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09. März 2026 | Luftqualität

 

Neuer Kampf gegen Feinstaub und Stickstoffdioxid: Deutsche Umwelthilfe startet bundesweite Schwerpunkt-Aktion „Saubere Luft 2030“

 

  • Angesichts von jährlich 57.000 Todesfällen durch Feinstaub und 23.000 Todesfällen durch das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid startet die DUH eine bis ins Jahr 2030 reichende Schwerpunkt-Aktion, um Bundesländer, Kommunen und Industrie zur Einhaltung der neuen, verschärften Luftqualitätswerte zu bewegen
  • Maßnahmenpaket der DUH umfasst die Aufdeckung weiterer Hotspots der Luftbelastung, den Stopp von Betrugs-Austauschkatalysatoren, obligatorische Abgasreinigung oder Stilllegung aller Holzöfen ohne Filter und die notfalls gerichtliche Durchsetzung wirksamer kommunaler Luftqualitätsfahrpläne
  • DUH verspricht sich Rückenwind aus der gewonnenen und nur noch zur Revisionsbestätigung vor dem Bundesverwaltungsgericht liegenden Klage gegen die Bundesregierung auf ein wirksames Nationales Luftreinhalteprogramm

 

Berlin. Nachdem der jüngste Luftqualitäts-Jahresbericht des Umweltbundesamtes einen Wiederanstieg der Luftbelastung zeigt und weiterhin 57.000 Todesfälle jedes Jahr durch Feinstaub und 23.000 Todesfälle durch das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2) zu verzeichnen sind, startet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die bundesweite Schwerpunkt-Aktion „Saubere Luft 2030“. Ziel ist die sichere und flächendeckende Einhaltung der ab 2030 europaweit verbindlichen Grenzwerte für Luftschadstoffe wie Feinstaub und NO2 und darüber hinaus die schnellstmögliche Erreichung der deutlich strengeren Richtwerte der Weltgesundheitsorganisation WHO für wirksamen Gesundheitsschutz. Dafür müssen bereits ab dem Jahr 2026 Luftreinhaltefahrpläne erstellt werden, die alle notwendigen Maßnahmen zur Einhaltung der neuen Grenzwerte enthalten müssen.

Mit der neuen Luftreinhaltungs-Schwerpunkt-Aktion „Saubere Luft 2030“ knüpft die DUH an ihre früheren Aktionen zur Durchsetzung schwefelfreier Kraftstoffe, später des Dieselpartikelfilters, von über 70 Umweltzonen gegen Feinstaub und schließlich zur Einhaltung des NO2-Grenzwerts in den 40 höchstbelasteten Städten in Deutschland an. Unterstützt von einer breiten Allianz aus Gesundheits-, Ärzte-, Umwelt- und Verbraucherinstitutionen wird die DUH über die Hauptverursacher der Luftverschmutzung aufklären, Möglichkeiten zur Verbesserung der Luftqualität auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen aufzeigen und notfalls auch auf dem Klageweg die notwendigen Maßnahmen für eine wirklich Saubere Luft durchsetzen.

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Wie lange würde es dauern, einen Unfallschwerpunkt zu entschärfen, an dem täglich drei vollbesetzte Reisebusse verunglücken? Beim Thema Saubere Luft versagen Bund, Länder und Kommunen und beugen sich dem Druck von Industrie, Auto- und Ölkonzernen. Nachdem die 2010 in Kraft getretenen Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid erst mit 14-jähriger Verspätung und nach unseren umfassenden juristischen Verfahren in 40 verschiedenen Städten eingehalten werden konnten, werden diese endlich 2030 massiv verschärft. Wir werden dieses Mal keine Überschreitung akzeptieren, sondern bereits vor Inkrafttreten durch unsere Schwerpunkt-Aktion sicherstellen, dass die Saubere Luft in Deutschland durchgesetzt wird. Mit unserer vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gewonnenen Luftreinhalte-Klage gegen die Bundesregierung im Rücken und den endlich verschärften neuen Grenzwerten werden wir Bund, Länder und Kommunen dazu bringen, die zum Schutz der Gesundheit notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.“

Über die Prüfung der Voraussetzung für erste Klageverfahren hinaus wird die DUH in den Städten Druck auf die kommunalen sowie privatwirtschaftlichen Entscheider ausüben. Durch eigene Schadstoffmessungen mit dem Emissions-Kontroll-Institut der DUH an Fahrzeugen, Maschinen und Holzheizungen, investigative Recherchen und Fachgesprächen mit den beteiligten Behörden und Marktakteuren soll sichergestellt werden, dass zum 1. Januar 2030 die verschärften Luftqualitätswerte flächendeckend in Deutschland sicher eingehalten werden.

