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29. Mai 2018

 

„WerBeo“ bündelt Wissen zur biologischen Vielfalt in Deutschland 

 

Bundesumweltministerium fördert „Werkzeuge zur Erfassung biologischer Beobachtungsdaten in Deutschland“ (WerBeo)

 

Nur anhand von Beobachtungsdaten lassen sich Aussagen über den Zustand der biologischen Vielfalt in Deutschland treffen. Im Projekt „WerBeo“ wird jetzt ein Werkzeug entwickelt, das diese wissenschaftlich erfassten Daten aus verschiedenen technischen Systemen bundesweit zusammenführt und öffentlich zugänglich macht. Dadurch kann künftig schneller auf die Entwicklung der biologischen Vielfalt reagiert und gezielt gehandelt werden. Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben im Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit rund einer Millionen Euro. Es läuft bis 2020 und wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) fachlich betreut.

 

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „‚WerBeo‘ als bundesweiter Datenspeicher soll bislang verteilt vorliegende Beobachtungsdaten zu verschiedenen Tier- und Pflanzenarten zusammenführen und öffentlich zugänglich machen. Anhand einer solchen verbesserten Datenbasis können wir in Zukunft schneller Rückschlüsse auf den Zustand und die Entwicklung der biologischen Vielfalt in Deutschland ziehen und entsprechend handeln.“

 

BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel: „Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind in Deutschland gefährdet. Die biologische Vielfalt geht weiterhin zurück. Um gezielte Maßnahmen zum Schutz der Natur entwickeln und umsetzen zu können, müssen wir das vorhandene Wissen bündeln. Die bundesweite Vernetzung der technischen Systeme sowie ein geregelter Datenaustausch sind deshalb für entsprechende Auswertungen für den Naturschutz besonders wichtig.“

 

Wissenschaftliche Informationen zu Vorkommen, Verbreitung und Lebensräumen verschiedener Tier- und Pflanzenarten werden bislang in unterschiedlichen Systemen erfasst. Ziel von „WerBeo“ ist es, diese Beobachtungsdaten, die auch künftig über regionale Portale erfasst werden können, durch einen neuen bundesweiten Datenspeicher allen angeschlossenen Portalen zur Verfügung zu stellen. Die Eigenständigkeit der einzelnen Systeme soll dabei beibehalten werden.

 

Am Beispiel von Beobachtungsdaten der Gefäßpflanzen und der Heuschrecken werden dabei zunächst die technischen und organisatorischen Grundlagen für eine solche bundesweite Vernetzung geschaffen werden. In Zusammenarbeit mit fünf Bundesländern sowie der vom Verband „NetPhyD“ koordinierten bundesweiten Kartierung der Gefäßpflanzen wird erprobt, wie der Datenfluss von der mobilen Felderfassung per App über daran angeschlossene Portale hin zu einem bundesweiten Datenspeicher erfolgen kann. Zusätzlich wird eine Rechteverwaltung zur Herausgabe von Daten erarbeitet, die u.a. die Datenbankrechte der Fachgruppen und Landesbehörden klar regelt. Die Projektbeteiligten wollen bereits vorhandene technische Entwicklungen nutzen und bei Bedarf anpassen.

 

Das Vorhaben wird federführend von der Professur Landschaftsökologie der Universität Rostock durchgeführt. Verbundpartner sind der DUENE e.V. und die Arbeitsgruppe Biodiversität und Landschaftsökologie der Universität Osnabrück. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt „WerBeo – Werkzeuge zur Erfassung biologischer Beobachtungsdaten in Deutschland – distributed-is-the-new-centralized“ bis Ende 2020 mit rund 1 Mio. Euro im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Das Bundesamt für Naturschutz begleitet das Projekt fachlich.

Zum Projekt: http://bit.ly/werbeo

 

Hintergrund: Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt. Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei, den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Maßnahmen der Informationen und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu stärken. 

