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13. Februar 2026 

 

WWF legt Vorschläge für fischereifreie Zonen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer vor

 

WWF: „Krabbenfischerei gehört zur Nordseeküste dazu, doch der Meeresboden braucht Zonen, wo er in Ruhe gelassen wird.“


Hamburg: Wie lassen sich traditionelle Krabbenfischerei und Schutz des Nationalparks und Weltnaturerbes Wattenmeer miteinander vereinbaren? In Niedersachsen diskutieren Landes-behörden, Krabbenfischer, und Umweltverbände derzeit über die Einrichtung fischereifreier Zonen.

 

Nun hat der WWF seine Vorschläge für fischereifreie Gebiete vorgelegt, damit auch unter Wasser wieder ein vielfältiges und natürliches Ökosystem entsteht. Gut 50 Prozent der derzeit befischten Nationalparkbereiche sollen demnach künftig der Natur vorbehalten und nicht mehr befischt werden, so wie es das Bundesnaturschutzgesetz vorschreibt. Die Flächen sind so gewählt, dass die Fischereitätigkeit der Krabbenkutter in den niedersächsischen Küstengewässern nur um rund 35 Prozent beschränkt wird und gleichzeitig besonders wertvolle Naturräume geschützt werden.  
 
„Der ökologische Zustand der niedersächsischen Gewässer ist besorgniserregend. Es fehlen Rückzugsräume, die die marine Artenvielfalt stärken und das Ökosystem gegen den Klimawandel wappnen. In den ständig wasserbedeckten Bereichen des Wattenmeers existieren heute fast keine fischereifreien Flächen. Das ist mit dem Zweck eines Nationalparks nicht vereinbar, es muss ein Kompromiss gefunden werden“, sagt Catherine Zucco, Meeresschutzexpertin beim WWF Deutschland.

 

Ruhezonen müssen die verschiedenen Arten und Lebensräume ausreichend repräsentieren und besser schützen. „Es braucht unbefischte Gebiete in ausreichender Größe, die vollständige Tidebecken mit ihren Prielen, Flussmündungen und Offshore-Gebiete umfassen. Wo es möglich und für den Naturschutz sinnvoll ist, enthält unser Vorschlag ökologisch wertvolle Flächen, die sowieso nicht intensiv befischt werden“, so Zucco. Zudem tragen die benannten Gebiete der hohen Bedeutung der Osterems und des Ems-Dollart-Bereiches für die Krabbenfischerei Rechnung und sparen diese – ebenso wie wichtige Kulturflächen der Miesmuschelfischerei - von Stilllegung aus.
 
Der WWF-Vorschlag sieht u.a. vor, wertvolle Tidebecken zwischen Inseln und Festland, die Offshore-Gebiete vor Borkum und Juist sowie vor Wangerooge und Spiekeroog, das Wattgebiet zwischen Jade und Weser sowie Teile des Wattgebiets zwischen Weser und Elbe als fischerei-freie Gebiete auszuweisen.


Gerade die Krabbenfischerei kann die Natur erheblich schädigen, etwa durch hohe Beifang-raten. In den bodenberührenden Schleppnetzen der Kutter landen neben den Garnelen viele junge Plattfische und andere Meeresbewohner, die dann dem Ökosystem fehlen. Bei einigen Arten, etwa bei jungen Miesmuscheln oder Seegras, kann schon ein einmaliger Schleppvorgang die Wiederansiedlung zunichtemachen. Die einst weit verbreiteten Sandkorallenriffe wurden bereits zerstört.
 
„Die Krabbenfischerei gehört zur Nordseeküste dazu, doch der Meeresboden braucht Zonen, wo er in Ruhe gelassen wird. Unser Vorschlag soll der Natur und der Fischerei Raum geben“, sagt Catherine Zucco weiter. Aus der geplanten Transformation der Fischerei erwächst laut WWF eine Verpflichtung. Die Bundesregierung hat im Jahr 2025 auf Forderungen der Fischerei reagiert und 20 Millionen Euro in einem Abwrackprogramm zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, die Flotte der Krabbenkutter um rund 30 Prozent zu verkleinern. Gegenüber der EU wurde die öffentliche Finanzierung der Stilllegungsprämie mit dem Verlust von Fanggebieten u.a. durch Meeresschutzgebiete begründet. Dieser Schutz müsse nun auch in die Tat umgesetzt werden, fordert der WWF. „Die geplante Flottenreduzierung muss sich angemessen in der Fläche widerspiegeln. Weniger Kutter brauchen weniger Platz, für die Natur können störungsfreie Refugien im Schutzgebiet entstehen. So lässt sich der Fischereidruck auf ein weitgehend nationalparkverträgliches Maß verringern und mehr Rechtsicherheit für die Fischerei schaffen“, erläutert WWF-Expertin Zucco.

