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28. August 2019 | Öko-Wende für Deutschlands Wald

 

WWF zum Wald-Verbändegespräch

 

Aufforstungen nach Schema F sind zum Scheitern verurteilt

 

Berlin: Für den morgigen Donnerstag hat Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner zum Wald-Verbändegespräch geladen, an dem unter anderem Vertreter des Naturschutzes, der Waldbesitzer, der Forstwirtschaft, der Holzverarbeitung sowie des Städte- und Gemeindebundes teilnehmen. Dr. Susanne Winter, die als Programmleiterin Wald für den WWF Deutschland vor Ort ist, kommentiert:

 

„Frau Klöckner zeigt sich gewillt, Deutschlands Wälder aufzuforsten. Was nach gesundem Menschenverstand klingt, ist zum Scheitern verurteilt, wenn das wahre Problem hinter der Waldmisere unangetastet bleibt. Die katastrophale Lage ist menschengemacht. Jahrzehntelang orientierte sich die Forstwirtschaft einseitig an den Bedürfnissen der schnellen Holzproduktion, während die ökologische Funktion des Waldes aus dem Blick geriet. Die so entstandenen großen Nadelbaumwälder sind besonders anfällig für die Folgen der Klimakrise und heizen diese zusätzlich an. Gleichzeitig bieten sie Stürmen und Schädlingen leichtes Spiel und brennen wie Zunder. Deutschlands Wald braucht die ökologische Wende.

 

Wer den deutschen Wald auf Dauer retten will, darf die alten Fehler nicht wiederholen. Jedes noch so gut gemeinte Aufforstungsprogramm, das den Status quo erhält, ist Kosmetik, bringt dem Wald aber keine Heilung. Vielmehr müssen wir durch die Förderung von vielfältigen Laubmischwäldern, wie sie ursprünglich natürlicherweise in Deutschland vorkommen, dem Klimawandel etwas entgegensetzen. Laubbäume erhöhen den Grundwasserspiegel, sorgen für ein kühleres Waldklima und beugen so Bränden vor. Gleichzeitig sind sie meist besser gegen Stürme gewappnet und weniger anfällig für Insektenfraß.

 

Seit Jahrzehnten dominiert eine Praxis in den Forsten, die den immer mehr Dürre und Trockenheit ausgesetzten Wäldern auch noch unnötig Grundwasser und Feuchte raubt. Entwässerungsgräben führen Regenwasser ab und trocknen die Böden aus. Zum Abfahren des Holzes entstehen immer breitere Windschneisen, die die Waldluft im Inneren buchstäblich trocken legen. Die Praxis, Totholz zu entfernen, wirkt sich ebenfalls negativ aus. Totholz bindet Kohlenstoff und mildert lokale Klimaextreme ab.  

 

Frau Klöckner muss mit einer ökologischen Überarbeitung des bestehenden Waldgesetzes die Förderung eines stabilen Wasserhaushaltes im Wald zur Pflicht machen. Und wenn sie akut Waldeigentümern finanzielle Hilfe in Aussicht stellt, muss sie diese an entsprechende Maßnahmen koppeln: Gräben sind aufzufüllen und Schneisen zurückzubauen, heimische Laubbaumarten gehören maßgeblich in die Wiederaufforstung. Nur so können wir Deutschlands Wälder für die Erderhitzung wappnen.“

 

Quelle: WWF

 

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(c) Deutsche UNESCO-Kommission / Christoph Löffler

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Medicinal plants, living heritage & future prospectives.

(c) Fondation Yves Rocher

Zahlreiche medizinische Heilpflanzen sind weltweit vom Aussterben bedroht und damit ein lebendiges Kulturerbe. Die Umweltstiftung „Fondatioin Yves Rocher“ möchte Frauen unterstützen, sie sich genau dafür einsetzen.

Beispiele : Anbau und Verarbeitung von Heil- und Aromapflanzen; traditionelle Genossenschaften und Programme zur Verbreitung uralter Anbaumethoden von Heilpflanzen, Phytotherapie etc.

Bewerbungsschluss: 15. 11.2019

Weitere Infos: http://www.yves-rocher-fondation.org/terre-de-femmes/

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(c) Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V.

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Eulen und Greifvögel -  "Die Schätze der Natur mit Objektiv und Bleistift"

 

Sonderausstellung im Nationalparkhaus Ilsetal, Ilsenburg bis zum 17. November 2019. Eintritt frei.

Eulen und Greifvögel.pdf
PDF-Dokument [267.5 KB]
Landrat Thorsten Stolz (rechts) und Kulturbeauftragte Andrea Sandow begrüßten Sven Dannhäuser (links) und Richard Euler im Main-Kinzig-Forum, die mit der Gesellschaft für Naturfotografie unter anderem Motive aus dem Kreisgebiet (Hintergrund) präsentieren Fotoausstellung

Naturfotografischer Streif-zug durch Deutschland  

Die Regionalgruppe Main-franken der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) präsentiert fotografische Impressionen aus der Natur. Ausstellung ab
2. Oktober im Main-Kinzig-Forum, Gelnhausen

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Naturfotografischer Streifzug durch Deut[...]
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Steine sind auch Natur -
Zum Schutz des geologi-schen Erbes im Naturschutz
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Die Veranstaltung behandelt die Situation von Geotop-und Geodiversitätsschutz in Deutschland und lädt zur Diskussion über Erfordernisse und mögliche Veränderungen ein.
Programm & Anmeldung
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Weißstorch-Tagung in Hessen
Aktuelles vom Weißstorch
16. November 2019 | Wetzlar
 
Auf der Tagung präsentieren Expertinnen und Experten aktuelle Ergebnisse zur regionalen und landesweiten Bestandsentwicklung
in Hessen und darüber hinaus.
Programm & Anmeldung
N156_2019_Weißstorch.pdf
PDF-Dokument [233.9 KB]

Biologische Vielfalt der Obstwiesen

Hochstämme pflanzen & pflegen

16.11.2019 | Wetzlar 

Streuobstbestände zu verjüngen und zu bewahren ist eine wichtige Aufgabe zum Erhalt der Hessischen Kulturland-schaft und Biodiversität. Neben den Grundregeln-der Obstbaumpflege, ist die richtige Sortenwahl Voraussetzung für eine erfolgreiche Verjüngung. Die Veranstaltung zeigt, welche Überle-gungen und Maßnahmen in Bezug auf die Pflanzung und Pflege von jungen Obstbäumen nötig sind.
Programm & Anmeldung
N132_2019 Pflanzung und Hochstammpflege.[...]
PDF-Dokument [375.8 KB]
(C) Peter Mesenholl

Echte Gastlichkeit im Naturpark Südschwarzwald

Mit der VHS Geschichte, Kultur und Natur erleben

 

Nationalpark-Haus Wangerooge 

Watterlebnisse im November
11_2019 WW.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]
Programm
11_2019.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]

Voranmeldungen erforderlich! 

Nationalpark-Haus, Friedrich-August Straße 18; Telefon 04469/8397

Naturpark Schwalm-Nette

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

Naturpark Spessart

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

NP Unteres Odertal

Veranstaltungskalender 2019

JAHRESPROGRAMM
Veranstaltungskalender 2019.pdf
PDF-Dokument [6.9 MB]

Biosphärengebiet Schwäbische Alb

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