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28. Oktober 2020 | Klimaschutz/Gebäude

 

Heizspiegel 2020:

Energetisch sanieren spart Geld und schont das Klima

 

Das Bundesumweltministerium hat heute den „Heizspiegel 2020“ im Rahmen der Online-Klimaschutzberatung „Mein Klimaschutz“ veröffentlicht. Mit dem jährlichen Heizspiegel können Mieter*Innen und Eigentümer*Innen ihren Heizenergieverbrauch bewerten und erhalten Tipps für klimafreundliches, effizientes Heizen. Das verringert klimaschädliche CO2-Emissionen und schont den Geldbeutel. Für den Heizspiegel wurden über 147.000 Gebäudedaten zentral beheizter Wohngebäude in ganz Deutschland für das Jahr 2019 ausgewertet.

 

Die Auswertung zeigt, dass Heizen mit Öl erneut teurer geworden ist. Auch die Kosten für das Heizen mit Erdgas, Fernwärme und Wärmepumpe sind gestiegen. Erstmals wurde im Heizspiegel 2020 auch das Heizen mit Holzpellets aufgenommen. Hier sind die durchschnittlichen Heizkosten vergleichsweise gering.

 

Darüber hinaus zeigt der Heizspiegel, dass der energetische Zustand eines Hauses beim Heizenergieverbrauch einer der wichtigsten Faktoren ist. 485 Euro zahlten Bewohner einer 70 Quadratmeter großen Vergleichswohnung in einem energetisch guten Mehrfamilienhaus mit Erdgasheizung im vergangenen Jahr im Durchschnitt fürs Heizen. Für Bewohner eines Mehrfamilienhauses in einem schlechten energetischen Zustand waren die Heizkosten mehr als doppelt so hoch – etwa 1.030 Euro. Entsprechend höher sind auch die klimaschädlichen CO2-Emissionen.

 

Heizkosten und CO2-Emissionen lassen sich durch energetische Sanierungen also deutlich und anhaltend senken. Im Rahmen des Klimapakets fördert die Bundesregierung bis zu 45 Prozent der Kosten für den Umstieg auf das Heizen mit erneuerbaren Energieträgern. Die Austauschprämie kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt werden (www.bafa.de/ee).

 

Der Heizspiegel 2020 belegt, dass nicht nur umfangreichere Sanierungsmaßnahmen dem Klimaschutz helfen. Auch kleine Sparmaßnahmen im Alltag wie etwa energiesparendes Lüften verringern den Verbrauch, senken die Kosten und vermeiden klimaschädliche CO2-Emissionen. Dazu gibt das Bundesumweltministerium konkrete Tipps – unter anderem im gemeinsamen Klimatalk von Bundesumweltministerium und co2online. Unter www.co2online.de/klimatalk werden aktuelle Klimaschutz-Fragen, die Bürger und Bürgerinnen gestellt haben, beantwortet.

 

Der Heizspiegel 2020 wurde durch die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. und dem Verband kommunaler Unternehmen e. V. erarbeitet.

 

Weitere Informationen:

www.heizspiegel.de

www.bmu.de

www.co2online.de

www.mieterbund.de

 

 

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

 

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© BMBF/ExpeditionErdreich
 
Deutschland buddelt – mit Teebeuteln den Boden erforschen
 
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ist der sogenannte Tea-Bag-Index, der die Zersetzungsrate der Teebeutel im Boden beschreibt. Zusammen mit einigen weiteren Angaben können die Bürgerwissenschaftler/-innen so mehr
über die wichtigsten Bodeneigen-schaften herausfinden und dazu beitragen, unsere Böden in Zukunft gewinnbringender und nachhaltiger zu nutzen. Start der Aktion ist im April 2021. Weitere Informationen gibt es unter expedition-erdreich.de.

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Das Element Wasser bestimmt die Natur Brasiliens. Es ist eine abenteuerliche Reise, die das kostbare Lebenselixier vom Atlantik ins Landesinnere hinter sich bringt, um die Wildnis Brasiliens samt all ihrer Naturwunder mit Süßwasser zu versorgen:. Vom Amazonas-Regenwald, über die weiten Grasebenen des Cerrado und die Sümpfe des Pantanal bis zum glanz-vollsten Wasserjuwel Brasiliens – den Iguazufällen.

 

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Es ist eine wahre Geschichte, die wie ein Märchen klingt. Über dreieinhalb Jahr-zehnte fristete Kavaan, der letzte Asiatische Elefant in Pakistan, sein Dasein in einem trostlosen Gehege. Als „ein-samster Elefant der Welt“ kam Kavaan nicht nur zu trauriger Berühmtheit, sondern erlangte auch die Aufmerksamkeit von Tierschützern und der Pop-Diva Cher. Allen Widerständen zum Trotz startete die Sängerin gemeinsam mit der Organisation „Vier Pfoten“ und weiteren Prominenten in den USA internationale Petitionen und initiierte Kampagnen. Nach 35 Jahren konnte sie ihr Ziel erreichen und begleitete Kavaan Ende 2020 nach Kambodscha in sein neues Zuhause.

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