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28 Januar 2021 | Nachhaltige Ernährung

 

Mehr Klimaschutz bei der Außer-Haus-Verpflegung

 

 

DBU fördert Pilotprojekt mit Verpflegungsbetrieben

 

Münster. Lecker, gesund und schonend für das Klima – so soll das Essen künftig zubereitet werden. Damit das etwa in Mensen, Tagungshäusern und Kliniken gelingt, entwickeln Wissenschaftlerinnen der Fachhochschule (FH) Münster ein Konzept für die Außer-Haus-Verpflegung, ein koordinierender Lenkungskreis nimmt nun seine Arbeit auf. Im Bistum Münster, den "Himmlischen Herbergen" und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) soll dieses in die Praxis umgesetzt werden. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das dreijährige Vorhaben fachlich und finanziell mit 467.000 Euro.

 

Größeres Bewusstsein für nachhaltige Ernährung

Egal ob in der Schule, bei der Arbeit oder in der Klinik: Das Essen in Kantinen und Mensen gehört für viele Menschen zum Alltag. Wie sich die Menschen in Zukunft ernähren und wie sie Lebensmittel herstellen, transportieren und verarbeiten, wird entscheidend dazu beitragen, ob der Klimawandel merklich gestoppt werden kann. Denn die verschiedenen Prozesse in der Landwirtschaft haben weltweit einen erheblichen Anteil an den Treibhausgas-Emissionen. „Nur eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten im Sinne eines ganzheitlichen und nachhaltigen Ernährungssystems kann diese Entwicklung stoppen. Die professionelle Außer-Haus-Verpflegung ist dabei ein zentraler Hebel“, sagt Verena Exner, DBU-Referatsleiterin für Umweltkommunikation in der mittelständischen Wirtschaft.

 

Neue Strukturen für Nachhaltigkeit

Mit neuen Konzepten soll daher das Projekt der FH Münster zu mehr Nachhaltigkeit beitragen: Das Bistum Münster und die Himmlischen Herbergen, eine christlich-soziale Arbeitsgemeinschaft mit rund 310 Bildungshäusern und Gruppenunterkünften, sowie die Kliniken in Münster und in Lengerich des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe stehen als Praxispartner bereit. „Wir wollen nicht bei einzelnen Küchen ansetzen, sondern die Strukturen bei den großen Trägern verändern. Nur dann können nachhaltige Angebote flächendeckend zum Einsatz kommen“, sagt Projektleiterin Prof. Dr. Petra Teitscheid.

 

16 Pilotbetriebe setzen die Konzepte um

Die Küchen alleine könnten die notwendigen Veränderungen nicht immer umsetzen, auch die äußeren Rahmenbedingungen müssten sich ändern, so Teitscheid. In einem ersten Schritt sollen die Strukturen der Träger analysiert und wichtige Stellschrauben identifiziert werden. Gemeinsam mit den Verantwortlichen in den Organisationen bringen die Wissenschaftlerinnen dann zunächst 16 Pilotbetriebe auf den Weg. Mittelfristig sollen die Konzepte auf die Trägerorganisationen als Ganzes ausgeweitet werden.

 

Nachhaltige Bildungsformate entwickeln

Ergänzend sollen Bildungsformate für nachhaltiges Wirtschaften als Bausteine für Köche oder Einkäufer entwickelt werden. Unterstützt wird das Vorhaben von anderen Unternehmen wie dem Mensaverein der Euregio-Gesamtschule Rheine und dem Caterer Rebional, die als Beispiele guter Praxis ihr Wissen an die Kollegen weitergeben. Eine Wissensdatenbank, die für alle Betriebe der Außer-Haus-Gastronomie zugänglich sein soll, ist ebenfalls Teil des Pakets. Unter Begleitung der DBU tagte am 27. Januar virtuell zum ersten Mal der fachlich begleitende Lenkungskreis bestehend aus Wissenschaft und Praxis sowie Multiplikatoren und Multiplikatorinnen.

 

Quelle: DBU

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Unter dem Titel „Ländlicher Raum im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön – Ein Dreiklang aus Landwirtschaft, Naturschutz und Dorfentwicklung“ findet auf der Akademie Burg Fürsten-eck in Eiterfeld ein fünftägiges Seminar, das als Bildungsurlaub beantragt wurde, statt. Vom 5. bis 9. Juli 2021 sind die Teilnehmer eingeladen, dem Spannungsfeld von Natur und Mensch nachzuspüren. 

 

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Mehr InformationenWeitere Auskünfte erteilen die Akademie Burg Fürsteneck unter  06672-92020 und der Verein Natur- und Lebensraum Rhön unter 06681-9174524.

