3. Februar 2026 | Kritik am Torfabbau
Internationaler Tag der Feuchtgebiete
Bonn, Berlin. Anlässlich des Internationalen Schutztages der Feuchtgebiete ((World Wetlands Day, 2. Februar) hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)auf den zwingend
notwendigen Schutz der Gewässer und der Feuchtgebiete im Binnenland sowie des Watten-meeres hingewiesen.
„Schadstoffeinträge in Flüsse und Seen und die Vernichtung von Feuchtwiesen und Moorgebieten müssen verhindert werden. Die
Bundesregierung und die Landesregierungen müssen dem Schutz der Feuchtgebiete und dem damit verbundenen Artenschutz höchste Priorität einräumen“, fordert Udo Buchholz vom Vorstand des Bundesverbandes
Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).
Am 2. Februar 1971 wurde in der iranischen Stadt Ramsar das internationale Übereinkommen über "Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung" verabschiedet. Feuchtgebiete sollen dem-nach nachhaltig
genutzt und geschützt werden. Seit 1997, also seit nunmehr fast 30 Jahren, wird der Internationale Tag der Feuchtgebiete begangen. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit für den notwendigen Schutz der
Feuchtgebiete und den Bekanntheitsgrad der Ramsar-Konvention zu steigern.“
Die Bundesrepublik Deutschland ist 1976 der Ramsar-Konvention beigetreten Inzwischen gehören der Konvention global 173 Vertragsstaaten an (Stand: Dezember 2025), die 2553 Feuchtgebiete
internationaler Bedeutung mit einer Gesamtfläche von knapp 2,6 Millionen
Quadratkilometer gemeldet haben.
In der Bundesrepublik sind derzeit 35 Ramsar-Gebiete ausgewiesen. Der BBU betont, dass neben diesen 35 Gebieten auch weitere Moor- und Venngebiete nachdrücklich geschützt werden
müssen. Und so kritisiert BBU-Vorstandsmitglied Buchholz den weiterhin stattfindenden Torfabbau in Niedersachsen.
Engagement unterstützen
Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Einzelmit-glieder. Er wurde 1972 gegründet und hat seinen Sitz in Bonn.
Weitere Umweltgruppen, Aktions-bündnisse und engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für umweltfreundliche Energiequellen.
Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33. Der
BBU ist unabhängig von staatlicher Förderung und ist daher auf Spenden der Bürgerinnen und Bürger zur Finanzierung seiner Arbeit angewiesen!
Quelle: BBU
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