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1. Oktober 2018

 

71 DBU-Naturerbeflächen sichern nun Schutz der Natur

 

Holtenser Berg bei Hameln neu in Flächenkulisse des DBU Naturerbes –
Rund 70.000 Hektar

 

Streuobstwiese auf der DBU-Naturerbefläche Holtenser Berg © Denstorf/DBU Naturerbe

Die große Streuobstwiese auf der DBU-Naturerbefläche

Holtenser Berg wird von Schafen und Kühen beweidet. 

© Denstorf/DBU Naturerbe

 

DBU-Naturerbefläche Herongen © Wahmhoff/DBU

Auf der DBU-Naturerbefläche Herongen sind überwiegend

60 bis 80 Jahre alte Kiefernbestände sowie Löschteichen

und feuchte Senken, die sich heute naturnah entwickeln. 

© Wahmhoff/DBU

 

DBU-Naturerbefläche Himmelsgrund © Bundesforstbetrieb Thüringen-Erzgebirge

Konik-Pferde halten die durch die militärische Vornutzung

entstandenen offenen Vegetationsflächen der

DBU-Naturerbefläche Himmelsgrund von Gehölzen frei und

leisten so Landschaftspflege für selten gewordene Brutvogelarten.

© Bundesforstbetrieb Thüringen-Erzgebirge

 

DBU-Naturerbefläche Ringfurther Elbauen © Fuellhaas/DBU Naturerbe

Eine Besonderheit der DBU-Naturerbefläche Ringfurther

Elbauen sind die in Mitteleuropa selten gewordenen

Auenlandschaften mit ihren typischen Tier- und Pflanzenarten. 

© Fuellhaas/DBU Naturerbe

 

Osnabrück/Hameln. Die Flächenkulisse des DBU Naturerbes wird erweitert: Zum 1. Oktober übernimmt die gemeinnützige Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das DBU Naturerbe, die Verantwortung für die Liegenschaft Holtenser Berg bei Hameln in Niedersachsen. Zusätzlich werden Liegenschaften des DBU Naturerbes in Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Sachsen-Anhalt vergrößert. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern vor Ort kümmert sich die DBU-Tochter um den Naturschutz auf den ehemals militärisch genutzten Flächen. Bisherige Eigentümerin war die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). „Ab Oktober werden wir die Verantwortung für nunmehr 71 Flächen in Deutschland übernehmen und sichern rund 70.000 Hektar wertvolle Naturräume für den Naturschutz“, betont Josef Feldmann, Prokurist des DBU-Naturerbes.

 

Naturräume auf bundesweit 71 Flächen schützen

Durch die DBU-Naturerbefläche Holtenser Berg mit knapp 130 Hektar (ha) wird die Flächenkulisse des DBU Naturerbes von bundesweit bisher 70 auf 71 Flächen erweitert. Der ehemalige Standortübungsplatz bei Hameln ist vorwiegend durch naturnahe Laubwälder geprägt, die ergänzt werden durch zwei größere Offenlandflächen. Eine große Streuobstwiese mit wertvollem alten Baumbestand wird aktuell mit Schafen und Kühen beweidet, und die zweite, ebenfalls artenreiche Grünlandfläche wird gemäht.

 

Vielfältige Landschaften, die naturschutzfachlich von hohem Wert sind

Die schon jetzt zur Flächenkulisse des DBU Naturerbes gehörenden DBU-Naturerbeflächen Herongen in Nordrhein-Westfalen, Himmelsgrund in Thüringen und Ringfurther Elbauen in Sachsen-Anhalt vergrößern sich durch das Arrondieren weiterer Teilflächen. „Wir übernehmen mit den Naturerbeflächen Inseln biologischer Vielfalt, die von ganz unterschiedlichen Kulturlandschaften geprägt sind“, stellt Prof. Dr. Werner Wahmhoff, fachlicher Leiter des DBU Naturerbes, dar. Der ehemalige Truppenübungsplatz Leuth nahe der DBU-Naturerbefläche Herongen ist durch Kiefernwälder auf sandigen Böden charakterisiert. Auf der ebenfalls vorwiegend bewaldeten Fläche Himmelsgrund bieten Bäche, Tümpel und Feuchtgebiete Abwechslung. Und die Naturerbefläche Ringfurther Elbauen ist durch waldfreies Grünland mit Resten wertvoller Auenlandschaften geprägt.

