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09. März 2026 | Zugvögel

 

Rückkehr der Kraniche

 

Ueckermünder Heide. Wie Fanfaren des Frühlings läuten Kraniche mit ihren trompetenden Rufen das Erwachen der Natur ein. Tausende Kilometer fliegen die imposanten Großvögel von ihren Wintergebieten in Spanien und Frankreich bis in ihre Brutgebiete etwa nach Deutschland und Skandinavien. Nun treffen auch die ersten Stammgäste zum Brüten auf der DBU-Naturerbefläche Ueckermünder Heide in Mecklenburg-Vorpommern ein. Das DBU Naturerbe, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), bittet als Eigentümerin darum, auf den Wegen zu bleiben und Hunde anzuleinen.

 

Großartige Erfolgsgeschichte des Naturschutzes

Es ist ein einzigartiges Naturschauspiel, wenn tausende Kraniche in Keilformationen von Weitem tönend über Siedlungen und Landschaften fliegen. Bereits ab Mitte Februar zogen die Vögel des Glücks über Teile Deutschlands von Süden in Richtung Norden. Viele von ihnen bleiben zum Brüten, wie auf der DBU-Naturerbefläche Ueckermünder Heide in Mecklenburg-Vorpommern. „Die Bestandsentwicklung der Kraniche in Deutschland ist eine großartige Erfolgsgeschichte des Naturschutzes“, sagt Dr. Uwe Fuellhaas, Feuchtgebietsmanager im DBU Naturerbe. Mitte des vergangenen Jahrhunderts gab es nur noch einige hundert Paare hierzulande. Ursache war unter anderem die Trockenlegung von lichten, gehölzreichen Sümpfen und Bruchwäldern – den bevorzugten Brutgebieten der Kraniche. Seit Beginn der internationalen Wasservogelzählungen in den 1960er-Jahren erfuhr der Rastvogel laut dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) einen kontinuierlichen Anstieg der Bestandszahlen. Die Gründe: „Langjährige Artenschutzmaßnahmen, Förderung der Kranichlebensräume, Ausdehnung des Brutgebiets und die Anpassung des Zugverhaltens tragen dazu bei“, so Fuellhaas. Zudem würden Kraniche abgeerntete Mais- und Getreidefelder als Nahrungsquelle nutzen. „Das bietet ihnen bei der Vorbereitung und während des Zugs ausreichend energiereiches Futter“, so der Biologe.

 

Brutplatz ist Schlüsselfaktor für Entwicklung des Bestands

Forschende gingen zuletzt von jährlich mehr als 12.000 Revierpaaren in Deutschland aus, vorwiegend verbreitet in der norddeutschen Tiefebene und Brandenburg. „Ein Schlüsselfaktor für die Bestandsentwicklung ist der Brutplatz“, so Fuellhaas. „Kraniche legen ihre Nester am liebsten mitten im nassen Sumpf versteckt von Gehölzen an.“ Das umgebende Wasser schütze Eier und Küken vor Füchsen und anderen Fressfeinden. Das DBU Naturerbe führt auf seinen Flächen seit 2015 ein sogenanntes Brutvogelmonitoring durch. „Das sind wiederkehrende Zählungen von Brutpaaren, um die Entwicklung der Bestände zu beobachten“, sagt Jan Felix Schneider, zuständig für das Brutvogelmonitoring im DBU Naturerbe. Schneider weiter: „Innerhalb unserer flächendeckenden Erfassung von Brutvögeln wurden in den vergangenen zehn Jahren im DBU Naturerbe insgesamt mehr als 100 Brutpaare des Kranichs festgestellt.“ Vielerorts würden zudem jährliche und gezielte Überprüfungen der Brutpaare durch haupt- und ehrenamtliche Vogelkundler*innen stattfinden.

