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6. April 2023

 

Atomkraft? Nein Danke! 

 

Ende der zivilen Nutzung der Atomenergie riesiger Erfolg der Umweltbewegung

 

Berlin. Am 15.4 werden die letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet. Nach Jahrzehnten des Protestes und des Kampfes gegen diese Hochrisikotechnologie ist dies ein riesiger Erfolg der deutschen Umweltbewegung. Viele Menschen werden an diesem Tag in Lingen, Neckarwestheim und München feiern. Das Nein zur Atomkraft war ein zentrales Motiv für die Gründung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) 1975. Bis heute steht der Verband vielstimmig gegen die Nutzung der Atomenergie ein. Seit Anfang des Jahres ist der BUND zudem Mitglied der internationalen Anti-Atomwaffen-Kampagne ICAN, denn die Abschaffung aller atomaren Gefahren war und ist ein großes Anliegen.

 

Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND erklärt mit Blick auf den 15.4: „Wir haben es geschafft: Die zivile Nutzung der Atomkraft in Deutschland ist Geschichte. Die ausgesetzten Sicherheitsprüfungen und der unnötige Streckbetrieb waren ein hochriskantes Manöver, unter das jetzt ein Schlusspunkt gesetzt wird. Das Aus ist ein Meilenstein auf dem Weg hin zu 100 Prozent Erneuerbare. Damit ist ein gefährlicher Energieträger weniger im System - Kohle muss jetzt folgen.“

 

Gemeinsam mit einem breiten Bündnis ruft der BUND am Wochenende nach Ostern in Lingen, Neckarwestheim und in München zu Abschaltfesten auf. Bandt weiter: „Die Freude ist nicht ungetrübt. Der Rückbau der deutschen AKW wird noch mindestens zwei Jahrzehnte dauern, die Einlagerung der hochradioaktiven Abfälle bis ins nächste Jahrhundert. Nach dem endgültigen Aus der AKW hinterlässt uns diese Technologie radioaktiven Abfall, dessen Verwahrungskosten und Strahlenrisiken unsozial auf nachfolgende Generationen abgewälzt werden.“

 

Gleichzeitig ist klar: Ein echter Atomausstieg muss auch ein Ende der Brennelemente-Fertigung in Deutschland bedeuten. Angela Wolff, Sprecherin des BUND Arbeitskreis Atom erklärt hierzu: „Das AKW-Aus ist ein riesiger Erfolg und der 15. April 2023 ein großer Feiertag für die Anti-Atom-Bewegung! Spätestens jetzt muss die Bundesregierung aber auch die Schließung der Uran-fabriken in Gronau und Lingen einleiten. Es kann nicht sein, dass wir das Atomrisiko in Deutschland abschalten, um es dann weiterhin in alle Welt zu exportieren. Jetzt feiern wir, aber morgen streiten wir weiter für einen kompletten Atomausstieg und eine erneuerbare Zukunft.“

 

Alexandra Struck, Bundesvorstand der BUNDjugend: „Dass Mitte April das letzte deutsche Kernkraftwerk abgeschaltet werden soll, ist ein beruhigender und überfälliger Schritt. Erreicht haben ihn unermüdliche Anti-Atom-Aktivist*innen über Jahrzehnte. Ausruhen können sie und wir uns aber noch lange nicht: Während die AKWs demnächst stoppen, laufen in Deutschland Zwischenlager, Forschungsreaktoren, Uranfabriken und Brennstabfabriken weiter. Ein Endlager für hochradioaktiven Müll ist noch in weiter Ferne. Ganz zu schweigen von allen weiteren fossilen Energien, deren Stopp mit der aktuellen Regierung nicht absehbar ist."

 

Viele Probleme der Atomenergie bleiben auch nach April bestehen. Das AKW-Aus jetzt ist ein wichtiger Teilerfolg in Richtung kompletten Atomausstieg. „Damit dieser endlich vollendet wird bleibt die Bewegung, bleiben wir, wachsam und aktiv. Die deutschen Atomkraftwerke sind zwar Geschichte, aber der Kampf für eine atom- und CO2-freie Energieversorgung geht weiter“, so der BUND Vorsitzende abschließend.

