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20. Februar 2026 | BUND

 

Keine Rolle rückwärts bei der Energiewende
 

Erneuerbare und Klimaschutz sind Garant für Wohlstand und Unabhängigkeit

  • Energiewende braucht Rückenwind kein Rollback
  • CDU-Politik riskiert die Energiewende und ein zukunftsfestes Deutschland
  • BUND erhebt die Stimme gegen Rollback in der Energiepolitik lautstark
    vor dem CDU-Parteitag

 

Stuttgart/Berlin. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) betrachtet die Klima- und Energiepolitik der CDU mit großer Sorge. Jüngste Partei-Debatten um Klimaschutzziele und Kernelemente der Klimaschutzpolitik, wie den Emissionshandel, weisen den falschen Weg. Vor allem das Regierungshandeln in der Energiepolitik kritisiert der BUND scharf, riskieren doch die bekannt gewordenen Vorschläge von Bundeswirtschaftsministerin Reiche das Gelingen der Energiewende. Am Samstag zu Beginn des CDU-Bundesparteitags trägt der BUND gemeinsam mit Campact den Protest vor die Türen der CDU.

 

Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender: „Die Energiewende ist das Rückgrat des Klimaschutzes und einer stabilen Wirtschaft. Doch genau daran sägt die CDU-Wirtschaftsministerin und will beim Ausbau der Erneuerbaren Energien hart auf die Bremse treten. Es braucht den raschen Erneuerbaren-Ausbau, damit die Emissionen sinken, die Preise stabil bleiben und Deutschland unabhängiger wird von riskanten fossilen Energieimporten. Die Energiewende ist längst Teil der sicherheitspolitischen Antwort auf die Bedrohungen unserer Zeit. Die CDU muss weiter Kurs halten bei den Erneuerbaren Energien und beim Klimaschutz. Wer daran rüttelt, verspielt die Chancen für ein zukunftsfestes Deutschland.“

 

Sylvia Pilarsky-Grosch, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg: „Der Erhalt unserer Lebensgrundlagen erfordert konsequenten Klimaschutz und der ist nur mit der Energie-wende zu haben. Gerade in Süddeutschland kam der Ausbau der Erneuerbaren Energien nur schleppend voran. Nun, da einerseits insbesondere für Windenergie landesweit Flächen ausge-wiesen wurden und andererseits Planungsverfahren deutlich schneller geworden sind, darf kein Rückschritt erfolgen. Im Gegenteil: Wir brauchen eine Stärkung der heimischen Energien, die uns resilienter machen und einen Einstieg in eine dauerhaft günstige Energieversorgung sind. Unter-nehmen und Privatleute dürfen bei Investitionen in Erneuerbare Energien nicht verunsichert werden. Dazu braucht es einen sicheren Netzzugang und ein sicheres Vergütungssystem.“
 

BUND-Aktion vor dem CDU-Parteitag

 

Unterstützt von Campact protestiert der BUND Baden-Württemberg am Samstag, 21. Februar 2026, unter dem Motto „Energiewende braucht Rückenwind statt Rollback!“ vor dem Eingang zum CDU-Bundesparteitag in Leinfelden-Echterdingen gegen die klimaschädliche Politik der CDU mit einer bunten Kundgebung.

 

Mit der Aktion wollen die Organisationen ein Zeichen für die Energiewende setzen und denjeni-gen unter den CDU-Delegierten den Rücken stärken, die die Chancen für Klima, Zukunft und Resilienz erkannt haben. Für Interviews und Anfragen steht Ihnen vor Ort Fritz Mielert, Umweltreferent des BUND Baden-Württemberg, zur Verfügung.

 

Kundgebung
Datum: Samstag, 21. Februar 2026
Zeit: 9 - 10 Uhr
Ort: vor dem Eingang zum CDU-Bundesparteitag
International Congress Center, Messe Stuttgart, Messepiazza 1, 70629 Leinfelden-Echterdingen

 

Hintergrund: Zum Netzpaket aus dem Bundeswirtschaftsministerium: Die bevorstehende Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und das geplante Netzpaket werden maßgeblich das Tempo des Ausbaus der Erneuerbaren beeinflussen. Die derzeit diskutierten Maßnahmen im bekannt gewordenen Entwurf des Netzpakets aus dem Bundeswirtschafts-ministerium unter Katherina Reiche drohen, den Ausbau zum Erliegen zu bringen. Dies ist ein Angriff auf die Erneuerbaren durch die Hintertür mit fatalen Konsequenzen – klimapolitisch, wirtschaftlich, sicherheitspolitisch, und sozial.

