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25. Juni 2020

 

Sommer, Sonne, Sonnencreme

 

Sonnenschutz richtig auftragen, um Badeseen und Meere zu schützen

 

Berlin: Blendende Aussichten für den Rest der Woche: Vielerorts klettern die Temperaturen über die 30 Grad Marke und in den ersten Bundesländern beginnen die Sommerferien. Damit der Tag am See nicht mit einem Sonnenbrand endet, ist Sonnencreme Pflicht. Laut der Umweltorganisation WWF sind die meisten Sonnenschutzprodukte allerdings bedenklich für die Natur. WWF Chemikalienexpertin Dr. Erika Bellmann sagt: „Es gibt leider noch keine völlig unbedenklichen UV-Filter in Sonnenschutzprodukten. Beim Baden keinen Sonnenschutz zu verwenden ist aber auch keine Lösung. Mit ein paar Verhaltenstipps kann man seine Gesundheit schützen und gleichzeitig die Risiken für Gewässer minimieren. Zum Beispiel sollte man Sonnencreme immer gut einziehen lassen oder besser noch erst nach dem Baden auftragen. Außerdem kann man an Seen meist auch im Schatten baden. Gerade für Kinder eignet sich zudem spezielle UV-Schutz Kleidung.“ 

 

Studien zeigen verschiedene negative Auswirkungen von UV-Filtern auf Gewässer. Der chemische UV-Filter Octocrylen schädigt zum Beispiel Korallen, stört bei Fischen die Entwicklung von Gehirn und Leber und reichert sich in Muscheln und Austern an. In deutschen Sonnencremes ist dieser Stoff trotzdem sehr verbreitet. Die Zeitschrift "Öko-Test" fand ihn im Jahr 2018 in mehr als der Hälfte der 27 getesteten Cremes. „Forschungsergebnisse belegen vor allem die Gefahr durch Sonnencreme für Lebewesen in der Südsee. Aber auch Seen von Brandenburg bis Baden Württemberg sind durch die chemischen UV-Filter gefährdet: Die Chemikalie Octinoxat zum Beispiel steht auf der Beobachtungsliste zur EU-Wasserrahmenrichtlinie“, so Bellmann.

 

Um die Gewässer zu schützen, greifen Verbraucher oft zu Naturkosmetik. Die UV-Filter der Öko-Sonnencremes seien allerdings nur bedingt umweltfreundlicher, so Bellmann. Die meisten Ökosonnencremes nutzen mineralische oder physikalische Filter. Mineralische Sonnencremes legen eine Schicht Mineralien auf der Haut ab, die gegen UV-Strahlen schützen. Daher kommt auch der weiße Film auf der Haut nach dem Eincremen. Bellmann sagt: „Die Mineralien, also Nanopartikel sind allerdings noch wenig erforscht und können der Natur potenziell schaden. Aus ökologischen Gesichtspunkten sind demnach Naturkosmetik ohne Nanopartikel oder UV-Kleidung die beste Wahl für einen sonnigen Tag am See.“ Um den Schutz der Unterwasserwelt und der Haut unter einen Hut zu bringen, regt der WWF an mehr in die Forschung zu Umweltauswirkungen von Sonnencremes und der Suche nach ökologisch unbedenklichen Alternativen zu investieren.

 

Hintergrund: UV Schutz in Sonnencremes

Um den entsprechenden UV-Schutz zu erzeugen, werden in Sonnencremes UV-Filter eingesetzt. Je nach eingesetztem UV-Filter wird der Schutz chemisch oder mineralisch erzeugt. Besonders die von konventionellen Sonnencremes genutzten chemischen Filter sind oft gefährlich für Fische, Korallen und Algen. 

 

Quelle: WWF

 

TV-Tipps

Naturdoku-Highlights bei ServusTV Deutschland 

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Mittwoch, 10. Februar um 20:15 Uhr:
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Mittwoch, 17. Februar um 20:15 Uhr: Terra Mater:
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Nationalpark-Kalender 2021 Einnahmen für Luchsprojekt

 

Auch für 2021 gibt es wieder den vielfach nachgefragten Kalender. Er zeigt Fotos aus dem Fotowettbewerb HarzNATUR der letzten Jahre. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Harzer Luchsprojekt zugute (www.luchsprojekt-harz.de). 

Der Kalender im Format 48 x 35 cm erscheint in einer limitierten Auflage von 1.000 Exemplaren. Zum Preis von 14,95€ ist er in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Private Bestellungen zum Ladenpreis sind beim Nationalpark-Besucherzen-trum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0 möglich.  Sollten Sie größere Mengen benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an das Luchsprojekt: 05582/9189-34 (luchsprojekt-harz@posteo.de). 

Praktika

Der Berg ruft! FÖJ in der Wildnis zu vergeben

Freiwilligendienst für 6 Monate im Nationalpark-Besucherzentrum 

 

Genug vom Lockdown? Du willst raus und etwas tun? Ab dem 1. März 2021 vergeben wir für sechs Monate einen Platz im Freiwilligen Ökologischen Jahr. Hier kannst du dich für die Natur ein-setzen, Tiere und Pflanzen des Harzes kennen lernen und dein Wissen an die interessierten Besucher und an Kinder- und Jugendgruppen weitergeben.

 

Mehr Informationen:

FÖJ Torfhaus
PM_FOEJ_2021_TorfHaus.pdf
PDF-Dokument [280.0 KB]

Neuerscheinung

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Begegnungen am Grünen Band

Das Grüne Band reicht vom Dreiländereck bei Hof bis zur Ostsee. Es ist ein Mahnmal und Friedensprojekt. Der Dreiklang aus Naturschutz, Grenzge-schichte und Kultur macht es einzigartig. Dort wo sich zu Zeiten des Kalten Krieges feindliche Armeen aufgerüstet gegenüberstanden, darf sich seit dem Herbst 1989 die Natur entfalten. So wurde aus dem ehemaligen Todesstreifen eine Lebenslinie. 

Mehr Infos
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Aktualisiert am:

25. Januar 2021

 

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