerstand der CDU/CSU gegen das EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur. Diese Blockade ist nicht nur
kurzsichtig, sondern klare Klientelpolitik zugunsten einer Forstwirtschaft, die weiterhin zu sehr auf nicht heimische Nadelhölzer wie die Douglasie setzt. Damit werden bekannte Risiken bewusst in
Kauf genommen: steigende Anfälligkeit für Dürre, Schädlingsbefall wie den Borken-käfer und eine zunehmende Waldbrandgefahr. Die Realität holt uns längst ein. Europa ist der
Kontinent, der sich am schnellsten aufheizt. Ungewöhnlich früh im Jahr gab es bereits Waldbrände wie im brandenburgischen Jüterbog und der grenznahen böhmischen Schweiz. Doch Waldbrände beschränken
sich nicht mehr auf Truppen-übungsplätze und das trockene Ostdeutschland – auch vermeintlich weniger gefährdete Regionen wie Bayern sind betroffen, wie die jüngsten Brände bei Ruhpolding zeigen. Wer
jetzt weiter auf alte Bewirtschaftungsmuster setzt, verschärft die Krise, statt sie zu lösen."
20. Mai 2026 | KOMMENTAR Nur jeder fünfte Baum gesund
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Kurswechsel in der Waldpolitik gefordert |
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Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) hat heute den Waldzustandsbericht 2025 veröffentlicht. Dazu kommentiert Olaf Bandt, Vorsitzender beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutsch-land (BUND):
„Nur noch jeder fünfte Baum ist gesund. Unsere Wälder leiden unter den Folgen der Klimakrise. Trockenheit und Dürre, Hitze, vermehrte Stürme, intensive Forstwirtschaft und Schadstoffemis-sionen aus Verkehr, Industrie und Landwirtschaft setzen ihnen zu. Die leichte Erholung in einigen Regionen ist zwar erfreulich, doch leider ist die Gesamtlage der deutschen Wälder weiterhin dramatisch. Deshalb muss die Bundesregierung unsere Wälder dringend besser schützen. Es braucht ökologische Leitplanken für Wirtschaftswälder, 15 Prozent Naturwälder ohne forstliche Nutzung und die Förderung heimischer Laubwälder. Für alte Buchenwälder fordert der BUND einen bundesweiten Einschlagstopp. Dadurch wird ihr geschlossenes Kronendach bestmöglich geschützt. Dort, wo Nadelwälder großflächig abgestorben sind, muss natürliche Wiederbe-waldung Standard sein.“ |
NATUR Online TIPP
19. Mai 2026 | Klimafreundliche Mobilität
E-Auto-Förderung kann ab jetzt beantragt werden
Das Portal für das neue E-Auto-Förderprogramm für Privatpersonen wird heute offiziell freigeschaltet.
19. Mai 2026 | Neue Studie
Ausbau von Chinas Seidenstraße gefährdet Artenvielfalt weltweit
TCM-Produkte in Europa enthalten bedrohte Arten
19. Mai 2026 | KOMMENTAR Expertenrat kritisiert Klimaschutzprogramm
Rückenwind für Klimaklage - Forderung nach umgehenden
Nachbesserungen
Berlin. In seinem Gutachten kritisiert der Expertenrat für Klimafragen die CO2-Prognose der Bundesregierung als zu optimistisch: Die
Verfehlung der Klimaziele sei vermutlich größer als angenommen. Auch das im März beschlossene Klimaschutzprogramm der Bundesregierung reiche nicht aus, um die gesetzlichen Klimaziele für 2030 und
2040 zu erreichen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sieht mit dem Gutachten ihre Klimaklage gegen das Klimaschutzprogramm bestätigt und fordert schnellstmögliche Nachbesserungen der geplanten
Maßnahmen. Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch:
„Das Gutachten des Expertenrats für Klimafragen entlarvt das Klimaschutzprogramm als Luftschloss. Die Bundes-regierung versucht mit einem doppelten Taschenspielertrick,
die Klimaziele auf dem Papier noch irgendwie einzu-halten: Während sie die CO2-Emissionsprognosen für die Zukunft kleinrechnet, bläht sie die CO2-Einsparungen des Klimaschutzprogramms künstlich auf.
Mit der Realität hat das nichts zu tun. Wir fordern endlich konkrete Maß-nahmen wie ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h außerorts. Wenn die Bundesregierung nicht von sich aus
nachsteuert, werden wir sie mit unserer anhängigen Klimaklage zu Nachbesserungen des Klimaschutzprogramms zwingen. Spätestens seit dem wegweisenden Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu unserer
Klage gegen das unzureichende Klimaschutzprogramm 2023 im Januar dieses Jahres ist klar, dass wir konkrete Nachbesserungen gerichtlich durchsetzen können. Das Gutachten des Expertenrats verleiht uns
zusätz-lichen Rückenwind.“
Kurios Nationalpark sucht Lösung
19. Mai 2026 | Haushaltsrechtliche Beschränkungen
19. Mai 2025 | Nordsee
Aufruf zu Einwendungen gegen
CCS-Untersuchungsbohrungen
Untersuchungsfeld soll auf Eignung zur Errichtung von
Kohlendioxidspeichern geprüft werden.