 

Erneuerbare Energien sind das Rückgrat der Energiewende. Sie senken nachweislich und deut-lich die Strompreise für Wirtschaft und Bürger*innen. Sie senken zuverlässig die Emissionen der Energiewirtschaft und mit zunehmender Elektrifizierung etwa durch E-Mobilität und Wärmepum-pen auch aller anderen Sektoren. Der weitere Erneuerbaren-Ausbau ist zudem die Grundlage für eine resiliente Energieversorgung und die Unabhängigkeit von importiertem Öl, Gas und Kohle.

 

Zahlreiche Bundesländer haben dies bereits erkannt und ihre Forderung, die Erneuerbaren schneller auszubauen, an das Wirtschaftsministerium gerichtet.

 

Auch in der Bevölkerung ist die Zustimmung für den Ausbau erneuerbarer Energien weiter sehr hoch. Die anstehenden Gesetze im Bereich der Erneuerbaren, aber auch zum Heizen und zu neuen Gaskraftwerken, müssen auf beschleunigtes Tempo für erneuerbaren Strom setzen und den klimaschädlichen Brennstoff Gas zum Auslaufmodell machen.

 

Zum CDU-Bundesparteitag: Die CDU diskutiert auf ihrem 38. Bundesparteitag 25 Anträge, die die Energie- und Klimapolitik betreffen. Der Parteitag beginnt mit ersten Gremiensitzungen am Donnerstag, den 19. Februar, und zieht sich planmäßig bis Samstag, 21. Februar. Am Samstag soll die Plenardebatte um 9.30 Uhr fortgesetzt werden.

 

Quelle: BUND

Kostenloses Online-Webinar

„Ressourcenleicht Leben 2045: Ressourcenkon-sumziele gesellschaftlich gestalten“

Dienstag, 14. April 2026,

11:00 – 12:00 Uhr

Beim WWF-Projekt „Ressourcenleicht Leben 2045“ wurden gemeinsam mit Bürger:innen Zukunftsbilder und Personas für ein gutes Leben mit halbiertem Ressourcenverbrauch entwickelt und durch eine repräsentative Umfrage ergänzt. 


Im Webinar werden die zentralen Ergebnisse des Projekts gemeinsam mit Partnern aus dem Wuppertal Institut, dem Öko-Institut, Politics for Tomorrow und Ellery Studio vorgestellt und diskutiert, welche Schritte wir jetzt gehen müssen, um den Ressourcenverbrauch zu halbieren.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 13. April 2026 hier erforderlich.

Pflanzwettbewerb

Deutschland summt!

Die gemeinnützige Stiftung für Mensch und Umwelt veranstaltet zum 11. Mal den "Deutschland summt!"-Pflanzwettbewerb. Menschen in ganz Deutschland sind eingeladen, ihre Flächen naturnah zu gestalten und Lebensräume für Wildbienen und andere Insekten zu schaffen.

 

Beiträge können bis spätestens 31. Juli 2026 auf der Wettbe­werbsplattform hochgeladen werden:

https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de

Gewünscht ist eine Kurzbeschreibung der Aktion mit Vorher-Nachher-Fotos der neu gestalteten Fläche mit heimischen Blüh­pflanzen und Gartenstrukturen. Egal, ob die Fläche zwei oder 5.000 m² groß ist, öffentlich oder privat – für alle Interessierten gibt es eine passende Kategorie.