 

Weitere Informationen zum Bundesprogramm:

https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm

 

www.facebook.com/bmu.bund

 

www.instagram.com/umweltministerium

 

www.twitter.com/bmu

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Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit,

gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesamt für Naturschutz

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Nähere Informationen:
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„Mein schönstes Urwaldbild“

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Wild, farbenfroh und detailreich - der Urwald durch die Augen der Kinder. Anlässlich des 20. Geburtstags waren Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren aufgerufen, "ihren" Urwald zu malen. Von 364 eingereichten Bildern sind 94 im Original zu sehen, die anderen werden auf Bildschirmen präsentiert.

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© Photo/Iskiographie: Lothar Schiffler

Iskiographien von Lothar Schiffler auf dem Feldberg (Schwarzwald)

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Der Fotograf setzt modernste digitale Foto- und Videotechnik sowie spezielle Softwarekomponenten ein, um Flugbahnen von Vögeln auf Bildern zu bannen. Auf diese Weise entstand eine völlig neue Art der Tierfotografie.

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EuroNatur präsentiert Höhepunkte in großformatigem Kalender | Fotoausstellung im Nationalpark Bayerischer Wald zeigt die schönsten Bilder des diesjährigen Wettbewerbs.

892 Naturbegeisterte aus 56 Ländern haben sich für den Wettbewerb auf Fotosafari begeben und Europas Natur in beeindruckenden Bildern festge-halten. Vom 8.10.2018 bis 31.03.2019 können die zwölf Siegerbilder gemein-sam mit 17 weiteren herausragenden Aufnahmen in der Infostelle Mauth des Nationalparks Bayerischer Wald bestaunt werden. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 9-12 Uhr sowie von 14-17 Uhr.

Schwan (c) Dieter Damschen GDT

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Borkenkäfer sind nicht alles! Wie funktioniert das Wildnismanagement

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Naturschutz-Akademie Hessen (NAH)

Arterfassung mit Multibase CS Professional

am 5. Februar 2019 in Wetzlar.

Die Software MultibaseCS löst in Hessen das in die Jahre gekommene Programm Natis ab. Die Veranstaltung richtet sich an Artspezialisten und ehrenamtliche Kartierter.

Programm & Anmeldung
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Naturschutz-Akademie Hessen (NAH)

Fit fürs Ehrenamt

Artenschutz und Verbandsbe-teiligung in der Bauleitplanung

Samstag, 9. Februar 2019 in Wetzlar 

 

Das europäische Artenschutzrecht und seine Umsetzung in das Bundesnatur-schutzgesetz beendeten die Möglich-keit, Naturschutzbelange in der Bauleitplanung in der Abwägung ein-fach "wegzuwägen", ohne die Konflikte für bedrohte Arten zu lösen.

Programm & Anmeldung
N013_2019_AS_Verbände_BLP.pdf
PDF-Dokument [203.7 KB]

Naturschutz-Akademie Hessen (NAH)

Die novellierte hessische
Kompensationsverordnung

15. Februar 2019, Wetzlar

Programm & Anmeldung
2019-N017-Die hessische KV.pdf
PDF-Dokument [35.7 KB]
(c) pixabay

Seminarreihe 2019:
"Obst und Beeren"

Start am 09. und 23. Februar in Wetzlar mit den Seminaren "Naturgemäßer Obstbaumschnitt"

Informationen und Details zur Anmeldung sowie weitere Veranstaltungen finden Sie im Flyer!

Bildungsprogramm 2019
Themenflyer Obst A3.pdf
PDF-Dokument [613.5 KB]

Themenaufruf zum 26. Hessischen Faunistentag am 23. März 2019 in Wetzlar - In Kooperation mit der Faunistischen Landesarbeits-gemeinschaft Hessen - FLAGH

Der Faunistentag ist ein Beitrag zur Umsetzung der Ziele und Maßnahmen der hessischen Biodiversitätsstrategie, wobei im Aktionsplan Hessen das Ehrenamt und die Wissenschaft ver- stärkt aktiv in den Erhalt der biolo-gischen Vielfalt eingebunden werden. Zudem soll der Wissenstransfer gezielt ausgebaut werden.

Themenaufruf_Faunistentag_2019.pdf
PDF-Dokument [56.5 KB]

Naturpark Schwalm-Nette

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

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Naturpark Spessart

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

NP Unteres Odertal

Veranstaltungskalender 2019

JAHRESPROGRAMM
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