19. Februar 2026 | Internationales
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Münchner Sicherheitskonferenz
Bundesumweltminister Carsten Schneider und der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom vereinbaren weitere Zusammenarbeit im
Bereich Klima- und Umweltschutz Bundesumweltminister Carsten Schneider und der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom haben sich heute bei der Münchner
Sicherheitskonferenz zu Gesprächen über die nationalen und wirtschaftlichen Sicherheitsrisiken des Klimawandels getroffen. Dabei betonten sie, dass eine Wende hin zu sauberer Energie diese Risiken
reduzieren und gleichzeitig die Gesellschaft und das Wirtschaftswachstum schützen kann. Beide Politiker betonten, dass nachhaltige Energie-technologien und die Förderung einer starken
Kreislaufwirtschaft rund um Abfallvermeidung, Recycling und Wiederverwertung neue Chancen für die Wirtschaft eröffnen, mit denen Industrien und Unternehmen wettbewerbs- und widerstandsfähiger
werden. Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, Kalifornien die
viertgrößte. Unser Ziel, gemeinsam voranzugehen, sendet auch ein starkes wirtschaftliches Signal. Ich bin mir mit Gouverneur Newsom einig, dass nachhaltige Technologien und resiliente Ökosysteme
einen erheblichen Beitrag zur langfristigen Sicherheit und Stabilität unserer Gesellschaften leisten. Außerdem fördern sie Innovationen, schaffen nachhaltige Arbeitsplätze und stärken die
Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft. Gleichzeitig verringern sie die finanziellen Risiken, die mit Klimaschäden, Ressourcenknappheit und Umweltzerstörung einhergehen. Ich freue mich auf den
weiteren Austausch mit Gouverneur Newsom zu diesen Themen.“ Gouverneur Gavin Newsom: „Der Klimawandel ist eine unmittelbare Bedrohung für unsere Sicherheit und unsere
Wirtschaft. Kalifornien hat gezeigt, dass man der Umweltverschmutzung begegnen und trotzdem weiter Arbeitsplätze und Wohlstand schaffen kann. Wir haben unsere Emissionen radikal gesenkt, unsere
Bevölkerung geschützt und sind dabei außerdem zur viertgrößten Volkswirtschaft der Welt aufgestiegen. Ich bin stolz darauf, gemeinsam mit Minister Schneider der Welt zu zeigen, dass der Kampf gegen
den Klimawandel sowohl unsere Wirtschaft als auch unsere Sicherheit stärkt.“ Die Umweltkrise macht nicht an Ländergrenzen halt. Dieser Herausforderung muss die globale Zusammenarbeit gerecht werden: Extreme Wetterereignisse, steigende Meeresspiegel und Ressourcenknappheit destabilisieren Regionen und bedrohen die wirtschaftliche Sicherheit. Deutschland und Kalifornien, die beide bereits von Extremwetterereignissen betroffen sind, treiben die internationale Zusammenarbeit entschlossen voran.
Die beiden Politiker sprachen über eine vertiefte Zusammenarbeit bei grünen Technologien, Emissionsminderung und Anpassung an den
Klimawandel, bei natürlichem Klimaschutz und dem Aufbau gesunder Landes- und Meeresökosysteme.
Beide Politiker betonten, dass der Schutz unserer natürlichen Ökosysteme Landschaften, Flüsse, Böden und Meere entscheidend für die Sicherheit sei. Gesunde Ökosysteme absorbieren und speichern CO₂ und Methan, regulieren den Wasserhaushalt, aber auch die Auswirkungen von Dürren, Hochwasser und Hitzewellen und stützen die Nahrungsmittelproduktion.
Bundesumweltminister Schneider und Gouverneur Newsom sprachen über eine gemeinsame Zusammenarbeit, mit der diese Systeme im Rahmen einer zukunftsorientierten, Kosten und Konflikte begrenzenden Risikoprävention stärker geschützt und wiederhergestellt werden können.
Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)
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