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7. März 2019 | Gewässerschutz

 

BUND-Studie zum Wasserentnahmeentgelt:

 

Einheitliche Regelung für Gewässerschutz überfällig

 

Berlin. Im Rahmen einer aktuellen Auswertung zu Wasserentnahmeentgelten der Länder fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine einheitliche Regelung zum Wasserentnahmeentgelt auf Bundesebene. „Wir begrüßen ausdrücklich, dass 13 von 16 Bundesländern eigene Gesetze verabschiedet haben. Um Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Bundesländern aufzuheben und um finanziellen Spielraum für einen besseren Gewässerschutz zu erhalten, sind aber bundesweit einheitliche Regeln notwendig“, so Laura von Vittorelli, Gewässer-Expertin beim BUND, zur heute vorgelegten Studie.

 

Von Vittorelli erläutert: „Das gemeinsame europäische Ziel ist, dass alle Gewässer bis spätestens 2027 in einem guten ökologischen Zustand sind. Deutschland ist auch deshalb noch weit davon entfernt, dieses Ziel zu erreichen, weil finanzielle und personelle Ressourcen für die nötigen Maßnahmen fehlen. Einheitliche Regeln zum Wasserentgelt schaffen hier Abhilfe, weil darüber Maßnahmen wie Renaturierungen, Rückbau von Querbauwerken und Wiederansiedlungsprojekte finanziert werden können.“ Entscheidend für eine gute Regelung über die Entgelthöhe sei, dass das Verursacherprinzip gelte. Nur so werde eine Lenkungswirkung erzielt, bei der diejenigen zahlen müssen, die das Wasser verunreinigen und nicht die Verbraucher.

 

Das Wasserentnahmeentgelt, auch Wasserabgabe, Wassercent oder veraltet Wasserpfennig genannt, ist eine landesspezifisch ausgestaltete Abgabe für die Entnahme, das Fördern, Ableiten oder die vergleichbare Verwendung von Grundwasser oder Wasser aus Oberflächengewässern. „Wir brauchen einen nachhaltigeren und ökologischeren Umgang mit der Ressource Wasser“, mahnt die BUND-Expertin. „Wirtschaftszweige, die Wasser nutzen, sollten nicht von der Entrichtung eines Wasserentnahmeentgeltes ausgenommen werden können. Dies gilt insbesondere für die Landwirtschaft oder den Bergbau. Vielmehr sollten diese Verursacher sogar höhere Abgabesätze zahlen, als beispielsweise für die Entnahme von Trinkwasser zu entrichten sind.“

 

Hintergrund zum Wasserentnahmeentgelt:

Das Wasserentnahmeentgelt soll in erster Linie dem vorsorgenden Ressourcenschutz dienen, wobei das Entgelt als lenkende Gegenleistungsabgabe erhoben wird. So erhält der Entnehmende einen individuellen Sondervorteil, indem er auf den Wasserhaushalt zugreifen darf, der als Gut der Allgemeinheit gilt. Für diesen Sondervorteil hat er ein entsprechendes Entgelt zu entrichten, dessen Höhe aktuell die Länder selbst bestimmen. Jedoch kann auch von Bundesseite ein einheitliches Wasserentnahmeentgelt eingeführt werden.


Die BUND-Studie finden Sie unter:  www.bund.net/wasserentnahme-studie

 

Quelle: BUND​

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Wilde Mädchen – 
auf in den Wald

Ferienfreizeit vom 1. -  5. Juli 2019 auf der Jugendburg Hessenstein

 

Rund um das Erleben des wilden Waldes dreht sich alles bei der Ferienfreizeit des NABU Hessen für Mädchen von 8 bis 12 Jahren in der Nationalparkregion Kellerwald-Edersee. Eine Woche lang erkunden Mädchen den Wald mit allen Sinnen, schnitzen Messer, Löffel und kunstvoll verzierte Wanderstöcke und lernen, wie man mit einfachen Hilfsmitteln Feuer macht.

Auf dem abenteuerlichen Programm stehen auch die Spurensuche, das Beobachten wilder Tiere und eine Biwaknacht im Wald. Der Teilnahme-beirag beläuft sich auf 160,- € incl. Unterkunft und Vollver-pflegung in der Jugendherberge. Schlafsack, Isomatte und alles weitere Ausrüstungsmaterial für die Nacht im Wald wird zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen gibt es auf  www.jugendburg-hessenstein.de oder per Telefon 06455-759 00 90.

Nationalpark-Haus Wangerooge

Programm
7_2019 (1).pdf
PDF-Dokument [3.2 MB]

Outdoor-Erste-Hilfe

für Schutzgebietsbetreuung, Naturführungen und (Jugend-)Gruppenleitung

29. - 30. Juni 2019, Reinheim

17. - 18. August 2019, Wetzlar

Programm & Anmeldung
N082_2019_Outdoor_1_Hilfe_Reinheim.pdf
PDF-Dokument [158.2 KB]
Programm & Anmeldung
N096_2019_Outdoor_1_Hilfe_WZ.pdf
PDF-Dokument [207.6 KB]

Mein Schwarm: Die Biene

Der Dschungel summt: Die Biosphäre Potsdam macht in diesem Sommer mit einer Ausstellung auf die enorme Wichtigkeit der summenden Insekten für unsere Umwelt aufmerksam.    

Vom 20. Mai – 15. September 2019 können Gäste auf ihrer Expedition durch den Dschungel die faszinierende Welt der Bienen erleben. Die Ausstel-lung informiert über den Rückgang der weltweiten Bienenpopulation und gibt wichtige Hinweise zum notwendigen Schutz der Bienen.

 

Weitere Highlights

Bienen-Expedition durch die Tropen

Alle Gäste können auf Ihrer Reise durch den Dschungel Informationstafeln und Forscherkisten im Tropengarten entdecken. Diese vermitteln auf spielerische Art Wissenswertes zu heimischen und tropischen Bienen und deren Lebensraum.

 

Bienen-Erlebnisführung

Bei den Führungen kommen die Besucher zusammen mit dem Imker Ulrich Beckmann in Berührung mit den kleinen Wundertieren und lernen ein echtes Bienenvolk kennen. Die Erleb-nisführungen sind für Tagesbesucher sowie für Gruppen und Schulklassen buchbar. Voranmeldung erforderlich.

 

Wanderausstellung „Bienen – Die Bestäuber der Welt“

Die Fotoausstellung des Fotografen-paares Heidi und Hans-Jürgen Koch begeistert mit ihren Bildern, die allen Gästen einzigartige Einblicke in das Leben der Honigbiene gewähren. 

4. Bundesfachtagung Naturschutzrecht

Naturschutzrecht im Kontext von Klimawandel und Energiewende

Wann: 26./27. September 2019
Wo: Universität Kassel, Institut für Musik, Musiksaal (UG), Möncheberg-str. 1, 34125 Kassel

Programm & Anmeldung
BFTProgramm2019_fin.pdf
PDF-Dokument [479.2 KB]

Naturpark Schwalm-Nette

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

Naturpark Spessart

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

NP Unteres Odertal

Veranstaltungskalender 2019

JAHRESPROGRAMM
Veranstaltungskalender 2019.pdf
PDF-Dokument [6.9 MB]

NATUR Online 

Redaktion NATUR Online

Buchbergstr. 6 | D - 63517 Rodenbach
Telefon: 06184 –  99 33 797

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Letzte Aktualisierung:

14. Juni 2019

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