 

Dazu sind die folgenden Aktivitäten geplant:

  1. Aufdeckung weiterer Hotspots der Luftbelastung durch über 400 punktuelle NO2-Messungen und Ganzjahresmessungen an 46 Orten
  2. Stopp der Luftbelastung mit Feinstaub und krebserregendem Ruß durch Holzöfen ohne Filter
  3. Stopp des Betrugs mit Fake-Austauschkatalysatoren und Durchsetzung von Blauem Engel Katalysatoren als Mindeststandard
  4. Enttarnen von in vielen Betriebszuständen nicht funktionierender Abgasreinigung bei Müll- und Entsorgungsfahrzeugen durch Abgasmessungen des Emissions-Kontroll-Instituts der DUH
  5. Elektrifizierung der kommunalen ÖPNV-Busflotten
  6. Durchsetzung der obligatorische Partikel- wie NO2-Abgasreinigung bei allen in den Kommunen zum Einsatz gelangenden Baumaschinen und Baufahrzeugen
  7. Stilllegung beziehungsweise Nachrüstung aller circa 8 Millionen Dieselfahrzeuge mit illegalen Abschalteinrichtungen durch die von der DUH gewonnenen Klagen gegen Kraftfahrt-Bundesamt und Volkswagen
  8. Investigative Kontrolle der Qualität von Abgasuntersuchungen und Durchsetzung verschärfter AU-Regeln
  9. Durchsetzung der Nachrüstung ungefilterter Benzin-Fahrzeuge mit einem Partikelfilter
  10. Durchsetzung wirksamer kommunaler Luftqualitätsfahrpläne mit Maßnahmen zur Förderung von Bus und Bahn, Rad- und Fußverkehr sowie einer kommunalen Regelgeschwindigkeit von 30 km/h

 

Die DUH wird alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um Maßnahmen für die Saubere Luft durchzusetzen. Dazu zählt auch die beim Bundesverwaltungsgericht anhängige Klage der DUH gegen die Bundesregierung zur Nachbesserung ihres Luftreinhalteprogramms, die noch im Jahr 2026 entschieden wird. Zudem wird die DUH ein Bündnis „Saubere Luft 2030“ mit Akteuren aus dem Gesundheitsbereich, Gewerkschaften, Sportverbänden, weiteren Umweltverbänden und der Wissenschaft bilden.

Dazu Robin Kulpa, Leiter Verkehr und Luftreinhaltung: „Ab diesem Jahr müssen die Städte und Länder an neuen Luftreinhaltefahrplänen arbeiten, mit dem Ziel die neuen Grenzwerte bis 2030 einzuhalten. Die deutsche Bundesregierung hat sich damit gerühmt, die Möglichkeit für Fristverlängerungen in die Europäische Luftreinhalterichtlinie hineinverhandelt zu haben. Damit Fristverlängerungen gewährt werden, muss die Grenzwerteinhaltung unmöglich sein, obwohl alle ‚effektiven Maßnahmen zur Bekämpfung der Luftverschmutzung berücksichtigt werden‘. Ohne die Umsetzung der von uns eingeforderten Maßnahmen wird demnach keine Fristverlängerung möglich sein. Mit unserer Schwerpunkt-Aktion und der Vorbereitung aller notwendigen Klageverfahren werden wir sicherstellen, dass die flächendeckende Einhaltung der neuen Grenzwerte spätestens 2030 gelingt.“

Hintergrund:
Ab 2030 schreibt die EU strengere Grenzwerte für Luftschadstoffe vor. So werden unter anderem für das Jahresmittel der NO2-Grenzwert von aktuell 40 auf 20 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) und der Feinstaub-Grenzwert PM2,5 von aktuell 25 auf 10 µg/m³ im Jahresmittel sinken. Nach Angaben des Umweltbundesamtes werden mit Blick auf NO2 rund 39 Prozent aller Messstationen den Wert von 20 µg/m³ im Jahresmittel und bei Feinstaub PM2,5 circa 18 Prozent den Wert von 10 µg/m³ im Jahresmittel nicht ohne die Umsetzung weiterer Luftreinhaltemaßnahmen erreichen.

