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13. November 2025 | Ausstellung

 

Natur und deutsche Geschichte

Glaube – Biologie – Macht

 

Ab dem 14. November 2025 im Deutschen Historischen Museum

Was ist gemeint, wenn von „Natur“ die Rede ist? Auf diese Frage sind in der deutschen Geschichte sehr unterschiedliche Antworten gegeben worden. Regierungen sowie religiöse und politische Bewegungen haben den Begriff der Natur definiert – und für sich beansprucht. In einer neuen Ausstellung zeigt das Deutsche Historische Museum, wie unterschiedlich „Natur“ zu verschiedenen Zeiten im Spannungsfeld von Glaube, Biologie und Macht verstanden und politisch eingesetzt wurde. Der schillernde und vielseitige Begriff der „Natur“ wird in seiner historischen Breite und Tiefe ausgelotet.

Die Ausstellung blickt vom 14. November 2025 bis 7. Juni 2026 auf Beispiele aus 800 Jahren deutscher Geschichte zurück: Ausgehend von Hildegard von Bingens Begriff der göttlichen „Grünkraft“ im 12. Jahrhundert spannt die Kuratorin Julia Voss den Bogen bis zu den Naturkonzepten im geteilten Deutschland, der Umweltpolitik und der frühen Anti-Atomkraft-Bewegung der 1970er Jahre.

Raphael Gross, Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum: „Die Frage, was als ,natürlich` zu definieren sei, nahm auf der politischen Bühne immer größeren Raum ein und ging Hand in Hand mit der Aufwertung und Abwertung von Personen, Gruppen, Ländern oder Nationen. Die Regeln und Normen, die etabliert werden sollten, wurden als ,natürlich` verklärt. Es erscheint uns deshalb wichtig, immer wieder neu zu fragen, was in der deutschen Geschichte jeweils unter ,Natur` verstanden wurde – und mit welchen Folgen. Ich hoffe, wir können mit diesem historischen Blick auf einen zentralen Begriff deutscher Geschichte unsere gegenwärtigen Diskussionen um eine wichtige Perspektive erweitern: eine, die schnell übersehen wird, wenn alles, was mit ,Natur` verbunden wird, entweder in ein konservatives oder ein progressives, ein linkes oder ein rechtes Schema gepresst wird.“

Julia Voss, Kuratorin der Ausstellung: „Die Vorstellungen von ‚Natur‘ haben in der Geschichte immer wieder neue und andere Gestalt angenommen: in Gemälden, Globen, Karten, Büchern, Modellen, Fotografien oder Filmen. Wir haben Objekte aus 800 Jahren zusammengetragen. Wir hoffen, dass sie in der Ausstellung dazu anregen, sich zu fragen, welche Bedeutung Natur für einen selbst hat.“

Nach einem Prolog werden in der Ausstellung historische Etappen dieses Bedeutungswandels durchschritten: In fünf chronologisch angeordneten Themenräumen öffnen verschiedene Stationen historische Fenster auf Ereignisse oder Entwicklungen, in denen das Naturverständnis markant geprägt oder verändert wurde. Diese Stationen werden jeweils mit einem Tier oder einer Pflanze eingeleitet. Die Ausstellung rückt dabei unterschiedliche Landschaften in den Fokus: von den Kulturlandschaften des Mittelalters über die Wüstungen des Dreißigjährigen Krieges und den im 19. Jahrhundert zum Mythos aufgestiegenen „deutschen Wald“ bis zu den Lausitzer Tagebaulandschaften in der DDR im 20. Jahrhundert.

Am Beginn der Ausstellung stehen die Werke der Äbtissin und Benediktinerin Hildegard von Bingen. Gemäß ihrer Theologie sollte sich der Mensch des Mittelalters in den Dienst der göttlichen „Grünkraft“ – lateinisch „viriditas“ – stellen, um die Frische der natürlichen Welt wiederzubeleben und erstarken zu lassen. „Natur“ war für die Visionärin Schöpfung, vom Kosmos über alles Lebende bis zu den Flüssen und Steinen. Dieses Verständnis teilte auch Konrad von Megenberg in seinem „Buch der Natur“ aus dem 14. Jahrhundert, das als erstes systematisches deutschsprachiges Kompendium der geschaffenen Natur gilt. Am Beispiel der Bodenseefischerei zeigt die Ausstellung, wie schon im Spätmittelalter mit kooperativen Allmenden erfolgreich auf begrenzte Fischbestände reagiert wurde.