 

BUND-Zeitzeug*innen erinnern sich an lange Jahre der Auseinandersetzung, schöne und bittere Momente:

 

Prof. Dr. Hubert Weiger, Ehrenvorsitzender des BUND: „Der Einsatz für eine Zukunft ohne Atomkraftwerke war ein zentrales Motiv für die Gründung des BUND 1975. Der BUND hat seit dieser Zeit federführend in Deutschland für den sofortigen Ausstieg aus der Atomtechnologie gekämpft und hunderte von Demonstrationen und Aktionen dagegen organisiert.“

Weiger zu Fukushima: „Die Hilflosigkeit der verantwortlichen Politik im Umgang mit einer derartigen Katastrophe hat unseren Widerstand gegen die Atomkraftwerke bestärkt, da damit klar wurde, dass nicht nur in Tschernobyl, sondern auch in einem hochindustrialisierten Land wie Japan im Falle eines solchen Unfalls Menschen zu Tode kommen. Es wurde klar, wie lebensgefährlich und unbeherrschbar und damit letztlich menschenverachtend die Atomtechnologie ist.“

 

Prof. Dr. Angelika Zahrnt, Ehrenvorsitzende des BUND, erinnert sich: „Elf Tage nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima wurde im März 2011 die Ethikkommission für sichere Energieversorgung eingesetzt. Ende April veranstaltete die Kommission eine öffentliche Anhörung von Experten und gesellschaftlichen VertreterInnen, die in Fernsehen und Internet elf Stunden übertragen wurde und an der ich teilnahm. Das war vor dem Hintergrund der gerade erlebten atomaren Katastrophe eine eindrucksvolle Veranstaltung bei der ernsthaft, besorgt und engagiert diskutiert wurde. Sie hat zu dem breiten gesellschaftlichen Konsens für den erneuten, aber endgültigen Ausstieg beigetragen. Und bei dem endgültigen Ausstieg muss es bleiben.“

 

Klaus Brunsmeier, langjähriges BUND-Vorstandsmitglied und BUND-Vertreter in der Endlagersuchkommission: „Der breite politische und gesellschaftliche Konsens zur Beendigung der Nutzung der Atomenergie in Deutschland nach der verheerenden Katastrophe 2011 in Fukushima war Voraussetzung für mich, an einer Standortsuche zur Lagerung radioaktiver Abfälle mit bestmöglicher Sicherheit für den BUND in der Kommission „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ des Deutschen Bundestages in den Jahren 2014 – 2016 mitzuarbeiten. 

 

Jetzt heißt es an den verbliebenen wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben dran zu bleiben. Dazu zählt das Standortauswahlverfahren zu einem guten Ergebnis mit der bestmöglichen Sicherheit zu bringen, den vorhandenen Atommüll entlang der gesamten Entsorgungskette von den Atomanlagen bis zur abschließenden Lagerung in den Fokus zu nehmen. Die Urananlagen in Gronau und Lingen müssen abgeschaltet und die Zwischenlagerung für die Langzeitlagerung bis über das Jahr 2100 hinaus so sicher wie möglich gemacht werden. Erst dann ist der Atomausstieg vollendet.“

 

Axel Mayer, Bauplatzbesetzer in Wyhl und später 30 Jahre lang BUND-Geschäftsführer in Freiburg: „NAI HÄMMER GSAIT zum 1975 in Wyhl geplanten AKW, aber da war auch unser frühes JA zu den erneuerbaren Energien. Wir sind einen langen Weg gegangen. Jahre später engagierten wir uns gegen das Waldsterben 1.0. In unseren frühen Kämpfen liegen wichtige Wurzeln der erneuerbaren Energien und der heutigen Klimaschutzbewegung.“

 

Corinna Cwielag, Landesgeschäftsführerin BUND Landesverband Mecklenburg-Vorpom-mern: „Wir müssen auch unsere Netzwerke in Europa nutzen, um die Renaissance der Atomkraftnutzung aufzuhalten. Atomkraft kann die Klimaproblematik nicht lösen und schon gar nicht ‚kostengünstig‘. Es ist doch unglaublich, dass sich dieser Irrweg in Polen, Frankreich oder Finnland etabliert.“