 

Nordusedom: Drehscheibe des internationalen Vogelzugs

Auf der DBU-Naturerbefläche Ueckermünder Heide in Mecklenburg-Vorpommern konnten im Jahr 2024 innerhalb des DBU-Naturerbe-Brutvogelmonitorings 22 Kranichpaare nachgewiesen werden. Dort gebe es beste Bedingungen. „Die vorgelagerte Ostseeküste, vor allem Nordusedom, ist eine regelrechte Drehscheibe des internationalen Vogelzugs und ein wichtiges Brutgebiet für eine Vielzahl von Wasser- und Watvögeln“, sagt Christina Möller, Revierleiterin im Auftrag des DBU Naturerbes. Zudem brüten zahlreiche Vogelarten in der Ueckermünder Heide, darunter neben den Kranichen auch Watvögel wie Waldwasserläufer und Bekassinen. Gemeinsam mit dem Bundesforstbetrieb Vorpommern-Strelitz sorgt die Stiftungstochter auf der DBU-Naturerbefläche Ueckermünder Heide mit Grabenplomben und -verfüllungen für die Wiedervernässung. „Kranichreviere verteilen sich auf die meisten Nieder- und Überflutungsmoore sowie die größeren feuchten Waldwiesen“, so Möller. „Dort finden die Kraniche sichere Brut- und Schlafplätze.“ Gemeinsam mit Bundesforst treibt das DBU Naturerbe die Wiedervernässung auf ihren insgesamt 66 Flächen des Nationalen Naturerbes voran.

 

Kranich: Galionsfigur der Moore und Feuchtgebiete

Für die Kraniche beginnt nach dem kräftezehrenden Zug die spektakuläre Balz. „Sie recken ihre Schnäbel und Hälse in die Höhe und machen regelrechte Luftsprünge“, beschreibt Fuellhaas. „Der Kranich ist ohne Zweifel einer der auffälligsten Sympathieträger der Feuchtgebiete – wie eine Galionsfigur.“ Doch die Vogelgrippe im vergangenen Herbst hat zehntausenden der insgesamt rund 400.000 von Skandinavien bis Spanien ziehenden Kraniche das Leben gekostet. „Schätzungsweise sind zehn Prozent der westeuropäischen Kranichpopulation verendet“, so Fuellhaas. Der Biologe weiter: „Wir sind gespannt wie viele angestammte Brutpaare in die Ueckermünder Heide zurückkehren und wie sich der Brutbestand hier entwickelt.“ Das müsse man abwarten.

 

Hunde anleinen und auf den ausgewiesenen Wegen bleiben

Ausreichend Samen, Körner und andere pflanzliche Nahrung sowie kleine Wirbeltiere und Insekten finden die blaugrau gefiederten Vögel sowohl auf der DBU-Naturerbefläche sowie auf angrenzenden Feldern und Wiesen. „Außerdem brauchen die Großvögel wie andere Tierarten auch ausreichend Ruhe für die Aufzucht des Nachwuchses“, so Fuellhaas. Deshalb bittet das DBU Naturerbe Besuchende mit oder ohne Hund um besondere Rücksicht, um keine unnötigen Fluchtbewegungen auszulösen. Ob zu Rast-, Brut- oder anderen Zeiten, grundsätzlich gelte: Menschen und Hunde sollten auf den extra dafür ausgewiesenen Wegen bleiben.

 

Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Webinar für Verbraucher:innen

11. März 2026, 18.00 bis 19.00 Uhr

"Neues vom Heizungsgesetz: Was erwartet uns im Heizungskeller?"
 

Anmeldung: https://mitmachen.wwf.de/energieschmiede 

Die geplanten Änderungen des soge-nannten Heizungsgesetzes hätten für Verbraucher:innen und das Klima weitreichende Folgen. Um einen Über-blick über das neue Gebäudemoderni-sierungsgesetz zu erhalten und Orientierung mit Blick auf Kosten und Verfügbarkeiten verschiedener Heizungstechniken zu bieten, kommt die erfolgreiche Webinarreihe „Energie-schmiede“ mit einer Sonderausgabe zurück. Darin ordnen Expert:innen der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Umweltorganisation WWF die jüngsten Vorschläge der Bundesregierung aus Perspektiven des Verbraucher- und Klimaschutzes ein. Im Anschluss an die Impulse der Expert:innen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren.


Die Energieschmiede ist ein kosten-loses Angebot des WWF Deutschland und der Zentralredaktion der Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Wir machen's aus!

Zur Earth Hour 2026 anmelden!

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Zum 20. Mal schalten Unternehmen weltweit, am Samstag, den 28. März 2026, von 20.30 bis 21.30 Uhr, das Licht aus – als gemeinsames Zeichen für mehr wirksamen Klimaschutz.

