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2. Mai 2018

 

Haushaltsbeschlüsse stärken Zukunftsthema Umweltschutz

 

Die Bundesregierung plant für 2018 sowie für die Folgejahre eine erhebliche Aufstockung des Umwelthaushalts. Der heute vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf des Haushalts 2018 sowie die gleichzeitig beschlossenen Eckwerte für den Finanzplan 2019-2022 sehen eine Verstärkung der Mittel für Investitionen in den internationalen Klimaschutz, die Förderung des Naturschutzes sowie für Investitionen in den Bereichen Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle vor. Im Vergleich zum Vorjahr steigt das Ausgabevolumen 2018 im Umwelthaushalt um

371 Mio. Euro oder 23 Prozent.

 

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Ausgaben für den Umweltschutz sind Ausgaben für eine bessere Zukunft. Die Bundesregierung stärkt mit den heutigen Haushaltsbeschlüssen die Zukunftsthemen Klima- und Umweltschutz.“

 

Während das Haushaltsvolumen des BMU im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Übergangs der Bereiche Bauen und Stadtentwicklung zum Bundesinnenministerium nominal gesehen auf rund 2 Mrd. Euro sinkt, ist für die Politikfelder des Umweltbereichs nach dem Ressortneuzuschnitt ein erheblicher Mittelzuwachs vorgesehen.

 

Die Ausgaben für den internationalen Klimaschutz erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr um 50 Mio. Euro auf ein Gesamtniveau von rd. 437 Mio. Euro. Zur Umsetzung der im Koalitionsvertrag festgelegten strukturellen Erhöhung der Ausgaben für diesen Zweck sehen die heute beschlossenen Eckwerte für den Finanzplan eine zusätzliche Mittelausstattung in den kommenden Jahren von insgesamt 100 Mio. Euro vor.

 

Für den Bereich Naturschutz sollen nach dem Eckwertebeschluss Ausgaben zur Finanzierung eines Wildnisfonds in Höhe von 10 Mio. Euro jährlich ab 2019 zur Verfügung stehen. Der Fonds ist im Koalitionsvertrag zur Umsetzung des Zwei-Prozent-Ziels Wildnis vorgesehen.

Die Forschungsausgaben im Bereich Umweltschutz werden in den kommenden drei Jahren um insgesamt rd. 14 Mio. Euro verstärkt.

 

Die größten Steigerungen im gesamten Finanzplanungszeitraum 2019-2022 beziehen sich auf die Bereiche Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle sowie das Verfahren zur Ermittlung eines Standortes für eine Anlage zur Endlagerung hochradioaktiver Abfälle (Standortauswahl-verfahren). Die Ausgaben in diesen Bereichen werden im Wesentlichen über den Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung refinanziert.

 

Im Haushalt 2018 verteilen sich die sogenannten Programmmittel des BMU-Haushaltes wie folgt über die verschiedenen Politikbereiche:

 

Umweltschutz                                                152 Mio. €

Klimaschutz                                                    528 Mio. €

Zwischenlagerung und Endlagerung radioaktiver Abfälle sowie

Standortauswahlverfahren                             731 Mio. €

Naturschutz                                                      76 Mio. €

Nukleare Sicherheit und Strahlenschutz          69 Mio. €

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Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

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Möglichkeiten der GAP zur Sicherung der biologischen Vielfalt

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am 4. August 2018 in Wetzlar 

Die Europäische Kommission hat 1. Vorschläge für eine Weiterentwicklung der europäischen Agrarpolitik vorgelegt. Ziel ist auch, die Aspekte des Natur-, Klima-, Gewässer- und des Verbraucherschutzes stärker in die Gemeinschaftliche Agrarpolitik GAP zu integrieren. Das diesjährige Naturschutzforum dient der Infor-mation und Diskussion der neuen Vorschläge. Wo liegen die Chancen des neuen Ansatzes der Europä-ischen Kommission, wo aber auch die Risiken? Vor allem: Was bedeutet die Reform für Hessen und wie kann sich Hessen in die aktuelle Reformdebatte einbringen?

Programm & Anmeldung
N181-2018_Naturschutzforum 2018.pdf
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Biologische Vielfalt der Obstwiesen

Seminar "Sommerschnitt und Pflege an Obstgehölzen"

11.08.2018 in Wetzlar 

Einen wesentlichen Teil der Obstge- hölzpflege stellt der Kronenschnitt dar, wobei sich die Maßnahme in den meisten Fällen auf den Winter (Ruhe-phase) beschränkt. Das Obstgehölze erfolgreich in der Vegetationsperiode geschnitten werden können, beweist nicht nur der früher bedeutsame Formobstbau (Obstspalier).

Programm & Anmeldung
N099_2018_Sommerschnitt.pdf
PDF-Dokument [50.5 KB]

Biologische Vielfalt der Obstwiesen

Visuelle Kontrolle und Baum-gesundheit an Obstgehölzen

18.08.2018 in Wetzlar 

Programm & Anmeldung
N103_2018_Baumgesundheit.pdf
PDF-Dokument [52.1 KB]

34. Deutscher Naturschutztag "Klarer Kurs - Naturschutz“

Zum 34. Deutschen Naturschutztag (DNT) lädt der BBN Naturschutz-interessierte aus Politik, Verwaltung, Planung, Ehrenamt und Wissenschaft vom 25. – 29. September 2018 ein.

Zum Internetauftritt des DNT

(c) pixabay

Landart
Naturkunst in der Umweltbildung
5. - 6. Oktober 2018, Wetzlar

Landart-Künstler gestalten ihre Werke in der Natur aus dem, was sie in der Natur finden. Bei der Gestaltung von Landart entstehen nicht nur – oft kurzlebige – faszinierende Kunstwerke, sondern auch intensive Naturerleb-nisse. Landart ist daher zu einem wichtigen Element der Umweltbildung geworden.

Programm & Anmeldung
N125_2018_ Landart_ .pdf
PDF-Dokument [214.9 KB]

3. Hess. Landesnaturschutztagung

„Insektensterben! Und jetzt?“ Wissenschaftlicher Sachstand und Wege aus der Biodiversitätskrise 

Unter dem Schlagwort „Insektenster-ben“ hat der Verlust an Biodiversität in Deutschland in den vergangenen Mo-naten eine starke mediale Aufmerksam-keit erhalten. Ziel dieser Veranstaltung ist, die wissenschaftlichen Grundlagen der Diskussion darzustellen und mög-liche Konzepte für eine dauerhafte Zu-kunft von Biodiversität zu diskutieren.
24. Oktober 2018, 09:30 Uhr
Kongresshalle Gießen, Berliner Platz 2

35390 Gießen

Schriftliche Anmeldung erforderlich und wird bis zum 24.09.2018 erbeten. Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie unter https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/landesnaturschutztagung.html.

Der Berg ruft

heißt die aktuelle Ausstellung im Gasometer Oberhausen. Sie zeigt die Vielfalt einer außergewöhnlichen Welt und erzählt von der Faszination der Berge auf uns Menschen. Sie macht den ewigen Kreislauf des Gesteins nach-vollziehbar und zeigt in einzig-artigen Filmausschnitten und Fotos wie in Jahrmillionen in den gewaltigen Gebirgsmassiven der Erde einzigartige Lebenswelten mit ihrer ihnen eigenen Tier- und Pflanzenwelt entstanden sind.

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NATUR Online 

Redaktion NATUR Online

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