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30. Oktober 2018

 

++ Gartenschläfer: Eine Schlafmaus in Not ++

 

BUND, Senckenberg Gesellschaft und Universität Gießen starten Naturschutzprojekt für den Gartenschläfer im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt

 

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) startet gemeinsam mit der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN) und der Justus Liebig Universität Gießen (JLU) ein Projekt für den Schutz der Gartenschläfer. Dieser Verwandte des Siebenschläfers ist fast unbemerkt an den Rand des Aussterbens geraten. Warum, ist vollkommen unklar. „Mit diesem Projekt wollen wir nicht nur helfen, den dramatischen Rückgang der Gartenschläfer zu stoppen“, so Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender. „Wir wollen zeigen, wie wichtig auch kleine und wenig bekannte Tierarten für die biologische Vielfalt in Deutschland sind.“ Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit bis 2024 gefördert.

 

Der zu den Nagetieren zählende Gartenschläfer ist eine Schlafmaus beziehungsweise ein Bilch und lebt ausschließlich in Europa. Seine Gesichtszeichnung, die an Zorros Maske erinnert, macht ihn unverwechselbar. „Noch gibt es Bestände des Gartenschläfers in den deutschen Mittelgebirgen, etwa im Harz. Auch im Westen Deutschlands, in Gärten, Weinbergen und Obstplantagen, ist er noch heimisch“, erläutert Johannes Lang von der Justus-Liebig-Universität Gießen. „Doch seit Jahrzehnten verzeichnen wir starke Rückgänge seiner Bestände. In vielen Regionen ist er bereits ausgestorben. Deshalb ist es wichtig, jetzt endlich die Ursachen dafür zu erforschen und die richtigen Schutzmaßnahmen zu entwickeln.“

 

Im Rahmen des Projekts werden durch die Senckenberg Gesellschaft und die Universität Gießen verschiedene mögliche Ursachen untersucht: Von einer genetischen Verarmung bis zu Krankheiten oder Einflüssen der Klimaveränderung. Aus den Ergebnissen werden dann Schutzmaßnahmen entwickelt und mit dem BUND vor Ort umgesetzt. Doch dem Gartenschläfer soll auch sofort geholfen werden. „Wir wollen den Gartenschläfer bekannt machen und dazu anregen, sich mit uns gemeinsam für ihn einzusetzen“, so Hubert Weiger. „Ein Verzicht auf Rattengift in Gärten, das Belassen von natürlichen Verstecken wie Baumhöhlen in Wäldern oder die Schulung des Personals in Wildtierauffangstationen sind einige Beispiele, wie die Gefahr für den Gartenschläfer unmittelbar gebremst werden kann.“

 

Der Gartenschläfer ist eine sogenannte Verantwortungsart in Deutschland. Ein bedeutender Teil seiner Weltpopulation kommt hier bei uns vor. Deutschland ist deshalb in der Pflicht, sich für seinen Schutz und Erhalt einzusetzen.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:

www.bund.net/gartenschlaefer und

https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm/projekte/projektbeschreibungen/erarbeitung-eines-bundesweiten-schutzkonzepts-fuer-den-gartenschlaefer.html

 

Quelle: BUND

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Wettbewerbe

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Fotowettbewerb HarzNATUR startet wieder

Einsendeschluss: 15. März 2019

Der Nationalpark Harz ruft gemeinsam mit der SilverLynx Media GmbH aus Herzberg Fotografinnen und Foto-grafen auf, ihre schönsten und spektakulärsten Bilder aus dem Harzer Nationalpark beim Fotowettbewerb HarzNATUR 2019 einzureichen. Die schönsten Bilder begeistern regel-mäßig viele Menschen in einer viel-beachteten Foto-Ausstellung und im jährlich erscheinenden Nationalpark-Fotokalender HarzNATUR. 

Alle Informationen gibt es unter: www.fotowettbewerb-harznatur.de

Auf Entdeckungsreise 
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"Durstig“ von Julian Rad, 10. Platz

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Bereits zum 26. Mal laden die Natur-schutzstiftung EuroNatur, die Zeitschrift „natur“ und die Gelsenwasser AG Hobby- und Profifotografen dazu ein, die vielfältigen Facetten von Europas Natur in eindrucksvollen Bildern einzufangen. Eine Fachjury kürt die ausdrucksstärksten Motive. Die besten Aufnahmen zieren den großformatigen EuroNatur-Wandkalender und werden mit Geldpreisen prämiert. Die Gewin-nerfotos werden zudem im EuroNatur-Magazin und in der Zeitschrift „natur" sowie auf den Internetseiten der Veranstalter veröffentlicht.

Das Trio“ von Giuseppe Bonali, 2. Platz

Einsendeschluss:  31. März 2019

Nähere Informationen:
http://www.euronatur.org/foto/2019  

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Ausstellungen

Sonderausstellung (c) Cornelia Otto-Albers

„Mein schönstes Urwaldbild“

Sonderausstellung zum Malwettbewerb anlässlich des 20. Nationalpark-Geburtstags

Ab sofort bis 12. Februar 2019 ist die Sonderausstellung im Nationalpark-zentrum Thiemsburg zu besichtigen.

