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18. Dezember 2025 

 

Hamburgs Holz-Hochhaus vereint Wohnraum und Klimaschutz

 

Osnabrück/Hamburg. Bei den Gebäuden der Zukunft bietet Holz als traditioneller Baustoff wegweisende nachhaltige Optionen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat deshalb Konzeption und Entwicklung eines Holz-Hochhauses in der Hamburger Hafencity mit rund 490.000 Euro gefördert. Das vor Kurzem abgeschlossene Vorhaben „roots“ könnte Vorbildcharakter für die Branche haben.

 

Holzbau kombiniert Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz

 

Bezahlbarer und zugleich attraktiver Wohnraum wird nach den Worten von DBU-Generalsekretär Alexander Bonde immer mehr benötigt. Gleichzeitig müsse sich die Baubranche für die Folgen des Klimawandels wappnen und Nachhaltigkeit umsetzen. „Hier kann das Bauen mit Holz eine zukunftsfähige Alternative sein“, so Bonde. „Wir brauchen Modellprojekte, die bei Gebäuden aus Holz Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz in sich vereinen.“. Ein Beispiel findet sich in der Hamburger Hafencity: das von der DBU geförderte Projekt „roots“ – ein rund 64 Meter-Hochhaus mit 128 Wohnungen, Büroräumen, einer Ausstellung sowie 53 geförderten Wohnungen in einem angeschlossenen Wohnblock ebenfalls in Holzbauweise. Bei dem von der Garbe Urban Real Estate Germany GmbH & Co. KG errichteten Hochhaus bestehen alle tragenden Elemente aus Holz, ergänzt durch einen Treppenhauskern aus Stahlbeton für den Brandschutz.

 

Potenzielle Emissions-Einsparungen auch bei Hybrid-Gebäuden aus Holz und Stahlbeton

 

Jonas Böse, Junior-Projektleitung bei Garbe, sieht Holz im Vergleich zur herkömmlichen Beton-Bauweise im Vorteil und verweist dabei auf eine Erhebung der Umweltorganisation WWF. Demnach ist Zement als einer der wichtigsten Beton-Bestandteile für rund acht Prozent des weltweiten Ausstoßes klimaschädlicher Treibhausgase verantwortlich. Holz als alternatives Material ist nach Böses Worten deutlich klimaschonender als Beton – besonders, wenn es als nachwachsender Rohstoff nachhaltig gewonnen werde.

 

Die zuständige DBU-Referentin Sabine Djahanschah: „Ein Ergebnis des Projekts sind potenzielle Emissions-Einsparungen von rund 31 Prozent selbst bei einem Hybrid-Gebäude aus Holz und Stahlbeton.“ Dies entspräche ungefähr 3.520 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2), das vermieden wurde. Doch laut Böse war „Holz als Baustoff bei Projektstart besonders für Hoch-häuser wenig bekannt und erforscht.“ Deshalb sei ein großes Ziel der DBU-Förderung der Wissenszuwachs gewesen.


Böse weiter: „Während der Entwicklung und des Baus des „roots“-Hochhauses haben wir viele Erkenntnisse gewonnen, die nun bei neuen Holzbauprojekten für eine erhebliche Bauzeit-Verkürzung und Vereinfachung sorgen können.“

 

Schneller Bau und effiziente Nutzung von Grundstücken

 

Holz bietet laut Böse neben der Klimafreundlichkeit weitere Chancen: „Es ermöglicht die modulare Bauweise sogar von Hochhäusern.“  Das „roots“-Projekt diene als Vorbild für neue Bauten, da die verwendeten Module optimiert und übertragbar seien. „Auf diese Weise entsteht schnell neuer, nachhaltiger Wohnraum“, so Böse. Sollte das jeweilige Haus je wieder abgerissen werden, er-leichterten die Module auch dies.