Die von dem Astronomen Johannes Kepler beschriebenen Planetenbewegungen, die „Kartoffel-befehle“ des preußischen Königs Friedrich II. oder der Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora, der 1816 das „Jahr ohne Sommer“ einläutete, illustrieren beispielhaft, wie sich in der von Kriegen, Missernten und Seuchen geplagten frühen Neuzeit das Verständnis von einer regelhaften Natur entwickelte, die göttlichen Gesetzen unterworfen war und zugleich systematisch erforscht und als Ressource nutzbar gemacht werden konnte.

Im 19. Jahrhundert stieg „Natur“ zu einem Schlüsselbegriff politischer Bewegungen auf: Der berühmte Zoologe und Anhänger der Evolutionstheorie Ernst Haeckel etwa benannte nicht ohne Hintersinn eine neue Art nach Reichskanzler Otto von Bismarck – „Alacorys bismarckii“. Der mikroskopisch kleine Organismus aus der Gruppe der Strahlentierchen war aus dem westlichen Pazifik gefischt worden. Inwiefern Natur und Kultur im Zuge der industriellen Revolution zunehmend als Gegensätze verstanden wurden, verdeutlicht die Schau unter anderem anhand der Entstehung der ersten staatlichen Einrichtungen zum Schutz bedrohter „Naturdenkmale“. Zugleich wurde in Politik, Gesellschaft und Wissenschaft diskutiert, was als „natürlich“ zu gelten habe. So sah der Pädagoge Friedrich Fröbel die Natur als beste Lehrmeisterin für ein friedliches Miteinander an und gründete 1840 eine neuartige Einrichtung: den Kindergarten. Der preußische Staat reagierte zunächst mit einem Verbot, zu revolutionär und atheistisch erschien ihm die „natürliche“ Kleinkinderziehung.

Keine politische Bewegung in der deutschen Geschichte war so besessen von der Idee, die Norm einer „deutschen Natur“ zu schaffen, wie der Nationalsozialismus. Die Ausstellung thematisiert, wie ab 1933 Bevölkerungen und Landschaften mit brutalen Mitteln diesem ideologischen Naturbegriff unterworfen wurden. Die „Nürnberger Gesetze“ und das „Reichsnaturschutzgesetz“ waren aufeinander bezogen und wurden im gleichen Jahr erlassen: 1935.

In den 1970er Jahren zeigten sich in beiden deutschen Staaten die Folgen der industriellen Tierhaltung, intensiv bewirtschafteten Landschaften und verschmutzten Luft. Als Antwort darauf entstand ein neues Wort: „Umweltschutz“. Die Ausstellung endet mit einer der ersten demokratischen Bewegungen für den „Umweltschutz“: Die Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung von Wyhl protestierten gegen den Bau eines Atomkraftwerks und wurden zum Vorbild für politische Bewegungen von Japan bis in die USA. Im gleichen Zeitraum erhielt in der Bundesrepublik der „Umweltschutz“ unter Hans-Dietrich Genscher erstmals eine eigene Abteilung im FDP-geführten Innenministerium.

Ausgewählten Debatten um den Naturbegriff und Stationen seiner fortlaufenden Transformationen geht die Ausstellung in rund 250 Objekten nach. In aktuellen Videointerviews nehmen die Historikerinnen und Historiker David Blackbourn, Nils Franke, Annette Kehnel, Ulinka Rublack, Veronika Settele und Nikolaus Wachsmann das Naturverständnis der vorgestellten Zeiträume jeweils in den Blick.

Die Untersuchung geht über die Fokussierung auf Themen des Natur- oder Umweltschutzes hinaus, die in Zeiten des Klimawandels häufig ins Zentrum gestellt werden. Gegenstand der Betrachtung sind nicht alleine die gegenwärtige Aufladung und die heutige semantische Bedeutung von „Natur“, sondern die sich verändernden Vorstellungen in der deutschen Geschichte. Die heutigen Debatten sollen durch die historischen Perspektiven bereichert werden.

