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NEUERSCHEINUNG | Oktober 2015

 

Karl-Heinz Engel

Deutschlands alte Buchenwälder

UNESCO-Weltnaturerbe Jasmund, Serrahn, Grumsin,
Hainich und Kellerwald

 

 

 

Steffen Verlag, Berlin

104 Seiten, 102 Farbfotos, 20 x 20 cm Festeinband

ISBN 978-3-95799-010-5

Preis: 14,95 Euro

 

 

Deutschlands drittes Weltnaturerbe

 

Bereits 2011 hat das UNESCO-Welterbekomitee die Erweiterung der slowakisch-ukrainischen Buchenwald-Weltnaturerbestätte (Buchenurwälder der Karpaten) durch ein deutsches, fünfteiliges Buchenwaldcluster anerkannt. Grund genug für Karl-Heinz Engel, Deutschlands alten Buchenwäldern einen gleichnamigen, naturkundlichen Bildband zu widmen. Neben der Grube Messel und dem Wattenmeer sind somit der Serrahner Buchenwald an der Müritz, ein Teil des Nationalparks Jasmund auf Rügen, der Grumsiner Forst im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, der Hainich in Thüringen und der Kellerwald-Edersee in Hessen das dritte Weltnaturerbe Deutschlands.

 

Der für Tageszeitungen und Zeitschriften tätige Autor nimmt den Leser mit auf eine informative Reise durch artenreiche, urwüchsige Wälder, die durch zahlreiche Fotografien des Neubrandenburger Naturfotografen Karl-Heinz Fritschek in Szene gesetzt werden. Neben Hintergrundinformationen zur Größe und geografischen Lage jeder Waldfläche findet man Interessantes zur Geschichte und Entstehung der Wälder, die immer auch vom Menschen geprägt sind. Daneben gibt es Wissenswertes zur vorherrschenden Fauna und Flora und zu den für die Besucher wichtigen Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten.

 

Die ökologische Vielfalt, die in den letzten naturbelassenen Buchenwäldern zu finden ist, wird dem Leser anhand ausgewählter, repräsentativer Arten näher gebracht. Der Serrahner Wald bietet beispielsweise vielen Höhlenbewohnern „paradiesische Wohnverhältnisse“, weshalb hier der Mittel- und der Schwarzspecht vorgestellt werden.

 

Zu jedem der fünf Waldgebiete und zu Personen, die in diesen gelebt, gewirkt und deren Schutz-würdigkeit erkannt haben, weiß Engel besondere Geschichten zu erzählen. So erläutert er, wie Großherzog Georg (1779-1860), ein „Landesfürst“, der die „Waldseligkeit“ liebte, im Serrahner Wald eine 25 Hektar große Buchenwaldzelle aus der Nutzung nahm und damit das erste Waldschutzgebiet Deutschlands schuf. Bereits 1586 hatte Pommernherzog Ernst Ludwig im Jasmund „Regeln zum bedachten Umgang mit den Ressourcen erlassen“.

 

Auch werden Attraktionen, deren Besuch äußerst lohnenswert ist, vorgestellt. So z.B. der Königsstuhl im Jasmund, von dem aus König Karl XII. von Schweden eine Seeschlacht befehligte, das Besucherzentrum Geopark im Grumsiner Forst oder der Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich.

 

Engel regt durch seinen bildhaften Sprachstil Phantasie und Vorstellungskraft an. Es ist, als ob man gerade selbst durch einen Wald wandert und ständig etwas Neues entdeckt: „Und dann ist er da der Sonnentau, diese fleischfressende Pflanze. Ein Monstrum? Keineswegs, sondern ganz und gar ein Zwerg […].“. „Auf dem Wanderweg von Zinow, kurz vor Serrahn, fächelt Sommerwind Ausflüglern den Honigduft der Heckenkirsche zu. […] Plötzlich aber weht ein anderer Geruch heran, einer nach Zitrusfrüchten, nach Weihnachten. Douglasien verströmen ihn, […]“.

 

Der Autor benutzt Metaphern, Vergleiche und rhetorische Fragen, was den Text lebendig und unterhaltsam macht. Einziger negativer Aspekt ist die teilweise schlechte Fotoqualität. So wirken einige Aufnahmen überbelichtet oder unscharf. „Deutschlands alte Buchenwälder“ macht Lust auf einen Besuch der alten Buchenwälder, um all das Beschriebene selbst entdecken und erleben zu können.

 

Alle Zitate aus: Deutschlands alte Buchenwälder. Karl-Heinz Engel. Steffen Verlag. 2015

 

 

Rezension von Ann Kristin Bauer | Redaktion NATUR Online | 2015

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10. Dezember 2018

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