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14. Juni 2018 | Rückgang der Eisbären

 

Eisbären erliegen Erderhitzung

 

Zahl der Eisbären in der südlichen Hudson Bay drastisch gesunken / WWF: Kohlestopp dringend nötig

 

Die Eisbären-Population in der südlichen Hudson Bay in Kanada ist drastisch eingebrochen. In den vergangenen fünf Jahren sank ihre Zahl um 17 Prozent, von 943 auf 780 Exemplare. Das geht aus einer neuen Studie renommierter Eisbärenforscher aus den USA und Kanada hervor, die der WWF unterstützt. Die Ergebnisse basieren auf umfassenden Beobachtungen der Population aus der Luft. „Die Klimakrise setzt den Eisbären immer weiter zu. In den letzten Jahren mussten wir bereits beobachten, wie es mit der körperlichen Verfassung der Eisbären rapide bergab ging, viele von ihnen sind heute kleiner und dünner als noch vor zehn Jahren“, sagt Dr. Sybille Klenzendorf, Arktisexpertin beim WWF Deutschland. „Jetzt geht es den Eisbären an der südlichen Hudson Bay auch zahlenmäßig an den Kragen, da die älteren Tiere sterben und weniger Junge nachkommen.“

 

Die Eisbären sind für ihre Nahrungssuche auf das arktische Eis in der Hudson Bay angewiesen, da sie von dort aus nach Robben jagen. Doch der Eisschild hat sich seit den 1980ern extrem verändert:  Im Durchschnitt ist die Hudson Bay im Jahr nun vier Wochen kürzer zugefroren, mit entsprechend verheerenden Konsequenzen für die Eisbären. „Der Anteil der Eisbärenjungen ist von 12 Prozent im Jahr 2011 auf 5 Prozent im Jahr 2016 gesunken – viele überleben die ersten Jahre nicht. Wenn nichts geschieht, wird sich dieser negative Trend fortsetzen. Um den Eisbären zu helfen, müssen wir die Klimakrise bekämpfen“, sagt Klenzendorf.

 

Hier ist auch Deutschland gefragt: „Deutschland muss schleunigst aus der Kohleverstromung aussteigen, einem der schlimmsten Klimakiller überhaupt.  Noch verbrennen wir in Deutschland mehr Braunkohle als jedes andere Land der Welt und feuern die Erderhitzung damit weiter an“, so Klenzendorf. „Auch im Verkehr, im Gebäudesektor und in der Landwirtschaft muss die Bundesregierung dringend den CO2-Ausstoß reduzieren und so einen gerechten Anteil zu den weltweiten Klimaschutzbemühungen beitragen, zu denen wir uns in Paris verpflichtet haben.“

 

Zum Hintergrund:

Der Report “Reassessing abundance of Southern Hudson Bay polar bears by Aerial Survey: effects of climate change at the southern edge of the range” wurde in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Arctic Journal veröffentlicht. Die Zahlen basieren auf einer Schätzung der Population durch Beobachtungen aus der Luft im Jahr 2016, die Vergleichszahlen stammen von einer Bestandsaufnahme von 2011/12.

 

Quelle: WWF Deutschland  

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Watterlebnisse

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Naturpark Schwalm-Nette

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Möglichkeiten der GAP zur Sicherung der biologischen Vielfalt

Naturschutzforum 2018

am 4. August 2018 in Wetzlar 

Die Europäische Kommission hat 1. Vorschläge für eine Weiterentwicklung der europäischen Agrarpolitik vorgelegt. Ziel ist auch, die Aspekte des Natur-, Klima-, Gewässer- und des Verbraucherschutzes stärker in die Gemeinschaftliche Agrarpolitik GAP zu integrieren. Das diesjährige Naturschutzforum dient der Infor-mation und Diskussion der neuen Vorschläge. Wo liegen die Chancen des neuen Ansatzes der Europä-ischen Kommission, wo aber auch die Risiken? Vor allem: Was bedeutet die Reform für Hessen und wie kann sich Hessen in die aktuelle Reformdebatte einbringen?

Programm & Anmeldung
N181-2018_Naturschutzforum 2018.pdf
PDF-Dokument [58.3 KB]

Biologische Vielfalt der Obstwiesen

Seminar "Sommerschnitt und Pflege an Obstgehölzen"

11.08.2018 in Wetzlar 

Einen wesentlichen Teil der Obstge- hölzpflege stellt der Kronenschnitt dar, wobei sich die Maßnahme in den meisten Fällen auf den Winter (Ruhe-phase) beschränkt. Das Obstgehölze erfolgreich in der Vegetationsperiode geschnitten werden können, beweist nicht nur der früher bedeutsame Formobstbau (Obstspalier).

Programm & Anmeldung
N099_2018_Sommerschnitt.pdf
PDF-Dokument [50.5 KB]

Biologische Vielfalt der Obstwiesen

Visuelle Kontrolle und Baum-gesundheit an Obstgehölzen

18.08.2018 in Wetzlar 

Programm & Anmeldung
N103_2018_Baumgesundheit.pdf
PDF-Dokument [52.1 KB]

34. Deutscher Naturschutztag "Klarer Kurs - Naturschutz“

Zum 34. Deutschen Naturschutztag (DNT) lädt der BBN Naturschutz-interessierte aus Politik, Verwaltung, Planung, Ehrenamt und Wissenschaft vom 25. – 29. September 2018 ein.

Zum Internetauftritt des DNT

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Landart
Naturkunst in der Umweltbildung
5. - 6. Oktober 2018, Wetzlar

Landart-Künstler gestalten ihre Werke in der Natur aus dem, was sie in der Natur finden. Bei der Gestaltung von Landart entstehen nicht nur – oft kurzlebige – faszinierende Kunstwerke, sondern auch intensive Naturerleb-nisse. Landart ist daher zu einem wichtigen Element der Umweltbildung geworden.

Programm & Anmeldung
N125_2018_ Landart_ .pdf
PDF-Dokument [214.9 KB]

3. Hess. Landesnaturschutztagung

„Insektensterben! Und jetzt?“ Wissenschaftlicher Sachstand und Wege aus der Biodiversitätskrise 

Unter dem Schlagwort „Insektenster-ben“ hat der Verlust an Biodiversität in Deutschland in den vergangenen Mo-naten eine starke mediale Aufmerksam-keit erhalten. Ziel dieser Veranstaltung ist, die wissenschaftlichen Grundlagen der Diskussion darzustellen und mög-liche Konzepte für eine dauerhafte Zu-kunft von Biodiversität zu diskutieren.
24. Oktober 2018, 09:30 Uhr
Kongresshalle Gießen, Berliner Platz 2

35390 Gießen

Schriftliche Anmeldung erforderlich und wird bis zum 24.09.2018 erbeten. Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie unter https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/landesnaturschutztagung.html.

Der Berg ruft

heißt die aktuelle Ausstellung im Gasometer Oberhausen. Sie zeigt die Vielfalt einer außergewöhnlichen Welt und erzählt von der Faszination der Berge auf uns Menschen. Sie macht den ewigen Kreislauf des Gesteins nach-vollziehbar und zeigt in einzig-artigen Filmausschnitten und Fotos wie in Jahrmillionen in den gewaltigen Gebirgsmassiven der Erde einzigartige Lebenswelten mit ihrer ihnen eigenen Tier- und Pflanzenwelt entstanden sind.

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