Die Ausstellung ist inklusiv und weitgehend barrierefrei gestaltet. Multisensorische und interaktive Stationen ergänzen die Ausstellungsthemen und beziehen die Besucherinnen und Besucher aktiv mit ein: So werden etwa die Düfte einiger Pflanzen, deren Wirkkräfte Hildegard von Bingen beschrieb, an Riechstationen erfahrbar gemacht. Eine Kinderspur durch die Ausstellung und Familienführun-gen laden auch junge Museumsgäste zum Ausstellungsbesuch ein. Eine Hörführung auf Deutsch und Englisch bietet Hintergrundinformationen zur Ausstellung und zu ausgewählten Objekten.

Die Ausstellungsgestaltung fungiert als ein erster Testlauf im Sinne nachhaltigen Ausstellens: Für die Architektur wurden möglichst viele Materialien aus früheren DHM-Ausstellungen wiederverwendet. Die Mehrzahl der gezeigten Objekte stammt aus den DHM-Sammlungen, die Transporte von Leih-gaben aus Museen und Archiven in ganz Deutschland wurden gebündelt.

Zur Ausstellung erscheint im Verlag Matthes & Seitz Berlin eine reich bebilderte Publikation in deutscher Sprache mit wissenschaftlichen Beiträgen, Interviews mit Historikerinnen und Historikern sowie historischen Rezepten. Das digitale DHM-Format More Story führt auf Deutsch und Englisch in die Ausstellung ein und bietet ausführliche Hintergrundinterviews und -informationen. Ein breit-gefächertes Begleitprogramm aus bundesweiten Spaziergängen, Tandemführungen durch die Ausstellung und einer Filmreihe des Zeughauskinos vertieft und ergänzt während der Laufzeit die Themen der Ausstellung.

 

Quelle: Deutsches Historisches Museum

Kostenloses Online-Webinar

„Ressourcenleicht Leben 2045: Ressourcenkon-sumziele gesellschaftlich gestalten“

Dienstag, 14. April 2026,

11:00 – 12:00 Uhr

Beim WWF-Projekt „Ressourcenleicht Leben 2045“ wurden gemeinsam mit Bürger:innen Zukunftsbilder und Personas für ein gutes Leben mit halbiertem Ressourcenverbrauch entwickelt und durch eine repräsentative Umfrage ergänzt. 


Im Webinar werden die zentralen Ergebnisse des Projekts gemeinsam mit Partnern aus dem Wuppertal Institut, dem Öko-Institut, Politics for Tomorrow und Ellery Studio vorgestellt und diskutiert, welche Schritte wir jetzt gehen müssen, um den Ressourcenverbrauch zu halbieren.

 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 13. April 2026 hier erforderlich.

Pflanzwettbewerb

Deutschland summt!

Die gemeinnützige Stiftung für Mensch und Umwelt veranstaltet zum 11. Mal den "Deutschland summt!"-Pflanzwettbewerb. Menschen in ganz Deutschland sind eingeladen, ihre Flächen naturnah zu gestalten und Lebensräume für Wildbienen und andere Insekten zu schaffen.

 

Beiträge können bis spätestens 31. Juli 2026 auf der Wettbe­werbsplattform hochgeladen werden:

https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de

Gewünscht ist eine Kurzbeschreibung der Aktion mit Vorher-Nachher-Fotos der neu gestalteten Fläche mit heimischen Blüh­pflanzen und Gartenstrukturen. Egal, ob die Fläche zwei oder 5.000 m² groß ist, öffentlich oder privat – für alle Interessierten gibt es eine passende Kategorie.

