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11. Mai 2018

 

Gemeinsam Europas Klima verbessern

 

Karlspreis für Macron/UN-Klimakonferenz endet/WWF: Merkel und Macron müssen beim Klimaschutz vorangehen

 

Berlin: Im Kampf gegen die Klimakrise ist die gemeinsame europäische Initiative unverzichtbar. Darauf weist der WWF anlässlich der Karlspreis-Verleihung an den französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Aachen hin, bei der Kanzlerin Angela Merkel die Laudatio halten wird. „Macron wirbt für gemeinsames Engagement in Europa - dafür werben auch wir, besonders beim Klimaschutz. Derzeit fällt die EU noch weit hinter das zurück, was nötig wäre, um dem internationalen Klimaabkommen von Paris gerecht zu werden und der Erderhitzung Einhalt zu gebieten“, sagt Eberhard Brandes, Geschäftsführender Vorstand beim WWF Deutschland.

 

Der WWF fordert von der EU unter anderem, ihr Klimaziel für 2030 von 40 Prozent auf mindestens 55 Prozent Treibhausgasreduktion anzuheben. „Um dieses Ziel zu erreichen, ist es höchste Zeit, von der Kohle zu lassen. Ein passendes Instrument hat Macron bereits vorgeschlagen: einen gemeinsamen CO2-Mindestpreis. Die Bundeskanzlerin muss den ausgestreckten Arm Macrons endlich ergreifen. Als zwei der größten Wirtschaftskräfte Europas könnten Deutschland und Frankreich die EU beim Klimaschutz wieder nach vorne bringen“, so Brandes. Der WWF hat in einer aktuellen Studie einen Vorschlag für einen Mindestpreis gemacht, der Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz vereint.

 

Wie weit die EU insgesamt und Deutschland im Speziellen derzeit zurückfallen, ist auch anlässlich der UN-Klimakonferenz sichtbar geworden, die ebenfalls an diesem Donnerstag nur wenige Kilometer von der Preisverleihung entfernt in Bonn endet. Dort gab es im sogenannten Talanoa-Prozess einen ersten Austausch über die Beiträge der einzelnen Länder zum Klimaschutz. „Auch wenn Deutschland hier versuchte, konstruktiv aufzutreten, kommt es mit Blick auf die Fortschritte zu Hause leider nicht gut weg“, sagt Brandes.

 

„Im einstigen Vorreiterland ist der Klimaschutz ins Stocken geraten. Wir verbrennen heute mehr Braunkohle als jedes andere Land der Welt, seit 2009 ist der Ausstoß von klimaschädlichen Gasen bei uns auf konstant hohem Niveau. Hier ist die Regierung gefragt, insbesondere Frau Merkel. Auch sie wurde 2008 mit dem Karlspreis für ihren Einsatz für Europa ausgezeichnet. Ihn verdient zu haben, ganz besonders unter dem Aspekt des Klimaschutzes, sollte sie jetzt gemeinsam mit dem neuen Preisträger Macron unter Beweis stellen und sich für einen engagierteren Klimaschutz in Deutschland und der EU stark machen.“

 

Quelle: WWF

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3. Hess. Landesnaturschutztagung

„Insektensterben! Und jetzt?“ Wissenschaftlicher Sachstand und Wege aus der Biodiversitätskrise 

Unter dem Schlagwort „Insektenster-ben“ hat der Verlust an Biodiversität in Deutschland in den vergangenen Mo-naten eine starke mediale Aufmerksam-keit erhalten. Ziel dieser Veranstaltung ist, die wissenschaftlichen Grundlagen der Diskussion darzustellen und mög-liche Konzepte für eine dauerhafte Zu-kunft von Biodiversität zu diskutieren.
24. Oktober 2018, 09:30 Uhr
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Schriftliche Anmeldung erforderlich und wird bis zum 24.09.2018 erbeten. Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie unter https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/landesnaturschutztagung.html.

Biologische Vielfalt der Obstwiesen

Einführung in die Obstsorten-bestimmung - am Beispiel Apfel

am 27.10.2018 in Wetzlar 

Programm & Anmeldung
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Hochstämme pflanzen und pflegen

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Streuobstbestände zu verjüngen und zu bewahren ist eine wichtige Aufgabe zum Erhalt der Hessischen Kulturland-schaft und Biodiversität. Neben den Grundregeln der Obstbaumpflege, ist die richtige Sortenwahl Voraussetzung für eine erfolgreiche Verjüngung. Die Veranstaltung zeigt, welche Überle-gungen und Maßnahmen in Bezug auf die Pflanzung und Pflege von jungen Obstbäumen nötig sind.

Programm & Anmeldung
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Kooperativ für mehr
Biodiversität in der Kulturlandschaft

Tagung zur Biodiversitätsberatung in der GAP nach 2020 am 13. November 2018 im VKU Forum, Berlin

Um die Artenvielfalt in der Kulturland-schaft zu fördern, braucht es ein Bündel an Maßnahmen. Zentral ist dabei Be-ratung von LandwirtInnen. Der Deutsche Verband für Landschafts-pflege (DVL) lädt Interessierte ein, mit ExpertInnen aus Verwaltung, Wissen-schaft und Praxis über die Gestaltung der Biodiversitätsberatung in der zukünftigen GAP zu diskutieren. 

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.landschaftspflegeverband.de. Anmeldeschluss ist der 2.November 2018. Teilnahme kostenfrei.

Mehr Informationen
Tagungsprogramm.pdf
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Lernraum Wildnis

Wildnisbildung in der Praxis

am 27. November 2018 am Edersee

Es werden Bildungsprojekte ver-schiedener Großschutzgebiete vor-gestellt und dabei aufgezeigt, was in der Wildnis unter behutsamer Anleitung alles entdeckt und vermittelt werden kann. In Workshops wird die Praxis genauer erspürt und ausprobiert.

Programm & Anmeldung
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