 

Naturschutz vor Ort mit langjährigem Partner

Vor Ort arbeitet das DBU Naturerbe auf seinen 71 Flächen eng mit seinem langjährigen Partner, dem Bundesforst der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), zusammen. Um den Naturschutz zu gewährleisten, erstellt das Team des DBU Naturerbes zu jeder einzelnen Fläche Leitbilder, Steckbriefe, Infotafeln und Naturerbeentwicklungspläne. „Die Umsetzung auf den Naturerbeflächen ist vielfältig – bei nunmehr 71 Flächen im gesamten Bundesgebiet ist das nur mit verlässlichen Partnern vor Ort möglich“, sagt Wahmhoff. Oftmals hat auch die umliegende Bevölkerung ein spezielles Interesse an den Naturerbeflächen vor ihrer Haustür. Hier sei es besonders wichtig, mit Ansprechpartnern vor Ort in den Dialog zu treten. Die Förster aus dem Geschäftsbereich Bundesforst übernehmen diese Aufgaben.

 

Naturerbe öffnet Türen zu Landschaften

Oftmals waren diese Inseln der biologischen Vielfalt jahrzehntelang für die Öffentlichkeit gesperrt. Die vergangene militärische Nutzung der Liegenschaften lassen zum Teil Altlasten vermuten und machen eine Öffnung für die Bevölkerung aus Sicherheitsgründen nur nach Sondierungen möglich. So auch auf der DBU-Naturerbefläche Herongen, die während des Zweiten Weltkrieges intensiv bombardiert wurde. „Dort, wo es naturschutzfachlich möglich ist und es die militärischen Altlasten sicherheitstechnisch zulassen, wollen wir diese wertvollen Lebensräume aber für Besucher erlebbar machen“, betont Feldmann.

 

Naturschutz auf rund 70.000 Hektar ehemaliger Militärfläche

Die Stiftungstochter ist im Rahmen des Nationalen Naturerbes verantwortlich für bundesweit 70.000 ha in zehn Bundesländern. Die größtenteils ehemaligen Militärflächen sollen offene Lebensräume mit seltenen Tier- und Pflanzenarten durch Pflege bewahren, Wälder möglichst ohne menschlichen Eingriff ihrer natürlichen Entwicklung überlassen, artenarme Forste zu naturnahen Wäldern umwandeln und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufwerten oder erhalten.

 

Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

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Alle Informationen gibt es unter: www.fotowettbewerb-harznatur.de

Auf Entdeckungsreise 
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"Durstig“ von Julian Rad, 10. Platz

Internationaler Fotowettbewerb "Naturschätze Europas 2019" 

Bereits zum 26. Mal laden die Natur-schutzstiftung EuroNatur, die Zeitschrift „natur“ und die Gelsenwasser AG Hobby- und Profifotografen dazu ein, die vielfältigen Facetten von Europas Natur in eindrucksvollen Bildern einzufangen. Eine Fachjury kürt die ausdrucksstärksten Motive. Die besten Aufnahmen zieren den großformatigen EuroNatur-Wandkalender und werden mit Geldpreisen prämiert. Die Gewin-nerfotos werden zudem im EuroNatur-Magazin und in der Zeitschrift „natur" sowie auf den Internetseiten der Veranstalter veröffentlicht.

