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6. Juli 2020 | Müll-Export-Reduktion

 

Hiergeblieben!

 

Bundesratsentschließung fordert Minderung von Plastikmüllexporten // WWF: Jetzt ist die Bundesregierung am Zug

 

Der Bundesrat hat den Bundestag aufgefordert, den Export von Plastikmüll zu verringern. Außerdem fordert der Bundesrat eine zügige Umsetzung der Erweiterung des Baseler Abkommens in deutsches Recht. Bernhard Bauske, Projektkoordinator Plastikmüll bei WWF Deutschland kommentiert: „Wir Deutschen produzieren Unmengen an Müll, bisher gilt bei großen Teilen der Entsorgung: aus den Augen, aus dem Sinn. Unser Plastikmüll darf nicht länger auf den Müllbergen im globalen Süden landen. Die Entschließung des Bundesrats ist ein erster wichtiger Schritt auf diesem Weg. Die Bundesregierung muss den Ball jetzt aufnehmen und eine schnelle Umsetzung der Erweiterung des Baseler Abkommens auf den Weg bringen. Im nächsten Schritt brauchen wir schnell ein starkes Gesetz, um das beschlossene Exportverbot rechtsverbindlich zu machen. Darum muss sich die Bundesregierung für eine weitere Verschärfung des EU-Rechtsrahmens im Zusammenhang mit dem Export von Kunststoffabfällen einsetzen. Außerdem muss sie bei der Implementierung der Erweiterung des Baseler Abkommens ausreichende Kontrollen durchführen und darf Schlupflöcher gar nicht erst zuzulassen.“´

 

Deutschland ist weltweit der drittgrößte Exporteur von Plastikmüll. Dieser endet oft in südostasiatischen Ländern mit schlechtem oder keinem Abfallmanagement. Dort kann er häufig nicht recycelt werden, sondern wird verbrannt oder landet auf Deponien – und gelangt auch von dort aus ins Meer. Jede Minute gelangt global betrachtet insgesamt eine LKW-Ladung Plastikmüll in die Meere. Der WWF sieht Deutschland daher besonders in der Pflicht sich für ein besseres Abfallmanagement weltweit einzusetzen. Dazu Bauske: „Bisher haben viele Industrieländer ihren Müll einfach in ärmere Länder mit einer nicht weit entwickelten Abfallwirtschaft abgeschoben. Damit muss jetzt Schluss sein. Statt die Recyclingkapazitäten in diesen Ländern mit unserem Kunststoffmüll zu fluten, sollten wir lieber Unterstützung leisten, dass in den Entwicklungsländern deren eigener Müll gesammelt, sortiert und hochwertig recycelt wird. Ein international verbindliches Abkommen, mit dem der Eintrag von Plastikmüll in die Meere unterbunden werden soll, wäre dafür der nächste wichtige Schritt. In Folge dieses Abkommens würde sich die Abfallwirtschaft in vielen Ländern verbessern – mit allen positiven Folgen für Menschen, Umwelt und Gesundheit.“

 

Hintergrund: Das Baseler Abkommen

Das Basler Übereinkommen über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung ist ein internationales Umweltabkommen.

Letztes Jahr wurde das Übereinkommen erweitert. Laut den neuen Vorgaben des Basler Übereinkommens können nur noch sortenreine Abfälle, die nachweislich zum Recycling bestimmt sind, mit anderen Ländern frei gehandelt werden. Gefährliche Kunststoffabfälle und solche, die sich kaum recyceln lassen, unterliegen nun den Vorgaben des Basler Übereinkommens. Dies bedeutet, dass sie nur mit Zustimmung der Behörden der Export- und der Importstaaten exportiert werden dürfen und umweltgerecht entsorgt werden müssen.

 

Quelle: WWF

TV-Tipps

Naturdoku-Highlights bei ServusTV Deutschland 

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Mittwoch, 3. Februar und
Mittwoch, 10. Februar um 20:15 Uhr:
Terra Mater: Wildes Sri Lanka

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© Getty Images

Mittwoch, 17. Februar um 20:15 Uhr: Terra Mater:
Das geheime Leben der Rothirsche

Dokumentation, erstmals bei ServusTV

© Earth Touch

Mittwoch, 24. Februar um 20:15 Uhr: Terra Mater:
Tagebuch eines Leoparden

Dokumentation, erstmals bei ServusTV

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2020: ein Jahr der Extreme. Die welt-weite Corona-Pandemie hält uns in Atem. Doch es gibt mehr, dass das gesamte Leben auf der Erde bedroht. Waldbrände, Hitzerekorde, schmelzen-de Polkappen, ... - extreme Wetterer-eignisse sind inzwischen an der Tagesordnung. Wir laden zum spannenden Vortrag mit Dr. Thomas Henningsen ein. Der einstündige Livestream fand am 12.11.2020 statt und ist weiterhin auf Youtube zu sehen:

Nationalpark-Kalender 2021 Einnahmen für Luchsprojekt

 

Auch für 2021 gibt es wieder den vielfach nachgefragten Kalender. Er zeigt Fotos aus dem Fotowettbewerb HarzNATUR der letzten Jahre. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Harzer Luchsprojekt zugute (www.luchsprojekt-harz.de). 

Der Kalender im Format 48 x 35 cm erscheint in einer limitierten Auflage von 1.000 Exemplaren. Zum Preis von 14,95€ ist er in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Private Bestellungen zum Ladenpreis sind beim Nationalpark-Besucherzen-trum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0 möglich.  Sollten Sie größere Mengen benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an das Luchsprojekt: 05582/9189-34 (luchsprojekt-harz@posteo.de). 

Praktika

Der Berg ruft! FÖJ in der Wildnis zu vergeben

Freiwilligendienst für 6 Monate im Nationalpark-Besucherzentrum 

 

Genug vom Lockdown? Du willst raus und etwas tun? Ab dem 1. März 2021 vergeben wir für sechs Monate einen Platz im Freiwilligen Ökologischen Jahr. Hier kannst du dich für die Natur ein-setzen, Tiere und Pflanzen des Harzes kennen lernen und dein Wissen an die interessierten Besucher und an Kinder- und Jugendgruppen weitergeben.

 

Mehr Informationen:

FÖJ Torfhaus
PM_FOEJ_2021_TorfHaus.pdf
PDF-Dokument [280.0 KB]

Neuerscheinung

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Begegnungen am Grünen Band

Das Grüne Band reicht vom Dreiländereck bei Hof bis zur Ostsee. Es ist ein Mahnmal und Friedensprojekt. Der Dreiklang aus Naturschutz, Grenzge-schichte und Kultur macht es einzigartig. Dort wo sich zu Zeiten des Kalten Krieges feindliche Armeen aufgerüstet gegenüberstanden, darf sich seit dem Herbst 1989 die Natur entfalten. So wurde aus dem ehemaligen Todesstreifen eine Lebenslinie. 

Mehr Infos
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Veranstaltungen

(c) NABU
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Blumberger Mühle 2 | 16278 Angermünde

Naturschutz-Akademie Hessen

Trotz anhaltender Hygienevorschriften und gewisser Beschränkungen aufgrund des Coronavirus bietet die NAH in Wetzlar einige interessante Veranstaltungen an.

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Weitere Informationen 
http://www.na-hessen.de

(c) Kees van Surksum | Kurverwaltung Wangerooge

Nationalpark-Haus Wangerooge 

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25. Januar 2021

 

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