Vortragsreihe und Themenabende „Biosphäre“

UNESCO-Biosphärenreservat Rhön

Die Kernzone Rhönkopf – ungestörter Lebensraum mit zahlreichen Totholzstrukturen für viele Fledermausarten / © K. Marbach

21. April 2026, 18:00 – 19:30 Uhr

„Agroforst Pilotprojekte"

19. Mai 2026, 20:00 – 22:00 Uhr

Dokumentarfilm „Wie geht Natur!“,

Prof. Dr. Succow

23. Juni 2026, 18:00 – 19:30 Uhr

Online-Plattform Rhönflora

18. August 2026, 18:00 – 19:30 Uhr

„Unendliche Weiten, eine Reise in die Tiefen des Alls"

22. September 2026, 18:00 – 19:30 Uhr

„Geflügelte Vielfalt in Streuobstwiesen"

26. Oktober 2026, 18:00 – 19:30 Uhr

„Nachhaltigkeit in Zahlen - ein Quizabend zur Rhön"

Digitales Blühbarometer 2026

Die Blüte der japanischen Zier-kirsche ab sofort online verfolgen

Kirschblüte | Foto: SSG Sandra Moritz

Der Anblick der blühenden Kirsch-bäume im Schlossgarten Schwetzingen ist für viele Gäste ein wahres Frühlings-Highlight. Um die Entwicklung bis zur vollen zartrosa-weißen Blüte nicht zu verpassen, können Interessierte den Stand ab sofort im digitalen „Blühbaro-meter“ live mitverfolgen – und zum richtigen Zeitpunkt die Blütenpracht bei einem Besuch im Schlossgarten bestaunen. Das Barometer mit den aktuellen Aufnahmen ist zu finden unter www.schloss-schwetzingen.de.

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Jagdmesse Dortmund

Neue Gutachten zum Ausschluss von Trophäenjagdangeboten

 

Tier- und Artenschützer fordern Vermarktungsstopp tier- und artenschutzwidriger Jagdreisen

Am 27. Januar startete Europas größte Jagdmesse JAGD & HUND. Über 90 Aussteller boten dort Trophäenjagd auf Elefant, Nashorn, Löwe, Eisbär und viele weiteren Arten an. Dabei zeigen zwei neue Rechtsgutachten, dass ein Ausschluss tier- und artenschutz-widriger Messeangebote möglich ist.
21 Tier- und Artenschutzorganisationen fordern die Stadt auf, Anbieter von Trophäenjagdreisen endlich von der Messe zu verbannen. Pressemitteilung von Pro Wildlife vom 26. Januar 2026

Nationalpark Hainich

Das neue Veranstaltungsprogramm steht  im Zeichen des Jubiläums „15 Jahre Weltnaturerbe Buchenwälder“.

Mehr Infos zum Programm
260115_MITMACHEN.pdf
PDF-Dokument [234.0 KB]

Neue Veröffentlichung liefert Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmit-telindustrie. Der Konzernatlas beleuch-tet die Marktmacht der großen Konzer-ne vom Saatgut bis zum Supermarkt und zeigt auf, wie Politik und Bürger-*innen diese Macht begrenzen können - für eine umweltverträgliche, sozial gerechte und nachhaltige Ernährung.

Die Herausgeber Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre warnen: Wenige Konzerne setzen Preise durch – von Saatgut und Pestiziden bis zum Lebensmitteleinzel-handel – und beeinflussen politische Entscheidungen.

Wildnisbroschüre
 
„Vielfältig. Vertikal. Wild“
 
(c) NP Berchtesgaden
 
Der Reichtum an Tieren, Pflanzen,

Pilzen oder Flechten und auch die Vielfalt an Lebensräumen im National-park Berchtesgaden ist enorm: Aktuelle Forschungen haben unter anderem 13.544 Pilzarten, 1.100 Gefäßpflanzen, 100 Vogelarten und 16 Reptilien- und Amphibienarten für das Gebiet des Nationalparks nachgewiesen.

 

Die neue, kostenfreie Wildnisbroschüre  zeigt ausgewählte Besonderheiten der Fauna und Flora des Nationalparks, gegliedert nach den vier Hauptlebens-räumen: Wasser, Wald, Offenland und Fels. Das Heft ist hier zu bestellen.

Georg Bayerle
Der Alpen Appell

Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen

Der Alpenkenner, Filmemacher und Journalist Georg Bayerle beobachtet die exzessive Erschließung und Ver-marktung der Bergwelt seit mehreren Jahrzehnten, privat wie beruflich. In seiner Streitschrift analysiert er scho-nungslos den Zustand eines immer fragiler werdenden Ökosystems, hinter-fragt die auf reiner Ausbeutung basie-rende Alpenökonomie – und er zeigt Wege für die Zukunft auf, wie wir das großartige Gebirge inmitten des Kon-tinents doch vor uns retten können.