Schalten auch Sie das Licht aus, mobilisieren Sie Mitarbeitende zur Teilnahme und setzen Sie ein starkes symbolisches Zeichen für mehr Klima-schutz und politische Verantwortung! 

[>>Zur Anmeldung]

Umfrage 

Wer verdient den Rhöner Biosphärenpreis 2026?

Jetzt Vorschläge einreichen!

Gläserberg | Foto: Arnulf Müller

Mensch und Natur in ein nachhaltiges Miteinander bringen, um eine lebens-werte Zukunft für alle zu sichern – darum geht es in den mehr als 750 UNESCO-Biosphärenreservaten welt-weit - auch in der Rhön. Diese Idee umzusetzen, ist eine Gemeinschafts-aufgabe der gesamten Gesellschaft. Unzählige Rhönerinnen und Rhöner setzen sich in ganz besonderem Maße hierfür ein – beruflich und ehrenamtlich. Dieses Engagement wollen die Verwal-tungen des UNESCO-Biosphärenreser-vats mit einem Rhöner Biosphärenpreis würdigen, der regelmäßig alle drei Jahre ausgelobt wird – erstmalig im Jahr 2023. Wer hat den Biosphären-preis 2026 verdient? Rhönerinnen und Rhöner können auf der Homepage des Biosphärenreservats bis zum 31. März online Vorschläge einreichen.

Ehrenberg | Foto: Arnulf Müller

Digitales Blühbarometer 2026

Die Blüte der japanischen Zier-kirsche ab sofort online verfolgen

Kirschblüte | Foto: SSG Sandra Moritz

Der Anblick der blühenden Kirsch-bäume im Schlossgarten Schwetzingen ist für viele Gäste ein wahres Frühlings-Highlight. Um die Entwicklung bis zur vollen zartrosa-weißen Blüte nicht zu verpassen, können Interessierte den Stand ab sofort im digitalen „Blühbaro-meter“ live mitverfolgen – und zum richtigen Zeitpunkt die Blütenpracht bei einem Besuch im Schlossgarten bestaunen. Das Barometer mit den aktuellen Aufnahmen ist zu finden unter www.schloss-schwetzingen.de.

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Jagdmesse Dortmund

Neue Gutachten zum Ausschluss von Trophäenjagdangeboten

 

Tier- und Artenschützer fordern Vermarktungsstopp tier- und artenschutzwidriger Jagdreisen

Am 27. Januar startete Europas größte Jagdmesse JAGD & HUND. Über 90 Aussteller bieten dort Trophäenjagd auf Elefant, Nashorn, Löwe, Eisbär und viele weiteren Arten an. Dabei zeigen zwei neue Rechtsgutachten, dass ein Ausschluss tier- und artenschutz-widriger Messeangebote möglich ist.
21 Tier- und Artenschutzorganisationen fordern die Stadt auf, Anbieter von Trophäenjagdreisen endlich von der Messe zu verbannen. Pressemitteilung von Pro Wildlife vom 26. Januar 2026

Nationalpark Hainich

Das neue Veranstaltungsprogramm steht  im Zeichen des Jubiläums „15 Jahre Weltnaturerbe Buchenwälder“.

Mehr Infos zum Programm
260115_MITMACHEN.pdf
PDF-Dokument [234.0 KB]

Jetzt anmelden! 

38. Deutscher Naturschutztag
„NATUR  MENSCH  ZUKUNFT“
10. März bis 14. März 2026,

Freie Universität Berlin

 

Informieren - Vernetzen - Mitgestalten!

Der 38. Deutsche Naturschutztag (DNT) stellt die vielfältigen Beziehun-gen zwischen Mensch und Natur in den Mittelpunkt und bietet Gelegenheit für eine aktuelle Standortbestimmung.

Erleben Sie Expertise und Beteili-gung zu topaktuellen Naturschutz-themen mit Fachleuten, Engagierten und Naturschutzbegeisterten aus ganz Deutschland! Themen sind u.a. die Zukunftsfähigkeit heutiger Instrumente und Strategien, aktuelle rechtliche Vor-gaben, Naturschutz auf Landschafts-ebene, Kommunikation und Bildung, Transformation von Naturschutz und Gesellschaft, Stadtnaturschutz, inno-vative Ansätze im Monitoring und in der Finanzierung von Naturschutzmaß-nahmen und viele mehr.

