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11. Januar 2018 | Landwirtschaft

 

Landwirte müssen zu Klimaschützern werden

 

WWF: Deutsche Landwirtschaft schöpft ihr Potenzial bei Klimaschutz noch nicht aus | Landwirte brauchen dafür gezielte finanzielle Unterstützung.

 

Einen Tag, nachdem Union und SPD in den Sondierungsgesprächen ihre Positionen im Bereich Landwirtschaft ausgetauscht haben, zieht der Deutsche Bauernverband (DBV) diesen Mittwoch seine Zwischenbilanz zum Klimaschutz in der deutschen Landwirtschaft und den Zielen bis 2030. Dazu Christoph Heinrich, WWF-Vorstand Naturschutz:

„Die Landwirtschaft ist nach der Verbrennung von fossilen Brennstoffen im Verkehr und zur Strom- und Wärmeerzeugung der zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasen in Deutschland. Die künftige Bundesregierung muss dafür sorgen, dass diese direkten Treibhausgasemissionen aus der deutschen Landwirtschaft zügig sinken. Böden könnten natürliche Kohlenstoffspeicher sein. Derzeit verlieren sie durch die intensivste Nutzung ihren Humusanteil und geben somit CO2 frei, anstatt es zu binden. Die zukünftige Bundesregierung muss die agrarpolitischen Weichen auf Zukunft stellen und Landwirte finanziell fördern, die etwa durch vielfältige Fruchtfolgen auf dem Acker sowie den Erhalt von Grünlandflächen aktiven Humus- und dadurch Klimaschutz betreiben. Gleichzeitig müssen noch bestehende Moore und Feuchtwiesen bewahrt und die Wiedervernässung von trockengelegten Mooren und Wiesen vorangetrieben werden, da sie fast doppelt so viel Kohlenstoff speichern wie zum Beispiel Waldböden. Humusreiche Böden und intakte Moore tragen nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern fördern auch die biologische Vielfalt. 

 

Schon heute machen es viele Landwirte vor, nicht zuletzt der ökologische Landbau: Mehrjährige und vielfältigere Fruchtfolgen, in denen auch Kleegras, Luzerne oder Lupine ihren Platz finden, verbessern die natürlichen Bodenfruchtbarkeit und Widerstandfähigkeit der Böden. Gleichzeitig enthalten diese Böden mehr Kohlenstoff. Vergleichende Studien belegen, dass im weltweiten Vergleich der durchschnittliche Kohlenstoffgehalt in ökologisch bewirtschafteten Böden gut 3,5 Tonnen über dem herkömmlich bewirtschafteter Böden liegt. Ein weiteres Plus vielfältiger, mehrjähriger Fruchtfolgen ist, dass die Böden stickstoffreicher sind und somit weniger synthetische Düngemittel benötigen. Auch das wirkt sich positiv auf die Treibhausgasbilanz Deutschlands aus, denn die Herstellung synthetischer Düngemittel ist mit einem hohen Energieaufwand verbunden.

 

Landwirte, die durch abwechslungsreiche Fruchtfolgen klugen Klimaschutz betreiben, sollten dafür belohnt werden. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) muss daher ab 2021 nur noch solche Ackerbaubetriebe finanziell unterstützen, die nachweislich eine mehrjährige, standortangepasste Fruchtfolge anwenden. Gleichzeitig gilt es, den Schutz und die Wiedervernässung von Mooren voranzutreiben. Dazu braucht es insbesondere eine höhere finanzielle Ausstattung von Agrarumweltprogrammen, in denen Landwirte zum Beispiel für den Moorschutz bezahlt werden. Das sind Investitionen in die Zukunft aller.“
 

Quelle: WWF

NEUER Einsendeschluss: 30.09.2018 

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DIE LINIE DES LEBENS

Am Samstag, den 22. September – der Tagundnachtgleiche, wenn die Sonne am Äquator im Zenit steht – widmet sich ARTE einen ganzen Tag lang dem Äquator. Zwölf Dokumentationen nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise entlang des paradiesischen Gürtels - vom brasilianischen Regen-wald über die kenianische Savanne bis zum Großstadtdschungel von Singapur. Entstanden ist ein beeindruckendes Porträt der Lebenswelten am Äquator in all seinen Facetten.

TV-Premiere | ARTE THEMENTAG
am 22.9.2018 | 8.40 - 19.10 Uhr 

12 Dokumentationen

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2033: "Mission Control, hier Daedalus. Wir blicken auf den roten Planeten."

WELT zeigt Block-Buster "Mars" ab Mitte Oktober im Free-TV.

