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16. Oktober 2019

 

Die Lausitz in Brüssel

 

Bürgermeister*innen europäischer Kohleregionen fordern mehr Unterstützung von der EU

 

Berlin: Bürgermeister*innen aus Kohleregionen ganz Europas fordern bessere Unterstützung seitens der EU für den klimafreundlichen und sozialverträglichen Wandel ihrer Heimat. Dazu überreichen sie am Mittwoch eine gemeinsame Erklärung an die Kommission in Brüssel, in der sie sich klar zu den Pariser Klimaschutzzielen bekennen und für eine sogenannte Just Transition Hilfe struktureller wie finanzieller Art beantragen. „Klimaschutz ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit: einerseits, was die Folgen der Klimakrise betrifft, die manche härter treffen als andere. Andrerseits, was den Wandel hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaftsweise anbelangt, der den Menschen neue Perspektiven eröffnen kann und muss“, sagt Juliette de Grandpré, Klimaexpertin beim WWF Deutschland. Sie leitet in Zusammenarbeit mit den WWF Büros in Bulgarien, Griechenland und Polen ein Projekt zur Just Transition, in dessen Rahmen die Erklärung der Bürgermeister*innen entstanden ist.

 

Die EU steht in der Pflicht, mehr für den Klimaschutz und den gerechten Strukturwandel zu tun. Dazu muss gehören, den Beitrag der EU zum Pariser Klimaabkommen zu erhöhen. Immerhin hat sich die Kommission bereits dafür ausgesprochen, die EU bis 2050 treibhausgasneutral zu machen. Um Kohleregionen zu helfen, Emissionen zu verringern und ihre Wirtschaft umzustrukturieren, möchte sie einen sogenannten Just Transition Fund einrichten. Dabei wird es darauf ankommen, ausreichend neue Mittel bereitzustellen und diese unter Beteiligung der lokalen Akteure zu verwenden, um Gemeinden auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft zu unterstützen. „Für eine erfolgreiche Energiewende in der EU ist die Zusammenarbeit zwischen europäischer, nationaler und regionaler Ebene extrem wichtig“, sagt de Grandpré vom WWF. „Mit der Erklärung der Bürgermeister*innen wird die Stimme der Menschen vor Ort lauter – und so hoffentlich auch in Brüssel Gehör finden.“

 

Insgesamt 41 Bürgermeister*innen aus 9 Ländern haben die Erklärung unterschrieben, 2 von ihnen werden sie am Mittwoch im Rahmen eines Treffens der „Coal Regions in Transition Platform“ Klaus-Dieter Borchardt von der Generaldirektion für Energiepolitik der europäischen Kommission übergeben. Unter ihnen ist Torsten Pötzsch, Oberbürgermeister von Weißwasser in der Lausitz. „In Weißwasser sind noch die Auswirkungen des Strukturbruchs der 1990er zu spüren, vor allem durch die große Abwanderung. Wir stellen uns als Region der Herausforderungen der Energiewende, können dieser aber nicht allein umsetzen. Unsere Erklärung zeigt, dass Bürgermeister sich dazu gemeinsam mit nationalen und europäischen Entscheidern engagieren möchten. Wir wünschen uns, dass die EU und die nationalen Entscheidungsträger uns zuhören und mit uns an einem erfolgreichen Wandel in allen Kohleregionen Europas arbeiten“, so Pötzsch.

 

Mehr zu dem vom Bundesumweltministerium geförderten Projekt erfahren Sie unter: https://regionsbeyondcoal.eu/

 

Quelle: WWF

 

 

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(c) Fondation Yves Rocher

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Eulen und Greifvögel.pdf
PDF-Dokument [267.5 KB]
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Die Regionalgruppe Main-franken der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) präsentiert fotografische Impressionen aus der Natur. Ausstellung ab
2. Oktober im Main-Kinzig-Forum, Gelnhausen

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Aktuelles vom Weißstorch
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Auf der Tagung präsentieren Expertinnen und Experten aktuelle Ergebnisse zur regionalen und landesweiten Bestandsentwicklung
in Hessen und darüber hinaus.
Programm & Anmeldung
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Biologische Vielfalt der Obstwiesen

Hochstämme pflanzen & pflegen

16.11.2019 | Wetzlar 

Streuobstbestände zu verjüngen und zu bewahren ist eine wichtige Aufgabe zum Erhalt der Hessischen Kulturland-schaft und Biodiversität. Neben den Grundregeln-der Obstbaumpflege, ist die richtige Sortenwahl Voraussetzung für eine erfolgreiche Verjüngung. Die Veranstaltung zeigt, welche Überle-gungen und Maßnahmen in Bezug auf die Pflanzung und Pflege von jungen Obstbäumen nötig sind.
Programm & Anmeldung
N132_2019 Pflanzung und Hochstammpflege.[...]
PDF-Dokument [375.8 KB]
(C) Peter Mesenholl

Echte Gastlichkeit im Naturpark Südschwarzwald

Mit der VHS Geschichte, Kultur und Natur erleben

 

Nationalpark-Haus Wangerooge 

Watterlebnisse im November
11_2019 WW.pdf
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Programm
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Voranmeldungen erforderlich! 

Nationalpark-Haus, Friedrich-August Straße 18; Telefon 04469/8397

Naturpark Schwalm-Nette

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NP Unteres Odertal

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JAHRESPROGRAMM
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Biosphärengebiet Schwäbische Alb

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