4. Februar 2026
Rebhuhn-Monitoring im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Das Rebhuhn ist der Vogel des Jahres 2026. Aus diesem Anlass initiiert die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb mit ihren Rangerinnen und Rangern im Februar und März 2026 ein Rebhuhn-Monitoring
Das Rebhuhn wird im UNESCO-ausgezeichneten Biosphärengebiet Schwäbischen Alb seit längerer Zeit kaum noch gesichtet. Es ist daher eher unwahrscheinlich dem scheuen Vogel im Rahmen dieses Monitorings auch tatsächlich zu begegnen. Die Sensibilisierung für seine Lebens-raumansprüche steht im Mittelpunkt der Aktion. Diese beinhalten strukturreiche Agrarlandschaften mit Brachen, Säumen, Hecken, ausreichend Deckung sowie ein vielfältiges Nahrungsangebot. Neben dem Rebhuhn sind auch andere Feldvogelarten wie Feldlerche oder Wachtel auf diese Form der Kulturlandschaft angewiesen und können im Rahmen des Monitorings mit größerer Wahrscheinlichkeit beobachtet werden.
Die Sichtung eines Rebhuhns ist nicht ausgeschlossen und der Zeitraum für das Monitoring wurde bewusst gewählt Die Balzzeit des Rebhuhns erstreckt sich von Anfang Februar bis Ende März. In dieser Phase sind die charakteristischen Balzrufe der Männchen zu hören, was die Suche erheblich erleichtert. Voraussetzung für ein erfolgreiches Monitoring sind allerdings gute und möglichst milde Witterungsbedingungen.
Um dem Rebhuhn und seinen Lebensbedingungen näher zu kommen, werden zwei geführte Monitoring-Termine mit den Rangerinnen und Rangern des Biosphärengebiets Schwäbische Alb am Freitag, 20. Februar 2026, 15:00 Uhr-17:30 Uhr, Treffpunkt Wanderparkplatz Reichenstein und Freitag, 27. Februar 2026, 15:00 Uhr-17:30 Uhr, Treffpunkt Parkplatz Beutenlay, Münsingen angeboten.
Interessierte sind eingeladen, an den geführten Terminen teilzunehmen und mehr über das Rebhuhn, seine Lebensweise und die Anforderungen an seinen Lebensraum zu erfahren. Die Teilnahme an den beiden Terminen ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Unabhängig von den angebotenen Touren kann auch jeder selbst ein eigenes Monitoring durch-führen. Dafür sind kaum Vorkenntnisse erforderlich und die investierte Zeit ist überschaubar. Die Teilnehmenden benötigen lediglich ein Mobilfunkgerät, einen kleinen Lautsprecher und ein Fernglas.
Eine Anleitung für die Durchführung des Monitorings und der dabei einzuhaltenden Verhaltensregeln in der Natur sind unter
www.biosphaerengebiet-alb.de/veranstaltungen einzusehen.
Quelle: Regierungspräsidium Tübingen
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