Der größte Naturschutzkongress Deutschlands erwartet Sie mit:

einem umfassenden Fachprogramm mit über 150 Experten*innen, einer spannenden Eröffnungsveranstaltung,

Mitgestaltung in Barcamps, Worldcafé und Fishbowl, einer Fach-Ausstellung,

dem Berufsfeldforum Naturschutz,

Exkursionen in Berlin und Branden-burger Umland, der "Langen Nacht des Naturschutzes" und ein vielfältiges Begleitprogramm. Seien Sie in Berlin dabei, wir freuen uns auf Sie!

Neue Veröffentlichung liefert Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmit-telindustrie. Der Konzernatlas beleuch-tet die Marktmacht der großen Konzer-ne vom Saatgut bis zum Supermarkt und zeigt auf, wie Politik und Bürger-*innen diese Macht begrenzen können - für eine umweltverträgliche, sozial gerechte und nachhaltige Ernährung.

Die Herausgeber Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre warnen: Wenige Konzerne setzen Preise durch – von Saatgut und Pestiziden bis zum Lebensmitteleinzel-handel – und beeinflussen politische Entscheidungen.

Wildnisbroschüre
 
„Vielfältig. Vertikal. Wild“
 
(c) NP Berchtesgaden
 
Der Reichtum an Tieren, Pflanzen,

Pilzen oder Flechten und auch die Vielfalt an Lebensräumen im National-park Berchtesgaden ist enorm: Aktuelle Forschungen haben unter anderem 13.544 Pilzarten, 1.100 Gefäßpflanzen, 100 Vogelarten und 16 Reptilien- und Amphibienarten für das Gebiet des Nationalparks nachgewiesen.

 

Die neue, kostenfreie Wildnisbroschüre  zeigt ausgewählte Besonderheiten der Fauna und Flora des Nationalparks, gegliedert nach den vier Hauptlebens-räumen: Wasser, Wald, Offenland und Fels. Das Heft ist hier zu bestellen.

Internationaler Fotowettbewerb „Naturschätze Europas 2026“ 

Auf Entdeckungsreise in Europas Natur

„Gut gegähnt, Polarfuchs“ von Marcel Gerson, Siegerbild des EuroNatur-Fotowettbewerbs 2025.

Bereits zum 33. Mal laden die Natur-schutzstiftung EuroNatur und ihre Wett-bewerbspartner Hobby- und Profifoto-grafen dazu ein, die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Europas sowie die schön-sten Landschaften des Kontinents in eindrucksvollen Bildern einzufangen.

„Gipfelstürmer“ von Melanie Weber, 9. Platz im diesjährigen Fotowettbewerb.

Eine Fachjury kürt die ausdrucksstärk-sten Motive. Die besten Aufnahmen zieren den EuroNatur-Wandkalender

und werden mit Geldpreisen prämiert. Die Gewinnerfotos werden zudem im EuroNatur-Magazin und in der Zeit-schrift „natur" sowie auf den Internet-seiten der Veranstalter veröffentlicht. 

Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Nähere Informationen zum Wettbewerb sind hier zu finden.

Georg Bayerle
Der Alpen Appell

Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen

Der Alpenkenner, Filmemacher und Journalist Georg Bayerle beobachtet die exzessive Erschließung und Ver-marktung der Bergwelt seit mehreren Jahrzehnten, privat wie beruflich. In seiner Streitschrift analysiert er scho-nungslos den Zustand eines immer fragiler werdenden Ökosystems, hinter-fragt die auf reiner Ausbeutung basie-rende Alpenökonomie – und er zeigt Wege für die Zukunft auf, wie wir das großartige Gebirge inmitten des Kon-tinents doch vor uns retten können.

Ein Plädoyer zum Schutze eines unersetzlichen Lebens- und Erholungs-raumes vor unserer Haustüre!

160 Seiten, Zweifarbdruck, 16 Fotos; 11,5 x 20,5 cm, Klappenbroschur; Tyrolia-Verlag, Innsbruck Wien 2025; ISBN 978-3-7022-4260-2, € 20,-
Auch als E-Book erhältlich,
ISBN 978-3-7022-4290-9, € 16,99

Nachhaltig erleben, staunen und mitmachen!

