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11. Februar 2020

Grüne Startups:

DBU sichert Weiterförderung nach Pilotphase

 

Firmen aus Berlin und Aachen beschließen Runde eins – Dauerhafte Förderung geplant

 

Droid © DriodDrive

Der Ducktrain („Entenzug“) von DroidDrive fügt sich ideal in

urbane Räume ein. © DriodDrive

 

HEDERA © HEDERA

Das Team von HEDERA (v.l.): Dr. Lilo Wagner, Alberto Diaz-Durana,

Dr. Natalia Realpe Carrillo, Dr. Alfonso Caiazzo. © HEDERA

 

Ackercompany © AckerCompany

AckerCompany will mit firmeneigenen Gärten den Teamgeist stärken und eine

höhere Wertschätzung von Natur und Lebensmitteln erreichen. © AckerCompany

 

Brive © BRIVE Fleet Solutions

Das Gründerteam von BRIVE (v.l.): Daniel Janke, Roman Safronov, Jan Schmutz.

© BRIVE Fleet Solutions

 

Aachen/Berlin. Der Klimawandel und die Digitalisierung sind zwei Themen, die Deutschland und seine Gründerszene zurzeit beschäftigen. Die Berliner Startups BRIVE Fleet Solutions, AckerCompany und HEDERA sowie DriodDrive aus Aachen bringen beides zusammen und wurden jetzt für das Green Startup-Sonderprogramm mit dem Schwerpunkt Digitalisierung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgewählt. Die Stiftung unterstützt diese vier jungen Gründerteams mit insgesamt 428.000 Euro. Bereits im August und November hatten je vier Unternehmen eine DBU-Finanzspritze über insgesamt rund eine Million Euro erhalten. Nach der Pilotphase geht das Programm jetzt nahtlos weiter – dabei sollen besonders „Grüne Gründerinnen“ in den Fokus rücken. Dafür stellt die DBU weitere 1,5 Millionen Euro parat. Perspektivisch sollen grüne Jungunternehmen danach regulär von der DBU gefördert werden.

 

Im Gänsemarsch durch die Innenstädte

Jeder kennt das Bild von Entenküken, die ihrer Mama hinterher watscheln. „Ähnlich muss man sich auch die elektrischen Fahrzeuge von DroidDrive vorstellen“, erklärt Dr.-Ing. Jörg Lefèvre, DBU-Referatsleiter Emissionsminderung und Ressourceneffizienz. „Sie sollen, wie die kleinen Enten, einem Führungsfahrrad oder einer Führungsperson folgen und so das Paketzustellen für die so genannte letzte Meile in den Innenstädten oder dicht besiedelten Gebieten erleichtern.“ Große Lieferfahrzeuge müssten dann nicht mehr in die Innenstädte fahren. So umgehe man die bekannten Probleme wie schlechte Parkmöglichkeiten, Stau und hohe Umweltbelastungen. Auch Leasing- oder Sharingangebote für Einzelpersonen seien möglich, um zum Beispiel größere Einkäufe ohne Auto zur Wohnung zu transportieren. Mit der Fördersumme wolle man einen Prototyp entwickeln, der selbstständig Führungsobjekten folgen kann. In einem späteren Entwicklungsschritt sollen die kleinen Transportfahrzeuge alleine ihre Ware ausliefern können.

 

Gemeinsam ackern

AckerCompany will mit firmeneigenen Gärten den Teamgeist stärken und eine höhere Wertschätzung von Natur und Lebensmitteln erreichen – und zwar durch gemeinsames Ackern und Ernten. Bei den teilnehmenden Unternehmen legen die Mitarbeiter ihre eigenen Gemüsebeete an und übernehmen deren Pflege. Zusätzlich soll eine App entwickelt werden, die viele Informationen und Vorschläge zum eigenen Beet und zum Verarbeiten der Ernte mit bürotauglichen Rezeptideen anbietet. Auch der Vergleich mit anderen Unternehmen als „sportlicher“ Anreiz, das Organisieren der Beetpflege im Team oder das Buchen zusätzlicher Arbeitskreise rund um Gemüseanbau und gesunde Ernährung sollen damit möglich sein. So soll die körperliche und geistige Gesundheit der Nutzer gesteigert werden.

 

Intelligenter Fahren mit einer App

Die Idee von BRIVE setzt beim Nutzerverhalten der Fahrer von Paketdiensten, Taxiunternehmen oder Speditionen an. Sie beeinflussen mit ihrer Fahrweise Treibstoffverbrauch, Verschleiß und Reparaturen ihrer Fahrzeuge. Lefèvre: „Sie tragen so messbar zu Wirtschaftlichkeit und Umweltwirkung ihres Unternehmens bei.“ Mit einer App auf dem Smartphone des Fahrers werde dessen Fahrweise anonym analysiert, und es werden Vorschläge für eine bessere Fahrweise gemacht. In einem zweiten Schritt soll dann eine optimale Route berechnet werden, die zum Beispiel das aktuelle Lieferaufkommen oder Straßensperrungen berücksichtige. So ließen sich Kosten sparen sowie das Ausstoßen von Schadstoffen und das Abnutzen der Reifen verringern. Auch die Mitarbeiter der Unternehmen sollen profitieren: Sie erhalten einen Teil der eingesparten Kosten als steuerfreien Bonus.

