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30. Juli 2025 

 

Kälter waschen für den Klimaschutz

 
  Haushalte in Deutschland senken die Temperatur beim Wäschewaschen um 1,5 Grad und sparen damit 192.000 Tonnen CO₂ ein
 
  Erfolgreiche Nachhaltigkeitsinitiative #WirDrehenRunter von WWF Deutschland und Ariel wird fortgesetzt
 
  Kampagne klärt über Vorteile des Wäschewaschens bei niedrigen Temperaturen auf


Schwalbach am Taunus/Berlin. Immer mehr Menschen in Deutschland drehen die Temperatur beim Wäschewaschen herunter – und leisten damit einen Beitrag zum Klimaschutz. Das ist die Bilanz des dritten Kampagnenjahres der gemeinsamen Nachhaltigkeitsinitiative #WirDrehenRunter der Umweltschutzorganisation WWF Deutschland und des Waschmittel-Herstellers Procter & Gamble (P&G) mit der Marke Ariel.

Seit Beginn der wissenschaftlich begleiteten Kampagne im Jahr 2022 haben die Menschen in Deutschland die durchschnittliche Waschtemperatur im Schnitt um 1,5 °C gesenkt auf aktuell 41,7 °C und so insgesamt 192.000 Tonnen CO₂ eingespart. Das ist das Ergebnis der Messung der durchschnittlichen Waschtemperatur in Deutschland durch das Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP).

Zentrale Hebel für den Erfolg der Kampagne: Information, persönlicher Austausch und erlebbare Erfahrungsräume wie zuletzt Pop-up-Kaltwaschsalons in drei deutschen Großstädten. In München, Berlin und Köln konnten sich Verbraucher:innen in diesem Jahr davon überzeugen, wie effektiv und sauber Waschen bei 30 °C funktioniert und wie sich gleichzeitig Energie, Geld und CO₂ einsparen lassen.
 
Sechs Wochen, drei Städte – Kaltwaschsalons in München, Berlin und Köln liefern relevante Informationen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

 

Die Kaltwaschsalons haben großen Zuspruch erfahren: Weit mehr als 600 Menschen haben an den sechs Eventtagen 519 Waschladungen bei 30 °C gewaschen und sich vor Ort davon überzeugt, dass moderne Waschmittel wie Ariel auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig Flecken entfernen und tiefenrein waschen.


Die Kaltwaschsalons boten dabei auch Raum für persönlichen Austausch sowie Aufklärung von Verbraucher:innen durch Expert:innen und Verhaltsforscher:innen über nachhaltige Waschgewohnheiten, sinnvolle Verhaltensänderungen und Langlebigkeit von Kleidung.

WWF Deutschland und Ariel setzen Nachhaltigkeitskampagne weiter fort
Angesichts der erfolgreichen Entwicklung der Kampagne werden die Partner ihre Zusammen-arbeit fortführen und sich auch in Zukunft gemeinsam dafür einsetzen, noch mehr Menschen dazu zu bewegen, die Waschtemperatur zu senken. Das gemeinsame Ziel bleibt: die Waschtemperatur in Deutschland weiter abzusenken und im internationalen Vergleich besser zu werden. Denn trotz der bereits erzielten Temperaturabsenkung wird in Deutschland nach wie vor heißer gewaschen als mit modernen Waschmitteln nötig.
 
Gabriele Hässig, Geschäftsführerin Kommunikation & Nachhaltigkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) bei Procter & Gamble: 
„Aufklärung über die Vorteile des Wäschewaschens bei niedrigeren Temperaturen wirkt und hilft den Menschen im Alltag und dem Klima. Über die Kaltwaschsalons haben wir besondere Nähe zu den Menschen hergestellt, um alle mitzunehmen. Wir haben vor Ort gezeigt, dass die Wäsche auch bei 30 °C richtig sauber wird und sich so Strom und Geld sparen lassen. Der Austausch in den Kaltwaschsalons ist klare Motivation, weiterzumachen. Unser gemeinsames Ziel bleibt, möglichst viele Menschen in Deutschland für das Runterdrehen zu begeistern und so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“
 
