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30. Oktober 2019

 

Tore öffnen für eine bessere Beziehung von Mensch und Wald

 

Interaktive Zeitreise in Besucherzentren im Nationalpark Hunsrück-Hochwald – DBU fördert

 

Nonnweiler. Die Bedeutung des Waldes für den Menschen hat sich im Laufe der Zeit oft gewandelt: Er war Weide- und Jagdgrund, Energie- und Rohstofflieferant, Herrschaftsbesitz und Staatswald. Jede dieser Funktionen hat sich unterschiedlich auf das Ökosystem ausgewirkt. Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald soll nun die Ausstellung „Natürlich, mit Geschichte!“ entstehen, die die Besucher mit auf eine Reise durch 2.500 Jahre Waldgeschichte nimmt. „Mit einer interaktiven und modernen Ausstellung wollen wir den Wald und die Menschen der Vergangenheit lebendig werden lassen und so die Besucher zum Staunen bringen“, erklärt Projektleiter und Nonnweilers Bürgermeister Dr. Franz-Josef Barth. Insgesamt sollen drei so genannte Nationalpark-Tore als Besucherzentren mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen entstehen. Die Deutsche Bundesstiftung fördert das Projekt fachlich und finanziell mit 250.000 Euro.

 

Interaktive Ausstellung

Nonnweiler liegt im Saarland in direkter Nähe zu einem geschichtlich bedeutenden keltischen Ringwall und eigne sich deswegen besonders gut, um die Beziehung von Mensch und Wald in einer historischen Perspektive zu thematisieren, sagt Barth. In der Ausstellung geschehe dies auf mehreren Ebenen. Durch Beobachten und Anfassen sollen so vor allem Kinder und Jugendliche in die Geschichte der Region eintauchen können. „Der Wald wie wir ihn heute kennen ist das Ergebnis einer langen geschichtlichen Entwicklung. Die Menschen haben das Bild des Waldes über 2.500 Jahre immer wieder verändert – davon erzählt diese Ausstellung“, so Barth.

 

Der Wald als Kulturlandschaft

In Deutschland gebe es keine unberührten Landschaften, denn jeder Lebensraum sei von Menschen mitgestaltet worden. Mit dem Gründen des Nationalparks Hunsrück-Hochwald 2015 könne die Wildnis sich nun erstmalig den Wald zurückerobern, sodass sich sein Bild erneut verändern werde. Das Vermitteln der Geschichte dieses Lebensraumes sei die Grundlage für ein besseres Verständnis von natürlichen Zusammenhängen und der Folge menschlicher Eingriffe. Das sei auch das Ziel der Ausstellung.

 

Wissen auf moderne Art vermitteln

Der saarländische Umweltminister Reinhold Jost zeigte sich über die Förderzusage der DBU hoch erfreut: „Die geplante Ausstellung soll auf moderne Art und Weise Wissen vermitteln und Lust darauf machen, das Besondere der Region zu erkunden und auch im geschichtlichen Kontext zu verstehen. Mit dem Nationalpark-Tor Keltenpark, das in den kommenden drei Jahren am Rande des Keltendorfes in Nonnweiler-Otzenhausen realisiert wird, werden wir die Besucherinnen und Besucher des Nationalparks Hunsrück-Hochwald gebührend empfangen und informieren. Die Ausstellung wird dazu einen wesentlichen Beitrag leisten.“

 

Umweltbewusstsein fördern

Für die DBU sei es besonders wichtig, Menschen für die heimische Natur durch vielfältige Angebote vor Ort zu begeistern und Verantwortungs-bewusstsein für die Natur zu fördern, erklärte DBU-Generalsekretär Alexander Bonde und verwies auf die rund 70.000 Hektar Naturschutzflächen, die der Stiftung für den langfristigen Schutz vom Bund zur Verfügung gestellt worden waren. Dabei werde durch Umweltbildungsangebote Naturschutz positiv vermittelt und für eine nachhaltige Bewahrung und Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen geworben. Bonde: „Es geht darum, die Natur zu schützen und ihr wieder mehr als bisher freien Lauf zu lassen.“

 

Quelle: DBU

 

 

 

Klimafreundlich reisen

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Freiwillige gesucht

Jetzt für kulturweit bewerben

Bis zum 2. Dezember können sich junge Menschen bei kulturweit für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland bewerben. Mit dem Freiwilligendienst der Deutschen UNESCO-Kommission setzen sie sich weltweit für Kultur, Natur und Bildung ein. Hier geht es lang.

(c) Deutsche UNESCO-Kommission / Christoph Löffler

Fondation Yves Rocher

2020 schreibt die Umweltstiftung den weltweiten Umweltpreis „Terre de Femmes International World Award“ aus, der mit 10.0000 € dotiert ist. Das Thema lautet in Anlehnung an die UN: 

Medicinal plants, living heritage & future prospectives.

(c) Fondation Yves Rocher

Zahlreiche medizinische Heilpflanzen sind weltweit vom Aussterben bedroht und damit ein lebendiges Kulturerbe. Die Umweltstiftung „Fondatioin Yves Rocher“ möchte Frauen unterstützen, sie sich genau dafür einsetzen.