 

Quelle: Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH)

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Mensch und Natur in ein nachhaltiges Miteinander bringen, um eine lebens-werte Zukunft für alle zu sichern – darum geht es in den mehr als 750 UNESCO-Biosphärenreservaten welt-weit - auch in der Rhön. Diese Idee umzusetzen, ist eine Gemeinschafts-aufgabe der gesamten Gesellschaft. Unzählige Rhönerinnen und Rhöner setzen sich in ganz besonderem Maße hierfür ein – beruflich und ehrenamtlich. Dieses Engagement wollen die Verwal-tungen des UNESCO-Biosphärenreser-vats mit einem Rhöner Biosphärenpreis würdigen, der regelmäßig alle drei Jahre ausgelobt wird – erstmalig im Jahr 2023. Wer hat den Biosphären-preis 2026 verdient? Rhönerinnen und Rhöner können auf der Homepage des Biosphärenreservats bis zum 31. März online Vorschläge einreichen.

Ehrenberg | Foto: Arnulf Müller

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Der Anblick der blühenden Kirsch-bäume im Schlossgarten Schwetzingen ist für viele Gäste ein wahres Frühlings-Highlight. Um die Entwicklung bis zur vollen zartrosa-weißen Blüte nicht zu verpassen, können Interessierte den Stand ab sofort im digitalen „Blühbaro-meter“ live mitverfolgen – und zum richtigen Zeitpunkt die Blütenpracht bei einem Besuch im Schlossgarten bestaunen. Das Barometer mit den aktuellen Aufnahmen ist zu finden unter www.schloss-schwetzingen.de.

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Jagdmesse Dortmund

Neue Gutachten zum Ausschluss von Trophäenjagdangeboten

 

Tier- und Artenschützer fordern Vermarktungsstopp tier- und artenschutzwidriger Jagdreisen

Am 27. Januar startete Europas größte Jagdmesse JAGD & HUND. Über 90 Aussteller bieten dort Trophäenjagd auf Elefant, Nashorn, Löwe, Eisbär und viele weiteren Arten an. Dabei zeigen zwei neue Rechtsgutachten, dass ein Ausschluss tier- und artenschutz-widriger Messeangebote möglich ist.
21 Tier- und Artenschutzorganisationen fordern die Stadt auf, Anbieter von Trophäenjagdreisen endlich von der Messe zu verbannen. Pressemitteilung von Pro Wildlife vom 26. Januar 2026

Nationalpark Hainich

Das neue Veranstaltungsprogramm steht  im Zeichen des Jubiläums „15 Jahre Weltnaturerbe Buchenwälder“.

Mehr Infos zum Programm
260115_MITMACHEN.pdf
PDF-Dokument [234.0 KB]

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38. Deutscher Naturschutztag
„NATUR  MENSCH  ZUKUNFT“
10. März bis 14. März 2026,

Freie Universität Berlin

 

Informieren - Vernetzen - Mitgestalten!

Der 38. Deutsche Naturschutztag (DNT) stellt die vielfältigen Beziehun-gen zwischen Mensch und Natur in den Mittelpunkt und bietet Gelegenheit für eine aktuelle Standortbestimmung.

Erleben Sie Expertise und Beteili-gung zu topaktuellen Naturschutz-themen mit Fachleuten, Engagierten und Naturschutzbegeisterten aus ganz Deutschland! Themen sind u.a. die Zukunftsfähigkeit heutiger Instrumente und Strategien, aktuelle rechtliche Vor-gaben, Naturschutz auf Landschafts-ebene, Kommunikation und Bildung, Transformation von Naturschutz und Gesellschaft, Stadtnaturschutz, inno-vative Ansätze im Monitoring und in der Finanzierung von Naturschutzmaß-nahmen und viele mehr.