Vortragsreihe und Themenabende „Biosphäre“

UNESCO-Biosphärenreservat Rhön

Die Kernzone Rhönkopf – ungestörter Lebensraum mit zahlreichen Totholzstrukturen für viele Fledermausarten / © K. Marbach

21. April 2026, 18:00 – 19:30 Uhr

„Agroforst Pilotprojekte"

19. Mai 2026, 20:00 – 22:00 Uhr

Dokumentarfilm „Wie geht Natur!“,

Prof. Dr. Succow

23. Juni 2026, 18:00 – 19:30 Uhr

Online-Plattform Rhönflora

18. August 2026, 18:00 – 19:30 Uhr

„Unendliche Weiten, eine Reise in die Tiefen des Alls"

22. September 2026, 18:00 – 19:30 Uhr

„Geflügelte Vielfalt in Streuobstwiesen"

26. Oktober 2026, 18:00 – 19:30 Uhr

„Nachhaltigkeit in Zahlen - ein Quizabend zur Rhön"

Digitales Blühbarometer 2026

Die Blüte der japanischen Zier-kirsche ab sofort online verfolgen

Kirschblüte | Foto: SSG Sandra Moritz

Der Anblick der blühenden Kirsch-bäume im Schlossgarten Schwetzingen ist für viele Gäste ein wahres Frühlings-Highlight. Um die Entwicklung bis zur vollen zartrosa-weißen Blüte nicht zu verpassen, können Interessierte den Stand ab sofort im digitalen „Blühbaro-meter“ live mitverfolgen – und zum richtigen Zeitpunkt die Blütenpracht bei einem Besuch im Schlossgarten bestaunen. Das Barometer mit den aktuellen Aufnahmen ist zu finden unter www.schloss-schwetzingen.de.

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Jagdmesse Dortmund

Neue Gutachten zum Ausschluss von Trophäenjagdangeboten

 

Tier- und Artenschützer fordern Vermarktungsstopp tier- und artenschutzwidriger Jagdreisen

Am 27. Januar startete Europas größte Jagdmesse JAGD & HUND. Über 90 Aussteller boten dort Trophäenjagd auf Elefant, Nashorn, Löwe, Eisbär und viele weiteren Arten an. Dabei zeigen zwei neue Rechtsgutachten, dass ein Ausschluss tier- und artenschutz-widriger Messeangebote möglich ist.
21 Tier- und Artenschutzorganisationen fordern die Stadt auf, Anbieter von Trophäenjagdreisen endlich von der Messe zu verbannen. Pressemitteilung von Pro Wildlife vom 26. Januar 2026

Nationalpark Hainich

Das neue Veranstaltungsprogramm steht  im Zeichen des Jubiläums „15 Jahre Weltnaturerbe Buchenwälder“.

Mehr Infos zum Programm
260115_MITMACHEN.pdf
PDF-Dokument [234.0 KB]

Neue Veröffentlichung liefert Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmit-telindustrie. Der Konzernatlas beleuch-tet die Marktmacht der großen Konzer-ne vom Saatgut bis zum Supermarkt und zeigt auf, wie Politik und Bürger-*innen diese Macht begrenzen können - für eine umweltverträgliche, sozial gerechte und nachhaltige Ernährung.

Die Herausgeber Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre warnen: Wenige Konzerne setzen Preise durch – von Saatgut und Pestiziden bis zum Lebensmitteleinzel-handel – und beeinflussen politische Entscheidungen.

Wildnisbroschüre
 
„Vielfältig. Vertikal. Wild“
 
(c) NP Berchtesgaden
 
Der Reichtum an Tieren, Pflanzen,

Pilzen oder Flechten und auch die Vielfalt an Lebensräumen im National-park Berchtesgaden ist enorm: Aktuelle Forschungen haben unter anderem 13.544 Pilzarten, 1.100 Gefäßpflanzen, 100 Vogelarten und 16 Reptilien- und Amphibienarten für das Gebiet des Nationalparks nachgewiesen.

 

Die neue, kostenfreie Wildnisbroschüre  zeigt ausgewählte Besonderheiten der Fauna und Flora des Nationalparks, gegliedert nach den vier Hauptlebens-räumen: Wasser, Wald, Offenland und Fels. Das Heft ist hier zu bestellen.

Georg Bayerle
Der Alpen Appell

Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen

Der Alpenkenner, Filmemacher und Journalist Georg Bayerle beobachtet die exzessive Erschließung und Ver-marktung der Bergwelt seit mehreren Jahrzehnten, privat wie beruflich. In seiner Streitschrift analysiert er scho-nungslos den Zustand eines immer fragiler werdenden Ökosystems, hinter-fragt die auf reiner Ausbeutung basie-rende Alpenökonomie – und er zeigt Wege für die Zukunft auf, wie wir das großartige Gebirge inmitten des Kon-tinents doch vor uns retten können.