 

Ein Bindeglied für Nachhaltigkeit

Das Kochen auf Brennholzöfen, das Beleuchten mit Kerosinlampen oder der Dieselgenerator bei Problemen mit dem Versorgen mit Strom: all das sei in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern noch Alltag. „Grüne“ Kleinstkredite (Mikrokredite) können energiesparende Alternativen finanzieren und so Mensch und Umwelt helfen. Doch oft sei den Antragsstellern dieser Kredite nicht klar, welche Daten die möglichen Investoren zum Bewerten des Investments von ihnen überhaupt benötigen. Die digitalen Produkte von HEDERA könnten den genauen Bedarf und die Nachhaltigkeit des Investments darstellen und so alle notwendigen Informationen zwischen den Handelnden vor Ort, den Mikrokreditgebern und deren Investoren vermitteln. Außerdem sollen alle Akteure über eine digitale Plattform vernetzt werden. So sollen die Kosten und die Komplexität für die grünen Mikrofinanzierungen gesenkt werden.

 

Zwölf grüne Startups im DBU-Sonderprogramm

Seit dem Start des Green Startup-Sonderprogrammes im vergangenen April wurden zwölf Unternehmen mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Weitere Startups wurden in die reguläre Projektförderung der DBU übernommen, was perspektivisch für alle neuen Geförderten gelten soll. Die Startup-Förderung wird nahtlos fortgesetzt und bietet auch weiterhin die Möglichkeit des Teilzeitgründens für Interessierte.

 

Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

TV-Tipps

Naturdoku-Highlights bei ServusTV Deutschland 

Mittwoch, 3. Februar und
Mittwoch, 10. Februar um 20:15 Uhr:
Terra Mater: Wildes Sri Lanka

Dreiteilige Dokumentation

Mittwoch, 17. Februar um 20:15 Uhr: Terra Mater:
Das geheime Leben der Rothirsche

Dokumentation, erstmals bei ServusTV

Mittwoch, 24. Februar um 20:15 Uhr: Terra Mater:
Tagebuch eines Leoparden

Dokumentation, erstmals bei ServusTV

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Wie sich die Welt verändert  

2020: ein Jahr der Extreme. Die welt-weite Corona-Pandemie hält uns in Atem. Doch es gibt mehr, dass das gesamte Leben auf der Erde bedroht. Waldbrände, Hitzerekorde, schmelzen-de Polkappen, ... - extreme Wetterer-eignisse sind inzwischen an der Tagesordnung. Wir laden zum spannenden Vortrag mit Dr. Thomas Henningsen ein. Der einstündige Livestream fand am 12.11.2020 statt und ist weiterhin auf Youtube zu sehen:

Nationalpark-Kalender 2021 Einnahmen für Luchsprojekt

 

Auch für 2021 gibt es wieder den vielfach nachgefragten Kalender. Er zeigt Fotos aus dem Fotowettbewerb HarzNATUR der letzten Jahre. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Harzer Luchsprojekt zugute (www.luchsprojekt-harz.de). 

Der Kalender im Format 48 x 35 cm erscheint in einer limitierten Auflage von 1.000 Exemplaren. Zum Preis von 14,95€ ist er in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Private Bestellungen zum Ladenpreis sind beim Nationalpark-Besucherzen-trum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0 möglich.  Sollten Sie größere Mengen benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an das Luchsprojekt: 05582/9189-34 (luchsprojekt-harz@posteo.de). 

Praktika

Altenau-Torfhaus: Der Berg ruft! FÖJ in der Wildnis zu vergeben

Freiwilligendienst für 6 Monate im Nationalpark-Besucherzentrum 

 

Genug vom Lockdown? Du willst raus und etwas tun? Ab dem 1. März 2021 vergeben wir für sechs Monate einen Platz im Freiwilligen Ökologischen Jahr. Hier kannst du dich für die Natur ein-setzen, Tiere und Pflanzen des Harzes kennen lernen und dein Wissen an die interessierten Besucher und an Kinder- und Jugendgruppen weitergeben.

 

Mehr Informationen:

FÖJ Torfhaus
PM_FOEJ_2021_TorfHaus.pdf
PDF-Dokument [280.0 KB]

Neuerscheinung

GRENZENLOS

Begegnungen am Grünen Band

Das Grüne Band reicht vom Dreiländereck bei Hof bis zur Ostsee. Es ist ein Mahnmal und Friedensprojekt. Der Dreiklang aus Naturschutz, Grenzge-schichte und Kultur macht es einzigartig. Dort wo sich zu Zeiten des Kalten Krieges feindliche Armeen aufgerüstet gegenüberstanden, darf sich seit dem Herbst 1989 die Natur entfalten. So wurde aus dem ehemaligen Todesstreifen eine Lebenslinie. 

Mehr Infos
Grenzenlos Flyer.pdf
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lokalen Handel stärken
 
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Veranstaltungen

(c) NABU
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Blumberger Mühle 2 | 16278 Angermünde

Naturschutz-Akademie Hessen

Trotz anhaltender Hygienevorschriften und gewisser Beschränkungen aufgrund des Coronavirus bietet die NAH in Wetzlar einige interessante Veranstaltungen an.

Datenschutz-Info.pdf
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Weitere Informationen 
http://www.na-hessen.de

(c) Kees van Surksum | Kurverwaltung Wangerooge

Nationalpark-Haus Wangerooge 

Bei zahlreichen spannenden Veranstaltungen lässt sich die Insel Wangerooge unter naturkundlichen Aspekten entdecken.

Das Programm ist in gedruckter Form oder auf www.nationalparkhaus-wangerooge.de als PDF erhältlich.

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Aktualisiert am:

22. Januar 2021

 

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