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11. Mai 2021 | Gartenvögel

 

Countdown zur „Stunde der Gartenvögel“

 

Von 13. bis 16. Mai werden bei der „Stunde der Gartenvögel“

deutschlandweit wieder Vögel gezählt  

 

Wetzlar – Welche und wie viele Vögel durch unsere Gärten und Parks flattern, wird das Himmelfahrts-Wochenende vom 13. bis 16. Mai zeigen: Der NABU ruft gemeinsam mit dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der NAJU zur 17. „Stunde der Gartenvögel“ auf.

 

„Immer mehr Menschen nehmen an der Stunde der Gartenvögel teil – in den vergangenen Jahren konnten wir einen starken Zuwachs der Teilnehmendenzahl verzeichnen“, sagt Bernd Petri vom NABU Hessen. „Die Corona-Pandemie hat diesen Trend noch einmal deutlich verstärkt. Das Interesse an der Natur vor der eigenen Haustür steigt“, so Petri. Allein 2020 hat sich die Teilnehmendenzahl im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt: Mehr als 161.000 Menschen hatten 2020 mitgemacht und aus rund 107.000 Gärten über 3,2 Millionen Vögel gemeldet. In Hessen haben letztes Jahr über 13.088 Menschen bei der Stunde der Gartenvögel Daten erhoben und dadurch wichtige Informationen darüber geliefert, wie es den verschiedenen Vogelarten geht. Insgesamt erfolgten aus über 9.064 Gärten, Parks oder von Balkons und Fenstern Meldungen zu Vogelvorkommen.

 

Die große Datenmenge aus den Zählungen ergibt ein genaues Bild von Zu- und Abnahmen in der Vogelwelt unserer Gärten und Parks. Im vergangenen Jahr konnte ein plötzlicher Bestandseinbruch der Blaumeise um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr festgestellt werden, in Hessen lag der Rückgang sogar bei minus 32 Prozent. Hauptursache dafür war eine in Deutschland neue Bakterieninfektion, die im März und April zu einem Massensterben der beliebten Gartenvögel geführt hatte. „Im vergangenen Jahr lag Hessen im Verbreitungsschwerpunkt der Epidemie. Aktuell beträgt die Anzahl der gemeldeten Fälle weniger als ein Zehntel des Vorjahres und der Verbreitungsschwerpunkt scheint diesmal weiter nördlich zu liegen. Allerdings scheint bedingt durch das späte Frühjahr der Gipfel der Krankheits-Saison noch nicht erreicht. Die kommende Zählung wird Aufschluss darüber geben, ob die Blaumeisen die Verluste aus dem Vorjahr durch erfolgreiche Bruten ausgleichen konnten“, sagt NABU-Vogelexperte Maik Sommerhage.

 

Den „eigenen“ Vogel des Jahres im Garten

Am Himmelfahrtswochenende stehen die Chancen gut, auch den ersten öffentlich gewählten Vogel des Jahres, das Rotkehlchen, zu sehen: „Fast jeder Garten hat seinen eigenen Jahresvogel“, sagt Frank Uwe Pfuhl vom NABU Wetterau. Im langjährigen Mittel wird das Rotkehlchen innerhalb einer Stunde in fast jedem zweiten Garten entdeckt. „Weil die Vögel sehr territorial sind und außer ihrem Partner keine weiteren Artgenossen im Revier dulden, bleibt es bei maximal zwei“, so der Vogelexperte Pfuhl. Wenn es um die häufigsten Gartenvögel geht, liegt das Rotkehlchen daher nur auf Rang 13 – hält sich aber seit Beginn der Aktion im Jahr 2005 stabil.

 

Und so funktioniert die Vogelzählung

Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, Park, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Die Beobachtungen können am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon – kostenlose Rufnummer am 15. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115. Gemeldet werden kann auch mit der kostenlosen NABU-Vogelwelt-App, erhältlich unter www.NABU.de/vogelwelt. Meldeschluss ist der 24. Mai.

 

Schulstunde der Gartenvögel

Es gibt gerade keine Schulstunde? Bei der Naturschutzjugend (NAJU) schon – und zwar draußen! Mit der „Schulstunde der Gartenvögel“ lädt die NAJU vom 17. bis 21. Mai 2021 alle jungen Vogelfreund*innen dazu ein, sich mit der heimischen Vogelwelt zu beschäftigen und vertraut zu machen. Hierfür kann ein Paket mit Lehrbegleitheft und Materialien für bis zu 20 Kindern für 5 Euro erworben werden. NAJU Niedersachsen, Stichwort ‚Schulstunde der Gartenvögel‘, Alleestr. 36, 30167 Hannover.

 


Infos zur Aktion: www.stundedergartenvoegel.de

 

Vogelwelt-App: www.NABU.de/vogelwelt

 

Portraits der 40 häufigsten Gartenvögel: www.nabu.de/gartenvoegel

 

NABU-Vogeltrainer: https://vogeltrainer.nabu.de

 

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Quelle: NABU Landesverband Hessen e.V. 

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Bildungsurlaub

Das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön und seine unterschiedlichen Facetten erleben.