 
  Hintergrund:
 
  Die WWF-Vorschläge setzen geltende Naturschutzvorgaben um: Laut Bundesnaturschutzgesetz (§24 BNatSchG) müssen Nationalparke überwiegend, d.h. zu mehr als 50 Prozent, nutzungsfrei sein.
 
  Karte mit VMS-Punkten (Fangaufwand) der deutschen Krabbenfischerei in den Jahren 2017-22 und WWF-Vorschlag für fischereifreie Gebiete im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. 
 
 

 

 

Quelle: WWF

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21 Tier- und Artenschutzorganisationen fordern die Stadt auf, Anbieter von Trophäenjagdreisen endlich von der Messe zu verbannen. Pressemitteilung von Pro Wildlife vom 26. Januar 2026

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Angesichts hoher Temperaturen, Tro-ckenheit und Starkregenereignissen werden unsere Rhöner Quellen und Bäche vor große Herausforderungen gestellt. Im Rahmen der Online-Vor-tragsreihe „In der Rhön – für die Rhön“ beleuchten Stefan Zaenker und drei weitere Referentinnen das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.
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Nationalpark Hainich

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„Spechte“, „Märzenbecher“ und „Bär-lauch“ sind Teil des Programms. Bewährte Veranstaltungen wie die Mitsommernacht, eine Wildniswan-derung und der „Welt-Ranger-Tag“ sind wieder dabei. Pilzinteressierte können sich ebenfalls auf spezielle Veran-
staltungen freuen. Neu im Programm sind Angebote für Geologie- und
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ganz im Zeichen des Jubiläums „15 Jahre Weltnaturerbe Buchenwälder“.
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Naturschutzakademie Hessen in Wetzlar

 

28. Februar 2026  (Sa)                          

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Anmeldeschluss: 20.02.2026

Programm & Anmeldung
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38. Deutscher Naturschutztag
„NATUR  MENSCH  ZUKUNFT“
10. März bis 14. März 2026,

Freie Universität Berlin

 

Informieren - Vernetzen - Mitgestalten!

Der 38. Deutsche Naturschutztag (DNT) stellt die vielfältigen Beziehun-gen zwischen Mensch und Natur in den Mittelpunkt und bietet Gelegenheit für eine aktuelle Standortbestimmung.

Erleben Sie Expertise und Beteili-gung zu topaktuellen Naturschutz-themen mit Fachleuten, Engagierten und Naturschutzbegeisterten aus ganz Deutschland! Themen sind u.a. die Zukunftsfähigkeit heutiger Instrumente und Strategien, aktuelle rechtliche Vor-gaben, Naturschutz auf Landschafts-ebene, Kommunikation und Bildung, Transformation von Naturschutz und Gesellschaft, Stadtnaturschutz, inno-vative Ansätze im Monitoring und in der Finanzierung von Naturschutzmaß-nahmen und viele mehr.

Der größte Naturschutzkongress Deutschlands erwartet Sie mit:

einem umfassenden Fachprogramm mit über 150 Experten*innen, einer spannenden Eröffnungsveranstaltung,

Mitgestaltung in Barcamps, Worldcafé und Fishbowl, einer Fach-Ausstellung,

dem Berufsfeldforum Naturschutz,

Exkursionen in Berlin und Branden-burger Umland, der "Langen Nacht des Naturschutzes" und ein vielfältiges Begleitprogramm. Seien Sie in Berlin dabei, wir freuen uns auf Sie!

Neue Veröffentlichung liefert Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmit-telindustrie. Der Konzernatlas beleuch-tet die Marktmacht der großen Konzer-ne vom Saatgut bis zum Supermarkt und zeigt auf, wie Politik und Bürger-*innen diese Macht begrenzen können - für eine umweltverträgliche, sozial gerechte und nachhaltige Ernährung.

Die Herausgeber Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre warnen: Wenige Konzerne setzen Preise durch – von Saatgut und Pestiziden bis zum Lebensmitteleinzel-handel – und beeinflussen politische Entscheidungen.

Wildnisbroschüre
 
„Vielfältig. Vertikal. Wild“
 
(c) NP Berchtesgaden
 
Der Reichtum an Tieren, Pflanzen,

Pilzen oder Flechten und auch die Vielfalt an Lebensräumen im National-park Berchtesgaden ist enorm: Aktuelle Forschungen haben unter anderem 13.544 Pilzarten, 1.100 Gefäßpflanzen, 100 Vogelarten und 16 Reptilien- und Amphibienarten für das Gebiet des Nationalparks nachgewiesen.