Viviane Raddatz, Klimachefin beim WWF Deutschland:
„Für den Klimaschutz zählt jedes Zehntel Grad. Dafür müssen wir an allen Reglern drehen – den großen politischen und wirtschaftlichen und den kleinen daheim. Seit dem Start unserer gemein-samen Kampagne haben die Menschen in Deutschland durch die Absenkung der Waschtem-peratur bereits über 192.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Deshalb setzen wir uns auch weiterhin dafür ein, dass Kaltwaschen zum neuen Standard wird und die Menschen durch diese kleine Verhaltensänderung ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten können.“
 
Rosa Strube, Leiterin des Teams zu nachhaltigen Lebensstilen beim CSCP:  
„Es gibt viele Kampagnen, die eine Verhaltensänderung von Menschen zum Ziel haben, aber nur sehr wenige, die dabei wissenschaftlich evaluiert werden. Die durchschnittliche Waschtemperatur in Deutschland verlässlich zu messen und zeitgleich Einblicke in Barrieren und Motivatoren für kälteres Waschen zu evaluieren, setzt neue Standards und unterstützt die verhaltenswissenschaftlich fundierte weitere Ausgestaltung der #WirDrehenRunter Initiative.“
  

Hintergrundinformationen

Für mehr Nachhaltigkeit im Alltag: #WirDrehenRunter – kleiner Dreh mit großer Wirkung
#WirDrehenRunter ist eine gemeinsame Initiative von WWF Deutschland und dem Waschmittel-hersteller P&G mit der Marke Ariel. Die Initiative wurde vor drei Jahren mit dem Ziel ins Leben gerufen, die überdurchschnittlich hohe Waschtemperatur in Deutschland abzusenken und damit einen wichtigen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit im Alltag und zum Klimaschutz zu leisten. Denn: Die Temperatur beim Waschen hat den größten Einfluss auf den Energieverbrauch – bis zu 60 Prozent des CO₂-Fußabdrucks entstehen allein dadurch. Weitere 20 Prozent entfallen auf die Inhaltsstoffe des Waschmittels, während die restlichen 20 Prozent durch Verpackung, Herstellung, Transport und Entsorgung verursacht werden. Wer seine Wäsche bei niedrigeren Temperaturen wie 30 °C wäscht, trägt somit aktiv dazu bei, Energie zu sparen und CO₂-Emissionen zu verrin-gern – ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz, insbesondere wenn viele Menschen mitmachen. Mit der gemeinsamen Initiative fördern der WWF und P&G eine kleine Verhaltensänderung im Alltag mit großer Wirkung.

Ergebnisse werden wissenschaftlich gemessen
Die wissenschaftliche Begleitung der Initiative durch das Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) stellt sicher, dass die Ergebnisse fundiert und nachvollziehbar sind. Grundlage der Erfolgsmessung sind regelmäßige Umfragen und Temperaturmessungen in Deutschland sowie ein Vergleich mit Österreich als Referenzmarkt, in welchem die Kampagne nicht läuft.
 
Vorteile im Alltag

 
  Energie- und Kosteneinsparung: Wer statt bei 60 °C bei 30 °C wäscht, kann bis zu 60 Prozent der Energie einsparen – bezogen auf den Energieverbrauch einer Waschmaschine im Standardprogramm. Selbst bei einer Reduktion der Waschtemperatur von 40 °C auf 30 °C liegt das CO₂-Einsparpotenzial bei 38 Prozent. Auf www.wirdrehenrunter.de lässt sich individuell berechnen, wie viel Geld sich im eigenen Haushalt durch das Absenken der Waschtemperatur sparen lässt.
 
  Länger Freude an Kleidung: Waschen bei niedrigeren Temperaturen ist sanfter zu Textilien. Fasern und Farben werden weniger stark beansprucht, was die Lebensdauer der Kleidung verlängert. Dadurch muss Kleidung seltener ersetzt werden – das spart Ressourcen und schont die Umwelt.
 