Unter dem Titel „Ländlicher Raum im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön – Ein Dreiklang aus Landwirtschaft, Naturschutz und Dorfentwicklung“ findet auf der Akademie Burg Fürsten-eck in Eiterfeld ein fünftägiges Seminar, das als Bildungsurlaub beantragt wurde, statt. Vom 5. bis 9. Juli 2021 sind die Teilnehmer eingeladen, dem Spannungsfeld von Natur und Mensch nachzuspüren. 

 

Noch gibt es freie Plätze. 

Mehr InformationenWeitere Auskünfte erteilen die Akademie Burg Fürsteneck unter  06672-92020 und der Verein Natur- und Lebensraum Rhön unter 06681-9174524.

Urban Gardening mit Kids

Für Familien im urbanen Lebensraum ist es nicht immer einfach, sich den Traum vom Gärtnern zu erfüllen. Die Möglichkeiten sind begrenzt und nicht allen Eltern ist klar, wie sie das Thema "Gärtnern", an die Kinder heranführen. Damit diese Leidenschaft auch für Stadtfamilien entfacht werden kann, hat NeoAvantgarde ein frei verfügbares
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TV-Tipps

ZDFinfo-Dokumentation 

Die sieben geheimen Atompläne der DDR | 14. Juni  | 20.15 Uhr 

© ZDF/Kristof Kannegießer

Die Doku unternimmt eine Zeitreise in die Ära des Wettrüstens und die An-fänge der Atomenergie. In Deutschland startete der Wettlauf um das erste Kernkraftwerk. Für Ost und West sollte es der Aufbruch in ein neues Zeitalter sein und für die DDR die Lösung ihres Energieproblems darstellen. Filmautor Matthias Hoferichter geht der Frage nach, welche geheimen Pläne die DDR in der Atomforschung verfolgte und welche Auswirkungen sie bis heute hat. Dafür beleuchtet er auch die ehema-ligen Kernkraftwerke Lubmin und Stendal und das Endlager Morsleben.

© ZDF/Kristof Kannegießer

Gesprächspartner*innen sind unter anderem der Wirtschaftshistoriker Rainer Karlsch, der damalige Bundes-umweltminister Klaus Töpfer, Marlies Philipp aus dem früheren Werkstoff-prüflabor des KKW Lubmin, der Experimentalphysiker Horst-Dieter Giera, der ehemalige Leiter des Strahlenschutz Endlagers Morsleben Hartmut Schulze, Dieter Zeppe vom Amt Atomsicherheit und Strahlenschutz der DDR und der damalige leitende Bauingenieur des KKW Stendal Horst Paulus. 

Ab 10. Juni in der ZDFinfo-Mediathek 

© ZDF/Kristof Kannegießer

Servus TV Deutschland

Orang-Utans – Alarmstufe Rot

in der Reihe Terra Mater
Mittwoch, 7. Juli, 20:15 Uhr
Orang-Utan Weibchen hinter Gittern im Pata Zoo in Bangkok, Thailand © Terra Mater / Aaron Gekoski

Das lustige Selfie mit einem niedlichen Orang-Utan, ein scheinbar harmloses Erinnerungsfoto an den Südostasien-Urlaub. Was die wenigsten ahnen: Dahinter steckt oft ein knallhartes Geschäftsmodell krimineller Tier-
händler und unsägliches Leid für die Menschenaffen. Der renommierte Umweltfotograf Aaron Gekoski begibt sich für diese bewegende “Terra Mater“-Dokumentation auf die Spur der illegalen Netzwerke. Mehr Infos

Wunderwelt Wiese
Fotowettbewerb des LIFE-Projekts gestartet – Mitmachen lohnt sich
 
Was lebt auf und von der Wiese? Mit diesem Thema sollen sich Hobby- und Profifotografen ab sofort für den Foto-wettbewerb „WiesenLEBEN“ des LIFE-Projekts Rhöner Bergwiesen auseinan-dersetzen. Gesucht werden Aufnahmen von großen und kleinen tierischen Be-wohnern, von Blumen, Blüten, Kräutern und Gräsern, die alle zusammen einen ganz eigenen Mikrokosmos bilden.
Küchenschellen Nüsttal © Kristine Schmitt
Teilnahmebedingungen und weitere Hinweise für die Teilnahme abrufbar unter www.rhoener-bergwiesen.de.
Expedition Erdreich
© BMBF/ExpeditionErdreich
 
Deutschland buddelt – mit Teebeuteln den Boden erforschen
 
Expedition Erdreich ist die bundesweite Citizen-Science-Aktion im Wissen-schaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie. Jeder und jede kann sich daran beteili-gen, um Daten über die Bodengesund-heit und den Zustand der Böden zu sammeln – ganz einfach mit Tee-beuteln. Grundlage für die Aktion
ist der sogenannte Tea-Bag-Index, der die Zersetzungsrate der Teebeutel im Boden beschreibt. Zusammen mit einigen weiteren Angaben können die Bürgerwissenschaftler/-innen so mehr
über die wichtigsten Bodeneigen-schaften herausfinden und dazu bei-tragen, unsere Böden in Zukunft gewinnbringender und nachhaltiger zu nutzen. Start der Aktion ist im April 2021. Weitere Informationen gibt es unter expedition-erdreich.de.

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