Aktuell Informativ Meinungsbildend NATUR UND UMWELT
AktuellInformativMeinungsbildend  NATUR UND UMWELT

20. Mai 2020

 

Gewässer vor Folgen des Klimawandels schützen

 

Alarmplan Bayerische Donau tritt in Kraft

 

Das Bayerische Umweltministerium hat einen Alarmplan für die Bayerische Donau entwickelt. Mit definierten Warnstufen und daran anknüpfenden Maßnahmen sollen Gewässernutzer und die Öffentlichkeit ab sofort für die Ökologie des Gewässers sensibilisiert werden. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte dazu heute in München: "Der Klimawandel fordert uns heraus. Wir müssen uns anpassen und zugleich die Folgen anpacken. An unseren Gewässern wird der Klimawandel besonders deutlich. Heiße und zunehmend trockene Wetterlagen treffen auch große Gewässer wie die Donau. Die Donau ist die blaue Lebensader Bayerns. Sie zählt zum wertvollsten Naturerbe Europas. Mit dem neuen Alarmplan für die Donau sorgen wir vor, um Bayerns bedeutendsten Fluss in seiner Artenvielfalt und Gewässerqualität zu erhalten." Zunehmende Trockenheit und Hitze führen in den Gewässern zu höheren Temperaturen, niedrigeren Pegelständen und damit verbunden einem verringerten Sauerstoffgehalt. Das hat Auswirkungen auf die Gewässerqualität sowie Fische und andere Lebewesen. Entlang der etwa 380 Kilometer Fließstrecke der bayerischen Donau liegen rund 130 Schutzgebiete für Tiere und Pflanzen, davon etwa 40 Naturschutz- oder Natura 2000-Gebiete.

 

Mit dem Alarmplan Bayerische Donau sollen gewässerökologisch kritische Situationen nach dem Vorsorgeprinzip frühzeitig und repräsentativ erfasst und angegangen werden. Zur Datenerhebung werden die vier Messstationen Ingolstadt-Luitpoldstrasse, Regensburg-Pfaffenstein, Pfelling und Jochenstein genutzt. Sie zeichnen automatisch Temperatur und Sauerstoffgehalt des Wassers auf und werten die Daten aus. Die Messdaten werden zusätzlich wöchentlich durch eine händische Messung überprüft. Auf der Basis von drei Warnstufen im Ampel-System – Vorwarnung, Warnung und Alarm – und einer begleitenden Experteneinschätzung werden entsprechend der Ergebnisse gegebenenfalls ausgewählte Maßnahmen eingeleitet: Dazu gehören beispielsweise die verstärkte Beobachtung   oder ein zusätzlicher Sauerstoffeintrag durch Turbinenbelüftung und an den Wehren der Kraftwerke. Außerdem erfolgt eine Information der Öffentlichkeit. Im Alarmfall kommen Regelungen zu Nutzungsbeschränkungen zum Beispiel für die Entnahme von Brauchwasser zum Tragen, wenn eine deutliche Beeinträchtigung des Flusses zu erwarten ist.

 

Der Plan bezieht sich auf die gesamte bayerische Donau bis zur österreichischen Grenze. Der Alarmplan Donau Gewässerökologie ist Teil der Gewässerwarndienste in Bayern und korrespondiert mit dem bereits 2012 in Kraft getretenen Alarmplan für den Main, der im Trockenjahr 2018 erfolgreich zum Einsatz kam. Für die Umsetzung des Alarmplans ist die Wasserwirtschaftsverwaltung unter Federführung der Regierung der Oberpfalz zuständig.

 

An dem Alarmplan sind unter anderem die Bezirksregierungen, die Wasserwirtschaftsämter, Kreisverwaltungsbehörden, Fischereifachberatungen sowie zahlreiche Gewässernutzer beteiligt. Zu der Expertengruppe gehören Vertreter des Umweltministeriums, des Landesamts für Umwelt, der zuständigen Wasserwirtschaftsämter und der Regierungen.

 

Die ökologische Bedeutung der Donau ist groß. Allein in der bayerischen Donau konnten rund 60 Fischarten nachgewiesen werden. Insgesamt elf Fischarten leben weltweit ausschließlich im Donaugebiet, darunter der Huchen oder der Donau-Kaulbarsch. Mit ihren Auen bietet die Donau über 135 Brutvogelarten einen wertvollen Lebensraum.