Wild, farbenfroh und detailreich - der Urwald durch die Augen der Kinder. Anlässlich des 20. Geburtstags waren Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren aufgerufen, "ihren" Urwald zu malen. Von 364 eingereichten Bildern sind 94 im Original zu sehen, die anderen werden auf Bildschirmen präsentiert.

Öffnungszeiten tägl. von 10-16 Uhr, Tickets sind vor Ort erhältlich.

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© Photo/Iskiographie: Lothar Schiffler

Iskiographien von Lothar Schiffler auf dem Feldberg (Schwarzwald)

„AIRLINES – Vogelspuren in der Luft“ bis Anfang April 2019 im Haus der Natur zu sehen

Der Fotograf setzt modernste digitale Foto- und Videotechnik sowie spezielle Softwarekomponenten ein, um Flugbahnen von Vögeln auf Bildern zu bannen. Auf diese Weise entstand eine völlig neue Art der Tierfotografie.

Di-So 10-17 Uhr, der Eintritt ist frei.

25 Jahre Fotowettbewerb Naturschätze Europas

EuroNatur präsentiert Höhepunkte in großformatigem Kalender | Fotoausstellung im Nationalpark Bayerischer Wald zeigt die schönsten Bilder des diesjährigen Wettbewerbs.

892 Naturbegeisterte aus 56 Ländern haben sich für den Wettbewerb auf Fotosafari begeben und Europas Natur in beeindruckenden Bildern festge-halten. Vom 8.10.2018 bis 31.03.2019 können die zwölf Siegerbilder gemein-sam mit 17 weiteren herausragenden Aufnahmen in der Infostelle Mauth des Nationalparks Bayerischer Wald bestaunt werden. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 9-12 Uhr sowie von 14-17 Uhr.

Schwan (c) Dieter Damschen GDT

Fotoausstellung

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Vorstellung des neuen Nationalpark-Kalenders 2019 mit Bildern aus dem Fotowettbewerb HarzNATUR

Nationalparkhaus Ilsetal in Ilsenburg zeigt bis zum 1.02.2019  beein-druckende Naturmotive der Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Tierfoto-grafen, Regionalgruppe Niedersachsen.

Öffnungszeiten: Di - So von 8.30 - 16.30 Uhr

Eintritt frei!

www.nationalpark-harz.de 

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Gespräche bei Zanthier am Kamin | Dr. Friedhart Knolle

Borkenkäfer sind nicht alles! Wie funktioniert das Wildnismanagement

im Nationalpark Harz?

Am Dienstag, dem 29. Januar 2019 um 19 Uhr im Gartensaal des Klosters Ilsenburg - Eintritt frei! 

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Naturschutz-Akademie Hessen (NAH)

Arterfassung mit Multibase CS Professional

am 5. Februar 2019 in Wetzlar.

Die Software MultibaseCS löst in Hessen das in die Jahre gekommene Programm Natis ab. Die Veranstaltung richtet sich an Artspezialisten und ehrenamtliche Kartierter.

Programm & Anmeldung
N008_2019 multibase Prof Einführung.pdf
PDF-Dokument [53.6 KB]

Naturschutz-Akademie Hessen (NAH)

Fit fürs Ehrenamt

Artenschutz und Verbandsbe-teiligung in der Bauleitplanung

Samstag, 9. Februar 2019 in Wetzlar 

 

Das europäische Artenschutzrecht und seine Umsetzung in das Bundesnatur-schutzgesetz beendeten die Möglich-keit, Naturschutzbelange in der Bauleitplanung in der Abwägung ein-fach "wegzuwägen", ohne die Konflikte für bedrohte Arten zu lösen.

Programm & Anmeldung
N013_2019_AS_Verbände_BLP.pdf
PDF-Dokument [203.7 KB]

Naturschutz-Akademie Hessen (NAH)

Die novellierte hessische
Kompensationsverordnung

15. Februar 2019, Wetzlar

Programm & Anmeldung
2019-N017-Die hessische KV.pdf
PDF-Dokument [35.7 KB]
(c) pixabay

Seminarreihe 2019:
"Obst und Beeren"

Start am 09. und 23. Februar in Wetzlar mit den Seminaren "Naturgemäßer Obstbaumschnitt"

Informationen und Details zur Anmeldung sowie weitere Veranstaltungen finden Sie im Flyer!

Bildungsprogramm 2019
Themenflyer Obst A3.pdf
PDF-Dokument [613.5 KB]

Themenaufruf zum 26. Hessischen Faunistentag am 23. März 2019 in Wetzlar - In Kooperation mit der Faunistischen Landesarbeits-gemeinschaft Hessen - FLAGH

Der Faunistentag ist ein Beitrag zur Umsetzung der Ziele und Maßnahmen der hessischen Biodiversitätsstrategie, wobei im Aktionsplan Hessen das Ehrenamt und die Wissenschaft ver- stärkt aktiv in den Erhalt der biolo-gischen Vielfalt eingebunden werden. Zudem soll der Wissenstransfer gezielt ausgebaut werden.

Themenaufruf_Faunistentag_2019.pdf
PDF-Dokument [56.5 KB]

Naturpark Schwalm-Nette

Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen und zur Anmeldung finden Sie hier.

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Naturpark Spessart

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JAHRESPROGRAMM
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22. Januar 2019

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