© NNL

Die Broschüre lädt dazu ein, Deutsch-lands Naturparadiese zu entdecken. Auf 28 Seiten bündelt sie nachhaltige Naturerlebnis-Angebote in Nationalpar-ken, Naturparken und Biosphärenreser-vaten. Neben Inspiration für Ausflüge und Urlaubsreisen bietet die Broschüre auch Möglichkeiten zum Mitmachen: Ob im Programm „Ehrensache Natur“, als Fördermitglied oder durch einen Spendenbeitrag – jedes Engagement für eine intakte Natur, ein gesundes Klima und den Erhalt der biologischen Vielfalt ist willkommen. [>>>mehr]

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Südafrika im Mai 2025

Massenvergiftung Weißrückengeier

Ein besonderer Bericht von ELISABETH ZOJA

[>>>Zum Bericht]

Ausstellung

Grafik: VISUAL SPACE AGENCY & STUDIO BENS

 

Natur und deutsche Geschichte

Glaube – Biologie – Macht

 

Neue Ausstellung
bis zum 07. Juni 2026 im
Deutschen Historischen Museum

Was ist gemeint, wenn von „Natur“ die Rede ist? Auf diese Frage sind in der deutschen Geschichte sehr unter-schiedliche Antworten gegeben worden. Regierungen sowie religiöse und politi-sche Bewegungen haben den Begriff der Natur definiert – und für sich bean-sprucht. In einer neuen Ausstellung zeigt das Deutsche Historische Mu-seum, wie unterschiedlich „Natur“ zu verschiedenen Zeiten im Spannungs-feld von Glaube, Biologie und Macht verstanden und politisch eingesetzt wurde. Der schillernde und vielseitige Begriff der „Natur“ wird in seiner histori-schen Breite und Tiefe ausgelotet.

 

Begleitend zur Ausstellung lädt das Museum von März bis Mai 2026 zur neuen Veranstaltungsreihe „DHM außer Haus“ ein:

Sonntag, 29. März 2026, 14.00 Uhr

beim „Kartoffelkönig“ in Potsdam, mit Dorlis Blume und Antonia Humm

Sonntag, 19. April 2026, 14.00 Uhr

bei den Überresten der NS-Autobahn bei Gräfendorf, mit Martin Baumert und Nils Franke

Sonntag, 10. Mai 2026, 14.00 Uhr

bei der Bergbaufolgelandschaft am Senftenberger See, mit Martin Baumert und Elke Löwe

Sonntag, 31. Mai 2026, 14.00 Uhr

bei den Weinbauern der Anti-Atomkraftproteste in Wyhl, mit Bernd Nössler und Julia Voss

 

Mehr Informationen beim DHM

NATUR Online  Kolumne

Beiträge zu Nachhaltigkeitsthemen

aus der Redaktion

AKTUELLER  BEITRAG

Burgenbaumeister im Anmarsch

WEITERE THEMEN

Ohne Wasser geht es nicht

Es gibt kaum noch Dunkelheit

Ein Plädoyer für den Maulwurf

Kein Torf in den Topf

Steine blühen nicht


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NATUR Online   Tipp

Der neue Podcast der Deutschen Umwelthilfe (DUH) , der Natur-schutz zum Erlebnis macht

Veranstaltung 2026

Grenzenlos wandern

Der 123. Deutsche Wandertag findet vom 24. bis 27. September 2026 unter dem Motto „bewegt verbunden – Gemeinsam durch das Erzgebirge“ in Oberwiesenthal statt. Erstmals wird das traditionsreiche Großereignis eng mit der internationalen EURORANDO verknüpft, die bereits ab dem 20. September Wanderfreundinnen und -freunde aus ganz Europa ins deutsche und tschechische Erzgebirge führt.

Wer sich für den Deutschen Wandertag interessiert, findet nicht nur ein Wan-derfest, sondern auch eine Plattform für Vernetzung, Ehrenamt und Nachhaltig-keit. Der DWV lädt Vereine und andere Unterstützer ein, sich einzubringen und das Ereignis aktiv mitzugestalten.

www.wanderverband.de

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Horizons Séranne bietet sanften Touris-mus, der Treffen und Austausch schafft und zu lebendigen Diskussionen über Europa und seine politischen Inhalte beiträgt. Die Bildungsangebote richten sich an Interes-sierte, die das europäische Natur- und Kulturerbe verstehen und die fremde Land-schaften bereisen wollen. www.seranne.de

 

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Aktualisiert am 09. März 2026

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