 

Der Alarmplan Bayerische Donau ist ab sofort im Internet abrufbar unter www.nid.bayern.de

   

Quelle:  Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Naturdoku-Highlights bei ServusTV Deutschland 

Galapagos

Zweiteilige Dokumentation

© Terra Mater / NDR / Blue Planet Film

Auf dem abgelegenen Archipel finden sich einige der ungewöhnlichsten Tiere der Erde. Es ist keine Überraschung, dass hier einst Charles Darwins Evolutionstheorie entstand. Doch es ist nicht ihre Entdeckungsgeschichte allein, die diese Inseln so besonders macht. Was sie zu einem außerge-wöhnlichen Ort macht, ist ihre Lage.

3. Juni & 10. Juni | 20:15 Uhr

Terra Mater: Pumas – Legenden der Anden

Zweiteilige Dokumentation, deutsche TV-Premiere

© Terra Mater Factual Studios / Wildlife Films / Nicolas Lagos

In Patagonien, weit im Süden von Chile, bietet der Nationalpark Torres del Paine ein Paradies für Pumas. In dieser entlegenen Region herrschen die Groß-katzen über ein Reich, das sie mit wenigen anderen teilen müssen. Zu fürchten haben die Pumas nichts und niemanden – außer den unwägbaren Naturgewalten. Diese Dokumentation zeigt die erstaunliche Geschichte einer Pumafamilie, wie sie das wahre Leben schrieb – ein Dasein voller Höhen und Tiefen, Triumphe und Tragödien.

17. Juni & 24. Juni | 20:15 Uhr

Wilde Metropolen

Dreiteilige Dokumentation,

erstmals bei ServusTV

© BBC / Mark Wheeler

Durch die Ausbreitung der Städte haben viele Tierarten ihre Habitate verloren. Doch jetzt beginnen zahl-reiche Wildtiere, sich diesen Lebens-raum zurückzuerobern. Die dreiteilige Doku-Reihe zeigt, wie aus Großstädten aufregende, wilde Lebensräume geworden sind. Mit erstaunlichem Anpassungsvermögen haben sich viele Tierarten auf die städtische Umgebung eingestellt, Verhaltensweisen geändert und neue Fähigkeiten erworben.

17. Juni, 24. Juni & 1. Juli
22:10 Uhr bzw. 22:15 Uhr

ANZEIGE

Unser Angebot im Mai

WERBUNG bei NATUR Online

50 € pro Monat

Vertragsdauer frei wählbar!

 

Sprechen Sie uns an!

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Wandern im Geiste und
lokalen Handel stärken
 
Derzeit sind Wanderreisen nicht mög-lich. „Im Geiste“ dagegen sind sie eine bunte Abwechslung im grauen Corona-Alltag. Wer dabei auf den schönsten Wegen Deutschlands wandeln will, sollte sich den Bildband „Wanderbares Deutschland“ besorgen. Das fulminante Werk mit packenden Fotos bietet neben tollen Beschreibungen der Wege auch jede Menge Informationen zum Thema Kulinarik. Das weckt Wandersehnsucht.
 
FREIANZEIGE

Veranstaltungen

Naturschutz-Akademie Hessen

Derzeit ist es zwar noch ungewiss, wann die Beschränkungen aufgrund des Coronavirus wieder aufgehoben oder gelockert werden. Dennoch
plant das NAH in Wetzlar folgende interessante Veranstaltungen.

Datenschutz-Info.pdf
PDF-Dokument [89.3 KB]

29. - 30.05.2020 | Waldameisen - Artenkenntnisse für alle

Programm & Anmeldung
N048_2020_Waldameisen1.pdf
PDF-Dokument [173.6 KB]

19. Juni 2020 | Wirbellose Tiere im Gewässer - Artenkenntnisse

Programm & Anmeldung
N055_2020_Makrozoobenthos.pdf
PDF-Dokument [133.4 KB]

27. Juni 2020Citizen Science- Artenbestimmung per App 

Programm & Anmeldung
N155_2020_Artenbestimmung per App.pdf
PDF-Dokument [175.5 KB]

Weitere Informationen 
http://www.na-hessen.de.