Ein Plädoyer zum Schutze eines unersetzlichen Lebens- und Erholungs-raumes vor unserer Haustüre!

160 Seiten, Zweifarbdruck, 16 Fotos; 11,5 x 20,5 cm, Klappenbroschur; Tyrolia-Verlag, Innsbruck Wien 2025; ISBN 978-3-7022-4260-2, € 20,-
Auch als E-Book erhältlich,
ISBN 978-3-7022-4290-9, € 16,99

Nachhaltig erleben, staunen und mitmachen!

© NNL

Die Broschüre lädt dazu ein, Deutsch-lands Naturparadiese zu entdecken. Auf 28 Seiten bündelt sie nachhaltige Naturerlebnis-Angebote in Nationalpar-ken, Naturparken und Biosphärenreser-vaten. Neben Inspiration für Ausflüge und Urlaubsreisen bietet die Broschüre auch Möglichkeiten zum Mitmachen: Ob im Programm „Ehrensache Natur“, als Fördermitglied oder durch einen Spendenbeitrag – jedes Engagement für eine intakte Natur, ein gesundes Klima und den Erhalt der biologischen Vielfalt ist willkommen. [>>>mehr]

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Ausstellung

Grafik: VISUAL SPACE AGENCY & STUDIO BENS

 

Natur und deutsche Geschichte

Glaube – Biologie – Macht

 

Neue Ausstellung
bis zum 07. Juni 2026 im
Deutschen Historischen Museum

Was ist gemeint, wenn von „Natur“ die Rede ist? Auf diese Frage sind in der deutschen Geschichte sehr unter-schiedliche Antworten gegeben worden. Regierungen sowie religiöse und politi-sche Bewegungen haben den Begriff der Natur definiert – und für sich bean-sprucht. In einer neuen Ausstellung zeigt das Deutsche Historische Mu-seum, wie unterschiedlich „Natur“ zu verschiedenen Zeiten im Spannungs-feld von Glaube, Biologie und Macht verstanden und politisch eingesetzt wurde. Der schillernde und vielseitige Begriff der „Natur“ wird in seiner histori-schen Breite und Tiefe ausgelotet.

 

Begleitend zur Ausstellung lädt das Museum von März bis Mai 2026 zur neuen Veranstaltungsreihe „DHM außer Haus“ ein:

Sonntag, 19. April 2026, 14.00 Uhr

bei den Überresten der NS-Autobahn bei Gräfendorf, mit Martin Baumert und Nils Franke

Sonntag, 10. Mai 2026, 14.00 Uhr

bei der Bergbaufolgelandschaft am Senftenberger See, mit Martin Baumert und Elke Löwe

Sonntag, 31. Mai 2026, 14.00 Uhr

bei den Weinbauern der Anti-Atomkraftproteste in Wyhl, mit Bernd Nössler und Julia Voss

 

Mehr Informationen beim DHM

NATUR Online  Kolumne

Beiträge zu Nachhaltigkeitsthemen

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AKTUELLER  BEITRAG

Burgenbaumeister im Anmarsch

WEITERE THEMEN

Ohne Wasser geht es nicht

Es gibt kaum noch Dunkelheit

Ein Plädoyer für den Maulwurf

Kein Torf in den Topf

Steine blühen nicht


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NATUR Online   Tipp

Der neue Podcast der Deutschen Umwelthilfe (DUH) , der Natur-schutz zum Erlebnis macht

Veranstaltung 2026

Grenzenlos wandern

Der 123. Deutsche Wandertag findet vom 24. bis 27. September 2026 unter dem Motto „bewegt verbunden – Gemeinsam durch das Erzgebirge“ in Oberwiesenthal statt. Erstmals wird das traditionsreiche Großereignis eng mit der internationalen EURORANDO verknüpft, die bereits ab dem 20. September Wanderfreundinnen und -freunde aus ganz Europa ins deutsche und tschechische Erzgebirge führt.

Wer sich für den Deutschen Wandertag interessiert, findet nicht nur ein Wan-derfest, sondern auch eine Plattform für Vernetzung, Ehrenamt und Nachhaltig-keit. Der DWV lädt Vereine und andere Unterstützer ein, sich einzubringen und das Ereignis aktiv mitzugestalten.

www.wanderverband.de

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