 

Weitere Informationen zum Thema Atomkraft und zum langen Protest der Umweltbewegung mit einer Bildergalerie und Chronik finden Sie unter: www.bund.net/atomkraft/atomausstieg/

 

Infos zu den Demos und Abschaltfesten am 15.04.2023 im Rahmen des Anti Atom Frühlings finden Sie hier: https://www.anti-atom-fruehling.de/ 

 

Flyer „Für eine Zukunft ohne Atomkraft“: 

www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/atomkraft/atomkraft_flyer_2021.pdf

 

Uranatlas 2022

www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/atomkraft/Uranatlas_2022_2.pdf

 

Quelle: BUND

Biberstündchen
Bei Meister Bockert in Assenheim

 

Trotz kühler Temperaturen wird der Biber kein bisschen Wintermüde: Entlang der Nidda sind die Spuren seiner Wintersportaktivitäten deutlich zu sehen. Komprimiert auf 60 Minuten lädt die NABU Umweltwerkstatt Wetterau am Sonntag, 1. Februar 2026 von
11 bis 12 Uhr zu einem Biberstündchen ein. Auf einer Spazierrunde führt der Landschaftsökologe Frank Uwe Pfuhl ins Revier dieses größten einheimi-schen Nagetiers.

Foto: Frank Uwe Pfuhl

Treffpunkt ist in Assenheim im Silzweg an der Einmündung der Parkstraße. Dort wird schon das Bibermobil bereit-stehen, um zur Einführung den Biber und seine besondere Anpassung an den Lebensraum Fluss an Präparaten vorzustellen. Von da aus geht es an die Nidda, denn dort  ist er nicht mehr zu übersehen: Der Biber hat in Assenheim deutliche Nagespuren an den Bäumen hinterlassen. Auch eine erste Biberburg ist in direkter Nachbarschaft zum Nid-daradweg zu sehen. Weitere Spuren des Bibers, wie Biberrutsche oder an-genagte Bäume werden verfolgt und erläutert. Die Veranstaltung ist kosten-los, Spenden sind erwünscht. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten: info@umweltwerkstatt-wetterau.de 

Nationalpark Hainich

Das Veranstaltungsprogramm steht
ganz im Zeichen des Jubiläums „15 Jahre Weltnaturerbe Buchenwälder“.
Geführte Wanderungen zu Themen
wie „Bäume im Winter“, „Tierspuren“,
„Spechte“, „Märzenbecher“ und „Bär-lauch“ sind Teil des Programms. Bewährte Veranstaltungen wie die Mitsommernacht, eine Wildniswan-derung und der „Welt-Ranger-Tag“ sind wieder dabei. Pilzinteressierte können sich ebenfalls auf spezielle Veran-
staltungen freuen. Neu im Programm sind Angebote für Geologie- und
Bodenfreunde. Sie kommen bei einem bodenkundlichen Streifzug und einem
Forschertag auf ihre Kosten.
Mehr Infos zum Programm
260115_MITMACHEN.pdf
PDF-Dokument [234.0 KB]

Tagungen

Naturschutzakademie Hessen in Wetzlar

 

10. Februar 2026 (Di)  

Feldhamsterschutz 

Anmeldeschluss: 02.02.2026

 

28 .Februar 2026  (Sa)                          

Das Rebhuhn - Vogel des Jahres 

Anmeldeschluss: 20.02.2026

Programm & Anmeldung
Feldhamsterschutz.pdf
PDF-Dokument [458.3 KB]
Programm & Anmeldung
Das Rebhuhn.pdf
PDF-Dokument [505.4 KB]

Jetzt anmelden! 

38. Deutscher Naturschutztag
„NATUR  MENSCH  ZUKUNFT“
10. März bis 14. März 2026,

Freie Universität Berlin

 

Informieren - Vernetzen - Mitgestalten!