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Obstwiese im Herbst - Ernte, Lagerung und Bestimmung

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Die Biodiversität von Obstwiesen ist in Mitteleuropa einzigartig. Dabei spielen nicht nur Tiere und Pflanzen eine wichtige Rolle, sondern auch die genetische Vielfalt der Obstarten- und Sorten. Das Wissen um die einzelnen Sorten, deren optimalen Erntezeitpunkt und die richtige Lagerung sind Voraus-setzung für die Verwendung und Ver-arbeitung des heimischen Obstes.

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34. Deutscher Naturschutztag "Klarer Kurs - Naturschutz“

Zum 34. Deutschen Naturschutztag (DNT) lädt der BBN Naturschutz-interessierte aus Politik, Verwaltung, Planung, Ehrenamt und Wissenschaft vom 25. – 29. September 2018 ein.

Zum Internetauftritt des DNT

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Landart
Naturkunst in der Umweltbildung
5. - 6. Oktober 2018, Wetzlar

Landart-Künstler gestalten ihre Werke in der Natur aus dem, was sie in der Natur finden. Bei der Gestaltung von Landart entstehen nicht nur – oft kurzlebige – faszinierende Kunstwerke, sondern auch intensive Naturerleb-nisse. Landart ist daher zu einem wichtigen Element der Umweltbildung geworden.

Programm & Anmeldung
N125_2018_ Landart_ .pdf
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Naturschutz im Wald - gemeinsam effizient gestalten

BBN-Tagung am 17.10.2018 an der TH Bingen. Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Naturerholung, Biotopverbund und Artenschutz sowie vieles mehr – bieten dies der Wald und die Forstwirtschaft nicht alles ohnehin schon lange? Welche Rolle kommt hier dem Natur-schutz zu? Wo liegen gemeinsame Ziele, Strategien und Arbeitsfelder, wo Zieldivergenzen oder vielleicht auch Vorbehalte oder Missverständnisse, die überwunden werden sollten? Gerade in einem Bundesland wie Rheinland-Pfalz mit einem Waldflächenanteil von über 42 % spielt die Frage, wie Naturschutz und Forstverwaltung miteinander arbeiten und wie sie ihre begrenzten finanziellen und personellen  Mittel nutzen, eine entscheidende Rolle.

Programm & Anmeldung
Tagung.pdf
PDF-Dokument [519.0 KB]

3. Hess. Landesnaturschutztagung

„Insektensterben! Und jetzt?“ Wissenschaftlicher Sachstand und Wege aus der Biodiversitätskrise 

Unter dem Schlagwort „Insektenster-ben“ hat der Verlust an Biodiversität in Deutschland in den vergangenen Mo-naten eine starke mediale Aufmerksam-keit erhalten. Ziel dieser Veranstaltung ist, die wissenschaftlichen Grundlagen der Diskussion darzustellen und mög-liche Konzepte für eine dauerhafte Zu-kunft von Biodiversität zu diskutieren.
24. Oktober 2018, 09:30 Uhr
Kongresshalle Gießen, Berliner Platz 2

35390 Gießen

Schriftliche Anmeldung erforderlich und wird bis zum 24.09.2018 erbeten. Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie unter https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/landesnaturschutztagung.html.

Biologische Vielfalt der Obstwiesen

Einführung in die Obstsorten-bestimmung - am Beispiel Apfel

am 27.10.2018 in Wetzlar 

Programm & Anmeldung
N140_Obstsortenkunde.pdf
PDF-Dokument [64.0 KB]

Kooperativ für mehr
Biodiversität in der Kulturlandschaft

Tagung zur Biodiversitätsberatung in der GAP nach 2020 am 13. November 2018 im VKU Forum, Berlin

Um die Artenvielfalt in der Kulturland-schaft zu fördern, braucht es ein Bündel an Maßnahmen. Zentral ist dabei Be-ratung von LandwirtInnen. Der Deutsche Verband für Landschafts-pflege (DVL) lädt Interessierte ein, mit ExpertInnen aus Verwaltung, Wissen-schaft und Praxis über die Gestaltung der Biodiversitätsberatung in der zukünftigen GAP zu diskutieren. 

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.landschaftspflegeverband.de. Anmeldeschluss ist der 2.November 2018. Teilnahme kostenfrei.

Mehr Informationen
Tagungsprogramm.pdf
PDF-Dokument [435.3 KB]

Der Berg ruft

heißt die aktuelle Ausstellung im Gasometer Oberhausen. Sie zeigt die Vielfalt einer außergewöhnlichen Welt und erzählt von der Faszination der Berge auf uns Menschen. Sie macht den ewigen Kreislauf des Gesteins nach-vollziehbar und zeigt in einzig-artigen Filmausschnitten und Fotos wie in Jahrmillionen in den gewaltigen Gebirgsmassiven der Erde einzigartige Lebenswelten mit ihrer ihnen eigenen Tier- und Pflanzenwelt entstanden sind.

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