 

Böse weiter: „Die Materialien können dann zu großen Teilen recycelt werden und enden nicht als Bauschutt.“ Dem Junior-Projektleiter zufolge ein zusätzlicher Vorteil: „Hochhäuser aus Holz sind deutlich leichter als aus Beton und Stahl. So kommen Grundstücke infrage, die sich für schwerere Gebäude nicht eignen.“ Die Hamburger Hafencity sei für Häuser in Leichtbauweise aufgrund des Baugrunds mit zum Teil eingeschränkter Tragfähigkeit ein perfekter Ort. Böse: „Städte verdichten sich immer weiter. Hier kann die Mischung aus schnellem Bau und der Erschließung neuer Flächen für dringend benötigten Wohnraum sorgen.“

 

Forschung eröffnet Weiterentwicklung des Holzbaus

 

Djahanschah ist mit dem Verlauf des Projekts zufrieden: „Zwei erfolgreich bewältigte Herausfor-derungen waren der Brand- und der Schallschutz.“. Ein Ausschnitt des Gebäudes wurde über zwei Geschosse mit jeweils zwei dahinterliegenden Zimmern gebaut, um über Schallmessungen die Aufbauten und Teile der Konstruktion deutlich zu vereinfachen.

 

Djahanschah: „Da ein Hochhaus mit brennbarem Tragwerk bauordnungsrechtlich nicht zulässig ist, war ein erhöhter Planungs- und Abstimmungsbedarf erforderlich. Mit der Feuerwehr Hamburg wurde neben der Feuerbeständigkeit der Konstruktion über 90 Minuten eine zusätzliche Robust-heit von 30 Minuten festgelegt.“ Das Projekt hat nach ihren Worten die Grundlage dafür geschaf-fen, künftig Bauherren und Behörden leichter von Sicherheit und Optionen des Holzbaus zu über-zeugen. Djahanschah: „Durch die jahrelange Forschung stehen jetzt Lösungsansätze zur Verfü-gung, die von Dritten aufgegriffen und umgesetzt werden können.“ Ein Großteil der Wohnungen ist laut Böse mittlerweile verkauft oder vermietet. Auch die Ausstellung und die Büroräume hätten demnach bereits ihren Betrieb aufgenommen.


Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

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Jagdmesse Dortmund

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Tier- und Artenschützer fordern Vermarktungsstopp tier- und artenschutzwidriger Jagdreisen

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21 Tier- und Artenschutzorganisationen fordern die Stadt auf, Anbieter von Trophäenjagdreisen endlich von der Messe zu verbannen. Pressemitteilung von Pro Wildlife vom 26. Januar 2026

Wasser ist ein kostbares Gut

Wie der Klimawandel unsere Rhöner Quellen und Bäche verändert" - Kostenfreier Online-Vortrag am 12. Februar 2026

Foto: Arnulf Müller
Angesichts hoher Temperaturen, Tro-ckenheit und Starkregenereignissen werden unsere Rhöner Quellen und Bäche vor große Herausforderungen gestellt. Im Rahmen der Online-Vor-tragsreihe „In der Rhön – für die Rhön“ beleuchten Stefan Zaenker und drei weitere Referentinnen das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.
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Nationalpark Hainich

Geführte Wanderungen zu Themen
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„Spechte“, „Märzenbecher“ und „Bär-lauch“ sind Teil des Programms. Bewährte Veranstaltungen wie die Mitsommernacht, eine Wildniswan-derung und der „Welt-Ranger-Tag“ sind wieder dabei. Pilzinteressierte können sich ebenfalls auf spezielle Veran-
staltungen freuen. Neu im Programm sind Angebote für Geologie- und
Bodenfreunde. Sie kommen bei einem bodenkundlichen Streifzug und einem
Forschertag auf ihre Kosten.
Das Veranstaltungsprogramm steht
ganz im Zeichen des Jubiläums „15 Jahre Weltnaturerbe Buchenwälder“.
Mehr Infos zum Programm
260115_MITMACHEN.pdf
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Tagung

Naturschutzakademie Hessen in Wetzlar

 

28. Februar 2026  (Sa)                          

Das Rebhuhn - Vogel des Jahres 

Anmeldeschluss: 20.02.2026

Programm & Anmeldung
Das Rebhuhn.pdf
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38. Deutscher Naturschutztag
„NATUR  MENSCH  ZUKUNFT“
10. März bis 14. März 2026,

Freie Universität Berlin

 

Informieren - Vernetzen - Mitgestalten!