Beispiele : Anbau und Verarbeitung von Heil- und Aromapflanzen; traditionelle Genossenschaften und Programme zur Verbreitung uralter Anbaumethoden von Heilpflanzen, Phytotherapie etc.

Bewerbungsschluss: 15. 11.2019

Weitere Infos: http://www.yves-rocher-fondation.org/terre-de-femmes/

Höhlentier 2020

(c) Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V.

Das Höhlentier des Jahres 2020 ist 
die Mauerassel. Sie zählt zu den häufigsten Asselarten. Die Tiere sind Generalisten und ernähren sich von Pflanzenresten, abgestorbenen Tieren und Totholz. [>>>mehr Infos]

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Luchs-Kalender 2020 im Handel

14 Bilder des Fotowettbewerbs „HarzNATUR 2019“  wurden für den Nationalpark-Kalender ausgewählt. Dieser ist zum Preis von 14,95 € ab sofort in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen erhältlich. [>>>mehr]

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Ausstellung

Foto: Frank Glitsch

Eulen und Greifvögel -  "Die Schätze der Natur mit Objektiv und Bleistift"

 

Sonderausstellung im Nationalparkhaus Ilsetal, Ilsenburg bis zum 17. November 2019. Eintritt frei.

Eulen und Greifvögel.pdf
PDF-Dokument [267.5 KB]
Landrat Thorsten Stolz (rechts) und Kulturbeauftragte Andrea Sandow begrüßten Sven Dannhäuser (links) und Richard Euler im Main-Kinzig-Forum, die mit der Gesellschaft für Naturfotografie unter anderem Motive aus dem Kreisgebiet (Hintergrund) präsentieren Fotoausstellung

Naturfotografischer Streif-zug durch Deutschland  

Die Regionalgruppe Main-franken der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) präsentiert fotografische Impressionen aus der Natur. Ausstellung ab
2. Oktober im Main-Kinzig-Forum, Gelnhausen

Information
Naturfotografischer Streifzug durch Deut[...]
PDF-Dokument [189.0 KB]

Buchtipps

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Veranstaltungen

Foto: Frank Uwe Pfuhl

Offener NABU-Treff um 19:30 Uhr am 18.11.2019 in Assenheim:

Tipps zur Winterfütterung

Mehr Infos
19-11-18 Winterfütterung.pdf
PDF-Dokument [123.7 KB]

Bruchwiesen Büttelborn

Wertvolles Vogelparadies

NABU-Infoveranstaltung  am 19. Nov. um 19.00 Uhr im großen Saal des Volkshaus Büttelborn (Groß-Gerau)

[>>>mehr Informationen]

 
Steine sind auch Natur -
Zum Schutz des geologi-schen Erbes im Naturschutz
29. November 2019 | Wetzlar
 
Die Veranstaltung behandelt die Situation von Geotop-und Geodiversitätsschutz in Deutschland und lädt zur Diskussion über Erfordernisse und mögliche Veränderungen ein.
Programm & Anmeldung
N215-2019_Steine sind auch Natur!.pdf
PDF-Dokument [239.1 KB]
Weißstorch-Tagung in Hessen
Aktuelles vom Weißstorch
16. November 2019 | Wetzlar
 
Auf der Tagung präsentieren Expertinnen und Experten aktuelle Ergebnisse zur regionalen und landesweiten Bestandsentwicklung
in Hessen und darüber hinaus.
Programm & Anmeldung
N156_2019_Weißstorch.pdf
PDF-Dokument [233.9 KB]

Biologische Vielfalt der Obstwiesen

Hochstämme pflanzen & pflegen

16.11.2019 | Wetzlar 

Streuobstbestände zu verjüngen und zu bewahren ist eine wichtige Aufgabe zum Erhalt der Hessischen Kulturland-schaft und Biodiversität. Neben den Grundregeln-der Obstbaumpflege, ist die richtige Sortenwahl Voraussetzung für eine erfolgreiche Verjüngung. Die Veranstaltung zeigt, welche Überle-gungen und Maßnahmen in Bezug auf die Pflanzung und Pflege von jungen Obstbäumen nötig sind.
Programm & Anmeldung
N132_2019 Pflanzung und Hochstammpflege.[...]
PDF-Dokument [375.8 KB]
(C) Peter Mesenholl

Echte Gastlichkeit im Naturpark Südschwarzwald

Mit der VHS Geschichte, Kultur und Natur erleben

 

Nationalpark-Haus Wangerooge 

Watterlebnisse im November
11_2019 WW.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]
Programm
11_2019.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]

Voranmeldungen erforderlich! 

Nationalpark-Haus, Friedrich-August Straße 18; Telefon 04469/8397

Naturpark Schwalm-Nette

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

Naturpark Spessart

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NP Unteres Odertal

Veranstaltungskalender 2019

JAHRESPROGRAMM
Veranstaltungskalender 2019.pdf
PDF-Dokument [6.9 MB]

Biosphärengebiet Schwäbische Alb

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Letzte Aktualisierung:

19. November 2019

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