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27. Januar 2020

 

Neue Technik soll Stromnetz mit Windenergie stabil halten

 

DBU fördert Projekt von Hochschule Düsseldorf und Rostocker Firma – Neue Software für Windkraftanlagen

 

Windräder © Jens Kolk/piclease

Mit einer neuen Regelungs-Software sollen auch Windkraftanlagen Momentanreserven bereitstellen und das Netz nach einem Ausfall auch ohne Kohle- und Atomstromkraftwerke wieder aufbauen können. © Jens Kolk/piclease

 

Düsseldorf/Rostock. Deutschland will in den nächsten Jahren Strom vermehrt aus Wind und Sonne beziehen. Das stelle erhöhte Anforderungen an das Stromnetz, erklärt Dr. Holger Wrede von der Hochschule Düsseldorf: „Um die Stabilität des Netzes zu gewährleisten, ist es notwendig, dass Kraftwerke auf schwankenden Stromverbrauch reagieren.“ Für Windenergie und Photovoltaikanlagen sei das derzeit noch schwierig. Das Projekt in Zusammenarbeit mit W2E Wind to Energy (Rostock) will durch das Weiterentwickeln der Anlage im Zusammenspiel mit dem sogenannten Umrichter neue Lösungsansätze bieten. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt fachlich und finanziell mit 395.000 Euro.

 

Auf schwankenden Verbrauch reagieren

Die Bundesregierung hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2038 alle Kraftwerke abzuschalten, die Strom aus Kohle produzieren und den Anteil der Erneuerbaren Energien deutlich zu steigern. Um das Stromnetz stabil zu halten, sei es notwendig schnell auf steigenden oder sinkenden Verbrauch zu reagieren. „Verändert sich der Stromverbrauch, reagieren die Kraftwerke, indem sie so genannte Regelenergie zur Verfügung stellen, um Netzspannung und –frequenz stabil zu halten. Bis diese Energie bereitgestellt werden kann, dauert es jedoch einen Moment. Diese Zeit wird mit der so genannten Momentanreserve überbrückt. Also der Energie, die in den großen rotierenden Massen der Dampfturbinen und Generatoren gespeichert ist“, erklärt Dirk Schötz, Leiter des DBU-Referates Klimaschutz und Energie.

 

Das Problem mit den Erneuerbaren

Das Problem mit Erneuerbaren Energien sei, dass diese derzeit nicht in der Lage seien, diesen Zeitraum zu überbrücken und die nötige Momentanreserve bereitzustellen. „Windenergie kann zwar Primärregelenergie liefern, jedoch im Gegensatz zu Kohle- oder Atomstromkraftwerken derzeit keine Momentanreserven“, erklärt Wrede. Auch die Fähigkeiten, ein gestörtes Teilnetz allein zu versorgen sowie ein Stromnetz nach einem Ausfall wieder aufzubauen, fehlen den Erneuerbaren. Um zukünftig aber komplett auf Kohle- und Atomstromkraftwerke verzichten zu können, sei alles notwendig.

 

Stabiles Netz durch moderne Technik

In dem Projekt der Hochschule Düsseldorf soll das durch das Weiterentwickeln der Anlage und des Umrichters möglich gemacht werden. Mit Hilfe einer neuen Regelungs-Software sollen Windkraftanlagen Momentanreserven bereitstellen und das Netz nach einem Ausfall auch ohne Kohle- und Atomstromkraftwerke wieder aufbauen können. „Das Verfahren der Hochschule Düsseldorf kann einen wichtigen Beitrag zum Umstellen unserer Stromversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien leisten. Es soll ermöglichen, die Energie der drehenden Rotoren und Generatoren der Windkraftanlagen, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme zusätzlicher Energiespeicher, zum Stabilisieren der Netze und für Regelungsaufgaben zu nutzen“, so Dirk Schötz.

 

Quelle: Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)

 

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TV - Tipps

Hüter der Natur

Mittwoch, 28. April um 20:15 Uhr bei ServusTV Deutschland: Terra Mater: Hüter der Natur – Australien (1/3)

© Shutterstock

Australien ist der trockenste Kontinent der Erde und doch von einer vielfältigen Landschaft geprägt, die den Lebensraum für eine einzigartige Artenvielfalt darstellt. Doch in den letzten zwei Jahrhunderten wurden Ressourcen und Tierwelt bedrohlich ausgebeutet. Mit einer der höchsten Abholzungsquoten weltweit, einem dramatischen Säugetiersterben und den zunehmend schwindenden Riff- systemen braucht Australiens Natur dringend Rettung.

 

Mittwoch, 05. Mai um 20:15 Uhr ServusTV Deutschland: Terra Mater: Hüter der Natur – Indonesien (2/3) 

© Shutterstock

Die Regenwälder Indonesiens werden immer wieder als Beispiel für unglaublichen Artenreichtum genannt – doch genau diese Biodiversität wird einigen Inseln zum Ver- hängnis. Immer größere Teile von Borneos Wäldern werden abgeholzt, um Platz für lukrative Palmölplantagen zu schaffen. Immer mehr Lebensraum verschwindet – doch es gibt Hoffnung.