  Sauberkeit ohne Kompromisse: Moderne Waschmittel wie Ariel entfernen alltägliche Flecken und Gerüche bereits bei 30 °C zuverlässig und sorgen für saubere Wäsche.

 
WWF Deutschland    
Der WWF Deutschland ist Teil der internationalen Umweltschutzorganisation World Wide Fund for Nature (WWF). Seit mehr als 60 Jahren arbeitet das WWF-Netzwerk rund um den Globus daran, die Umweltzerstörung zu stoppen und eine Zukunft zu gestalten, in der Mensch und Natur in Einklang miteinander leben. In rund 100 nationalen und internationalen Projekten setzt sich der WWF Deutschland aktuell für den Erhalt der biologischen Vielfalt und unserer natürlichen Lebensgrundlagen ein. Der WWF Deutschland arbeitet in Projekten, Branchenansätzen und bilateralen Partnerschaften konstruktiv mit Unternehmen zur Lösung von Umweltproblemen zusammen. 


Procter & Gamble   
Procter & Gamble bietet Verbrauchern auf der ganzen Welt eines der stärksten Portfolios mit qualitativ hochwertigen und führenden Marken wie Always®, Ambi Pur®, Ariel®, Bounty®, Braun®, Charmin®, Crest®, Dawn®, Downy®, Fairy®, Febreze®, Gain®, Gillette®, Head&Shoulders®, Lenor®, Oral-B®, Pampers®, Pantene®, SK-II®, Tide®, Whisper® und Wick®. P&G ist weltweit in 70 Ländern tätig. 

 

Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production
Als gemeinnütziger ‘Think- und Do-Tank’ unterstützt das Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production seit über 20 Jahren Unternehmen und staatliche Organisationen bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien und der Umsetzung von wirkungsorientierten und innovativen Lösungen in nationalen und internationalen Projekten. In seiner Arbeit befasst sich das CSCP mit der Rolle des menschlichen Verhaltens und der Anwendung verhaltenspsychologischer Erkenntnisse in der Praxis. Eine weitere Kernkompetenz des CSCP ist die Gestaltung und Organisation von Multi-Stakeholder-Prozessen mit Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft.

 

Quelle: WWF Deutschland

Wir machen's aus!

Zur Earth Hour 2026 anmelden!

FREIANZEIGE

Zum 20. Mal schalten Unternehmen weltweit, am Samstag, den 28. März 2026, von 20.30 bis 21.30 Uhr, das Licht aus – als gemeinsames Zeichen für mehr wirksamen Klimaschutz.

Schalten auch Sie das Licht aus, mobilisieren Sie Mitarbeitende zur Teilnahme und setzen Sie ein starkes symbolisches Zeichen für mehr Klima-schutz und politische Verantwortung! 

[>>Zur Anmeldung]

Umfrage 

Wer verdient den Rhöner Biosphärenpreis 2026?

Jetzt Vorschläge einreichen!

Gläserberg | Foto: Arnulf Müller

Mensch und Natur in ein nachhaltiges Miteinander bringen, um eine lebens-werte Zukunft für alle zu sichern – darum geht es in den mehr als 750 UNESCO-Biosphärenreservaten welt-weit - auch in der Rhön. Diese Idee umzusetzen, ist eine Gemeinschafts-aufgabe der gesamten Gesellschaft. Unzählige Rhönerinnen und Rhöner setzen sich in ganz besonderem Maße hierfür ein – beruflich und ehrenamtlich. Dieses Engagement wollen die Verwal-tungen des UNESCO-Biosphärenreser-vats mit einem Rhöner Biosphärenpreis würdigen, der regelmäßig alle drei Jahre ausgelobt wird – erstmalig im Jahr 2023. Wer hat den Biosphären-preis 2026 verdient? Rhönerinnen und Rhöner können auf der Homepage des Biosphärenreservats bis zum 31. März online Vorschläge einreichen.