 

Die neue, kostenfreie Wildnisbroschüre  zeigt ausgewählte Besonderheiten der Fauna und Flora des Nationalparks, gegliedert nach den vier Hauptlebens-räumen: Wasser, Wald, Offenland und Fels. Das Heft ist hier zu bestellen.

Internationaler Fotowettbewerb „Naturschätze Europas 2026“ 

Auf Entdeckungsreise in Europas Natur

„Gut gegähnt, Polarfuchs“ von Marcel Gerson, Siegerbild des EuroNatur-Fotowettbewerbs 2025.

Bereits zum 33. Mal laden die Natur-schutzstiftung EuroNatur und ihre Wett-bewerbspartner Hobby- und Profifoto-grafen dazu ein, die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Europas sowie die schön-sten Landschaften des Kontinents in eindrucksvollen Bildern einzufangen.

„Gipfelstürmer“ von Melanie Weber, 9. Platz im diesjährigen Fotowettbewerb.

Eine Fachjury kürt die ausdrucksstärk-sten Motive. Die besten Aufnahmen zieren den EuroNatur-Wandkalender

und werden mit Geldpreisen prämiert. Die Gewinnerfotos werden zudem im EuroNatur-Magazin und in der Zeit-schrift „natur" sowie auf den Internet-seiten der Veranstalter veröffentlicht. 

Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Nähere Informationen zum Wettbewerb sind hier zu finden.

Georg Bayerle
Der Alpen Appell

Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen

Der Alpenkenner, Filmemacher und Journalist Georg Bayerle beobachtet die exzessive Erschließung und Ver-marktung der Bergwelt seit mehreren Jahrzehnten, privat wie beruflich. In seiner Streitschrift analysiert er scho-nungslos den Zustand eines immer fragiler werdenden Ökosystems, hinter-fragt die auf reiner Ausbeutung basie-rende Alpenökonomie – und er zeigt Wege für die Zukunft auf, wie wir das großartige Gebirge inmitten des Kon-tinents doch vor uns retten können.

Ein Plädoyer zum Schutze eines unersetzlichen Lebens- und Erholungs-raumes vor unserer Haustüre!

160 Seiten, Zweifarbdruck, 16 Fotos; 11,5 x 20,5 cm, Klappenbroschur; Tyrolia-Verlag, Innsbruck Wien 2025; ISBN 978-3-7022-4260-2, € 20,-
Auch als E-Book erhältlich,
ISBN 978-3-7022-4290-9, € 16,99

Nachhaltig erleben, staunen und mitmachen!

© NNL

Die Broschüre lädt dazu ein, Deutsch-lands Naturparadiese zu entdecken. Auf 28 Seiten bündelt sie nachhaltige Naturerlebnis-Angebote in Nationalpar-ken, Naturparken und Biosphärenreser-vaten. Neben Inspiration für Ausflüge und Urlaubsreisen bietet die Broschüre auch Möglichkeiten zum Mitmachen: Ob im Programm „Ehrensache Natur“, als Fördermitglied oder durch einen Spendenbeitrag – jedes Engagement für eine intakte Natur, ein gesundes Klima und den Erhalt der biologischen Vielfalt ist willkommen. [>>>mehr]

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Südafrika im Mai 2025

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Natur und deutsche Geschichte

Glaube – Biologie – Macht

 

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Was ist gemeint, wenn von „Natur“ die Rede ist? Auf diese Frage sind in der deutschen Geschichte sehr unter-schiedliche Antworten gegeben worden. Regierungen sowie religiöse und politi-sche Bewegungen haben den Begriff der Natur definiert – und für sich bean-sprucht. In einer neuen Ausstellung zeigt das Deutsche Historische Mu-seum, wie unterschiedlich „Natur“ zu verschiedenen Zeiten im Spannungs-feld von Glaube, Biologie und Macht verstanden und politisch eingesetzt wurde. Der schillernde und vielseitige Begriff der „Natur“ wird in seiner histori-schen Breite und Tiefe ausgelotet.

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Grenzenlos wandern

Der 123. Deutsche Wandertag findet vom 24. bis 27. September 2026 unter dem Motto „bewegt verbunden – Gemeinsam durch das Erzgebirge“ in Oberwiesenthal statt. Erstmals wird das traditionsreiche Großereignis eng mit der internationalen EURORANDO verknüpft, die bereits ab dem 20. September Wanderfreundinnen und -freunde aus ganz Europa ins deutsche und tschechische Erzgebirge führt.

Wer sich für den Deutschen Wandertag interessiert, findet nicht nur ein Wan-derfest, sondern auch eine Plattform für Vernetzung, Ehrenamt und Nachhaltig-keit. Der DWV lädt Vereine und andere Unterstützer ein, sich einzubringen und das Ereignis aktiv mitzugestalten.

www.wanderverband.de

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