Der 38. Deutsche Naturschutztag (DNT) stellt die vielfältigen Beziehun-gen zwischen Mensch und Natur in den Mittelpunkt und bietet Gelegenheit für eine aktuelle Standortbestimmung.

Erleben Sie Expertise und Beteili-gung zu topaktuellen Naturschutz-themen mit Fachleuten, Engagierten und Naturschutzbegeisterten aus ganz Deutschland! Themen sind u.a. die Zukunftsfähigkeit heutiger Instrumente und Strategien, aktuelle rechtliche Vor-gaben, Naturschutz auf Landschafts-ebene, Kommunikation und Bildung, Transformation von Naturschutz und Gesellschaft, Stadtnaturschutz, inno-vative Ansätze im Monitoring und in der Finanzierung von Naturschutzmaß-nahmen und viele mehr.

Der größte Naturschutzkongress Deutschlands erwartet Sie mit:

einem umfassenden Fachprogramm mit über 150 Experten*innen, einer spannenden Eröffnungsveranstaltung,

Mitgestaltung in Barcamps, Worldcafé und Fishbowl, einer Fach-Ausstellung,

dem Berufsfeldforum Naturschutz,

Exkursionen in Berlin und Branden-burger Umland, der "Langen Nacht des Naturschutzes" und ein vielfältiges Begleitprogramm. Seien Sie in Berlin dabei, wir freuen uns auf Sie!

Neue Veröffentlichung liefert Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmit-telindustrie. Der Konzernatlas beleuch-tet die Marktmacht der großen Konzer-ne vom Saatgut bis zum Supermarkt und zeigt auf, wie Politik und Bürger-*innen diese Macht begrenzen können - für eine umweltverträgliche, sozial gerechte und nachhaltige Ernährung.

Die Herausgeber Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre warnen: Wenige Konzerne setzen Preise durch – von Saatgut und Pestiziden bis zum Lebensmitteleinzel-handel – und beeinflussen politische Entscheidungen.

Wildnisbroschüre
 
„Vielfältig. Vertikal. Wild“
 
(c) NP Berchtesgaden
 
Der Reichtum an Tieren, Pflanzen,

Pilzen oder Flechten und auch die Vielfalt an Lebensräumen im National-park Berchtesgaden ist enorm: Aktuelle Forschungen haben unter anderem 13.544 Pilzarten, 1.100 Gefäßpflanzen, 100 Vogelarten und 16 Reptilien- und Amphibienarten für das Gebiet des Nationalparks nachgewiesen.

 

Die neue, kostenfreie Wildnisbroschüre  zeigt ausgewählte Besonderheiten der Fauna und Flora des Nationalparks, gegliedert nach den vier Hauptlebens-räumen: Wasser, Wald, Offenland und Fels. Das Heft ist hier zu bestellen.

Internationaler Fotowettbewerb „Naturschätze Europas 2026“ 

Auf Entdeckungsreise in Europas Natur

„Gut gegähnt, Polarfuchs“ von Marcel Gerson, Siegerbild des EuroNatur-Fotowettbewerbs 2025.

Bereits zum 33. Mal laden die Natur-schutzstiftung EuroNatur und ihre Wett-bewerbspartner Hobby- und Profifoto-grafen dazu ein, die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Europas sowie die schön-sten Landschaften des Kontinents in eindrucksvollen Bildern einzufangen.

„Gipfelstürmer“ von Melanie Weber, 9. Platz im diesjährigen Fotowettbewerb.

Eine Fachjury kürt die ausdrucksstärk-sten Motive. Die besten Aufnahmen zieren den EuroNatur-Wandkalender

und werden mit Geldpreisen prämiert. Die Gewinnerfotos werden zudem im EuroNatur-Magazin und in der Zeit-schrift „natur" sowie auf den Internet-seiten der Veranstalter veröffentlicht. 

Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Nähere Informationen zum Wettbewerb sind hier zu finden.

Georg Bayerle
Der Alpen Appell

Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen

Der Alpenkenner, Filmemacher und Journalist Georg Bayerle beobachtet die exzessive Erschließung und Ver-marktung der Bergwelt seit mehreren Jahrzehnten, privat wie beruflich. In seiner Streitschrift analysiert er scho-nungslos den Zustand eines immer fragiler werdenden Ökosystems, hinter-fragt die auf reiner Ausbeutung basie-rende Alpenökonomie – und er zeigt Wege für die Zukunft auf, wie wir das großartige Gebirge inmitten des Kon-tinents doch vor uns retten können.

Ein Plädoyer zum Schutze eines unersetzlichen Lebens- und Erholungs-raumes vor unserer Haustüre!

160 Seiten, Zweifarbdruck, 16 Fotos; 11,5 x 20,5 cm, Klappenbroschur; Tyrolia-Verlag, Innsbruck Wien 2025; ISBN 978-3-7022-4260-2, € 20,-
Auch als E-Book erhältlich,
ISBN 978-3-7022-4290-9, € 16,99

Nachhaltig erleben, staunen und mitmachen!

© NNL

Die Broschüre lädt dazu ein, Deutsch-lands Naturparadiese zu entdecken. Auf 28 Seiten bündelt sie nachhaltige Naturerlebnis-Angebote in Nationalpar-ken, Naturparken und Biosphärenreser-vaten. Neben Inspiration für Ausflüge und Urlaubsreisen bietet die Broschüre auch Möglichkeiten zum Mitmachen: Ob im Programm „Ehrensache Natur“, als Fördermitglied oder durch einen Spendenbeitrag – jedes Engagement für eine intakte Natur, ein gesundes Klima und den Erhalt der biologischen Vielfalt ist willkommen. [>>>mehr]

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Südafrika im Mai 2025

Massenvergiftung Weißrückengeier

Ein besonderer Bericht von ELISABETH ZOJA

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Natur und deutsche Geschichte

Glaube – Biologie – Macht

 

Neue Ausstellung
ab dem 14. November 2025 im
Deutschen Historischen Museum

Was ist gemeint, wenn von „Natur“ die Rede ist? Auf diese Frage sind in der deutschen Geschichte sehr unter-schiedliche Antworten gegeben worden. Regierungen sowie religiöse und politi-sche Bewegungen haben den Begriff der Natur definiert – und für sich bean-sprucht. In einer neuen Ausstellung zeigt das Deutsche Historische Mu-seum, wie unterschiedlich „Natur“ zu verschiedenen Zeiten im Spannungs-feld von Glaube, Biologie und Macht verstanden und politisch eingesetzt wurde. Der schillernde und vielseitige Begriff der „Natur“ wird in seiner histori-schen Breite und Tiefe ausgelotet.

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Burgenbaumeister im Anmarsch

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Kein Torf in den Topf

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Der neue Podcast der Deutschen Umwelthilfe (DUH) , der Natur-schutz zum Erlebnis macht

Veranstaltung 2026

Grenzenlos wandern

Der 123. Deutsche Wandertag findet vom 24. bis 27. September 2026 unter dem Motto „bewegt verbunden – Gemeinsam durch das Erzgebirge“ in Oberwiesenthal statt. Erstmals wird das traditionsreiche Großereignis eng mit der internationalen EURORANDO verknüpft, die bereits ab dem 20. September Wanderfreundinnen und -freunde aus ganz Europa ins deutsche und tschechische Erzgebirge führt.

Wer sich für den Deutschen Wandertag interessiert, findet nicht nur ein Wan-derfest, sondern auch eine Plattform für Vernetzung, Ehrenamt und Nachhaltig-keit. Der DWV lädt Vereine und andere Unterstützer ein, sich einzubringen und das Ereignis aktiv mitzugestalten.

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Aktualisiert am 12. Februar 2026

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