Ehrenberg | Foto: Arnulf Müller

Digitales Blühbarometer 2026

Die Blüte der japanischen Zier-kirsche ab sofort online verfolgen

Kirschblüte | Foto: SSG Sandra Moritz

Der Anblick der blühenden Kirsch-bäume im Schlossgarten Schwetzingen ist für viele Gäste ein wahres Frühlings-Highlight. Um die Entwicklung bis zur vollen zartrosa-weißen Blüte nicht zu verpassen, können Interessierte den Stand ab sofort im digitalen „Blühbaro-meter“ live mitverfolgen – und zum richtigen Zeitpunkt die Blütenpracht bei einem Besuch im Schlossgarten bestaunen. Das Barometer mit den aktuellen Aufnahmen ist zu finden unter www.schloss-schwetzingen.de.

FREIANZEIGE

Jagdmesse Dortmund

Neue Gutachten zum Ausschluss von Trophäenjagdangeboten

 

Tier- und Artenschützer fordern Vermarktungsstopp tier- und artenschutzwidriger Jagdreisen

Am 27. Januar startete Europas größte Jagdmesse JAGD & HUND. Über 90 Aussteller bieten dort Trophäenjagd auf Elefant, Nashorn, Löwe, Eisbär und viele weiteren Arten an. Dabei zeigen zwei neue Rechtsgutachten, dass ein Ausschluss tier- und artenschutz-widriger Messeangebote möglich ist.
21 Tier- und Artenschutzorganisationen fordern die Stadt auf, Anbieter von Trophäenjagdreisen endlich von der Messe zu verbannen. Pressemitteilung von Pro Wildlife vom 26. Januar 2026

Nationalpark Hainich

Das neue Veranstaltungsprogramm steht  im Zeichen des Jubiläums „15 Jahre Weltnaturerbe Buchenwälder“.

Mehr Infos zum Programm
260115_MITMACHEN.pdf
PDF-Dokument [234.0 KB]

Tagung

Naturschutzakademie Hessen in Wetzlar

 

28. Februar 2026  (Sa)                          

Das Rebhuhn - Vogel des Jahres 

Anmeldeschluss: 20.02.2026

Programm & Anmeldung
Das Rebhuhn.pdf
PDF-Dokument [505.4 KB]

Jetzt anmelden! 

38. Deutscher Naturschutztag
„NATUR  MENSCH  ZUKUNFT“
10. März bis 14. März 2026,

Freie Universität Berlin

 

Informieren - Vernetzen - Mitgestalten!

Der 38. Deutsche Naturschutztag (DNT) stellt die vielfältigen Beziehun-gen zwischen Mensch und Natur in den Mittelpunkt und bietet Gelegenheit für eine aktuelle Standortbestimmung.

Erleben Sie Expertise und Beteili-gung zu topaktuellen Naturschutz-themen mit Fachleuten, Engagierten und Naturschutzbegeisterten aus ganz Deutschland! Themen sind u.a. die Zukunftsfähigkeit heutiger Instrumente und Strategien, aktuelle rechtliche Vor-gaben, Naturschutz auf Landschafts-ebene, Kommunikation und Bildung, Transformation von Naturschutz und Gesellschaft, Stadtnaturschutz, inno-vative Ansätze im Monitoring und in der Finanzierung von Naturschutzmaß-nahmen und viele mehr.

Der größte Naturschutzkongress Deutschlands erwartet Sie mit:

einem umfassenden Fachprogramm mit über 150 Experten*innen, einer spannenden Eröffnungsveranstaltung,

Mitgestaltung in Barcamps, Worldcafé und Fishbowl, einer Fach-Ausstellung,

dem Berufsfeldforum Naturschutz,

Exkursionen in Berlin und Branden-burger Umland, der "Langen Nacht des Naturschutzes" und ein vielfältiges Begleitprogramm. Seien Sie in Berlin dabei, wir freuen uns auf Sie!

