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28. April 2020

 

Grünes Klassenzimmer: Schulgärten neu gedacht

 

Digitale Plattform will Natur deutschlandweit zum Lernort machen – DBU fördert

 

Schulgarten © Katharina Kühnel

Praktische Arbeit im Schulgarten wie hier ist die eine Seite. Mit dem Projekt „Schulgarten DiGiTAL“ soll die jetzt auch mit einer digitalen Lern-Plattform verbunden werden. © Katharina Kühnel

 

Potsdam. Wo kommt mein Essen her? Wie pflanze ich Gemüse an und was kann ich dann daraus machen? Das und mehr können Kinder und Jugendliche im Rahmen der „GemüseAckerdemie“ in Schulgärten lernen. In einem Projekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) plant der Verein hinter diesen Schulgärten, Ackerdemia (Potsdam), das Thema Ernährung und Landwirtschaft mit der digitalen Welt zu verknüpfen und deutschlandweit zugänglich zu machen. Mittels einer e-Plattform soll ein multimediales Bildungskonzept geschaffen werden, um die praktische Arbeit in Schulgärten zu verbessern und so ein stärkeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit bei den Schülern zu erreichen. Die DBU fördert das Projekt fachlich und finanziell mit 300.000 Euro.

 

Weil Kühe nicht lila sind - Wo kommt mein Essen her?

„Naturnahe und langfristig angelegte Bildungsangebote gibt es in Deutschland immer weniger. Das kann sich negativ auf das Umwelthandeln und das -bewusstsein von Kindern und Jugendlichen auswirken“, erklärt der DBU-Referent für Umweltbildung, Dr. Thomas Pyhel. Die Schule als Ort des Lernens sei zunehmend nicht mehr in der Lage, das Wissen über die Umwelt praktisch zu vermitteln. Die Folgen ließen sich bereits beobachten: So führe zum Beispiel das Entfremden von Lebensmitteln dazu, dass das Essen weniger wertgeschätzt werde und schneller im Müll lande.

 

Mit digitalen Mitteln zurück zur Natur

Das Projekt „Schulgarten DiGiTAL“ des Ackerdemia e.V. setzt hier an: „Wir wollen ein Bildungskonzept entwickeln, in dem die praktische Arbeit im Schulgarten und Bildungsbausteine rund um das Thema Ernährung und Landwirtschaft mit einer digitalen Lern-Plattform verbunden werden“, so Projektleiter Dr. Christoph Schmitz. Jede der über 300 teilnehmenden Schulen in ganz Deutschland werde einen Schulgarten in der Nähe haben. Dieser werde über die e-Plattform abgebildet und diene als Grundlage für passgenaue Informationen rund um den Anbau, die Pflege und die Ernte von Lebensmitteln.

 

Trainiert den Trainer

Die Plattform richte sich in erster Linie an Lehrer, Erzieher und anderes pädagogisches Personal, das von Ackerdemia geschult werde und nach dem „Trainiere-den-Trainer-Konzept“ ihr Wissen an die Schüler weitergeben werde. So würden über die Plattform Fachwissen und methodische Kenntnisse zum Aufbau einer Unterrichtstunde vermittelt und eine digitale Ackersimulation ermöglicht. Außerdem könne außerhalb der Schule auf Rezepte und ein Tagebuch zugegriffen werden, um die eigenen Gewohnheiten zu dokumentieren und bewusster zu leben.

 

Deutschlandweit im Einsatz

Eine erste Version der Anwendung sei bereits vorhanden. Sie soll im Rahmen des Projekts weiterentwickelt werden. Aktuell biete sie Video-Anleitungen zum praktischen Arbeiten oder Bildungsmaterialen rund um Gemüseanbau und Ernte, jedoch noch keine passgenauen Informationen zum eigenen Garten. „Mit dem Projekt wollen wir mindestens 300 Schulen mit rund 12.500 Schülern in ganz Deutschland erreichen. Langfristig sollen jährlich mehr als 20.000 Kinder und Jugendliche mit Hilfe des digitalen und analogen Schulgartens wieder näher zur Natur finden“, erklärt Schmitz abschließend.