Das Trio“ von Giuseppe Bonali, 2. Platz

Einsendeschluss:  31. März 2019

Nähere Informationen:
http://www.euronatur.org/foto/2019  

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Ausstellungen

Sonderausstellung (c) Cornelia Otto-Albers

„Mein schönstes Urwaldbild“

Sonderausstellung zum Malwettbewerb anlässlich des 20. Nationalpark-Geburtstags

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Wild, farbenfroh und detailreich - der Urwald durch die Augen der Kinder. Anlässlich des 20. Geburtstags waren Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren aufgerufen, "ihren" Urwald zu malen. Von 364 eingereichten Bildern sind 94 im Original zu sehen, die anderen werden auf Bildschirmen präsentiert.

Öffnungszeiten tägl. von 10-16 Uhr, Tickets sind vor Ort erhältlich.

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© Photo/Iskiographie: Lothar Schiffler

Iskiographien von Lothar Schiffler auf dem Feldberg (Schwarzwald)

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Der Fotograf setzt modernste digitale Foto- und Videotechnik sowie spezielle Softwarekomponenten ein, um Flugbahnen von Vögeln auf Bildern zu bannen. Auf diese Weise entstand eine völlig neue Art der Tierfotografie.

Di-So 10-17 Uhr, der Eintritt ist frei.

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Schwan (c) Dieter Damschen GDT

Fotoausstellung

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Öffnungszeiten: Di - So von 8.30 - 16.30 Uhr

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Fortbildungen & mehr

Gespräche bei Zanthier am Kamin | Dr. Friedhart Knolle

Borkenkäfer sind nicht alles! Wie funktioniert das Wildnismanagement

im Nationalpark Harz?

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Naturschutz-Akademie Hessen (NAH)

Arterfassung mit Multibase CS Professional

am 5. Februar 2019 in Wetzlar.

Die Software MultibaseCS löst in Hessen das in die Jahre gekommene Programm Natis ab. Die Veranstaltung richtet sich an Artspezialisten und ehrenamtliche Kartierter.

Programm & Anmeldung
N008_2019 multibase Prof Einführung.pdf
PDF-Dokument [53.6 KB]

Naturschutz-Akademie Hessen (NAH)

Fit fürs Ehrenamt

Artenschutz und Verbandsbe-teiligung in der Bauleitplanung

Samstag, 9. Februar 2019 in Wetzlar 

 

Das europäische Artenschutzrecht und seine Umsetzung in das Bundesnatur-schutzgesetz beendeten die Möglich-keit, Naturschutzbelange in der Bauleitplanung in der Abwägung ein-fach "wegzuwägen", ohne die Konflikte für bedrohte Arten zu lösen.

Programm & Anmeldung
N013_2019_AS_Verbände_BLP.pdf
PDF-Dokument [203.7 KB]

Naturschutz-Akademie Hessen (NAH)

Die novellierte hessische
Kompensationsverordnung

15. Februar 2019, Wetzlar

Programm & Anmeldung
2019-N017-Die hessische KV.pdf
PDF-Dokument [35.7 KB]
(c) pixabay

Seminarreihe 2019:
"Obst und Beeren"

Start am 09. und 23. Februar in Wetzlar mit den Seminaren "Naturgemäßer Obstbaumschnitt"

Informationen und Details zur Anmeldung sowie weitere Veranstaltungen finden Sie im Flyer!

Bildungsprogramm 2019
Themenflyer Obst A3.pdf
PDF-Dokument [613.5 KB]

Themenaufruf zum 26. Hessischen Faunistentag am 23. März 2019 in Wetzlar - In Kooperation mit der Faunistischen Landesarbeits-gemeinschaft Hessen - FLAGH

Der Faunistentag ist ein Beitrag zur Umsetzung der Ziele und Maßnahmen der hessischen Biodiversitätsstrategie, wobei im Aktionsplan Hessen das Ehrenamt und die Wissenschaft ver- stärkt aktiv in den Erhalt der biolo-gischen Vielfalt eingebunden werden. Zudem soll der Wissenstransfer gezielt ausgebaut werden.

Themenaufruf_Faunistentag_2019.pdf
PDF-Dokument [56.5 KB]

Naturpark Schwalm-Nette

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

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Naturpark Spessart

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NP Unteres Odertal

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JAHRESPROGRAMM
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