Neue Veröffentlichung liefert Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmit-telindustrie. Der Konzernatlas beleuch-tet die Marktmacht der großen Konzer-ne vom Saatgut bis zum Supermarkt und zeigt auf, wie Politik und Bürger-*innen diese Macht begrenzen können - für eine umweltverträgliche, sozial gerechte und nachhaltige Ernährung.

Die Herausgeber Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre warnen: Wenige Konzerne setzen Preise durch – von Saatgut und Pestiziden bis zum Lebensmitteleinzel-handel – und beeinflussen politische Entscheidungen.

Wildnisbroschüre
 
„Vielfältig. Vertikal. Wild“
 
(c) NP Berchtesgaden
 
Der Reichtum an Tieren, Pflanzen,

Pilzen oder Flechten und auch die Vielfalt an Lebensräumen im National-park Berchtesgaden ist enorm: Aktuelle Forschungen haben unter anderem 13.544 Pilzarten, 1.100 Gefäßpflanzen, 100 Vogelarten und 16 Reptilien- und Amphibienarten für das Gebiet des Nationalparks nachgewiesen.

 

Die neue, kostenfreie Wildnisbroschüre  zeigt ausgewählte Besonderheiten der Fauna und Flora des Nationalparks, gegliedert nach den vier Hauptlebens-räumen: Wasser, Wald, Offenland und Fels. Das Heft ist hier zu bestellen.

Internationaler Fotowettbewerb „Naturschätze Europas 2026“ 

Auf Entdeckungsreise in Europas Natur

„Gut gegähnt, Polarfuchs“ von Marcel Gerson, Siegerbild des EuroNatur-Fotowettbewerbs 2025.

Bereits zum 33. Mal laden die Natur-schutzstiftung EuroNatur und ihre Wett-bewerbspartner Hobby- und Profifoto-grafen dazu ein, die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Europas sowie die schön-sten Landschaften des Kontinents in eindrucksvollen Bildern einzufangen.

„Gipfelstürmer“ von Melanie Weber, 9. Platz im diesjährigen Fotowettbewerb.

Eine Fachjury kürt die ausdrucksstärk-sten Motive. Die besten Aufnahmen zieren den EuroNatur-Wandkalender

und werden mit Geldpreisen prämiert. Die Gewinnerfotos werden zudem im EuroNatur-Magazin und in der Zeit-schrift „natur" sowie auf den Internet-seiten der Veranstalter veröffentlicht. 

Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Nähere Informationen zum Wettbewerb sind hier zu finden.

Georg Bayerle
Der Alpen Appell

Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen

Der Alpenkenner, Filmemacher und Journalist Georg Bayerle beobachtet die exzessive Erschließung und Ver-marktung der Bergwelt seit mehreren Jahrzehnten, privat wie beruflich. In seiner Streitschrift analysiert er scho-nungslos den Zustand eines immer fragiler werdenden Ökosystems, hinter-fragt die auf reiner Ausbeutung basie-rende Alpenökonomie – und er zeigt Wege für die Zukunft auf, wie wir das großartige Gebirge inmitten des Kon-tinents doch vor uns retten können.

Ein Plädoyer zum Schutze eines unersetzlichen Lebens- und Erholungs-raumes vor unserer Haustüre!

160 Seiten, Zweifarbdruck, 16 Fotos; 11,5 x 20,5 cm, Klappenbroschur; Tyrolia-Verlag, Innsbruck Wien 2025; ISBN 978-3-7022-4260-2, € 20,-
Auch als E-Book erhältlich,
ISBN 978-3-7022-4290-9, € 16,99

Nachhaltig erleben, staunen und mitmachen!