Botanische Exkursionen 

Von Mai - Oktober 2020 in ausge-wählte (Schutz-)Gebiete Hessens

Kostenfrei für alle Interessierten. Anmeldung erforderlich. 

Anmeldung botanische Exkursion.pdf
PDF-Dokument [308.9 KB]

15. Kranichwoche 

Nationalpark Unteres Odertal

2. - 11. Oktober 2020 

 
123 Veranstaltungen locken in den Nationalpark Hainich
 
MITMACHEN bei geführten Themen-wanderungen, Forschertagen, Kinder-veranstaltungen, meditativen Exkur-sionen und vielem mehr
Mehr Informationen
Pressemitteilung Hainich.pdf
PDF-Dokument [142.7 KB]

Echte Gastlichkeit im Naturpark Südschwarzwald

Mit der VHS Geschichte, Kultur und Natur erleben

 

(c) Kees van Surksum | Kurverwaltung Wangerooge

Nationalpark-Haus Wangerooge 

Programm 2020 ist da! Bei zahlreichen spannenden Veranstaltungen lässt sich die Insel Wangerooge unter natur-kundlichen Aspekten entdecken.

Das Programm ist  in gedruckter Form oder auf www.nationalparkhaus-wangerooge.de als PDF erhältlich.

Naturpark Spessart

Länderübergreifendes Veranstal-tungsprogramm 2020 ab sofort kostenlos erhältlich oder online unter www.naturpark-spessart.de

Waldwildnis im Nationalpark Harz | Foto Oliver Kox

Nationalpark Harz

1000 Termine & Veranstaltungen 

Das Naturerlebnis-Programm 2020
des Nationalparks Harz ab sofort unter  www.nationalpark-harz.de 

 

Für Naturbegeisterte gibt es  mit  den Nationalpark-Rangern, Förstern und  Mitarbeitern der Nationalparkhäuser zu allen Jahreszeiten viel zu entdecken. Auerhuhn- und Borkenkäfer-Sprech-stunde, Luchsfütterungen, Fledermaus-Exkursion, Vorträge, z.B. zum Vogel des Jahres, Tierspurensuche oder ein Naturerlebnis für die ganze Familie.

ANZEIGE

Naturpark Schwalm-Nette

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

V E R S C H O B E N 

Mit WaldWissen raus in den Wald
Die Wald-Exkursion auf Europas größtes Vulkan-massiv, den Vogelsberg
Windkraft – Wasser - Wiederbewaldung
 
21. - 23. Mai 2020, Vogelsberg
Der Vogelsberg ist nicht nur ein er-loschener Vulkan. Er ist auch ein besonderer Lebensraum und ein großes zusammenhängendes Wald-gebiet. Doch dieser Naturraum ist auch geprägt von menschlichen Eingriffen in den Wald durch Windräder und Was-sergewinnungsanlagen für die Rhein-Main-Region. Und auch hier, in der Idylle, ist der Klimawandel angekom-men und hinterlässt gravierende Waldschäden. Naturschutz spielt eine große Rolle auf dem Vulkan, genauso wie der sanfte Tourismus.
Programm & Anmeldung
N044_2020_WaldWissenExkursion Vogelsber[...]
PDF-Dokument [173.6 KB]

NATUR Online 

Redaktion NATUR Online

Mühlstraße 11 | D - 63517 Rodenbach
Telefon: 06184 –  99 33 797

magazin@natur-online.info

Spenden erwünscht

NATUR Online wird von der GNA e.V. herausgegeben. Dazu benötigen wir Ihre Unterstützung u.a. in Form von Spenden. Spenden an die gemein-nützige GNA sind steuerlich absetzbar. 

Raiffeisenbank Rodenbach

IBAN DE75 5066 3699 0001 0708 00
BIC    GENODEF1RDB

Stichwort: NATUR Online

Herzlichen Dank!

Hinweis in eigener Sache:

Soweit nicht anders angegeben, verwenden wir Fotos von pixabay.com.

Letzte Aktualisierung:

29. Mai 2020

 

Besucher*innen:

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Copyright 2013 - 2020 Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung e.V.