Der 38. Deutsche Naturschutztag (DNT) stellt die vielfältigen Beziehun-gen zwischen Mensch und Natur in den Mittelpunkt und bietet Gelegenheit für eine aktuelle Standortbestimmung.

Erleben Sie Expertise und Beteili-gung zu topaktuellen Naturschutz-themen mit Fachleuten, Engagierten und Naturschutzbegeisterten aus ganz Deutschland! Themen sind u.a. die Zukunftsfähigkeit heutiger Instrumente und Strategien, aktuelle rechtliche Vor-gaben, Naturschutz auf Landschafts-ebene, Kommunikation und Bildung, Transformation von Naturschutz und Gesellschaft, Stadtnaturschutz, inno-vative Ansätze im Monitoring und in der Finanzierung von Naturschutzmaß-nahmen und viele mehr.

Der größte Naturschutzkongress Deutschlands erwartet Sie mit:

einem umfassenden Fachprogramm mit über 150 Experten*innen, einer spannenden Eröffnungsveranstaltung,

Mitgestaltung in Barcamps, Worldcafé und Fishbowl, einer Fach-Ausstellung,

dem Berufsfeldforum Naturschutz,

Exkursionen in Berlin und Branden-burger Umland, der "Langen Nacht des Naturschutzes" und ein vielfältiges Begleitprogramm. Seien Sie in Berlin dabei, wir freuen uns auf Sie!

Neue Veröffentlichung

Neue Veröffentlichung liefert Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmit-telindustrie. Der Konzernatlas beleuch-tet die Marktmacht der großen Konzer-ne vom Saatgut bis zum Supermarkt und zeigt auf, wie Politik und Bürger-*innen diese Macht begrenzen können - für eine umweltverträgliche, sozial gerechte und nachhaltige Ernährung.

Die Herausgeber Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre warnen: Wenige Konzerne setzen Preise durch – von Saatgut und Pestiziden bis zum Lebensmitteleinzel-handel – und beeinflussen politische Entscheidungen.

Neue Wildnisbroschüre
 
„Vielfältig. Vertikal. Wild“
 
(c) NP Berchtesgaden
 
Der Reichtum an Tieren, Pflanzen,

Pilzen oder Flechten und auch die Vielfalt an Lebensräumen im National-park Berchtesgaden ist enorm: Aktuelle Forschungen haben unter anderem 13.544 Pilzarten, 1.100 Gefäßpflanzen, 100 Vogelarten und 16 Reptilien- und Amphibienarten für das Gebiet des Nationalparks nachgewiesen.

 

Die neue, kostenfreie Wildnisbroschüre  zeigt ausgewählte Besonderheiten der Fauna und Flora des Nationalparks, gegliedert nach den vier Hauptlebens-räumen: Wasser, Wald, Offenland und Fels. Das Heft ist hier zu bestellen.

Internationaler Fotowettbewerb „Naturschätze Europas 2026“ 

Auf Entdeckungsreise in Europas Natur

„Gut gegähnt, Polarfuchs“ von Marcel Gerson, Siegerbild des EuroNatur-Fotowettbewerbs 2025.

Bereits zum 33. Mal laden die Natur-schutzstiftung EuroNatur und ihre Wett-bewerbspartner Hobby- und Profifoto-grafen dazu ein, die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Europas sowie die schön-sten Landschaften des Kontinents in eindrucksvollen Bildern einzufangen.

„Gipfelstürmer“ von Melanie Weber, 9. Platz im diesjährigen Fotowettbewerb.

Eine Fachjury kürt die ausdrucksstärk-sten Motive. Die besten Aufnahmen zieren den EuroNatur-Wandkalender

und werden mit Geldpreisen prämiert. Die Gewinnerfotos werden zudem im EuroNatur-Magazin und in der Zeit-schrift „natur" sowie auf den Internet-seiten der Veranstalter veröffentlicht. 

Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Nähere Informationen zum Wettbewerb sind hier zu finden.