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Für Familien im urbanen Lebensraum ist es nicht immer einfach, sich den Traum vom Gärtnern zu erfüllen. Die Möglichkeiten sind begrenzt und nicht allen Eltern ist klar, wie sie das Thema "Gärtnern", an die Kinder heranführen. Damit diese Leidenschaft auch für Stadtfamilien entfacht werden kann, hat NeoAvantgarde ein frei verfügbares
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TV-Tipps

ZDFinfo-Dokumentation 

Die sieben geheimen Atompläne der DDR | 14. Juni  | 20.15 Uhr 

© ZDF/Kristof Kannegießer

Die Doku unternimmt eine Zeitreise in die Ära des Wettrüstens und die An-fänge der Atomenergie. In Deutschland startete der Wettlauf um das erste Kernkraftwerk. Für Ost und West sollte es der Aufbruch in ein neues Zeitalter sein und für die DDR die Lösung ihres Energieproblems darstellen. Filmautor Matthias Hoferichter geht der Frage nach, welche geheimen Pläne die DDR in der Atomforschung verfolgte und welche Auswirkungen sie bis heute hat. Dafür beleuchtet er auch die ehema-ligen Kernkraftwerke Lubmin und Stendal und das Endlager Morsleben.

© ZDF/Kristof Kannegießer

Gesprächspartner*innen sind unter anderem der Wirtschaftshistoriker Rainer Karlsch, der damalige Bundes-umweltminister Klaus Töpfer, Marlies Philipp aus dem früheren Werkstoff-prüflabor des KKW Lubmin, der Experimentalphysiker Horst-Dieter Giera, der ehemalige Leiter des Strahlenschutz Endlagers Morsleben Hartmut Schulze, Dieter Zeppe vom Amt Atomsicherheit und Strahlenschutz der DDR und der damalige leitende Bauingenieur des KKW Stendal Horst Paulus. 

Ab 10. Juni in der ZDFinfo-Mediathek 

© ZDF/Kristof Kannegießer

Servus TV Deutschland

Orang-Utans – Alarmstufe Rot

in der Reihe Terra Mater
Mittwoch, 7. Juli, 20:15 Uhr
Orang-Utan Weibchen hinter Gittern im Pata Zoo in Bangkok, Thailand © Terra Mater / Aaron Gekoski

Das lustige Selfie mit einem niedlichen Orang-Utan, ein scheinbar harmloses Erinnerungsfoto an den Südostasien-Urlaub. Was die wenigsten ahnen: Dahinter steckt oft ein knallhartes Geschäftsmodell krimineller Tier-
händler und unsägliches Leid für die Menschenaffen. Der renommierte Umweltfotograf Aaron Gekoski begibt sich für diese bewegende “Terra Mater“-Dokumentation auf die Spur der illegalen Netzwerke. Mehr Infos

Wunderwelt Wiese
Fotowettbewerb des LIFE-Projekts gestartet – Mitmachen lohnt sich
 
Was lebt auf und von der Wiese? Mit diesem Thema sollen sich Hobby- und Profifotografen ab sofort für den Foto-wettbewerb „WiesenLEBEN“ des LIFE-Projekts Rhöner Bergwiesen auseinan-dersetzen. Gesucht werden Aufnahmen von großen und kleinen tierischen Be-wohnern, von Blumen, Blüten, Kräutern und Gräsern, die alle zusammen einen ganz eigenen Mikrokosmos bilden.
Küchenschellen Nüsttal © Kristine Schmitt
Teilnahmebedingungen und weitere Hinweise für die Teilnahme abrufbar unter www.rhoener-bergwiesen.de.
Expedition Erdreich
© BMBF/ExpeditionErdreich
 
Deutschland buddelt – mit Teebeuteln den Boden erforschen
 
Expedition Erdreich ist die bundesweite Citizen-Science-Aktion im Wissen-schaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie. Jeder und jede kann sich daran beteili-gen, um Daten über die Bodengesund-heit und den Zustand der Böden zu sammeln – ganz einfach mit Tee-beuteln. Grundlage für die Aktion
ist der sogenannte Tea-Bag-Index, der die Zersetzungsrate der Teebeutel im Boden beschreibt. Zusammen mit einigen weiteren Angaben können die Bürgerwissenschaftler/-innen so mehr
über die wichtigsten Bodeneigen-schaften herausfinden und dazu bei-tragen, unsere Böden in Zukunft gewinnbringender und nachhaltiger zu nutzen. Start der Aktion ist im April 2021. Weitere Informationen gibt es unter expedition-erdreich.de.

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Saatkugeln für die Blütenvielfalt
 
Das Biosphärenreservatsamt Südost-Rügen unterstützt die blühende Vielfalt und bietet Saatkugeln zur kostenlosen Abholung an.
(c) Biosphärenreservatsamt Südost-Rügen
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In der Geschäftsstelle des Biosphären-zweckverbands Bliesgau erhalten junge Menschen die Möglichkeit, sich für Umwelt, Naturschutz & Nachhaltigkeit zu engagieren.

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2020: ein Jahr der Extreme. Die welt-weite Corona-Pandemie hält uns in Atem. Doch es gibt mehr, dass das gesamte Leben auf der Erde bedroht. Waldbrände, Hitzerekorde, schmelzen-de Polkappen, ... - extreme Wetterer-eignisse sind inzwischen an der Tagesordnung. Wir laden zum spannenden Vortrag mit Dr. Thomas Henningsen ein. Der einstündige Livestream fand am 12.11.2020 statt und ist weiterhin auf Youtube zu sehen:

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Aktualisiert am:

14. Juni 2021

 

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