13. Mai 2026 | Biologische Vielfalt erleben
Natur vor der Haustür statt
Feiertagsstress
13. Mai 2026 | Eilantrag
Giftspritzungen bedrohen Mosel-Apollofalter
Vor Flugzeit von bedrohten Schmetterlingen: Behörde genehmigt erneut Pestizidspritzung im Moseltal
Good News
13. Mai 2026 | DBU-Naturerbe
Management für Drosselberg steht
Wildnis: Mehr als 75 Prozent des Waldes bleibt sich selbst überlassen
12. Mai 2026 | Albanien im Focus
Im albanischen Schutzgebiet Vjosa-Narta kommt es derzeit zu schwerwiegenden Umweltzer-störungen. Seit Ende April sind im Kernbereich der geschützten Landschaft Bulldozer, Bagger
und LKW im Einsatz, die Küstenwälder roden, Dünen abtragen und neue Zufahrtsstraßen in bislang unberührte Lebensräume schlagen.
12. Mai 2026 | Startschuss für die globale Walfangsaison
Japan und Norwegen jagen wieder Wale – Island könnte folgen
Bereits hunderte Wale weltweit getötet – Ende des kommerziellen Walfangs gefordert
12. Mai 2026 | Tag des Ostsee-Schweinswals
Forderung nach Schutzgebieten ohne Stellnetzfischerei
In Schutzgebieten der Ostsee wird immer noch gefischt, Schweinswale brauchen Rettungsplan
11. Mai 2026 | Kein Wasser, kein Kredit
Wasserrisiko ist Kreditrisiko
Wasserrisiken sind ein systemisches Risiko für die Preis- und Finanzmarktstabilität.
11. Mai 2026 | Deutscher Overshoot Day
16 Tonnen pro Kopf
Deutschland übernutzt seine Ressourcen
11. Mai 2026 | KOMMENTAR Bundesländer für Verbot von Einweg-Vapes
Deutsche Umwelthilfe fordert schnelles Aus der Wegwerfprodukte
Berlin. Die Umweltministerinnen und -minister der Länder haben auf der Umweltministerkonferenz die Bundesregierung dazu aufgefordert, das
angekündigte Produktverbot von Einweg-E-Zigaretten zeitnah umzusetzen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt den Beschluss der Bundesländer und fordert die Bundesregierung auf,
schnell eine rechtssichere Verbotsregelung vorzulegen. Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz:
„Die Bundesregierung sollte der Aufforderung der Umweltministerinnen und -minister der Länder nach einem schnellen Produktverbot von Einweg-E-Zigaretten sofort
nachkommen. In Deutschland fallen jährlich mehr als 60 Millionen dieser Einweg-Produkte als Abfall an. Bunte Einweg-Vapes treiben insbesondere Jugendliche in die gesundheitsschädliche Nikotinsucht.
Falsch entsorgt verursachen sie Brände und belasten die Umwelt. Ein Verbot hätte längst im Tabakerzeugnis- oder Elektrogesetz festgelegt werden können – aber Landwirtschaftsminister Rainer und
Umweltminister Schneider weisen die Zuständigkeit von sich. Jede weitere Verzögerung verschärft das Müll-, Brand- und Gesundheitsproblem. Andere europäische Länder wie Belgien, Frankreich,
Großbritannien oder die Schweiz haben die gefährlichen Wegwerfprodukte bereits verboten. Wir fordern Bundeskanzler Merz auf, ein verantwortliches Ressort sowie einen verbindlichen und
ambitionierten Zeitplan für ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten in Deutschland festzulegen.“
11. Mai 2026 | NP Bayerischer Wald
More für´s Moor
Nationalparkschulen aus Zwiesel helfen bei Moorrenaturierung in Schleicher
8. Mai 2026 | Chocolate Scorecard 2026
Schokoladen-Nachhaltigkeitsranking
Weiter Bittersüßes im Schokoladenregal: Rund 38 Prozent der angefragten Unternehmen geben keine Auskunft über ihre Lieferkette
8. Mai 2026 | Gefahren für Störche auf dem Zugweg
Stromschlag, illegale Tötung, Lebensraumverlust
Störche als Symbol für die Gefahren für Zugvögel
8. Mai 2026 | Bayerischer Wald
Rund 50 Mitarbeiter befreien Natur von Unrat - Kippen, Verpackungsmüll und Flaschen waren die Spitzenreiter
Bad News
7. Mai 2026 | Zum deutschen Erdüberlastungstag: Ab morgen leben wir auf Pump
Energiesparen ist das Gebot der Stunde
7. Mai 2026 | Gebäudemodernisierungsgesetz
Gesetzentwurf ist der eigentliche Härtefall für den Klimaschutz
Entwurf untergräbt Klimaschutz im Gebäudesektor und blendet erhebliche wirtschaftliche Risiken aus