 

Mittwoch, 12. Mai um 20:15 Uhr ServusTV Deutschland: Terra Mater: Hüter der Natur – Afrika (3/3) 

© Shutterstock

Ob illegale Jagd auf Tiere für Trophäen oder Wunderheilmittel, die voranschrei-tende Wüstenbildung aufgrund unregulier-ter Abholzungen, oder der Abbau von Gold und anderen Edelmetallen – der afrikanische Kontinent steht vor jeder Menge Probleme. Doch wo es Probleme gibt, da gibt es auch Lösungen.

Fortbildung

Artenkenner Käfer

18. April 2021 | NAH | Ortenberg
9:00 - 16:30 Uhr
 
Dieses Seminar bietet Einsteigern einen Überblick über die typischen Merkmale, die Ökologie und das Vor- kommen von Käfern. Sie erhalten Informationen über den aktuellen Erfassungsstand der hessischen Käfer- fauna und lernen Bestimmungs- schlüssel und Nachweismethoden kennen. In Kleingruppen mache Sie erste Erfahrungen in der Bestimmung häufig auftretender Käferarten.
Programm und Anmeldung
N077_2021_Artenkenner Käfer.pdf
PDF-Dokument [175.5 KB]
NZH_DS-Info_Teilnehmer_02-2021.pdf
PDF-Dokument [104.1 KB]

Live-Stream Wattenmeer & Harz Volkshochschule Langenhagen organisiert Hybrid-Veranstaltung zum Klimawandel

Themenschwerpunkt ist der Klima-wandel in Niedersachsen. Die Arktis ist 2020 so langsam und so wenig zuge-froren wie noch nie. Die Temp.  sind dort durchschnittlich 3 Grad wärmer als früher. Der Klimawandel zeigt sich am Nordpol besonders deutlich – doch die Arktis ist weit weg und auf das alltäg-liche Leben hatte der Klimawandel bislang kaum Einfluss. Doch das ändert sich gerade. Im Vortrag präsentieren die Referenten, wie sich der Klimawan-del aktuell an unserer Küste und in unseren Wäldern zeigt und wichtige Lebensräume verändert. 

(c) Peter H und Pixaline

Dr. Matthias Mertzen aus dem National-park-Haus Wurster Nordseeküste und Jens Halves aus dem Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus berichten, wie stark sich der Klimawandel im Wattenmeer und im Harz schon aus-wirkt und was getan wird, um ihn zu verlangsamen. Abschließend disku-tieren sie, was jede bzw. jeder Einzelne von uns tun kann. Die Veranstaltung ist kostenfrei. 

 

Anmeldung auf der Webseite www.vhs-langenhagen.de sowie telefonisch unter 0511 7307 9710 oder per E-Mail an info@vhs-langenhagen.de.

Wildbienen-Artenkenntnis für alle" am 30. April 2021 

Dieses Seminar bietet Einsteigern einen Überblick über die typischen Merkmale, die Ökologie und das Vorkommen von Wildbienen. Sie erhalten Informationen über den aktuellen Erfassungsstand der hessischen Wildbienenfauna und lernen Bestimmungsschlüssel und Nachweismethoden kennen.

Programm & Anmeldung
N174-2021_Artenkenner Wildbienen1.pdf
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Info Teilnehmer
NZH_DS-Info_Teilnehmer_02-2021.pdf
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Das Grüne Band reicht vom Dreiländereck bei Hof bis zur Ostsee. Es ist ein Mahnmal und Friedensprojekt. Der Dreiklang aus Naturschutz, Grenzgeschichte und Kultur macht es einzigartig. Dort wo sich zu Zeiten des Kalten Krieges feindliche Armeen aufgerüstet gegenüberstanden, darf sich seit dem Herbst 1989 die Natur entfalten. So wurde aus dem ehemaligen Todesstreifen eine Lebenslinie. 

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Veranstaltungen

(c) NABU
NABU Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle
 
Blumberger Mühle 2 | 16278 Angermünde

Naturschutz-Akademie Hessen

Trotz anhaltender Hygienevorschriften und gewisser Beschränkungen aufgrund des Coronavirus bietet die NAH in Wetzlar einige interessante Veranstaltungen an.

Datenschutz-Info.pdf
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Weitere Informationen 
http://www.na-hessen.de

(c) Kees van Surksum | Kurverwaltung Wangerooge

Nationalpark-Haus Wangerooge 

Bei zahlreichen spannenden Veranstaltungen lässt sich die Insel Wangerooge unter naturkundlichen Aspekten entdecken.

Das Programm ist in gedruckter Form oder auf www.nationalparkhaus-wangerooge.de als PDF erhältlich.

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16. April 2021

 

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