Neues Buch

Georg Bayerle
Der Alpen Appell

Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen

Der Alpenkenner, Filmemacher und Journalist Georg Bayerle beobachtet die exzessive Erschließung und Ver-marktung der Bergwelt seit mehreren Jahrzehnten, privat wie beruflich. In seiner Streitschrift analysiert er scho-nungslos den Zustand eines immer fragiler werdenden Ökosystems, hinter-fragt die auf reiner Ausbeutung basie-rende Alpenökonomie – und er zeigt Wege für die Zukunft auf, wie wir das großartige Gebirge inmitten des Kon-tinents doch vor uns retten können.

Ein Plädoyer zum Schutze eines unersetzlichen Lebens- und Erholungs-raumes vor unserer Haustüre!

160 Seiten, Zweifarbdruck, 16 Fotos; 11,5 x 20,5 cm, Klappenbroschur; Tyrolia-Verlag, Innsbruck Wien 2025; ISBN 978-3-7022-4260-2, € 20,-
Auch als E-Book erhältlich,
ISBN 978-3-7022-4290-9, € 16,99

Neue Reisebroschüre 

Nachhaltig erleben, staunen und mitmachen!

© NNL

Die Broschüre lädt dazu ein, Deutsch-lands Naturparadiese zu entdecken. Auf 28 Seiten bündelt sie nachhaltige Naturerlebnis-Angebote in Nationalpar-ken, Naturparken und Biosphärenreser-vaten. Neben Inspiration für Ausflüge und Urlaubsreisen bietet die Broschüre auch Möglichkeiten zum Mitmachen: Ob im Programm „Ehrensache Natur“, als Fördermitglied oder durch einen Spendenbeitrag – jedes Engagement für eine intakte Natur, ein gesundes Klima und den Erhalt der biologischen Vielfalt ist willkommen. [>>>mehr]

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Sonderbericht

Copyright: Moholoholo Wildlife Rehabilitation Center

Südafrika im Mai 2025

Massenvergiftung Weißrückengeier

Ein besonderer Bericht von ELISABETH ZOJA

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Ausstellung

Grafik: VISUAL SPACE AGENCY & STUDIO BENS

 

Natur und deutsche Geschichte

Glaube – Biologie – Macht

 

Neue Ausstellung
ab dem 14. November 2025 im
Deutschen Historischen Museum

Was ist gemeint, wenn von „Natur“ die Rede ist? Auf diese Frage sind in der deutschen Geschichte sehr unter-schiedliche Antworten gegeben worden. Regierungen sowie religiöse und politi-sche Bewegungen haben den Begriff der Natur definiert – und für sich bean-sprucht. In einer neuen Ausstellung zeigt das Deutsche Historische Mu-seum, wie unterschiedlich „Natur“ zu verschiedenen Zeiten im Spannungs-feld von Glaube, Biologie und Macht verstanden und politisch eingesetzt wurde. Der schillernde und vielseitige Begriff der „Natur“ wird in seiner histori-schen Breite und Tiefe ausgelotet.

Mehr Informationen beim DHM

NATUR Online  Kolumne

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AKTUELLER  BEITRAG

Burgenbaumeister im Anmarsch

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Ohne Wasser geht es nicht

Es gibt kaum noch Dunkelheit

Ein Plädoyer für den Maulwurf

Kein Torf in den Topf

Steine blühen nicht


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NATUR Online   Tipp

Der neue Podcast der Deutschen Umwelthilfe (DUH) , der Natur-schutz zum Erlebnis macht

Veranstaltung 2026

Grenzenlos wandern

Der 123. Deutsche Wandertag findet vom 24. bis 27. September 2026 unter dem Motto „bewegt verbunden – Gemeinsam durch das Erzgebirge“ in Oberwiesenthal statt. Erstmals wird das traditionsreiche Großereignis eng mit der internationalen EURORANDO verknüpft, die bereits ab dem 20. September Wanderfreundinnen und -freunde aus ganz Europa ins deutsche und tschechische Erzgebirge führt.

Wer sich für den Deutschen Wandertag interessiert, findet nicht nur ein Wan-derfest, sondern auch eine Plattform für Vernetzung, Ehrenamt und Nachhaltig-keit. Der DWV lädt Vereine und andere Unterstützer ein, sich einzubringen und das Ereignis aktiv mitzugestalten.

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