Der größte Naturschutzkongress Deutschlands erwartet Sie mit:

einem umfassenden Fachprogramm mit über 150 Experten*innen, einer spannenden Eröffnungsveranstaltung,

Mitgestaltung in Barcamps, Worldcafé und Fishbowl, einer Fach-Ausstellung,

dem Berufsfeldforum Naturschutz,

Exkursionen in Berlin und Branden-burger Umland, der "Langen Nacht des Naturschutzes" und ein vielfältiges Begleitprogramm. Seien Sie in Berlin dabei, wir freuen uns auf Sie!

Neue Veröffentlichung liefert Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmit-telindustrie. Der Konzernatlas beleuch-tet die Marktmacht der großen Konzer-ne vom Saatgut bis zum Supermarkt und zeigt auf, wie Politik und Bürger-*innen diese Macht begrenzen können - für eine umweltverträgliche, sozial gerechte und nachhaltige Ernährung.

Die Herausgeber Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre warnen: Wenige Konzerne setzen Preise durch – von Saatgut und Pestiziden bis zum Lebensmitteleinzel-handel – und beeinflussen politische Entscheidungen.

Wildnisbroschüre
 
„Vielfältig. Vertikal. Wild“
 
(c) NP Berchtesgaden
 
Der Reichtum an Tieren, Pflanzen,

Pilzen oder Flechten und auch die Vielfalt an Lebensräumen im National-park Berchtesgaden ist enorm: Aktuelle Forschungen haben unter anderem 13.544 Pilzarten, 1.100 Gefäßpflanzen, 100 Vogelarten und 16 Reptilien- und Amphibienarten für das Gebiet des Nationalparks nachgewiesen.

 

Die neue, kostenfreie Wildnisbroschüre  zeigt ausgewählte Besonderheiten der Fauna und Flora des Nationalparks, gegliedert nach den vier Hauptlebens-räumen: Wasser, Wald, Offenland und Fels. Das Heft ist hier zu bestellen.

Internationaler Fotowettbewerb „Naturschätze Europas 2026“ 

Auf Entdeckungsreise in Europas Natur

„Gut gegähnt, Polarfuchs“ von Marcel Gerson, Siegerbild des EuroNatur-Fotowettbewerbs 2025.

Bereits zum 33. Mal laden die Natur-schutzstiftung EuroNatur und ihre Wett-bewerbspartner Hobby- und Profifoto-grafen dazu ein, die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Europas sowie die schön-sten Landschaften des Kontinents in eindrucksvollen Bildern einzufangen.

„Gipfelstürmer“ von Melanie Weber, 9. Platz im diesjährigen Fotowettbewerb.

Eine Fachjury kürt die ausdrucksstärk-sten Motive. Die besten Aufnahmen zieren den EuroNatur-Wandkalender

und werden mit Geldpreisen prämiert. Die Gewinnerfotos werden zudem im EuroNatur-Magazin und in der Zeit-schrift „natur" sowie auf den Internet-seiten der Veranstalter veröffentlicht. 

Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Nähere Informationen zum Wettbewerb sind hier zu finden.

Georg Bayerle
Der Alpen Appell

Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen

Der Alpenkenner, Filmemacher und Journalist Georg Bayerle beobachtet die exzessive Erschließung und Ver-marktung der Bergwelt seit mehreren Jahrzehnten, privat wie beruflich. In seiner Streitschrift analysiert er scho-nungslos den Zustand eines immer fragiler werdenden Ökosystems, hinter-fragt die auf reiner Ausbeutung basie-rende Alpenökonomie – und er zeigt Wege für die Zukunft auf, wie wir das großartige Gebirge inmitten des Kon-tinents doch vor uns retten können.

Ein Plädoyer zum Schutze eines unersetzlichen Lebens- und Erholungs-raumes vor unserer Haustüre!

160 Seiten, Zweifarbdruck, 16 Fotos; 11,5 x 20,5 cm, Klappenbroschur; Tyrolia-Verlag, Innsbruck Wien 2025; ISBN 978-3-7022-4260-2, € 20,-
Auch als E-Book erhältlich,
ISBN 978-3-7022-4290-9, € 16,99

Nachhaltig erleben, staunen und mitmachen!