Ein Plädoyer zum Schutze eines unersetzlichen Lebens- und Erholungs-raumes vor unserer Haustüre!

160 Seiten, Zweifarbdruck, 16 Fotos; 11,5 x 20,5 cm, Klappenbroschur; Tyrolia-Verlag, Innsbruck Wien 2025; ISBN 978-3-7022-4260-2, € 20,-
Auch als E-Book erhältlich,
ISBN 978-3-7022-4290-9, € 16,99

Nachhaltig erleben, staunen und mitmachen!

© NNL

Die Broschüre lädt dazu ein, Deutsch-lands Naturparadiese zu entdecken. Auf 28 Seiten bündelt sie nachhaltige Naturerlebnis-Angebote in Nationalpar-ken, Naturparken und Biosphärenreser-vaten. Neben Inspiration für Ausflüge und Urlaubsreisen bietet die Broschüre auch Möglichkeiten zum Mitmachen: Ob im Programm „Ehrensache Natur“, als Fördermitglied oder durch einen Spendenbeitrag – jedes Engagement für eine intakte Natur, ein gesundes Klima und den Erhalt der biologischen Vielfalt ist willkommen. [>>>mehr]

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Ausstellung

Grafik: VISUAL SPACE AGENCY & STUDIO BENS

 

Natur und deutsche Geschichte

Glaube – Biologie – Macht

 

Neue Ausstellung
bis zum 07. Juni 2026 im
Deutschen Historischen Museum

Was ist gemeint, wenn von „Natur“ die Rede ist? Auf diese Frage sind in der deutschen Geschichte sehr unter-schiedliche Antworten gegeben worden. Regierungen sowie religiöse und politi-sche Bewegungen haben den Begriff der Natur definiert – und für sich bean-sprucht. In einer neuen Ausstellung zeigt das Deutsche Historische Mu-seum, wie unterschiedlich „Natur“ zu verschiedenen Zeiten im Spannungs-feld von Glaube, Biologie und Macht verstanden und politisch eingesetzt wurde. Der schillernde und vielseitige Begriff der „Natur“ wird in seiner histori-schen Breite und Tiefe ausgelotet.

 

Begleitend zur Ausstellung lädt das Museum von März bis Mai 2026 zur neuen Veranstaltungsreihe „DHM außer Haus“ ein:

Sonntag, 19. April 2026, 14.00 Uhr

bei den Überresten der NS-Autobahn bei Gräfendorf, mit Martin Baumert und Nils Franke

Sonntag, 10. Mai 2026, 14.00 Uhr

bei der Bergbaufolgelandschaft am Senftenberger See, mit Martin Baumert und Elke Löwe

Sonntag, 31. Mai 2026, 14.00 Uhr

bei den Weinbauern der Anti-Atomkraftproteste in Wyhl, mit Bernd Nössler und Julia Voss

 

Mehr Informationen beim DHM

NATUR Online  Kolumne

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Der neue Podcast der Deutschen Umwelthilfe (DUH) , der Natur-schutz zum Erlebnis macht

Veranstaltung 2026

Grenzenlos wandern

Der 123. Deutsche Wandertag findet vom 24. bis 27. September 2026 unter dem Motto „bewegt verbunden – Gemeinsam durch das Erzgebirge“ in Oberwiesenthal statt. Erstmals wird das traditionsreiche Großereignis eng mit der internationalen EURORANDO verknüpft, die bereits ab dem 20. September Wanderfreundinnen und -freunde aus ganz Europa ins deutsche und tschechische Erzgebirge führt.

Wer sich für den Deutschen Wandertag interessiert, findet nicht nur ein Wan-derfest, sondern auch eine Plattform für Vernetzung, Ehrenamt und Nachhaltig-keit. Der DWV lädt Vereine und andere Unterstützer ein, sich einzubringen und das Ereignis aktiv mitzugestalten.

www.wanderverband.de

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