7. Mai 2026 | Zwischen Erhalt und Innovation
Bundespreis UMWELT & BAUEN
Sieben ausgezeichnete Gebäude und Bauprodukte setzen Maßstäbe für das Bauen im Bestand
6. Mai 2026 | Mehr Kunststoff-Recycling
Sicherung von Klimaschutz und Wirtschaftsstandort
Vorschläge des Wuppertal-Instituts: Plastikabgabe und Reduzierung der Kunststoff-Materialvielfalt
6. Mai 2026 | KOMMENTAR Gemeinsame Fischereipolitik wirkt
Deutsche Umwelthilfe fordert lückenlose Umsetzung
Berlin: Der Evaluierungsbericht zur Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) belegt die Wirksamkeit der darin festgelegten Regelungen. Demnach
erholen sich die Fischpopulationen dort, wo die GFP umgesetzt wird. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ruft die Fischereiministerinnen und Fischereiminister dazu auf, das bestehende Regelwerk jetzt
endlich vollständig umzusetzen. Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner:
„Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Dort, wo die Vorgaben der Gemeinsamen Fischereipolitik eingehalten werden, erholen sich Fischpopulationen. Diese Fortschritte sind
jedoch gefährdet, weil zentrale Regeln unzureichend umgesetzt werden. Besonders bei der Anlandeverpflichtung wird zu wenig kontrolliert, sodass Beifang noch immer in großem Umfang
ungestört über Bord geworfen werden kann. Gleichzeitig bleibt der Schutz von Meeresschutzgebieten lückenhaft, da schädliche Fischereipraktiken vielerorts nicht wirksam eingeschränkt werden. Wir
fordern Land-wirtschaftsminister Rainer auf, sich für die vollständige Umsetzung der bestehenden Regeln ein-zusetzen. Die Gemeinsame Fischereipolitik liefert bereits die richtigen Instrumente
und braucht keine Reform, wie von einigen Mitgliedstaaten gefordert – stattdessen müssen die Mitgliedstaaten endlich liefern.“
6. Mai 2025 | Sauberhafter Kindertag
„Schon die Jüngsten setzen ein Zeichen für unsere Umwelt“
In ganz Hessen beteiligen sich Tausende Kinder an dem Aktionstag
5. Mai 2026 | Umweltministerkonferenz
Meeresschutz-Appell
Naturschutzverbände fordern wirksame Meeresschutz-gebiete, Raumplanung nach Ökosystemansatz und ausreichende Finanzierung
Good News
5. Mai 2026 | Zurück ins Leben
Biber „Bente“ erfolgreich ausgewildert
Artenschutzzentrum Leiferde bittet um Hilfe für wichtige Artenschutzarbeit
5. Mai 2026 | KOMMENTAR BUND zieht Bilanz
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Ein Jahr Friedrich Merz, ein Jahr Abbau von Umweltstandards |
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Zu einem Jahr Bundesregierung erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):
„Ein Jahr nach Amtsantritt zeigt die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) vor allem eines: ökologische Kurzsichtigkeit. Statt Klima-, Natur- und Gesundheitsschutz konse-quent weiterzuentwickeln, setzen Merz und seine Regierung in vielen Bereichen auf den Abbau erreich-ter Standards. Das ist kein Modernisierungskurs, sondern politischer Rückschritt. Wer den Kampf gegen die ökologische Krise nicht als Regierungsauftrag begreift, verkennt die wirtschaft-lichen und gesellschaftlichen Risiken der Gegenwart. Das schwächt die deutsche Wirtschaft und macht uns abhängig von fossilen Importen. Nur mit Erneuerbaren, Energieeffizienz und einem sparsa-men Umgang mit Ressourcen wird das Land krisenfester. Es braucht eine Bundesregie-rung, die Verantwortung übernimmt und den Schutz von Klima, Artenvielfalt und Lebensqualität als Maßstab ihres Handelns sieht. Deutschland muss auf ökologischen Modernisierungskurs.“ |
Good News Einfach mal nichts tun und dabei aktiv die Artenvielfalt fördern
4. Mai 2026 | Biodiversität im Garten
Mähfreier Mai: Ein Monat für mehr Natur im Garten
Kleiner Aufwand, großer Effekt: Wie ungemähte Flächen wichtige Lebensräume schaffen
und das ökologische Gleichgewicht stärken
4. Mai 2026 | Frühjahrsumweltministerkonferenz