 

Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

TV-Tipps

Naturdoku-Highlights bei ServusTV Deutschland 

Mittwoch, 3. Februar und
Mittwoch, 10. Februar um 20:15 Uhr:
Terra Mater: Wildes Sri Lanka

Dreiteilige Dokumentation

Mittwoch, 17. Februar um 20:15 Uhr: Terra Mater:
Das geheime Leben der Rothirsche

Dokumentation, erstmals bei ServusTV

Mittwoch, 24. Februar um 20:15 Uhr: Terra Mater:
Tagebuch eines Leoparden

Dokumentation, erstmals bei ServusTV

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Meere, Wälder, Klima -

Wie sich die Welt verändert  

2020: ein Jahr der Extreme. Die welt-weite Corona-Pandemie hält uns in Atem. Doch es gibt mehr, dass das gesamte Leben auf der Erde bedroht. Waldbrände, Hitzerekorde, schmelzen-de Polkappen, ... - extreme Wetterer-eignisse sind inzwischen an der Tagesordnung. Wir laden zum spannenden Vortrag mit Dr. Thomas Henningsen ein. Der einstündige Livestream fand am 12.11.2020 statt und ist weiterhin auf Youtube zu sehen:

Nationalpark-Kalender 2021 Einnahmen für Luchsprojekt

 

Auch für 2021 gibt es wieder den vielfach nachgefragten Kalender. Er zeigt Fotos aus dem Fotowettbewerb HarzNATUR der letzten Jahre. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Harzer Luchsprojekt zugute (www.luchsprojekt-harz.de). 

Der Kalender im Format 48 x 35 cm erscheint in einer limitierten Auflage von 1.000 Exemplaren. Zum Preis von 14,95€ ist er in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Private Bestellungen zum Ladenpreis sind beim Nationalpark-Besucherzen-trum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0 möglich.  Sollten Sie größere Mengen benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an das Luchsprojekt: 05582/9189-34 (luchsprojekt-harz@posteo.de). 

Praktika

Altenau-Torfhaus: Der Berg ruft! FÖJ in der Wildnis zu vergeben

Freiwilligendienst für 6 Monate im Nationalpark-Besucherzentrum 

 

Genug vom Lockdown? Du willst raus und etwas tun? Ab dem 1. März 2021 vergeben wir für sechs Monate einen Platz im Freiwilligen Ökologischen Jahr. Hier kannst du dich für die Natur ein-setzen, Tiere und Pflanzen des Harzes kennen lernen und dein Wissen an die interessierten Besucher und an Kinder- und Jugendgruppen weitergeben.

 

Mehr Informationen:

FÖJ Torfhaus
PM_FOEJ_2021_TorfHaus.pdf
PDF-Dokument [280.0 KB]

Neuerscheinung

GRENZENLOS

Begegnungen am Grünen Band

Das Grüne Band reicht vom Dreiländereck bei Hof bis zur Ostsee. Es ist ein Mahnmal und Friedensprojekt. Der Dreiklang aus Naturschutz, Grenzge-schichte und Kultur macht es einzigartig. Dort wo sich zu Zeiten des Kalten Krieges feindliche Armeen aufgerüstet gegenüberstanden, darf sich seit dem Herbst 1989 die Natur entfalten. So wurde aus dem ehemaligen Todesstreifen eine Lebenslinie. 

Mehr Infos
Grenzenlos Flyer.pdf
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lokalen Handel stärken
 
Derzeit sind Wanderreisen nicht mög-lich. „Im Geiste“ dagegen sind sie eine bunte Abwechslung im grauen Corona-Alltag. Wer dabei auf den schönsten Wegen Deutschlands wandeln will, sollte sich den Bildband „Wanderbares Deutschland“ besorgen. Das fulminante Werk mit packenden Fotos bietet neben tollen Beschreibungen der Wege auch jede Menge Informationen zum Thema Kulinarik. Das weckt Wandersehnsucht.
 

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(c) NABU
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Blumberger Mühle 2 | 16278 Angermünde

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Trotz anhaltender Hygienevorschriften und gewisser Beschränkungen aufgrund des Coronavirus bietet die NAH in Wetzlar einige interessante Veranstaltungen an.

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Weitere Informationen 
http://www.na-hessen.de

(c) Kees van Surksum | Kurverwaltung Wangerooge

Nationalpark-Haus Wangerooge 

Bei zahlreichen spannenden Veranstaltungen lässt sich die Insel Wangerooge unter naturkundlichen Aspekten entdecken.

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Aktualisiert am:

22. Januar 2021

 

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