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22. Oktober 2019

 

Starthilfe dringend benötigt

 

Bauernproteste: Bundesregierung muss verlässliche Finanzierung für nachhaltigere Landwirtschaft schaffen

 

Berlin: Angesichts der Proteste von Landwirtinnen und Landwirten gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung fordert der WWF Deutschland mehr Unterstützung der Bauernschaft auf dem Weg zu einer klima- und umweltverträglichen Landwirtschaft in Deutschland. „Der Start in eine nachhaltigere Landwirtschaft in Deutschland wurde jahrelang verschoben. Jetzt muss es schnell gehen, denn der Schutz der Natur und des Klimas sowie die nachhaltige Nutzung von Boden und Wasser sind Grundpfeiler einer zukunftsfähigen Landwirtschaft. In diese Landwirtschaft muss die Bundesregierung konsequent investieren und dafür einen verlässlichen, wirtschaftlich machbaren Rahmen setzen“, so Diana Pretzell vom WWF.

 

Viele Landwirtinnen und Landwirte wollen stärker zu Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Aber sie fühlen sich mit der aktuellen Situation allein gelassen und werden nicht entsprechend gezielt finanziell unterstützt, so der WWF. Für die Neuordnung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) fordert der WWF daher, dass der Klima- und Biodiversitätseinsatz der Landwirte schwerpunktmäßig gefördert wird. Die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen „Eco-Schemes“ müssten in Deutschland so gestaltet und eingesetzt werden, dass sie beim Weg in eine nachhaltigere europäische Landwirtschaft maximale Planungssicherheit und finanzielle Unterstützung bieten. „Diese Fördergelder gehören beispielsweise in die Kassen von Landwirtinnen und Landwirten, die auf breite Fruchtfolgen mit Futterleguminosen wechseln und den Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln deutlich zurückfahren“, so Diana Pretzell vom WWF.

 

Die Naturschutzorganisation bemängelt in diesem Zusammenhang, dass die Bundesregierung aktuell nur sechs Prozent der pauschalen Flächenzahlungen aus den EU-Agrarzahlungen umschichten will in die zweite Säule, um damit umweltfreundliche Maßnahmen auf dem Acker und im Stall zu honorieren. Möglich wären bis zu 15 Prozent. „Hier fließt weiter Geld überproportional in die Kassen großer Agrarindustrien, ohne dass dafür irgendeine konkrete Gegenleistung erfolgt“, kritisiert Diana Pretzell vom WWF. „Wir brauchen aber einen gerechten und nachhaltigen Neustart für die gesamte Branche!“

 

Ungerecht ist aus Sicht des WWF auch, dass bei den jüngst nachgereichten Maßnahmen zur Düngeverordnung weiter auf das Verursacherprinzip verzichtet wird. „Eine für alle Bäuerinnen und Bauern verpflichtende Hoftorbilanz brächte Gerechtigkeit: Wer überzieht, der zahlt. Stattdessen werden jetzt alle Landwirtinnen und Landwirte pauschal bestraft und belastet“, kritisiert Diana Pretzell vom WWF.

 

Niedrige Preise und die Konkurrenz auf dem Weltmarkt sowie eine auf Fläche und nicht auf Klima- und Biodiversitätsschutz ausgerichtete Förderpolitik der EU zwingen aus Sicht des WWF viele Landwirte, ihre Betriebe auszubauen und immer mehr zu produzieren. „Besonders in den Regionen mit hohem Viehbesatz müssen Betriebe finanziell dabei unterstützt werden, diesen fatalen Teufelskreis zu durchbrechen“, so Diana Pretzell. „Nachhaltigere Landwirtschaft gibt es nicht zum Nulltarif und Landwirte verdienen dabei angemessene Preise und bestmögliche staatliche Förderung.“

 

Quelle: WWF

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Medicinal plants, living heritage & future prospectives.

(c) Fondation Yves Rocher

Zahlreiche medizinische Heilpflanzen sind weltweit vom Aussterben bedroht und damit ein lebendiges Kulturerbe. Die Umweltstiftung „Fondatioin Yves Rocher“ möchte Frauen unterstützen, sie sich genau dafür einsetzen.

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Eulen und Greifvögel -  "Die Schätze der Natur mit Objektiv und Bleistift"

 

Sonderausstellung im Nationalparkhaus Ilsetal, Ilsenburg bis zum 17. November 2019. Eintritt frei.

Eulen und Greifvögel.pdf
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Landrat Thorsten Stolz (rechts) und Kulturbeauftragte Andrea Sandow begrüßten Sven Dannhäuser (links) und Richard Euler im Main-Kinzig-Forum, die mit der Gesellschaft für Naturfotografie unter anderem Motive aus dem Kreisgebiet (Hintergrund) präsentieren Fotoausstellung

Naturfotografischer Streif-zug durch Deutschland  

Die Regionalgruppe Main-franken der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) präsentiert fotografische Impressionen aus der Natur. Ausstellung ab
2. Oktober im Main-Kinzig-Forum, Gelnhausen

Information
Naturfotografischer Streifzug durch Deut[...]
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Offener NABU-Treff um 19:30 Uhr am 18.11.2019 in Assenheim:

Tipps zur Winterfütterung

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19-11-18 Winterfütterung.pdf
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Weißstorch-Tagung in Hessen
Aktuelles vom Weißstorch
16. November 2019 | Wetzlar
 
Auf der Tagung präsentieren Expertinnen und Experten aktuelle Ergebnisse zur regionalen und landesweiten Bestandsentwicklung
in Hessen und darüber hinaus.
Programm & Anmeldung
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Biologische Vielfalt der Obstwiesen

Hochstämme pflanzen & pflegen

16.11.2019 | Wetzlar 

Streuobstbestände zu verjüngen und zu bewahren ist eine wichtige Aufgabe zum Erhalt der Hessischen Kulturland-schaft und Biodiversität. Neben den Grundregeln-der Obstbaumpflege, ist die richtige Sortenwahl Voraussetzung für eine erfolgreiche Verjüngung. Die Veranstaltung zeigt, welche Überle-gungen und Maßnahmen in Bezug auf die Pflanzung und Pflege von jungen Obstbäumen nötig sind.
Programm & Anmeldung
N132_2019 Pflanzung und Hochstammpflege.[...]
PDF-Dokument [375.8 KB]
(C) Peter Mesenholl

Echte Gastlichkeit im Naturpark Südschwarzwald

Mit der VHS Geschichte, Kultur und Natur erleben

 

Nationalpark-Haus Wangerooge 

Watterlebnisse im November
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Programm
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Voranmeldungen erforderlich! 

Nationalpark-Haus, Friedrich-August Straße 18; Telefon 04469/8397

Naturpark Schwalm-Nette

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

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NP Unteres Odertal

Veranstaltungskalender 2019

JAHRESPROGRAMM
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Biosphärengebiet Schwäbische Alb

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Letzte Aktualisierung:

19. November 2019

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