© NNL

Die Broschüre lädt dazu ein, Deutsch-lands Naturparadiese zu entdecken. Auf 28 Seiten bündelt sie nachhaltige Naturerlebnis-Angebote in Nationalpar-ken, Naturparken und Biosphärenreser-vaten. Neben Inspiration für Ausflüge und Urlaubsreisen bietet die Broschüre auch Möglichkeiten zum Mitmachen: Ob im Programm „Ehrensache Natur“, als Fördermitglied oder durch einen Spendenbeitrag – jedes Engagement für eine intakte Natur, ein gesundes Klima und den Erhalt der biologischen Vielfalt ist willkommen. [>>>mehr]

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Südafrika im Mai 2025

Massenvergiftung Weißrückengeier

Ein besonderer Bericht von ELISABETH ZOJA

[>>>Zum Bericht]

Ausstellung

Grafik: VISUAL SPACE AGENCY & STUDIO BENS

 

Natur und deutsche Geschichte

Glaube – Biologie – Macht

 

Neue Ausstellung
bis zum 07. Juni 2026 im
Deutschen Historischen Museum

Was ist gemeint, wenn von „Natur“ die Rede ist? Auf diese Frage sind in der deutschen Geschichte sehr unter-schiedliche Antworten gegeben worden. Regierungen sowie religiöse und politi-sche Bewegungen haben den Begriff der Natur definiert – und für sich bean-sprucht. In einer neuen Ausstellung zeigt das Deutsche Historische Mu-seum, wie unterschiedlich „Natur“ zu verschiedenen Zeiten im Spannungs-feld von Glaube, Biologie und Macht verstanden und politisch eingesetzt wurde. Der schillernde und vielseitige Begriff der „Natur“ wird in seiner histori-schen Breite und Tiefe ausgelotet.

 

Begleitend zur Ausstellung lädt das Museum von März bis Mai 2026 zur neuen Veranstaltungsreihe „DHM außer Haus“ ein:

Sonntag, 29. März 2026, 14.00 Uhr

beim „Kartoffelkönig“ in Potsdam, mit Dorlis Blume und Antonia Humm

Sonntag, 19. April 2026, 14.00 Uhr

bei den Überresten der NS-Autobahn bei Gräfendorf, mit Martin Baumert und Nils Franke

Sonntag, 10. Mai 2026, 14.00 Uhr

bei der Bergbaufolgelandschaft am Senftenberger See, mit Martin Baumert und Elke Löwe

Sonntag, 31. Mai 2026, 14.00 Uhr

bei den Weinbauern der Anti-Atomkraftproteste in Wyhl, mit Bernd Nössler und Julia Voss

 

Mehr Informationen beim DHM

NATUR Online  Kolumne

Beiträge zu Nachhaltigkeitsthemen

aus der Redaktion

AKTUELLER  BEITRAG

Burgenbaumeister im Anmarsch

WEITERE THEMEN

Ohne Wasser geht es nicht

Es gibt kaum noch Dunkelheit

Ein Plädoyer für den Maulwurf

Kein Torf in den Topf

Steine blühen nicht


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NATUR Online   Tipp

Der neue Podcast der Deutschen Umwelthilfe (DUH) , der Natur-schutz zum Erlebnis macht

Veranstaltung 2026

Grenzenlos wandern

Der 123. Deutsche Wandertag findet vom 24. bis 27. September 2026 unter dem Motto „bewegt verbunden – Gemeinsam durch das Erzgebirge“ in Oberwiesenthal statt. Erstmals wird das traditionsreiche Großereignis eng mit der internationalen EURORANDO verknüpft, die bereits ab dem 20. September Wanderfreundinnen und -freunde aus ganz Europa ins deutsche und tschechische Erzgebirge führt.

Wer sich für den Deutschen Wandertag interessiert, findet nicht nur ein Wan-derfest, sondern auch eine Plattform für Vernetzung, Ehrenamt und Nachhaltig-keit. Der DWV lädt Vereine und andere Unterstützer ein, sich einzubringen und das Ereignis aktiv mitzugestalten.

www.wanderverband.de

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Aktualisiert am 13. März 2026

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