© NNL

Die Broschüre lädt dazu ein, Deutsch-lands Naturparadiese zu entdecken. Auf 28 Seiten bündelt sie nachhaltige Naturerlebnis-Angebote in Nationalpar-ken, Naturparken und Biosphärenreser-vaten. Neben Inspiration für Ausflüge und Urlaubsreisen bietet die Broschüre auch Möglichkeiten zum Mitmachen: Ob im Programm „Ehrensache Natur“, als Fördermitglied oder durch einen Spendenbeitrag – jedes Engagement für eine intakte Natur, ein gesundes Klima und den Erhalt der biologischen Vielfalt ist willkommen. [>>>mehr]

Spendenaufruf

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Copyright: Moholoholo Wildlife Rehabilitation Center

Südafrika im Mai 2025

Massenvergiftung Weißrückengeier

Ein besonderer Bericht von ELISABETH ZOJA

[>>>Zum Bericht]

Ausstellung

Grafik: VISUAL SPACE AGENCY & STUDIO BENS

 

Natur und deutsche Geschichte

Glaube – Biologie – Macht

 

Neue Ausstellung
bis zum 07. Juni 2026 im
Deutschen Historischen Museum

Was ist gemeint, wenn von „Natur“ die Rede ist? Auf diese Frage sind in der deutschen Geschichte sehr unter-schiedliche Antworten gegeben worden. Regierungen sowie religiöse und politi-sche Bewegungen haben den Begriff der Natur definiert – und für sich bean-sprucht. In einer neuen Ausstellung zeigt das Deutsche Historische Mu-seum, wie unterschiedlich „Natur“ zu verschiedenen Zeiten im Spannungs-feld von Glaube, Biologie und Macht verstanden und politisch eingesetzt wurde. Der schillernde und vielseitige Begriff der „Natur“ wird in seiner histori-schen Breite und Tiefe ausgelotet.

 

Begleitend zur Ausstellung lädt das Museum von März bis Mai 2026 zur neuen Veranstaltungsreihe „DHM außer Haus“ ein:

Sonntag, 08. März 2026, 14.00 Uhr

bei Hildegard von Bingen im Kloster Eibingen, mit Sr. Christophora Janssen OSB und Julia Voss

Sonntag, 29. März 2026, 14.00 Uhr

beim „Kartoffelkönig“ in Potsdam, mit Dorlis Blume und Antonia Humm

Sonntag, 19. April 2026, 14.00 Uhr

bei den Überresten der NS-Autobahn bei Gräfendorf, mit Martin Baumert und Nils Franke

Sonntag, 10. Mai 2026, 14.00 Uhr

bei der Bergbaufolgelandschaft am Senftenberger See, mit Martin Baumert und Elke Löwe

Sonntag, 31. Mai 2026, 14.00 Uhr

bei den Weinbauern der Anti-Atomkraftproteste in Wyhl, mit Bernd Nössler und Julia Voss

 

Mehr Informationen beim DHM

NATUR Online  Kolumne

Beiträge zu Nachhaltigkeitsthemen

aus der Redaktion

AKTUELLER  BEITRAG

Burgenbaumeister im Anmarsch

WEITERE THEMEN

Ohne Wasser geht es nicht

Es gibt kaum noch Dunkelheit

Ein Plädoyer für den Maulwurf

Kein Torf in den Topf

Steine blühen nicht


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NATUR Online   Tipp

Der neue Podcast der Deutschen Umwelthilfe (DUH) , der Natur-schutz zum Erlebnis macht

Veranstaltung 2026

Grenzenlos wandern

Der 123. Deutsche Wandertag findet vom 24. bis 27. September 2026 unter dem Motto „bewegt verbunden – Gemeinsam durch das Erzgebirge“ in Oberwiesenthal statt. Erstmals wird das traditionsreiche Großereignis eng mit der internationalen EURORANDO verknüpft, die bereits ab dem 20. September Wanderfreundinnen und -freunde aus ganz Europa ins deutsche und tschechische Erzgebirge führt.

Wer sich für den Deutschen Wandertag interessiert, findet nicht nur ein Wan-derfest, sondern auch eine Plattform für Vernetzung, Ehrenamt und Nachhaltig-keit. Der DWV lädt Vereine und andere Unterstützer ein, sich einzubringen und das Ereignis aktiv mitzugestalten.

www.wanderverband.de

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