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6. November 2019 | Mauerfall

 

Grünes Band verdient den Schutz als Nationales Naturmonument

 

Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth hat anlässlich der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls dazu aufgerufen, das gesamte Grüne Band, den ehemaligen Todestreifen zwischen Ost und West, zum Nationalen Naturmonument zu erklären.

Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth: „30 Jahre nach dem Mauerfall hat sich der ehemalige Mauerstreifen zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte für den Naturschutz entwickelt. Wo einst Stacheldraht und Grenzkontrollen das Land teilten, zieht sich heute mit dem Grünen Band eine wertvolle Lebenslinie durch die Landschaft. Dieser historisch und ökologisch so besondere Streifen Erde verdient es, auf seiner ganzen Länge zum Nationalen Naturmonument erklärt zu werden. Damit wird dort nicht nur ein einmaliger Biotopverbund, sondern auch das kulturelle Erbe, die Erinnerung an den ehemaligen Todesstreifen, unter Schutz gestellt.“

 

Eine Unterschutzstellung als Nationales Naturmonument ermöglicht, die Großschutzgebiete nach einem einheitlichen Konzept zu erhalten, weiterzuentwickeln und strengen Schutz zu gewährleisten. Im Gegensatz zu Naturschutzgebieten spielt bei Flächen des Nationalen Naturmonuments auch der Kulturwert eine wichtige Rolle. Das Grüne Band ist mit einer Länge von fast 1 400 Kilometern der längste Verbund von Lebensräumen der Natur in Deutschland. Hier konnte sich die Natur über Jahrzehnte hinweg beinahe ungestört entwickeln, sodass ein einmaliger Rückzugsort für mehr als 1 200 bedrohte Tier- und Pflanzenarten entstanden ist.

Thüringen ist vergangenen Herbst mit der Ausweisung des Nationalen Naturmonuments „Grünes Band Thüringen“ mit einer Länge von rund 763 Kilometern vorangegangen. Andere sind gefolgt: So wie Sachsen-Anhalt, das kürzlich beschlossen hat, seinen 343 Kilometer langen Anteil am Grünen Band zum Nationalen Naturmonument zu erklären. In Brandenburg ist die Ausweisung des dortigen Abschnitts, rund 30 Kilometer, Gegenstand des neuen Koalitionsvertrags.

Als Nationales Naturmonument können die verschiedenen Schutzziele des Grünen Bandes -  länderübergreifender Biotopverbund, Erinnerungslandschaft und Landschaftserleben - miteinander in Einklang gebracht und ein durchgängiger strenger Schutz gewährleistet werden. Die Auszeichnung als Nationales Naturmonument stellt auch die bundesweite Bedeutung dieser Landschaften deutlich heraus.

 

Das Bundesumweltministerium begleitet und unterstützt den Ausweisungsprozess zum Nationalen Naturmonument seit 2015. Insgesamt hat das Bundesumweltministerium das Grüne Band mit rund 19 Millionen Euro aus unterschiedlichen Förderinstrumenten unterstützt. Im Rahmen des Bundesprogramms „Biologische Vielfalt“ wird derzeit beispielsweise das Projekt „Lückenschluss Grünes Band“ gefördert, welches Flächenbesitzer innerhalb des Bandes, wie etwa Naturschutzstiftungen der Länder, Kommunen und Privatpersonen, dabei unterstützt, zerstörte Lebensräume wiederherzustellen.

 

Die Bundesregierung hat zudem die Bundesflächen im Grünen Band von der Privatisierung ausgenommen und sie den Bundesländern beziehungsweise Naturschutzstiftungen als „Nationales Naturerbe“ übertragen. In der Vergangenheit waren dies insgesamt rund 6.800 Hektar. In dieser Legislaturperiode sollen weitere Flächen hinzukommen.

 

Mehr Informationen zum Grünen Band finden Sie unter:

https://www.bmu.de/30jahrenaturschutz

 

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

 

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(c) Deutsche UNESCO-Kommission / Christoph Löffler

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2020 schreibt die Umweltstiftung den weltweiten Umweltpreis „Terre de Femmes International World Award“ aus, der mit 10.0000 € dotiert ist. Das Thema lautet in Anlehnung an die UN: 

Medicinal plants, living heritage & future prospectives.