Weniger Bürokratie und dafür mehr Umsetzung im Umwelt- und Klimaschutz
Klimaanpassung vor Ort stärken und die EU-Bürokratie begrenzen
4. Mai 2026 | Leder aus EU-Entwaldungsverordnung gestrichen
Kritik an Rückschlag für den internationalen Waldschutz
Berlin: Die Europäische Kommission hat mit einem delegierten Rechtsakt Leder aus dem Gel-tungsbereich der Anpassungsvorschläge zur
EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) gestrichen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert dies als massive Schwächung auf Kosten transparenter und nachhaltiger
Lieferketten. Dazu Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH:
„Die Lederindustrie hat sich mit ihrer aggressiven Lobbyarbeit durchgesetzt: Rindsleder aus illegal gerodeten Ge-bieten etwa im Amazonas-Regenwald soll weiter für
europäische Modeprodukte oder Autositze verarbeitet wer-den. Das reiht sich ein in eine Serie von Rückschlägen für den internationalen Waldschutz, darunter die mehr-malige Verschiebung des
Geltungsbeginns der Verordnung sowie erleichterte Anforderungen an europäische Produzenten und Händler. Die EU-Entwaldungsverordnung ist ein zentrales Instrument des Green Deals und hat bereits vor
ihrer offiziellen Anwendung bei Unternehmen und in den Produktionsländern positive Wirkung gezeigt: Lieferketten werden transparenter, Unternehmen investieren in entwaldungsfreie Praktiken und die
Bekämpfung von Landraub und Zwangsarbeit. Das darf die EU-Kommission jetzt nicht aufs Spiel setzen. Wir fordern die ent-schlossene Durchsetzung der EU-Entwaldungsverordnung – ohne weitere
Schwächungen und Verzögerungen.“
30. April 2026 | Organisierte Klimakriminalität
Illegalen Handel mit F-Gasen entschlossen bekämpfen
Beratungen bei Science-Policy-Dialog in der Goethe-Uni Frankfurt und Umweltministerkonferenz
30. April 2026 | Hessen
Aktuell zunehmende Waldbrandgefahr
Trockene Witterung und ansteigende Temperaturen:
Forstministerium warnt
30. April 2026 | KOMMENTAR Deutsche Umwelthilfe zur Aussetzung der 65-Prozent-Regel:
„Bundesregierung treibt Mieterinnen und Mieter in die Kostenfalle
Gasheizung“
Berlin: Wegen Streitigkeiten und Zeitdruck bei der Novelle des Gebäudemodernisierungsgesetzes will die Bundesregierung kurzfristig nur die
zentrale 65-Prozent-Erneuerbare-Vorgabe aussetzen. Eine umfassende Einigung zu zentralen Fragen wie dem Mieterschutz sowie der Ausgestaltung der sogenannten „Bio-Treppe“ steht
weiterhin aus. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert dieses Vorgehen scharf und warnt vor erheblichen sozialen und klimapolitischen Risiken. Dazu Barbara Metz,
Bundesgeschäftsführerin der DUH:
„Mit einem gefährlichen Schnellschuss will die Bundesregierung die 65-Prozent-Regel alternativlos aussetzen.
Mieterinnen und Mieter wären damit schutzlos der Kostenfalle gasbetriebener Heizungen ausgeliefert: Dass insbesondere die SPD das zulässt, ist ein Offenbarungseid. Die Energiepreiskrise zeigt deutlicher denn je: An der Abkehr von Öl und Gas führt kein Weg vorbei. Stattdessen zementiert die Bundesregierung ihren fossilen Kurs weiter. Das ist ökonomisch und klimapolitisch unverantwortlich. Wir fordern die Bundesregierung auf, die Pläne fallen zu lassen und den Einbau neuer Öl- und Gasheizungen weiter zu unterbinden.“
29. April 2026 | Gasometer Oberhausen
"Mythos Wald" an allen Maifeiertagen geöffnet
100.000 Besucher feiern die aktuelle Ausstellung
29. April 2026 | Herzogsbergen und Wohlder Wiesen
Herdenschutzhunde im Einsatz
Schafe spielen für den Naturschutz eine wichtige Rolle
28. April 2026 | Internationaler Klimaschutz
Staatssekretär Flasbarth in Kolumbien
Koalition von Ländern treibt beschleunigte Abkehr von fossilen Energien während Energiekrise voran
28. April 2026 | Nationaler Wiederherstellungsplan
Niedersachsens Natur braucht Taten
Große Chance, erfordert aber konsequente Umsetzung und politischen Willen
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