(c) Fondation Yves Rocher

Zahlreiche medizinische Heilpflanzen sind weltweit vom Aussterben bedroht und damit ein lebendiges Kulturerbe. Die Umweltstiftung „Fondatioin Yves Rocher“ möchte Frauen unterstützen, sie sich genau dafür einsetzen.

Beispiele : Anbau und Verarbeitung von Heil- und Aromapflanzen; traditionelle Genossenschaften und Programme zur Verbreitung uralter Anbaumethoden von Heilpflanzen, Phytotherapie etc.

Bewerbungsschluss: 15. 11.2019

Weitere Infos: http://www.yves-rocher-fondation.org/terre-de-femmes/

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14 Bilder des Fotowettbewerbs „HarzNATUR 2019“  wurden für den Nationalpark-Kalender ausgewählt. Dieser ist zum Preis von 14,95 € ab sofort in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen erhältlich. [>>>mehr]

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Eulen und Greifvögel -  "Die Schätze der Natur mit Objektiv und Bleistift"

 

Sonderausstellung im Nationalparkhaus Ilsetal, Ilsenburg bis zum 17. November 2019. Eintritt frei.

Eulen und Greifvögel.pdf
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Landrat Thorsten Stolz (rechts) und Kulturbeauftragte Andrea Sandow begrüßten Sven Dannhäuser (links) und Richard Euler im Main-Kinzig-Forum, die mit der Gesellschaft für Naturfotografie unter anderem Motive aus dem Kreisgebiet (Hintergrund) präsentieren Fotoausstellung

Naturfotografischer Streif-zug durch Deutschland  

Die Regionalgruppe Main-franken der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) präsentiert fotografische Impressionen aus der Natur. Ausstellung ab
2. Oktober im Main-Kinzig-Forum, Gelnhausen

Information
Naturfotografischer Streifzug durch Deut[...]
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Offener NABU-Treff um 19:30 Uhr am 18.11.2019 in Assenheim:

Tipps zur Winterfütterung

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19-11-18 Winterfütterung.pdf
PDF-Dokument [123.7 KB]

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NABU-Infoveranstaltung  am 19. Nov. um 19.00 Uhr im großen Saal des Volkshaus Büttelborn (Groß-Gerau)

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Steine sind auch Natur -
Zum Schutz des geologi-schen Erbes im Naturschutz
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Die Veranstaltung behandelt die Situation von Geotop-und Geodiversitätsschutz in Deutschland und lädt zur Diskussion über Erfordernisse und mögliche Veränderungen ein.
Programm & Anmeldung
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PDF-Dokument [239.1 KB]
Weißstorch-Tagung in Hessen
Aktuelles vom Weißstorch
16. November 2019 | Wetzlar
 
Auf der Tagung präsentieren Expertinnen und Experten aktuelle Ergebnisse zur regionalen und landesweiten Bestandsentwicklung
in Hessen und darüber hinaus.
Programm & Anmeldung
N156_2019_Weißstorch.pdf
PDF-Dokument [233.9 KB]

Biologische Vielfalt der Obstwiesen

Hochstämme pflanzen & pflegen

16.11.2019 | Wetzlar 

Streuobstbestände zu verjüngen und zu bewahren ist eine wichtige Aufgabe zum Erhalt der Hessischen Kulturland-schaft und Biodiversität. Neben den Grundregeln-der Obstbaumpflege, ist die richtige Sortenwahl Voraussetzung für eine erfolgreiche Verjüngung. Die Veranstaltung zeigt, welche Überle-gungen und Maßnahmen in Bezug auf die Pflanzung und Pflege von jungen Obstbäumen nötig sind.
Programm & Anmeldung
N132_2019 Pflanzung und Hochstammpflege.[...]
PDF-Dokument [375.8 KB]
(C) Peter Mesenholl

Echte Gastlichkeit im Naturpark Südschwarzwald

Mit der VHS Geschichte, Kultur und Natur erleben

 

Nationalpark-Haus Wangerooge 

Watterlebnisse im November
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Programm
11_2019.pdf
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Voranmeldungen erforderlich! 

Nationalpark-Haus, Friedrich-August Straße 18; Telefon 04469/8397

Naturpark Schwalm-Nette

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

Naturpark Spessart

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NP Unteres Odertal

Veranstaltungskalender 2019

JAHRESPROGRAMM
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Biosphärengebiet Schwäbische Alb

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